DE54466C - Regenerativ-Petroleumlampe - Google Patents

Regenerativ-Petroleumlampe

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DE54466C
DE54466C DENDAT54466D DE54466DA DE54466C DE 54466 C DE54466 C DE 54466C DE NDAT54466 D DENDAT54466 D DE NDAT54466D DE 54466D A DE54466D A DE 54466DA DE 54466 C DE54466 C DE 54466C
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DE
Germany
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chimney
ring
burner
wicks
regenerative
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT54466D
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English (en)
Original Assignee
J. H. ROSS und E. E. ÄTKINS in Birmingham, 171 Hockley Hill, Grafsch. Warwick, England
Publication of DE54466C publication Critical patent/DE54466C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D3/00Burners using capillary action
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D2900/00Special features of, or arrangements for burners using fluid fuels or solid fuels suspended in a carrier gas
    • F23D2900/31003Inverted wick burners; Wick burners using preheated air

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Regenerativ-Petroleumlampe.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Oellampen, welche derart angeordnet sind, dafs die Flamme von unten nach oben geleitet wird, ohne dafs irgend ein Theil der Lampe, mit Ausnahme einer Glaskuppel, unterhalb der Flamme sich befindet, so dafs kein Schatten nach unten geworfen werden kann. !Derartige Lampen sind deshalb besonders als Hängelampen entweder für Zimmer oder für Fuhrwerke geeignet.
Die Anordnung einer der vorliegenden Erfindung gemäfs construirten Lampe soll mit Bezug auf die beiliegende Zeichnung beschrieben werden.
Die Fig. 1 derselben ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie X-X der Fig. 2, wobei die letztere Figur theilweise einen Gr.undrifs und theilweise einen Schnitt nach der Linie Y- Y der Fig. 1 darstellt.
Die Fig. ia ist ein theilweiser Schnitt, welcher eine Abänderung der Dochtanordnung darstellt.
Mit A ist der ringförmige Gelbehälter bezeichnet, welcher zwischen einem in irgend einer Weise zu verzierenden Ringe A1 und einem Reflector A2 angeordnet ist. Die Luft kann den Behälter A von allen Seiten umspülen , «o dafs der Inhalt desselben fortwährend gekühlt wird. Auf der oberen Seite des Behälters A sind drei Arme B befestigt, welche einen Ring B-1 tragen, von welchem Ringe drei Bolzen J52 nach oben geführt sind und einen oberen Ring B3 stützen.
' Mit C ist der Schornstein bezeichnet, welcher als ein Metallrohr ausgeführt ist und auf welchem zwei Ringe C1 C2 und eine vorstehende Schiene C3 befestigt sind. Beim Gebrauch ruht der Ring -C-1 des Schornsteins auf dem Ring B 3, aber der Schornstein kann von Hand so weit gehoben werden, bis der Ring Cä an den Ring B3 anstöfst. Wenn der Schornstein in dieser Weise nach oben geschoben wird, gleitet die vorstehende Schiene C3 in einer Nuth des Ringes B1, und wenn der Schornstein so weit gehoben ist, dafs das untere Ende cs der Schiene C3 oben über dem Ring S1 sich befindet und man den Schornstein etwas herumdreht, so legt sich das Ende e 3 auf den Ring B* und stützt den Schornstein, so dafs derselbe in seiner höchsten Lage erhalten wird. Man dreht den letzteren wieder so weit zurück, dafs das untere Ende c3 der Schiene C3 in die Nuth des Ringes B1 eintritt und der Schornstein wieder nach unten zurückgeschoben werden kann, welche Lage derselbe in der Fig. 1 einnimmt.
Innerhalb des unteren Theiles des 'Schornsteins, welcher mit Löchern versehen wird, ist ein Cylinder aus Thon oder einem ähnlichen feuerbeständigen Material angeordnet, welcher am unteren Ende mit dem vorspringenden Rande oder Flantsch Dx ausgerüstet sein kann, während der Cylinder am oberen Ende mit drei Vorsprüngen D2 ausgerüstet ist. Wenn -man den Cylinder D in den Schornstein C einführt, werden die Vorsprünge D3 durch die Nuthen eines Ringes geschoben, welche in das Innere
des Schornsteins hineinragen. Dreht man alsdann den Cylinder D etwas herum, so ruhen die Vorsprünge D2 desselben auf dem Ringe des Schornsteins, und in dieser Weise wird der Cylinder D gestützt (Fig. 2). Um zu verhindern, dafs der Cylinder D sich durch Zufall zurückdreht, so dafs die Vorsprünge Z)2 über den Nuthen stehen und der Cylinder herausfallen könnte, ist eine kleine Stellschraube in der Wandung des Schornsteins C angeordnet, welche die Bewegung eines der Vorsprünge D2 verhindert.
