DE179606C - - Google Patents

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DE179606C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L25/00Baseband systems
    • H04L25/02Details ; arrangements for supplying electrical power along data transmission lines
    • H04L25/08Modifications for reducing interference; Modifications for reducing effects due to line faults ; Receiver end arrangements for detecting or overcoming line faults
    • H04L25/085Arrangements for reducing interference in line transmission systems, e.g. by differential transmission

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)
  • Telephone Function (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Telephoneinrichtungen, die dem störenden Einfluß neben dem Telephonstrom sich in den Apparaten äußernder fremder Ströme unterworfen sind. Sie soll besonders an solchen Telephonanlagen zur Geltung kommen, die gleichzeitig mit Telegraphenleitungen dieselben Drähte benutzen. In letzterem Falle werden, wenn, wie üblich, ein einfacher Draht mit Erdrückleitung für die Anlagen verwendet wird, die Telephonapparate außer durch die störende Wirkung der Telegraphenströme auf der eigenen Linie auch noch in bekannter Weise durch in den Nebendrähten erzeugte Ströme beeinflußt.
Es ist schon vorgeschlagen worden, bei submarinen und Untergrundkabeln den Empfänger mit einem Nebenschlußstromkreis zu umgeben, welcher Stromkreis eine Spule von geringem ohmischen Widerstand und beträchtlicher Induktion so\vie einen regelbaren bezw. veränderlichen Widerstand einschließt. Zweck dieser Anordnung ist, die Erdströme durch den abgezweigten Stromkreis in Neben-Schluß zur Empfängerspule zu bringen, indem der abgezweigte Strömkreis infolge seines geringen Widerstandes die Erdströme nicht aufhält, wohingegen er für Telephonströme nicht passierbar ist.
Es hat sich nun gezeigt, daß, wenn eine Induktionsspule in vorgenannter Weise im Nebenschluß zum Empfänger angewendet wird, eine bedeutend bessere Wirkung erreicht wird, wenn der Empfänger mit einer sogenannten Phonoporwickelung versehen ist, und daß bei einem derart beschaffenen Empfänger der die Induktion enthaltende Nebenschlußstromkreis auch ganz fortgelassen werden kann.
Auf dem Schema der Zeichnung ist der Sprechstromkreis induktiv mit der Linie verbunden und schließt eine Batterie a, einen Geber b, einen Schalter c und Primärspule d ein. Die Sekundärspule e befindet sich in der Leitung, die den Hauptleiter f mit der Erde verbindet. Der telephonische Empfänger ist mit einer Phonoporwickelung m' versehen, und im Nebenschluß zum Empfänger befindet sich ein Stromkreis, der die eine hohe Induktion besitzende Spule η enthält. Bei dieser Anordnung steigert die Phonoporwickelung der Empfängerspule m' die auswählende Wirkung der ganzen Einrichtung gegenüber einer solchen, die nur einen Empfänger mit gewöhnlicher Induktionswickelung besitzt. Die Leichtigkeit, mit der Ströme geringer Frequenz durch den Empfängerstromkreis gehen, ist bei dem Erfindungs-
gegenstand noch bedeutend herabgesetzt, ohne daß auf den Durchgang der Telephonströme durch den Hörerstromkreis ein nachteiliger Einfluß ausgeübt wird. Wie schon erwähnt wurde, kann eine weitere Vereinfachung getroffen werden, indem der Nebenschlußstrom-■ kreis, welcher die Induktionsspule enthält, fortgelassen wird. Der. Widerstand und die Kapazität der Phonoporwickelung m' allein ίο genügen, den störenden Einfluß von Strömen herabzusetzen, die beträchtlich geringere Frequenzen als die Telephonströme besitzen, während sie den Strömen hoher Frequenz unbehindert Durchgang gestatten.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche: ig
    ι. Schaltungsanordnung zur Verminderung des Einflusses störender Ströme in Telephonstromkreisen durch Anordnung eines mit einer Induktionsspule versehenen Nebenschlußstromkreises zum telephonischen Empfänger, dadurch gekennzeichnet, daß der Empfänger mit einer Phonoporwickelung (in1) ausgestattet ist.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Neben-Schlußstromkreis (n) fortgelassen ist, zum Zweck, die angestrebte Wirkung allein vermittels der Phonoporspule fm') zu erreichen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT179606D 1905-02-01 Active DE179606C (de)

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FR362545A (fr) 1906-06-27
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