DE1793735C3 - Tricycllsche Aminoalkohole und ihre nicht toxischen Salze sowie Verfahren zu deren Herstellung - Google Patents
Tricycllsche Aminoalkohole und ihre nicht toxischen Salze sowie Verfahren zu deren HerstellungInfo
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Description
NH
CH, — CH — CH2 —Υ— Ζ
OH
in der X die Oxymethylengruppe, Y ein Sauerstoffatom, R ein Wasserstoffatom und Z entweder den
4-Äthoxy-phenyl-, Cyclopentyl-, Cycloheptyl-, Cyclooctyl-, Cyclododecyl-, Cyclohexylmethyl-.
3-Methyl-cyclohexyl- oder 3-Nitrobenzylrest darstellt
oder X die Oxymethylengruppe, Y ein Schwefelatom, R ein Wasserstoffatom und Z entweder
die 2-Methyl-phenyl- oder die 4-Methylphenylgruppe
bedeutet oder in der X ein Schwefelatom. Y ein Sauerstoffatom, R ein Chloratom und Z die
3-MeShyl-phenylgruppe bedeutet, sowie deren nicht toxische Salze.
2. Verfahren zur Herstellung von tricyclischeii
Aminoalkoholen der im Anspruch I angegebenen allgemeinen Formel I und von deren nicht toxischen
Salzen, dadurch gekennzeichnet, daß man in an sich bekannter Weise entweder
a) ein Amin der allgemeinen Formel II
in der R und X die im Anspruch 1 angegebene Bedeutung haben und U eine Carbonylhalogenid-
oder die Aldehydgruppe bedeutet, umsetzt und das erhaltene Azomethin bzw. Säureamid in an
sich bekannter Weise reduziert und den nach a) oder b) erhaltenen tricyclischen Aminoalkohol I
gegebenenfalls in ein nicht toxisches Salz überführt.
Die Erfindung betrifft tricyclische Aminoalkohole der allgemeinen Formel I
35
CH1-CH-CH1-Y-Z
OH
(H)
CH,
NH2
in der R und X die im Anspruch 1 angegebene Bedeutung haben, mit einem Epoxid der allgemeinen
Formel III
45
CH2—CH-CH1-Y-Z
(III)
in der Y und Z die im Anspruch 1 angegebene
Bedeutung haben, bzw. mit einem entsprechenden Halogenhydrin umsetzt oder
b) ein Amin der allgemeinen Formel !V
H2N-CH2 CH-CH2-Y-Z (IV)
i
OH
OH
in der Y und Z die im Anspruch I angegebene in der X die Oxymethylengruppe, Y ein Sauerstoffatom.
R ein Wasserstoffatom und Z entweder den 4-Äthoxy-phenvl-, Cyclopentyl-, Cycloheptyl-. C\clooctyl-.
Cyclododecyl-, Cyclohexylmcthy! . 3-Methylcyclohexyl-
oder 3-Nitrobenzylrest darstellt oder X die Oxymetnylengruppe, Y ein Schwefelatom. R ein
Wasserstoffatom und Z entweder die 2-Methyl-phenyl-
oder die 4-Methylphenylgruppc bedeutet oder in der X ein Schwefelatom. Y ein Sauerstoffatom.
R ein Chloratom und Z die 3-Melhyl-phenylgruppe
bedeutet, sowie deren nicht toxische Salze.
Diese Verbindungen besitzen wertvolle Her/- und Kreislaufwirkungen, insbesondere durchblutungsfördernde
und /frezeptorenblockiercnde Eigenschaften.
6q die in Vergleichsversuchen geprüft wurden. Da es keine chemisch ähnlichen Verbindungen dieser Wirkungsrichtung
gibt, wurde als Vergleichssubstanz das bekannte Xantinolnicotinat = 7-[2-Hydroxy-3
- (N - methyl - />'- hydroxyäthylamino) - propyl] - theo-
phyllin einerseits und andererseits das als ,.'-Rezeptorenblocker
bekannte l-p-Nitrophenyl-2-isopiOpylaminoäthanol
(vgl. Med. Pharmacol, exp. 15 1966.