Die Arme B sind ferner an einem waagrechten Ring E befestigt, an dessen einer Seite ein ringförmiger Deflector E1 und ein Rand E2 zur Aufnahme der Glasglocke G jeder für sich angelenkt sind. An der gegenüberliegenden Seite des Ringes E ist an demselben ein kleiner Vorreiber ΕΆ angelenkt, welcher bei der in der Fig. 1 dargestellten Lage den Rand E2 festhält. Wenn man diesen Vorreiber J?3 ausrückt, kann der Rand E2 und die von demselben gestützte Glasglocke abwärts gedreht werden. Löst man dann einen zweiten Vorreiber E* aus, welcher den Deflectorring E1 festhält, so kann auch der letztere heruntergedreht werden. In dieser Weise kann der Docht zwecks Putzens desselben zugänglich gemacht werden.
Zwischen dem Deflectorring E1 und dem Dochthalter sind mehrere concentrische Ringe E5 befestigt, welche zusammen.einen laternendachartigen Einsatz bilden, durch welchen die Luft eintreten kann.
Die schräge Anordnung dieser einzelnen Ringe verhindert, dafs die von der Flamme ausstrablende'Hitze unmittelbar auf den Dochthalter einwirkt. In dem oberen Theil des Deflectors E1 ist ebenfalls eine Anzahl von kleinen Löchern oder Schlitzen vorgesehen, durch welche der Luftzutritt in das Innere der Glocke G ermöglicht wird.
Von dem Behälter A sind drei gebogene Rohre H, deren Querschnitt ein flaches Rechteck darstellt, nach dem Mittelpunkt der Lampe geführt. Jedes Rohr enthält einen Docht und ist an der mit H1 bezeichneten Stelle mit je zwei auf einer Spindel H2 angeordneten Zahnrädern ausgerüstet, welche Spindel mittelst der Hand gedreht werden kann, um den Docht entweder vorwärts oder rückwärts zu verschieben. An der mit H1 bezeichneten Stelle ist das Dochtrohr durch Löthen oder sonstwie an den Rändern zweier konischer Scheiben H3 und H1 befestigt, welche mittelst Pressen eine solche Form erhalten haben, dafs sie theilweise eine Fortsetzung der drei Dochtrohre H bilden, während die zwischen diesen Ansätzen liegenden Theile H5 (Fig. 2) dieser Scheiben unmittelbar auf einander liegen. An der Innenkante H6 dieser beiden Scheiben bilden dieselben eine vollständig ringförmige Oeffhung, welche die drei Dochte ausfüllen, die an dieser Stelle zusammentreffen, so dafs dieselben eine vollständig ringförmige Brennfläche bilden. Hat man die Dochte eingestellt, geputzt, den Deflector E1 und die Glocke G in der oberen Stellung befestigt und den Schornstein C so weit nach oben geschoben, wie dies der Ring C2 gestattet, so kann die Luft frei von oben 'an die Dochte herantreten, welche alsdann entzündet werden können. Ist dies geschehen, so wird der Schornstein C wieder nach unten geschoben, so dafs derselbe die Lage einnimmt, welche beim Brennen die günstigste ist, und alsdann tritt die Luft durch die Durchbrechungen des Ansatzes Es und durch diejenigen am anderen Ende des Schorn-' steins C zur Flamme, welche, zunächst von dem Flantsch D1 nach unten abgelenkt, darauf nach innen und zum Cylinder D hineinschlägt, also eine rosettenförmige Gestalt annimmt. Der Cylinder D erhitzt sich sehr schnell und ziemlich bedeutend, so dafs die durch die Durchbrechungen durchstreichende und den CylinderD umspülende Luft angewärmt wird, bevor dieselbe in das Innere der Flamme gelangt, welch letztere aus diesem Grunde bedeutend heller brennt.
Um zu vermeiden, dafs die Dochte häufig geputzt werden müssen, ist die in der Fig. 1 a dargestellte Anordnung getroffen worden. Bei derselben ist am Dochthalter ein Ring K befestigt, welcher aus Asbestfasern oder einem anderen porösen Mineral hergestellt ist, und an diesen reichen die Enden der Dochte heran.
