DE180033C - - Google Patents

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DE180033C
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DE
Germany
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signal
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DENDAT180033D
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English (en)
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L23/00Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains
    • B61L23/08Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains for controlling traffic in one direction only
    • B61L23/10Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains for controlling traffic in one direction only manually operated, e.g. block arrangements
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60KARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
    • B60K28/00Safety devices for propulsion-unit control, specially adapted for, or arranged in, vehicles, e.g. preventing fuel supply or ignition in the event of potentially dangerous conditions
    • B60K28/10Safety devices for propulsion-unit control, specially adapted for, or arranged in, vehicles, e.g. preventing fuel supply or ignition in the event of potentially dangerous conditions responsive to conditions relating to the vehicle 
    • B60K28/16Safety devices for propulsion-unit control, specially adapted for, or arranged in, vehicles, e.g. preventing fuel supply or ignition in the event of potentially dangerous conditions responsive to conditions relating to the vehicle  responsive to, or preventing, spinning or skidding of wheels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Supporting Of Heads In Record-Carrier Devices (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Λ* 180033 -KLASSE 20ί. GRUPPE
in BRAUNSCHWEIG.
Sperrvorrichtung für Streckenblockung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. März 1905 ab.
Im Eisenbahnsignalwesen tritt das Bedürfnis auf, zwei Signale, A und B, oder zwei Signalgruppen derart in Abhängigkeit voneinander zu bringen, daß
I. durch Fahrtstellen des Signales A das Signal B gesperrt wird und auch nach Rückstellung des Signales A gesperrt bleibt, und'daß, umgekehrt, durch Stellen des Signales B das Signal A festgelegt wird und auch nach Rückstellen des Signales B festgelegt bleibt, oder
II. daß man durch Stellen des Signales A
das Signal B zwar in der geschilderten Weise beeinflußt, jedoch durch Fahrt- und Haltstellen des Signales B sowohl das Signal A als auch das Signal B selbst festlegt.
Diese Aufgabe ist bisher in der Weise gelöst worden, daß außer den beiden für je einen Signalhebel (A1 und B1J oder eine Signalhebelgruppe dienenden Verschlußkörpern (Scheiben A2nndB2) noch ein dritter, von beiden Signalhebeln oder Signalhebelgrüppen bewegter Verschlußkörper angeordnet wurde.
Die Erfindung besteht in einer solchen Lösung der Aufgabe, die diesen dritten Körper überflüssig macht.
Die Vorrichtung, soweit sie zur Lösung der Aufgabe I dient, ist in Fig. 1 bis 4 dargestellt.
Mit den Stellhebeln Ax und B1 für die Signal e A und B sind die bekannten Verschlußkörper (Scheiben) A2 und B2 verbunden, die bei jeder Bewegung des zugehörigen Stellhebels eine Drehung vollführen. Bei Stellung des Hebels A1 auf Fahrt dreht sich die Scheibe A2 im Sinne des Pfeiles. Hierbei überträgt eine Schubstange e die Bewegung auf einen schwingenden Hebel a, mit dem sie durch eine Schleife verbunden ist. Eine an dem schwingenden Hebel a befestigte Stützfläche b wird hierdurch derart verschoben, daß das auf ihr ruhende Stützglied i frei wird und eine Feder k imstande ist, den mit ihm verbundenen Sperrhaken f in eine Lücke der Scheibe B2 einzulegen. Wird der Stellhebel A1 zurückgelegt, so wird dank der die Stange e und den Schwinghebel α verbindenden Schleife an der Lage der Sperrteile nichts geändert (Fig. 2).
Das Anfangsblockfeld a1 der nächsten Blockstrecke ist nun so angeordnet, daß nach erfolgtem . Blocken seine Wiederfreigabe sowohl den mechanischen Verschluß der Scheibe B2 wie auch den der Scheibe A2 aufhebt. Wie Fig. 3 zeigt, wird beim Blocken die Klinke h - in die zugehörige Lücke der Scheibe B% gedrückt, so daß also ein Blocken nur möglich ist, wenn vorher keine Drehung der Scheibe B2, also kein Ziehen des Signales B erfolgt ist. Der Schwing-, hebel α ist an dieser Klinke h gelagert, und daher tritt die mit ihm verbundene Stützfläche b wieder unter den Stützkörper i. Gleichzeitig drückt ein Ansatz q der Blockstange 0 einen Arm d zur Seite, mit dem eine Sperrklinke g fest verbunden ist, die hierdurch in eine zugehörige Lücke der Scheibe A% eingelegt wird und diese festhält.