S. 73: BoIl. Chim."Farm. 105/1966) herangezogen.
Pie als Coronurmitlel bekannten Stoffe 3-(//-Di-Ithylaminoäthyl)
- 4 - methyl - 7 - äthoxy - carbonylmethoxy-cumarinhydrochlorid
und 2-(3,4-Dimcihoxyphenyl)-2-isopropyl
- 5 - (N - methyl - N - homoverairylamino-)-vuleronitriI
sind als Vergleichssubstanzen nicht geeignet, da ihre Eigenschaften auf einem anderen
Wjrkiingsmechanismus basieren.
Die folgenden erfindungsgemäßen Verbindungen wurden in den Versuchen geprüft:
Verbindung des Beispiels 1, die in der Tabelle 1 to angegebenen Salze der Verbindungen Nr. 1 bis 7 und 9
sowie deren freie Basen und die Verbindung Nr. 10
als freie Base (bei oraler Gabe wurden die Verbindungen jeweils als Salze verwendet, außer Verbindung
Nr. 10; bei der intraperitonealen Applikation wurde von den Gluconat-Lösungen der freien Basen
ausgegangen).
Die Wirkungen der erfindungsgemäßen Verbindungen können allgemein folgendermaßen definiert
werden:
In niedriger Dosierung (0,1 bis 0,5 mg/lcg oral) bewirken
sie an wachen Hunden durch eine Entleerung venöser Blutspeicher (über eine Erhöhung des Herzjninutenvolumens)
eine Steigerung der peripheren Organdurchblutung.
In höherer Dosierung (I bis 20 mg/kg i.p.) führen lie bei der Ratte zu einer Blockade der kardialen
/i-Rezeptoren.
Als Kriterium für die Verbesserung der Organ-Die zu prüfenden Substanzen wurden in Form von
Gluconsäurelösungen intraperitoneal appliziert. Die Herstellung dieser Lösungen kann wie folgt durchgeführt
werden:
Konzentrat
1 g freie Base wird mit 10 ml Dimethylformamid und 2 ml einer etwa 50%igen Gluconsäurelösung
versetzt. Nachdem eine homogene Lösung entstanden ist, wird mit 5%iger wäßriger Glucuselösung
auf 20,0 ml aufgefüllt.
Verdünnung
Zum Herstellen einer gebrauchsfertigen l%igen Lörung muß 1 Teil des Konzentrats mit 4 Teilen
5%i&er wäßriger Glucoselösung verdünnt werden. Stärker verdünnte Lösungen sind durch Verdünnen
der 1 %igen Lösung mit der substanzfreien Vergleichslösung (10 ml Dimethylformamid
ad 20,0 ml aufgefüllt mit 5%iger wäßriger Ciiucoselösung) herzustellen.
Die auf diese Weise erhaltenen Lösungen wurden vor der Applikation mit einer 5%igen Glucoselösung
auf ein Volumen von 1 ml/100 g Tiergewicht verdünnt.
Die erhaltenen Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle zusammengestellt.
Steigerung des Blutzeitvolumens in der Aorta wacher Durchblutung dient die Zunahme des Blutzeitvolumens 30 Hunde (1.) und Hemmung des Glykogenabbaues nach
in der Aorta wacher Hunci- nach oraler Applikation.
Als Maß für die kardiale /i-Rezeptoren-Blockade
gilt die Hemmung der anaerobe.i GlyLolyse im
Myokard wacher Ratten, die eine iypische Eigenschaft /i-rezeptorenblockierender Wirkstoffe ist.
Foleende Untersuchungsmethoden wurden für die Prüfung der Verbindungen angewendet:
1. Steigerung des Herzminutenvolumens g
Hypoxie wacher Ratten (2.1
Hypoxie wacher Ratten (2.1
I. Steigerung der Durchblutung
(wacher Hund)
(wacher Hund)
35
40 . ,-Re/eptorcnblockade
iKiittcnl
( IL'pi UHC
Y'ei bindung
Untersuchungen an wachen Hunden mit chronisch an der Aorta ascendens implantierten elektromagnetischen
Flowmetern. Bestimmung der mechanischen Null-Linie durch gleichzeitig chronisch implantierte
Verschlußmanschetten oder durch exakte Justierung der Torschaltung des Elektro-Flowmeters. Substanzapplikation
mit dem Magenschlauch. Alle zu prüfenden Verbindungen wurden gelöst in Aqua desl. mit
5%igem Zusatz von »Lutrol 9« (Polyäthylenoxid. MG etwa 400).
