DE179665C - - Google Patents

Info

Publication number
DE179665C
DE179665C DENDAT179665D DE179665DA DE179665C DE 179665 C DE179665 C DE 179665C DE NDAT179665 D DENDAT179665 D DE NDAT179665D DE 179665D A DE179665D A DE 179665DA DE 179665 C DE179665 C DE 179665C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
track
rail
moving
crank
lever
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT179665D
Other languages
English (en)
Publication of DE179665C publication Critical patent/DE179665C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B33/00Machines or devices for shifting tracks, with or without lifting, e.g. for aligning track, for shifting excavator track
    • E01B33/02Machines or devices for shifting tracks, with or without lifting, e.g. for aligning track, for shifting excavator track for slewing, i.e. transversely shifting, in steps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Railway Tracks (AREA)

Description

KAISERLICHES
MT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 19«. GRUPPE
GEORG R. PETERMANN in GLEIWITZ, O.-S.
des Gleises und der Vorrichtung.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Januar 1906 ab.
Bei den bisher bekannt gewordenen Gleisrückvorrichtungen waren zwei getrennte Antriebe, z. B. zwei Hebel vorhanden; einer zog die Vorrichtung unter das Gleis, der andere hob und verschob die Schiene. Dies hatte den Nachteil, daß der oder die Arbeiter abwechselnd verschiedene Handhabungen vornehmen mußten, was sie weniger leistungsfähig machte und Zeitverlust veranlaßte.
ίο Gegenstand der neuen Erfindung ist eine Gleisrückvorrichtung, bei welcher beide Antriebe vereinigt sind und somit ein einziges Antriebswerk, ohne daß es einer besonderen Aufmerksamkeit oder besonderer Handgriffe der Arbeiter bedarf, beide Bewegungen abwechselnd, aber unmittelbar aufeinander folgend bewirkt.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι die Maschine an die Schiene heranbewegt im Aufriß und
Fig. 2 im Grundriß.
Fig. 3 zeigt die Verschiebung des Gleises.
In der Stellung der Fig. 4 ist die Verschiebung beendet, bei der Weiterbewegung der Kurbel wird die Vorrichtung dann an die Schiene χ herangezogen.
Auf dem Grundgestell 0 der Maschine ist ein Rahmen ν aufgebaut, in dem ein Kurbel-,30 vorgelege h, z, z' gelagert ist. Auf der Achse des Zahnrades z' sitzt eine Kurbel j>, die durch eine Gelenkstange k mit dem einen Arm eines am Gestell gelagerten doppelarmigen Hebels b verbunden ist. Der andere Arm des Hebels b ist in bekannter Weise durch eine Gelenkstange w mit dem drehbar am Gestell gelagerten Hebel g verbunden, der den Schienenstrang verschieben soll. An dem Antriebarm des Hebels δ ist ein Arm α befestigt, an dessen Ende die Zugstange s angelenkt ist, welche mit einer Nase hinter den Schienenkopf faßt und zum Anheben mit einem Handgriff i versehen ist.
Die Vorrichtung arbeitet in folgender Weise: Nachdem die Maschine von einem geeigneten Fahrzeug, z. B. einem Bahnmeisterwagen, zwischen die Schwellen hinabgelassen und unter dem einen Schienenstrang eingestellt worden ist, wird die Zugstange s mit ihrer Nase über den Schienenkopf gelegt und die Kurbel h gedreht (Fig. 4). Hierdurch wird die Stange s angezogen und die ganze Vorrichtung um eine gewisse Strecke unter die Schiene χ gezogen (Fig. 1). Der Teil g , welcher sich während der Verschiebung der Vorrichtung gesenkt hatte, hebt sich nunmehr, während der Teil s die Schiene frei gibt. Der Hebel g hebt die Schiene χ an (Fig. 3) und verschiebt sie um eine Strecke y, die etwa auf 200 mm bemessen wird (Fig. 4). Beim Weiterdrehen der Kurbel wiederholt sich dieses Spiel, so daß stetig das Verschieben der Vorrichtung und das Weiterbewegen des Schienenstranges aufeinander folgen, ohne daß man außer der Kurbelbewegung andere Bewegungen vorzunehmen hat.
Die Abmessungen der dargestellten Ausführungsform können leicht so gewählt werden, daß bei 1 m Gleisverschiebung im ungünstigsten Falle acht Auf- und Abwärtsbewegungen des
Gleithebels g erforderlich sind. Dies entspricht z. B. 40 Umdrehungen der Handgriffe h oder einem Zeitaufwand von etwa 3 Minuten bei zwei Mann Bedienung.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1.' Vorrichtung zum Verschieben von Gleisen mit getrennten Antrieben zum Verschieben des Gleises und der Vorrichtung, gekennzeichnet durch eine solche Vereinigung beider Antriebe in einem Antriebswerk, daß das Heranbewegen an die Schiene und das Verschieben des Gleises abwechselnd unmittelbar aufeinander folgen.
2. Vorrichtung zum Verschieben von Gleisen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb fs, a) für das Verschieben der Vorrichtung an dem Hebelarm des in bekannter Weise die Verschiebung des Gleises bewirkenden doppelarmigen Hebels (b) angreift, der durch eine mit Zahnradgetriebe (h, z, z') bewegte Kurbel (p, k) angetrieben wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT179665D Active DE179665C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE179665C true DE179665C (de)

