DE10465C - Neuerungen an Lampen, bestehend in einem Oelbehälter mit durchbrochenen Zwischenwänden und äufserem Luftmantel, ferner in Vorwärmung der Verbrennungsluft - Google Patents

Neuerungen an Lampen, bestehend in einem Oelbehälter mit durchbrochenen Zwischenwänden und äufserem Luftmantel, ferner in Vorwärmung der Verbrennungsluft

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DE10465C
DE10465C DENDAT10465D DE10465DA DE10465C DE 10465 C DE10465 C DE 10465C DE NDAT10465 D DENDAT10465 D DE NDAT10465D DE 10465D A DE10465D A DE 10465DA DE 10465 C DE10465 C DE 10465C
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AL. KELLY in London
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21LLIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF, BEING PORTABLE OR SPECIALLY ADAPTED FOR TRANSPORTATION
    • F21L19/00Lanterns, e.g. hurricane lamps or candle lamps

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

1879.
Klasse 4.
ALEXANDER KELLY in LONDON.
Neuerungen an Lampen, bestehend in einem Oeibehälter mit durchbrochenen Zwischenwänden und äußerem Luftmantel, ferner in Vorwärmung der Verbrennungsluft.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. December 1879 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft Neuerungen •an Lampen, und zwar insbesondere an solchen, welche bei Schiffs- oder bei Eisenbahnsignaloder dergl. Laternen Anwendung finden, und besteht ihrem Wesen nach darin, derartige Lampen so zu construiren, dafs sie neben anderen Vortheilen an Leuchtkraft gewinnen, sich bequem reinigen lassen und von Wind und Wetter oder durch das Schaukeln des Schiffes oder durch die mit der Bewegung von Eisenbahnzügen verbundenen Erschütterungen oder durch sonstige Stöfse in ihrer Functionirung nicht beeinträchtigt werden.
In der beiliegenden Zeichnung ist:
Fig. ι ein verticaler Längenschnitt,
Fig. 2 die Hinteransicht der neuen Laterne, Fig. 3 zur Hälfte ein Horizontalschnitt nach 1-2 und zur Hälfte ein solcher nach 3-4 in Fig. i, und
Fig. 4 ein Horizontalschnitt nach 5-6 in Fig. i.
Die Details in Fig. 5 und 6 veranschaulichen Modificationen des Mechanismus zum Auf- und Niederschrauben des Dochtes.
Die Lampe besteht aus zwei Haupttheilen, dem oberen Theile A und dem unteren B. Letzterer bildet den Oeibehälter und trägt zugleich den Brenner C, während der obere Theil eine Luftkammer D, einen Abzugskanal E für die Verbrennungsproducte und noch einige andere, weiter unten zu beschreibende Vorrichtungen enthält. Wie aus der Zeichnung klar ersichtlich, sind diese beiden Theile bei a so mit einander verbunden, dafs man sie zur Erleichterung der Reinigung bequem aus einander nehmen und dafs man auch den Theil A, ohne ihn von B völlig zu trennen, in der durch punktirte Linien in Fig. 1 angedeuteten Weise niederklappen kann, wenn man frisches OeI aufgiefsen oder den Docht putzen will, b ist eine Rinne für die Aufnahme von Kork oder anderem passenden Dichtungsmaterial, welches einestheils in Verbindung mit dem die beiden Theile A und B sicher zusammen haltenden Vorstecker c die völlige Abdichtung der Verbindungsstelle dieser Theile bewirkt, und anderntheils die warme Luft in A gänzlich vom OeI-reservoir B absperrt. F ist ein Mantel, welcher den Oeibehälter umgiebt und mit Durchbrechungen d versehen ist, um eine Circulation der kalten Luft in dem von ihm begrenzten Räume F1 zur Kühlerhaltung des Oeles zu erreichen.
Der Oeibehälter enthält eine Anzahl verticaler Zwischenwände e von kreisförmiger oder irgend einer anderen Gestalt, welche zur Erreichung der Communication der von ihnen gebildeten Kammern mit kleinen Löchern versehen sind und dazu dienen, bei Stöfsen oder sonstigen zufälligen Erschütterungen das Schlagen des Oeles in dem Behälter B und somit das dadurch verursachte Zucken und Flackern der Flamme zu verhüten.
e' bezeichnet den oberenTheil des Brenners C; derselbe hat einen sichelförmigen Querschnitt und ragt in die konische Haube oder Kappe/ hinein, welche oben mit einer ebenfalls sichelförmigen Oeffnung g versehen ist. Diese Kappe hat den Zweck, die Flamme zur Erreichung einer gröfseren Leuchtfähigkeit zu concentriren und ist auf der Platte h befestigt, welche den oberen Theil A nach unten abschliefst, so dafs die für die Verbrennung nöthige Luft nur von unten zum Brenner gelangen kann.
Der Mechanismus zum Auf- und Niederschrauben des Dochtes besteht aus einer Schraube i ohne Ende, Fig. 3, und einem Schraubenrädchen k, welches auf dem äufseren Ende der mit dem Docht / in der bekannten Weise in Verbindung stehenden Spindel G angeordnet ist. Diese Construction hat den Zweck, ein selbstthätiges Niedergehen des Dochtes bei etwaigen Stöfsen oder Erschütterungen zu verhindern. Die Spindel G besteht aus zwei Theilen m und m', von denen der eine in den anderen eingreift, so dafs der mit mi bezeichnete Theil leicht von dem anderen m getrennt werden kann, wenn der mit ihm verbundene obere Theil e1 des Brenners zur Erleichterung der Reinigung oder des Putzens des Dochtes abgenommen werden soll.
Im oberen Theile der Laterne, über dem Glase H, befindet sich eine mit durchlöcherten und mit gegen einander versetzten Zwischenwänden versehene Luftkammer D, in welcher sich die durch die Oeffnungen η des Mantels E\