Beim Entblocken werden dann mittels der Feder I die beiden Sperrklinken / und h gleich-
zeitig ausgehoben, und auch die Sperrklinke g kann dem Zuge ihrer Feder ν folgen und die Scheibe A2 wieder freigeben (Fig. i).
Wird aber der Stellhebel B1 umgelegt, so dreht sich die Scheibe B2 ebenfalls im Sinne ihres Pfeiles. Ihr Stift c treibt hierbei mittels des Armes d die Sperrklinke g in die zugehörige Lücke der Scheibe A2, in welcher Lage die Klinke g mittels ihres Ansatzes m und der
ίο federnden Klinke η gefangen wird. Legt man den Stellhebel B1 zurück, so ändert sich an der Lage der Sperrteile nichts (Fig. 4).
Beim Blocken des Anfangsblockfeldes a1 wird durch die Blockstange 0 und den zweiarmigen Hebel j> die Klinke η ausgehoben, jedoch kann trotzdem die Klinke g aus der Lücke der Scheibe A2 nicht ganz austreten, weil der mit der Blockstange 0 verbundene Ansatz q sich vor das Ende des Armes d gelegt hat (Fig. 3). Erst beim Entblocken wird dir Klinke g, ebenso wie die beim Blocken gleichfalls eingelegte Klinke h, freigegeben.
Von den'Endblockfeldern ist nur eins, das mit dem Signal A verbundene e1, gezeichnet, während das zweite, mit Signal B verbundene, der Einfachheit wegen fortgelassen ist. Diese Blockfelder können, wie gezeichnet, in bekannter Weise mit dem Anfangsfelde a1 gekuppelt sein. Wie aus der Zeichnung zu ersehen, hat das Blockfeld e1 mit dem Verschlußkörper A2 keinen anderen Zusammenhang, als daß durch eine bekannte Vorrichtung dafür gesorgt ist, daß das Feld nicht eher gedrückt werden kann, als bis das Signal A gezogen und wieder zurückgelegt worden ist.
Zur Lösung der Aufgabe II dient als einfaches Mittel ein an der Scheibe B2 befestigter Stift s (Fig. 5), der bei der Umstellung des Stellhebels B1, also bei der Drehung der Scheibe B°-, in der Pfeilrichtung, gegen den Schwinghebel α trifft und daher dieselben Wirkungen herbeiführt, wie sie durch die Drehung der Scheibe A2 mittels der Schubstange e erzielt wurden. Es tritt also hierdurch sowohl die Sperrung der Scheibe B2 wie die der Scheibe A2 ein, so daß beide Signale A und B verschlossen sind.
Die neue Einrichtung besitzt gegenüber den bisher bekannten den Vorteil, daß kein Bewegungskörper vorhanden ist, der von beiden Signalhebeln aus bewegt werden muß. Eine solche Übertragung ist, weil sie nicht auf einfache Weise zwangläufig erfolgen kann, immer eine unsichere; außerdem ist ein Wechsel des Verschlußgliedes, nämlich der Austausch der beim Ziehen des Signales einfallenden Klinke / oder g, gegen eine andere, elektrisch lösbare Verschlußklinke vermieden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Sperrvorrichtung für Streckenblockung ■ zur gegenseitigen Festlegung zweier Signale oder Signalgruppen nach deren Ziehen und Zurücklegen mit zwei, von je einem Signalhebel bewegten Verschlußkörpern, die s'ich bei ihrer Bewegung gegenseitig sperren, dadurch gekennzeichnet, daß diese beiden Verschlußkörper (A2, B2) vom Anfangsblockfeld (a1) für die nächste Blockstrecke derart beeinflußt werden, daß durch die Entblockung des Anfangsblockfeldes die beim Ziehen eines der beiden Signale selbsttätig eingetretene Sperrung des zu dem andern gehörigen Bewegungskörpers (A2, B2) und damit des andern Signales selbst aufgehoben wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der eine der beiden Verschlußkörper (B2) mit einer Einrichtung (Stift s) versehen ist, die bei seiner Drehung das eigene Sperrglied (f) auslöst, zu dem Zwecke, nicht nur das andere, sondern auch das eigene Signal (bezw. Signalgruppe) zu sperren.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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