Family

ID=443980

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT179665D Active DE179665C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE179665C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1106789B (de) * 1959-12-23 1961-05-18 Windhoff Rheiner Maschf Gleisrueckmaschine

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1106789B (de) * 1959-12-23 1961-05-18 Windhoff Rheiner Maschf Gleisrueckmaschine

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE179665C (de)
DE679758C (de) Mit einer Schreibvorrichtung zusammengebaute Kartenlochvorrichtung mit Kraftantrieb
DE202888C (de)
DE606270C (de) Schalteinrichtung fuer die Kupplung eines Freilaufgesperres
DE666902C (de) Zaehlwerksantrieb fuer Addiermaschinen
DE294802C (de)
DE344056C (de) Ortsfeste Vorrichtung zum Ausdruecken der Bloecke aus den Blockformen
DE2327048B2 (de) Antrieb für die Lastgabel eines Regalbedienungsgerätes
DE435739C (de) Haengebahnfahrzeug mit zwei um lotrechte Achsen drehbaren Laufwerken
DE343650C (de) Kraftwagen mit zwei an seinem hinteren Ende angeordneten heb- und senkbaren Hilfsraedern
DE436751C (de) Vorrichtung zum Antrieb einer Windetrommel an Kraftfahrzeugen
DE67996C (de) Antrieb der Vorgarncylinder an Streichgarn - Seifaktoren
DE459669C (de) Formmaschine mit heb- und senkbarer Plattform
DE9578C (de) Presse für die Fabrikation von Falz-Dachziegeln oder anderen aus plastischem Material geformten Waaren
DE175866C (de)
DE473551C (de) Vorrichtung zum Einstellen der Treibraeder an Gleiskettenfahrzeugen in verschiedenerHoehe mittels Zahnradgetriebe
DE324257C (de) Kohlenstampfmaschine, bei der der Stampfer durch einen Hebel gehoben und bei dem Anheben mittels eines Elektromagneten an dem Mitnehmer festgehalten wird
DE283332C (de)
DE116518C (de)
DE422899C (de) Wagen zum Auflagern des Schwanzendes von Flugzeugen
DE638127C (de) Hammerschlagwerk fuer die Zementpruefung
AT133982B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Entkuppeln der Binderwelle von Strohpressen u. dgl.
DE892847C (de) Waagerechtschmiede- und Stauchmaschine mit waagerecht geteilten Klemmbacken
DE323554C (de) Hebevorrichtung, insbesondere zum Anheben von Wagen, mit gezahnter Hubstange
DE15068C (de) Neuerungen an Bahnhofs-Abschlufs-Signalen