Das OeI, welches von den Dochten angesaugt wird, tritt durch den Ring K, welcher also die eigentliche ringförmige Brennfläche bildet, an welcher die Entflammung stattfindet. Will man die Lampe auslöschen, so ist es nur nöthig, die Dochte aufser Berührung mit dem Ring K zu bringen, so dafs der letztere nicht mehr mit OeI gespeist wird.
Anstatt drei flache Dochte zu benutzen, deren Enden derart an einander stofsen, dafs ein ringförmiger Docht gebildet wird, wie oben beschrieben, kann auch eine Anzahl getrennter runder Dochte benutzt werden, wie dies in einem theilweisen Grundrifs in der Fig. 3 und im Schnitt in der Fig. 4 dargestellt ist. Dieser Anordnung gemä'fs sind drei Gruppen H vorhanden, deren jede zehn runde Dochte enthält. Jeder dieser Dochte liegt in einem besonderen Rohr und alle diese Dochte endigen auf einer Ringfläche H6. Da die zehn Dochte jeder Gruppe in den Behälter A hineinreichen und zwischen geriffelten Walzen M hindurchgehen, so dienen diese Walzen dazu, die Dochte nach vorwärts oder rückwärts zu verschieben, je nachdem die Walzen in der einen oder anderen Richtung gedreht werden.
Die Rückwand N des die Walzen M umgebenden Gehäuses kann fortgenommen werden, um die einzelnen Dochte in das entsprechende Rohr einzuführen. Die Innenfläche dieser Rückwand ist gekrümmt, so dafs die Enden der Dochte nach unten herumgebogen werden, falls man die letzteren zurückzieht. Durch die Benutzung einzelner runder Dochte an Stelle der flachen wird die Form der Lampe etwas geändert, die Wirkungsweise derselben ist aber im übrigen genau dieselbe, wie oben beschrieben.
Obgleich in der Zeichnung drei Dochte oder Dochtgruppen dargestellt sind, kann jedoch die Zahl derselben, wie auch die der Arme J5 und die der Bolzen S2 geändert werden.
Die in der Zeichnung dargestellte Lampe mit Schornstein kann entweder an der Decke oder an einem Arm in irgend einem Raum aufgehängt werden, indem oberhalb derselben eine Schutzplatte angeordnet wird. Wird eine solche Lampe an einer Stelle aufgehängt, wo dieselbe den Einflüssen der Witterung ausgesetzt ist, so ist es nothwendig, dieselben mit einem Laternengehäuse zu umgeben oder dieselbe in irgend einer anderen Weise einzukapseln.
Wird die Lampe zum Erhellen von Eisenbahnwagen und anderen Fahrzeugen benutzt, so werden alle oberhalb des Reflectors A2 liegenden Theile der Lampe in ein Gehäuse eingeschlossen, an welchem geeignete Einlafsvorricbtungen für die Luft und Auslafsvorrichtungen für die Verbrennungsproducte angeordnet sind, wie solche bei Waggonlampen allgemein verwendet werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. An Petroleum-Regenerativlampen, bei welchen das die Flamme speisende OeI von einem ringförmigen Behälter durch radiale Dochte zu einem centralen Brenner geführt wird, die Anordnung eines innerhalb des ringförmigen Brenners angeordneten Schornsteins C mit einem in dem unteren durchlöcherten Ende des Schornsteins angebrachten Brennereinsatz D von feuerfestem Material, derart, dafs die äufsere Luft durch die Löcher des Schornsteins C und den ringförmigen Raum zwischen diesem und dem Brennereinsatz D in vorgewärmtem Zustande nach der Flamme gelangt, während die Verbrennungsgase innerhalb des Einsatzes D und des Schornsteins C abgeführt werden, zum Zwecke, die Verbrennungsgase ohne Berührung mit den Dochtröhren abzuleiten.
2. Bei dem unter i. gekennzeichneten Schornstein für Petroleum-Regenerativlampen die Anordnung eines Gestelles BB1 an dem ringförmigen Oelbehälter A, welches mittelst der Stangen B2 und der Ringe B3 den Schornstein C trägt, so dafs eine genaue Einstellung des Schornsteins C und des Brennereinsatzes D zu dem an diesem Gestell befestigten Brenner bewerkstelligt wer- ' den kann.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT54466D Regenerativ-Petroleumlampe Expired - Lifetime DE54466C (de)

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