Claims (4)

sowie durch den durchlöcherten Konus ο eintretende atmosphärische Luft an den Wandungen des zum Abführen der Verbrennungsproducte vorgesehenen Zugcylinders E erwärmt, um dann auf einem vielfach gewundenen Wege (wie in Fig. ι durch Pfeile angedeutet) durch Oeffhungen p von oben in einen oder mehrere verticale Kanäle / zu treten und nach Durchströmen derselben unter die Platte h und zur Flamme des Brenners zu gelangen. Aufser durch die Oeffnungen des den Zugcylinder E umgebenden Mantels E' kann auch noch atmosphärische Luft bei /'eintreten, welche ebenfalls von oben in die Kanäle / gelangt und von diesen der Flamme zugeführt wird, so dafs ein für die Verbrennung günstiger, lebhafter Zug entsteht, q ist ein am oberen Ende des Zugcylinders E angeordneter und mit dem Mantel E1 verbundener Konus, welcher den Zweck hat, jeden in dem Räume zwischen diesem Mantel und Zugcylinder entstehenden, nach oben gerichteten Zug zu brechen und unschädlich zu machen, r ist eine nach unten convexe durchlöcherte Platte, durch welche, sowie durch die im obersten Ende des Mantels E1 befindlichen Oeffnungen die Verbrennungsproducte entweichen, s ist .eine Haube, welche etwas von der Platte r absteht, so dafs der Wind zwischen beiden durchstreichen und das Abziehen der Verbrennungsproducte beschleunigen kann, ^bezeichnet einen Reflector, / eine durch aufgeschraubten Deckel verschlossen gehaltene Oeffnung zum Eingiefsen des Oeles in den Oelbehälter JB. Bei der in Fig. 5 veranschaulichten Modification des Mechanismus zum Auf- und Niederschrauben des Dochtes ist zur Verhütung des selbstthätigen Niedergehens dieses letzteren bei Stöfsen oder sonstigen Erschütterungen, welche die Laterne erleidet, auf der Aufschraubspindel ein Sperrrädchen L angeordnet, welches durch Anziehen einer Schraube ν oder durch eine Feder etc. arretirt wird, so dafs sich die besagte Spindel nicht drehen und also der Docht nicht selbsttätig niedergehen kann. Soll der Docht geputzt werden, so hat man nur nöthig, . die Schraube ν so weit heraus zu schrauben, dafs sie nicht mehr mit den Zähnen u des Rädchens L im Eingriff steht und daher ein Drehen der Aufschraubspindel bezw. ein Bewegen des Dochtes gestattet. Eine Vorrichtung zum Verhüten des Zuhochschraubens des Dochtes zeigt Fig. 6. Dieselbe besteht in einem Arme w, welcher in radialer Richtung auf der Aufschraubspindel G adjustirt werden kann und so angeordnet ist, dafs er und mit ihm die Spindel G, nachdem der Docht zu der gewünschten Höhe aufgeschraubt worden, von einem festen Anschlage χ arretirt wird. Bei der Montirung dieser Vorrichtung wird der Docht zunächst so hoch geschraubt, dafs das obere Ende desselben gerade mit dem oberen Rande des Brenners abschneidet. Sodann fixirt man mittelst der Druckschraube xl den Arm w so auf der Aufschräubspindel G, dafs sein äufseres Ende auf der Basis y aufliegt, und schraubt nun den Docht weiter in die Höhe, bis der Arm w mit dem Anschlage χ in Contact geräth und jedes fernere Drehen der Spindel G aufhört. Auf diese Weise kann man mit Leichtigkeit die Gröfse der Flamme reguliren bezw. das Aufschrauben begrenzen, je nachdem man den vom Arme w beschriebenen Kreisbogen gröfser oder kleiner wählt. Pate ν τ-Ansprüche:
1. Ein besonders construirter Oelbehälter, welcher im Innern mit durchbrochenen Zwischenwänden und aufsen mit einem Luftmantel versehen ist.
2. Die Combination des Brenners C mit dem Konus / und der Platte h, welche letztere den oberen Theil der Laterne nach unten zu dicht abschliefst.
3. In Combination mit einem oder mehreren verticalen Kanälen I, welche zu einem ringsum eingeschlossenen Brenner führen, die zum Vorwärmen der einströmenden Luft dienende Kammer, welche mit durchbrochenen Zwischenwänden und anderen gegen einander versetzten Wänden versehen ist, um den Weg der besagten Luft möglichst schlangenförmig zu machen.
4. Die Combination des Konus q mit der nach innen bezw. unten gekrümmten durchlöcherten Platte r und der Haube s.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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