Die Dosierungen sind nicht einheitlich, weil zum Teil mit niederen Dosierungen begonnen und geprüft
wurde, ob höhere Dosierungen eventuell zu einer Wirkung führen.
iTKiv Zunahme des ! Dosis j Blut/eii\olu-I
mg kg mens in "n
oral gegenüber der Kontrolle ( KK)"o)
2. ff-Rezeptorcn-Blockadc
55 Xantinolnico-
tinat
Kontrollen
1-p-Nitrophe-
1-p-Nitrophe-
phenyl-2-iso-
propylamino-
iithano!
Beispiel I
Nr. I der Tab.
Nr. 2 der Tab.
Nr. 3 der Tab.
Nr. 4 der Tab.
Nr. 5 der Tab.
Nr 10 der Tab.
Nr. 6 der Tab.
Nr. 7 der lab.
Nr. 9 der Tab.
Beispiel I
Nr. I der Tab.
Nr. 2 der Tab.
Nr. 3 der Tab.
Nr. 4 der Tab.
Nr. 5 der Tab.
Nr 10 der Tab.
Nr. 6 der Tab.
Nr. 7 der lab.
Nr. 9 der Tab.
25.0
| (ihkogen- | |
| j gehalt des | |
| Dosi.i | I NUokards |
| mti kg | 1 * , 1 nach |
| i.p. | ■ H > pm ic |
| I (mg "0) |
110
20
0,5
0,5
0,5
0.5
0.5
0.5
0,5
0,5
0.5
0.5
0.5
275
1 50
180
125
115
1 50
180
125
115
38
21
40 32 79 41 49
Untersuchungen an Spraguc-Dawley-Ratten im Gewicht zwischen 100 und 220 g. Den 14 Stunden nüchternen,
wachen Tieren wurde die zu prüfende Substanz 60 intraperitoneal appliziert. 15 Minuten später wurden
die Tiere einem Mangelgemisch mit 5% Sauerstoff und 95% Stickstoff ausgesetzt, anschließend sofort
durch Genickschlag getötet. Das Herz wurde entnommen, das Myokard homogenisiert. Nach Um- 65 Xantinolnicotinat oral zu einer Steigerung des Herzwandlung
des myokardialcn Glykogens in Glukose minulenvolumcns von HM) auf 110% führen. Diese
wurde diese kolorimetrisch bestimmt und in Glykogen Steigerung ist in allen Untersuchungen gut reprodu-
-«•■i-iiMrfTPrerhnpt /icrbar. so daß sie als Vergleichswert gelten kann.
Ergebnisse 1. Aus der Tabelle ist ersichtlich, daß 25,0 mg/kg-
Die erfindungsgemiißen Verbindungen wurden in
einem Dosisbereich zwischen 0,25 und 1,0 mg kg
per os, also mit zwei Zehnerpotenzen niedriger Dosis geprüft. Mithin ergibt sich auch dann eine Überlegenheit
gegenüberXantinolnicotinat, wenn die Wirksamkeit, gemessen an der Zunahme des Blutzeitvolumens,
gleich oder nur gering größer ist als nach Xantinolnicotinat. Unter diesen Gesichtspunkten sind
alle auf Durchblutungssteigerung geprüften Verbindungen wirksamer als die Vergleichsverbindung.
2. Bei der Prüfung auf /i-Rezeptoren-Blockade, gemessen
am Glykogen-Schwund des Myokards nach Hypoxiebelastung, ist zu berücksichtigen, daß der normale
Glykogengehalt normaler unbehandelter Ratten im Mittel bei 225 mg% liegt. Bei hypoxiebelasteten,
unbehandelten Ratten fällt er auf 15 mg % ab. Die Vergleichsverbindung 1 -p-Nitrophenyl-2-isopropylaminoäthanol
hat eine hemmende Wirkung, so daß nach 20 mg/kg i.p. der Glykogengehalt nur auf
38 mg % abfallt. Alle geprüften erfindungsgemäßen Verbindungen, nach denen diese Hemmung des
Glykogens im Myokard größer ist als 38 mg "/«. sind bei gleicher oder geringerer Dosierung dir Vergleichsverbindung
überlegen, überlegen sind auch diejenigen neuen Verbindungen, die mit erheblich geringerer
Dosierung noch eine Hemmwirkung aufweisen, so daß bei entsprechend höherer Dosierung
eine stärkere Hemmwirkung als nach der Vcrgleichssubstanz zu erwarten ist.
