DE179671C - - Google Patents

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DE179671C
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dinitroanthrarufindisulfonic
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B1/00Dyes with anthracene nucleus not condensed with any other ring
    • C09B1/56Mercapto-anthraquinones

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 22 b. GRUPPE
Zusatz zum Patente 172575 vom 12. Februar 1905.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Februar 1905 ab. Längste Dauer: 11. Februar 1920.
Behandelt man das in der Patentschrift 176955 beschriebene Einwirkungsprodukt von Schwefelwasserstoff auf Dinitroanthrarufindisulfosäure mit Schwefelalkalien oder Sulf-· hydraten, so entsteht glatt und in guter' Ausbeute der in der Patentschrift 172575 beschriebene grüne Faserstoff.
Beispiel 1.
Das gemäß den Beispielen der Patentschrift 176955 aus 10 kg dinitroanthrarufindisulfosaurem Natron erhaltene Umwandlungsprodukt wird in 400 1 Wasser zerteilt und mit einer Lösung von 20 kg kristallisiertem Schwefelnatrium versetzt. Man erwärmt nun auf dem Wasserbade; die Flüssigkeit färbt sich erst blau, dann grün, und bald beginnt sich der grüne Farbstoff kristallinisch abzuscheiden. Wenn dessen Menge nicht mehr zunimmt, filtriert man ihn ab und wäscht mit etwas kaltem Wasser nach.
Es ist selbstverständlich nicht notwendig, das in Beispiel 1 verwendete Umwandlungsprodukt erst in fester Form zu isolieren, man kann vielmehr auch die nach den Beispielen der Patentschrift 176955 erhaltenen Lösungen direkt mit Schwefelnatrium versetzen und dann so lange erwärmen, bis die Bildung des grünen Farbstoffes vollendet
Man kann ferner auch eine Lösung von Dinitroanthrarufmdisulfosäure mit einer zur Entwicklung der nötigen Menge Schwefelwasserstoff erforderlichen Menge Säure versetzen und dann langsam eine Lösung eines Schwefelalkali oder Sulfhydrates zufließen lassen, dessen Menge so bemessen ist, daß nach Abstumpfen der Säure der verbleibende Überschuß genügt, um das in der ersten Phase des Prozesses gebildete »Umwandlungsprodukt« in den grünen Farbstoff überzuführen.
Beispiel 2.
10 kg dinitroanthrarufindisulfosaures Natrium werden in 5001 heißem Wasser gelöst, 5 kg Eisessig zugegeben und dann unter Rühren bei etwa 75 ° durch ein bis zum Boden des Gefäßes reichendes Rohr eine Lösung von 25 kg kristallisiertem Schwefelnatrium in 100 1 Wasser langsam zufließen gelassen. Im ersten Stadium der Reaktion, solange die Flüssigkeit noch sauer ist, wird durch den entwickelten Schwefelwasserstoff das in der Patentschrift 176955 beschriebene »Umwandlungsprodukt« gebildet, welches in der zweiten Phase, nachdem die Säure abgestumpft ist, durch das überschüssige Schwefelnatrium in den grünen Farbstoff übergeführt wird.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche: :
    i. Weitere Ausbildung des durch das Patent 172575 geschützten Verfahrens zur Darstellung eines grünen Farbstoffes der Anthrachinonreihe, darin bestehend, daß
    man die dort verwendete Dinitroanthrarufmdisulfosäure hier durch das gemäß Patent 176955 durch Einwirkung von Schwefelwasserstoff auf Dinitroanthrarufindisulfosäure · erhältliche Umwandlungsprodukt ersetzt.
  2. 2. Besondere Ausführungsform des unter 1. beanspruchten Verfahrens, darin bestehend, daß man die Darstellung des Umwandlungsproduktes und dessen Überführung in den grünen Farbstoff zu einer einzigen Operation vereinigt, indem man eine angesäuerte Lösung · von Dinitroanthrarufindisulfosäure mit Schwefelalkalien oder Sulfhydraten im Überschuß behandelt.
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