DE1798C - Laterne für Eisenbahnwagen und Fahrzeuge jeder Art - Google Patents
Laterne für Eisenbahnwagen und Fahrzeuge jeder ArtInfo
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- 238000010276 construction Methods 0.000 claims description 3
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Description
PATENTSCHRIF
1877.
Klasse
JULIUS PINTSCH in BERLIN. Laterne für Eisenbahnwagen und Fahrzeuge jeder Art.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. Juli 1877 ab.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Laterne für Eisenbahnwagen und andere
Fahrzeuge jeder Art, welche einen Theil meines Systems zur Beleuchtung von Eisenbahnen, anderen
Bahnen und Fahrzeugen jeder Art, Dampfschiffen jeder Art mit Gas bildet.
Die Eigenthümlichkeiten dieser Laterne sind im wesentlichen die folgenden:
1. Die eigenthümliche Anordnung eines Reflectors mit einem inneren, der Flamme möglichst
nahe gerückten und in der Form der Gestalt der Flamme sich möglichst anschliefsenden
Schornstein, welcher die Verbrennungsluft möglichst nahe an die Flamme heranführt und durch
die dadurch erzeugte energische Luftströmung der Flamme eine feste, ruhige, nicht flackernde
Form ertheilt.
2. In der eigenthümlichen Art der Zuführung der Verbrennungsluft in die innere Laterne und
der Abführung der verbrauchten Luft und Verbrennungsgase aus der Laterne in das Freie.
Die Eigenthümlichkeit dieser Luftzu- und Abführung besteht im wesentlichen darin, dafs dieselbe
auf solchen Umwegen geschieht, dafs die äufsere Luft, ja selbst der gröfste und stärkste
Wind, keinen Einflufs auf die Flamme in der Laterne gewinnen kann.
3. In der Anordnung eines eigenthümlich construirten äufseren Schornsteins, welcher die
unter 2 bezeichnete Luftzu- und Abführung ermöglicht und durchführt.
In der beiliegenden Zeichnung zeigt:
Fig. ι einen senkrechten Querschnitt,
Fig. 2 einen Grundrifs oder obere Ansicht,
Fig. 3 eine Oberansicht des Reflectors,
Fig. 4 eine Detailansicht des Verschlusses der Laterne.
Fig. ι einen senkrechten Querschnitt,
Fig. 2 einen Grundrifs oder obere Ansicht,
Fig. 3 eine Oberansicht des Reflectors,
Fig. 4 eine Detailansicht des Verschlusses der Laterne.
Gleiche Buchstaben bezeichnen in allen Figuren auch gleiche Theile.
Die Zuleitung des Gases geschieht durch die Röhre g in die Brennröhre d, welche beide
durch Kugelgelenke miteinander verbunden sind. Der Brenner i befindet sich in der den unteren
Theil der Laterne bildenden Glaskugel k. Dieselbe ist in dem gegossenen Gehäuse η eingehängt,
welches durch den Deckel m mit dem Ueberschlagverschlusse e geschlossen wird und
oben den Schornstein 0 trägt. Construction des Schornsteins 0, sowie des Deckels m ist aus
der beiliegenden Zeichnung klar ersichtlich. Ein Reflector c mit innerem Schornstein α wird
durch den Ring b und die Lappen b' in seiner
angedeuteten Stellung festgehalten und hat aufser dem Schornstein α noch an seiner Peripherie
die Luftzuführungsöffnungen r r . . ., sowie die Oeffnung für den Arm d.
Die Circulation der Luft ist folgende: Die Luft tritt, wie die Pfeile angeben, bei j>
äufserlich vom Schornstein 0 in die Laterne ein, geht durch die Löcher m1 ml . . . des Deckels m
und von dort durch die Oeffnungen r r . . etc.
im Reflector c zur Flamme.
Die Verbrennungsgase dagegen steigen von der Flamme i direct aufwärts durch den Schornstein
α des Reflectors in den Schornstein 0, aus dessen konisch zugespitztem Ende 0' austretend,
und werden von dem Deckel ^2 des Schornstein
abwärts und den seitlichen Oeffnungen vv... etc. zugeführt, durch welche sie entweichen.
Man sieht aus dieser Construction ganz klar, dafs die Luft in geeigneter Weise der Flamme
zugeführt wird, und zwar in solchen Krümmungen und auf solchen Umwegen, dafs selbst
der stärkste Luftzug, Wind etc. keinen schädlichen directenEinflufs auf dieFlamme haben kann.
Auch das Austreten der Verbrennungsgase geschieht auf gebogenem Wege, seitlich am
Schornstein, so dafs ein directes Einwirken des Zuges auf die Flamme auch hier nicht stattfinden
kann.
Claims (3)
1. Die Anordnung des Reflectors c mit dem inneren ovalen Schornstein α zur Zuführung
der Luft möglichst nahe an die Flamme und mit den Oeffnungen r für die Einführung
der Verbrennungsluft.
2. Die eigenthümliche Luftzu- und Abführung, wie sie oben erläutert worden ist.
3. Die eigenthümliche Construction des Schornsteins 0 mit der Luftabführung bei ol o*
und ν und Luftzuführung bei / und m1,
alles so und zu dem Zwecke, wie oben beschrieben und in der beiliegenden Zeichnung
dargestellt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1798T | 1877-07-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1798C true DE1798C (de) |
Family
ID=70735893
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE000000001798DA Expired - Lifetime DE1798C (de) | 1877-07-02 | 1877-07-02 | Laterne für Eisenbahnwagen und Fahrzeuge jeder Art |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1798C (de) |
-
1877
- 1877-07-02 DE DE000000001798DA patent/DE1798C/de not_active Expired - Lifetime
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