DE179840C - - Google Patents

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DE179840C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10JPRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
    • C10J1/00Production of fuel gases by carburetting air or other gases without pyrolysis

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Gas Separation By Absorption (AREA)

Description

■ρ. β« ' ί ι« it
m/v 'tbüiX^miaiM'
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■—"JlS 179840 KLASSE 26 c. GRUPPE
THIEM & TÖWE in HALLE a. S.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Oktober 1905 ab.
Es ist bekannt, flüssige Kohlenwasserstoffe in aus Metall bestehenden Kanälen von rundem oder viereckigem Querschnitt zu verdampfen und mit der durch diese Kanäle hindurchgeführten atmosphärischen Luft zu mischen. Durch geeignete Wahl des Kanalquerschnittes kann hierbei eine große Luftgeschwindigkeit erzielt werden. Um die entstehende Verdunstungskälte unschädlich zumachen und einen
ίο günstigen Wärmeaustausch herbeizuführen, pflegt man den oder die Metallkanäle mit Wasser zu umgeben. Um einen noch: lebhafteren Wärmeaustausch zu erzielen, tropft man in manchen Fällen den flüssigen Kohlen-• 15 wasserstoff direkt auf das Wasser innerhalb des Schöpfraumes des Wassertrommelgebläses. Dieses Verfahren hat jedoch den Ubelstand, daß die Luftgeschwindigkeit nicht geregelt und auch nicht genügend groß gemacht werden kann.
Das neue Verfahren ermöglicht dagegen bei Vergasung des flüssigen Kohlenwasserstoffs auf der Oberfläche einer Flüssigkeit eine beliebig große Geschwindigkeit der Luft. Es wird dies dadurch erreicht, daß der in bekannter Weise dosenweise zugeführte und auf einer großen Verdunstungsfläche ausgebreitete flüssige Kohlenwasserstoff und die zu karburierende Luft durch einen Kanal hindurchgeführt werden, welcher einerseits durch die dem Kohlenwasserstoff als Träger dienende Flüssigkeit, andererseits durch ein über der letzteren angeordnetes Leitblech gebildet wird.
Die Zeichnung veranschaulicht einige Ausführungsbeispiele der' für dieses Verfahren in Betracht kommenden Vorrichtung teils im Längsschnitt, teils in der Oberansicht.
Gemäß den Fig. 1 und 2 ist in die in dem Behälter α befindliche Flüssigkeit b ein nach unten offener Kasten c versenkt, so daß zwischen seiner Decke und dem Flüssigkeitsspiegel ein Kanal d entsteht. An. dem einen Ende des Kastens ist das Luftzuführungsrohr e, an dem anderen Ende das Gasableitungsrohr f angeordnet. In das Luftzuführungsrohr kann gleichzeitig das Verteilungsrohr für den flüssigen Kohlenwasserstoff münden. Wird an dem Rohr/eine Saugwirkung ausgeübt, dann durchstreicht die Luft den Kanal d und karburiert sich mit den Dämpfen des im Kasten auf der Flüssigkeit ausgebreiteten flüssigen Kohlenwasserstoffs.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3 ist an Stelle des Kastens c eine in den Behälter a eingebaute Wand c1 vorgesehen. Die Luft tritt durch den Spalt e1, der flüssige Kohlenwasserstoff durch das Rohr g ein. Die Abführung des Gases erfolgt hierbei gleichfalls durch ein Rohr f. Will man die Länge des Kanals vergrößern, dann kann man den Kasten c oder die Wand c1 mit nach unten ragenden Zwischenwänden h versehen, wie sie beispielsweise in der Fig. 4 durch die punktierten Linien angegeben sind. Die Luft wird hierdurch gezwungen, in den angegebenen Pfeilrichtungen im Zickzackwege den Karburator zu durchlaufen.
Wird die Luft durch den Karburator nicht hindurchgesaugt, dann versenkt man zweckmäßig den Kasten durch geeignete regelbare Belastung gemäß Fig. 5 in die Flüssigkeit, wodurch gleichzeitig der Erfolg erzielt wird, daß das Gas unter gleichmäßigem Druck bleibt.

Claims (2)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Verfahren zur Herstellung von Luftgas mit Ausbreitung des dosenweise zugeführten Kohlenwasserstoffs auf einer großen Verdunstungsfläche in einem flachen, überdeckten, von der zu karburierenden Luft durchstrichenen Kanal, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal einerseits durch die dem Kohlenwasserstoff als Träger dienende Flüssigkeit, andererseits durch ein über der letzteren angeordnetes Leitblech gebildet wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit Zu- und Ableitungsstutzen versehener Trog mit der offenen Seite in einen mit der Trägerflüssigkeit gefüllten Kasten versenkt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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