Die tricyclischen Aminoalkohole der oben angegebenen allgemeinen Formel 1 und deren nicht toxrehe
Salze werden dadurch hergestellt, daß man in an sich bekannter Weise entweder
a) ein Amin der alleemeinen Formel Il
CH2—CH-CH1-Y-Z
(III)
mil einer Verbindung der allgemeinen l-nrniel V
45
in der R und X die: objn angegebene Bedeutung haben,
mit einem Epoxid dor allgemeinen Formel III
in der Y und Z die oben angegebene Bedeutung haben, bzw. mit einem entsprechenden Halogcnhydrin umsetzt
oder
b) ein Amin der allgemeinen Formel IV
H2N — CH2 — CH — CH2 — γ — Z (I V)
OH
OH
CH,
in der Y und Z die oben angegebene Bedeutung haben.
in der R und X die oben angegebene Bedeutung haben und U eine Carbonylhalogenid- oder die Aldehvdgruppe
bedeutet, umsetzt und das erhaltene Azomethin
bzw. Säureamid in an sich bekannter Weise reduziert und den nach a) oder b) erhaltenen tricyclischen
Aminoalkohol I gegebenenfalls in ein nicht toxisches Salz überfuhrt.
Die Umsetzung der Verbindungen Il und Hi wird
in an sich bekannter Weise d>:rch einfaches Erhitzen
der Komponenten durchgefühlt, wobei man gew ünschtenfalls
in Anwesenheit eines inerten, höher siedenden Lösungsmittels arbeitet. Für den Fall. Jaß an Stelle
der Epoxide 111 die entsprechenden Halogenhydrine vei vendet werden, fügt man in an sich bekanntet
Weise zur Bindung des abgespaltenen Halogenwasserstoff*
zweckmäßigerweise Basen Iz. B. einen r'berschuß des Amins II) hinzu.
Bei der Methode b) wird die Umsetzung der Verbindungen IV und V unter Erhitzen in einem inerten
Lösungsmittel durchgeführt, wobei zweckmäßigerweise geeignete Kondensationsmittel zugesetzt werden,
d. h., man sorgt dafür, daß das bei der Reaktion abgespaltene Wasser bzw. der abgespaltene Halogenwasserstoff
in üblicher Weise entfernt oder gebunden wird.
Die in der ersten Stufe des Verfahrens b| erhaltenen Azomethine bzw. Säureamide werden anschließend
in üblicher Weise zu den Verbindungen I reduziert. wobei insbesondere komplexe Metallhydride I/ B
Lithiumaluminiumhydrid, Natriumborhydrid I oder aber die katalytisch^ Hydrierung zur Anwendung
kommen. Eine vorteilhafte Verfahrensvariante hesteht darin, daß - man die Kondensation einer Verbindung
IV mit einem Aldehyd mit der anschließenden Reduktion kombiniert, d.h.. die Carhonylverbindung
wird in Gegenwart des entsprechenden Amins reduziert.
Die durch die Methode a) oder b) erhaltenen tricyclischen Aminoalkohole können mit Hilfe entsprechender
anorganischer oder organischer Säuren in üblicher Weise in die entsprechenden nicht toxischen
Salze übergeführt werden. Als anorganische Säuren kommen z. B. Halogenwasserstoffsäuren.
Schwefelsäure. Phosphorsäure und als organische Säuren z. 3. Essigsäure. Milchsäure. Maleinsäure.
Weinsäure. Zitronensäure. Oxalsäure in Frage.
N-[2-(6,l l-Dihydro-dibenzo[b,e]oxepin-l 1-yi)-
äthyl]-1 -(4-äthoxy-phenoxy)-2-hy«iroxy-3-amino-propan-maleinat
12g 6,1 l-Dihydro-dibenzo[b,c]oxepin-l-yl-äthylamin
(0,05 Mol) und 10 g 1 -(4-Älhoxy - phenoxy)-2,3-cpoxy-propan
(0,53 Mol) werden zusammen 4 Stunden auf 140 C erwärmt. Anschließend nimmt man in
Äther auf und fällt mit einer Lösung von Maleinsäure
in Tetrahydrofuran das Maleinat des N-[2-(6.1 !-Dihydro-dibenzo[b,e
Joxepin-11 -yl)-äthyl]-1 -(4-äthoxyphenoxy)
- 2 - hydroxy - 3 - amino - propans aus, das dann aus Isopropanol umkristallisiert wird. Die Ausbeute
der analysenreinen Verbindung vom F. 163 C
beträgt 73% der Theorie.
In analoger Weise erhält man die in der folgenden Tabelle I zusammengefaßten Verbindungen, wobei
die Herstellung der dort angegebenen Salze in üblicher Weise durch Zugabe der entsprechenden Säure
erfolgt; die freien Basen können aus den Salzen in üblicher Weise durch Behandlung mit Alkali isoliert
werden.
N-[2-(6,11 - Dihydro-dibenzo[b,e]oxepin-11 -yl)-äthyl]-l-(cyclododecyloxy)-2-hydroxy-3-aminopropan
(Verbindung Nr. IO der Tabelle I) wird als freie Base durch vierstündiges Erwärmen (120' C) von 12 g
(0,05 Mol) 2 - (6.11 - Dihydro - dibenzo[b.e]oxepin-11
- yl - äthylamin mit 14.4 g (0.06MoI) 1 - Cyclododecyloxy-2,3-epoxy-propan
und anschließende? Umkristallisieren des erkalteten Reakt:onsgemischei
aus Essigester-Ligroin in 71%iger Ausbeute erhalten F. 76bis78°C.
Chemische Bezeichnung
N-[2-(6,l 1-Dihydro-dibenzo[b,e]oxepin-l 1-yl)-äthyl]-1
-(cyclopentyloxy)-2-hydroxy-3-aminopropan
N-[2-(6,l l-Dihydro-dibenzo[b,e]oxepin-l l-yl)-äthyl]-1
-(cycloheptyloxy^l-hydroxy-S-aminopropan
N-[2-(6,l l-Dihydro-dibenzo[b,e]oxepin-l 1-yl)-äthyl]-1
-(cyclooctyloxy)-2-hydroxy-3-aminopropan
N-[2-(6.1 l-Dihydro-dibenzo[b,e]oxepin-l 1-yi)-äthyl]-1
-(cyclohexyl-methoxy)-2-hydroxy-3-aminopropan
N-[2-(6.1 l-Dihydro-dibenzo[b.e]oxepin-l 1-yl)-äthyl]-l-(3-methyl-cyclohexyloxy)-2-hydroxy-3-amino-propan
N-L2-(2-Chlor-thiaxanthyl-9)-äthyl]-1 -(3-methylphenoxy)-2-hydroxy-3-amino-propan
N-[2-(6,l l-Dihydro-dibenzo[b.e]oxepin-l 1-yl)-äthyl]-l-(3-nitro-benzyloxy)-2-hydroxy-3-aminopropan
N-[2-(6.1 l-Dihydro-dibenzo[b,e]oxepin-l 1-yl)-äthyl]-1
-(4-methyl-phenylmercapto)-2-hydroxy-3-amino-propan
N-[2-(6,I l-Dihydro-dibenzo[b,e]oxepin-l 1-yl)-äthyl]-i
-(2-methyl-phenylmercapto)-2-hydroxy-3-amino-propan
N-[2-(6,l l-Dihydro-dibenzo[b,e]oxepin-l 1-yl)-äthyll-1
-{cyclododecyloxy^-hydroxyO-aminopropan
Base (Hp.)
76—78° C
| Sal/. (Ip) | Ausbaue |
| 121'C Maleat |
54% |
| 149 C Oxalat |
55% |
| 168'C Oxala» |
61% |
| 169 C Oxalat |
58% |
| Maleat amorph |
68% |
| 171—173 C Maleat |
67% |
| 112 C Oxalat |
81% |
| 133° C Maleat |
75% |
| 149 C Oxalat |
68% |
71%
Die oben als Ausgangsprodukte benötigten Epoxide sind auf folgende Weise hergestellt worden:
Methode A
MoI der H-aciden Verbindung (H — Y — Z) wird mit 1 Mol Natrium-isopropylat in Isopropanol kurz
erwärmt und die auf diese Weise erhaltene Natriumverbindung mit mindestens 1 Mol Epichlorhydrin
Stunde zum Sieden erhitzt. Vom ausgeschiedenen Natriumchlorid wird abfiltriert und der Eindampfrückstand
destilliert.
Methode B
I Mol der H-aciden Verbindung (H — Y — Z) wi
mit 1 MoI Epichlorhydrin nach Zugabe von 11
fio Bortrifluorid-ätherat 2 bis 4 Stunden bei 600C g
rührt und anschließend destilliert. Danach verset man mit etwa 2J3 der Gewichtsmenge gepulverte
Natriumhydroxid, erhitzt in ätherischer Lösu 1 Stunde zum Sieden, saugt ab, dampft ein und dest
liert.
I η der folgenden Tabelle 11 sin d die nach eben dies
Methode hergestellten 1 -substituierten 2,3-Epoxypt pane zusammengestellt.
40968!
Als Ausgangsprodukte verwendete !-substituierte 2,3-Epoxy-propane
Suhstimcnl
I -(3-Methyl-phenoxy)-I-Cyclopentyloxy-...
I-Cycloheptyloxy- . .. I-Cyclooctyloxy- ....
l-(3-Methyl-cyclo-
hexyloxy)-
l-Cyclohexyl-meth-
oxy-
4-Äthoxy-phenoxy- . . Cyclododecyloxy- .. . 3-Nitro-benzyloxy- . .
4-MethyI-phenyl-
mercapto-
2-Methyl-phenyl-
mercapto-
Melliocle
B B B
B A B B
A A Kp
( C mm Hp)
( C mm Hp)
107--112/0,6 80 84/14
110—115/15 126—131/14
101-105/14
110 115/14 120—122/0,1
170—180/14 137—145A2
100—106/0,1
105—111/0.2
Kp. ( Ο
49
Claims (1)
1. Tricyclische Aminoalkohole der allgemeinen Formel I
IO
(D
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19671793735 DE1793735C3 (de) | 1967-02-18 | 1967-02-18 | Tricycllsche Aminoalkohole und ihre nicht toxischen Salze sowie Verfahren zu deren Herstellung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19671793735 DE1793735C3 (de) | 1967-02-18 | 1967-02-18 | Tricycllsche Aminoalkohole und ihre nicht toxischen Salze sowie Verfahren zu deren Herstellung |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1793735A1 DE1793735A1 (de) | 1973-07-26 |
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| DE1793735C3 true DE1793735C3 (de) | 1975-01-30 |
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ID=5707788
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19671793735 Expired DE1793735C3 (de) | 1967-02-18 | 1967-02-18 | Tricycllsche Aminoalkohole und ihre nicht toxischen Salze sowie Verfahren zu deren Herstellung |
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| US6211245B1 (en) | 1993-02-08 | 2001-04-03 | Nps Pharmaceuticals, Inc. | Compounds active at a novel site on receptor-operated calcium channels useful for treatment of neurological disorders and diseases |
| US6017965A (en) * | 1993-02-08 | 2000-01-25 | Nps Pharmaceuticals, Inc. | Compounds active at a novel site on receptor-operated calcium channels useful for treatment of neurological disorders and diseases |
| US6750244B2 (en) | 1993-02-08 | 2004-06-15 | Nps Pharmaceuticals, Inc. | Compounds active at a novel site on receptor-operated calcium channels useful for treatment of neurological disorders and diseases |
| US6071970A (en) * | 1993-02-08 | 2000-06-06 | Nps Pharmaceuticals, Inc. | Compounds active at a novel site on receptor-operated calcium channels useful for treatment of neurological disorders and diseases |
| JP2002511835A (ja) * | 1996-06-07 | 2002-04-16 | エヌピーエス・ファーマシウティカルズ・インコーポレイテッド | 神経障害および神経病の治療に有用な受容体作動性カルシウムチャネル上の新規部位で活性な化合物 |
| WO1998056752A1 (en) * | 1997-06-11 | 1998-12-17 | Nps Pharmaceuticals, Inc. | Compounds active at a novel site on receptor-operated calcium channels useful for treatment of neurological disorders and diseases |
-
1967
- 1967-02-18 DE DE19671793735 patent/DE1793735C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE1793735B2 (de) | 1974-06-06 |
| DE1793735A1 (de) | 1973-07-26 |
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| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
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