DE178322C - - Google Patents

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DE178322C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63GMERRY-GO-ROUNDS; SWINGS; ROCKING-HORSES; CHUTES; SWITCHBACKS; SIMILAR DEVICES FOR PUBLIC AMUSEMENT
    • A63G11/00See-saws
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63GMERRY-GO-ROUNDS; SWINGS; ROCKING-HORSES; CHUTES; SWITCHBACKS; SIMILAR DEVICES FOR PUBLIC AMUSEMENT
    • A63G1/00Roundabouts
    • A63G1/12Roundabouts rotated by the passengers themselves

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  • Vibration Prevention Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 178322 KLASSE 77e. GRUPPE
Pendelschaukel.
Zusatz zum Patente 1783 21 vom 10. Januar 1906.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Januar 1906 ab. Längste Dauer: 2. Januar 1920.
Die Zusatzerfindung soll die Pendelschaukel nach Patent 178321 für Karussells nutzbar machen. Ein solches Karussell hat einige Ähnlichkeit mit denen, deren Sitze an sogenannten russischen Schaukeln hängen. Während aber dort ein großes Radgestell meist vier oder mehr Sitze trägt, das sich auf der Karussellbahn abwälzt, sind hier die Pendelschaukeln auf der sich drehenden Karussellplattform angebracht oder werden von den auf Schienen herumgeführten Rädern unmittelbar getragen. Die Insassen haben dabei einen erheblich freieren Überblick als aus einer russischen Schaukel. Die Bewegung der Schaukel kann vor- und rückwärts vor sich gehen, sie kann aber auch in einer vollständigen Drehung bestehen.
Der Hauptunterschied gegen die bekannte russische Schaukel liegt darin, daß die einzelnen Schaukelplatten bald vorn, bald hinten ihre höchste Lage erreichen, und daß bald nach der einen, bald nach der anderen Richtung die schwerer belastete Schaukel über den Höchststand hinausschwingt oder auch durch Maschinenkraft darüber hinausgedreht wird.
Bei einem nach der Erfindung mit Pendelschaukeln ausgerüsteten Karussell haben die Insassen einen sehr ruhigen und sicheren Sitz, weil die Sitzplatten η stets in wagerechter Lage bleiben, falls nicht die Karussellbahn/1 selbst wellig gestaltet ist, in welchem Falle die Stellung der Platten sich stets nach der Neigung des Bodens richtet.
Während nach dem Zusatzpatent 178321 die in Anspruch 4 und 5 gekennzeichnete Schaukel auf festen Stützen lagert und das Pendeln durch die Insassen bewirkt wird, steht nach der Erfindung die Schaukel selbst mit den Stützen auf einer Karussellplattform und ihr Pendeln wird von irgend einer Kraftquelle abgeleitet.
In einer zweiten Ausführungsart sind die Stützen durch Räder ersetzt, in deren Naben die Wellenenden eingefügt sind, um die Schaukel auf Schienen stellen zu können.
In der Zeichnung stellt Fig. 1 die Schaukel auf einer Karussellplattform in schräger Stellung von der Seite und Fig. 2 die Stirnansicht bei Senkrechtstellung dar. Fig. 3 zeigt die zweite auf Rädern angeordnete Ausführung in schräger Stellung von der Seite, und Fig. 4 veranschaulicht die Stirnansicht. ■
Die Schaukel entspricht in der Bauart der verbesserten Pendelschaukel nach dem Zusatzpatent 178321.
In den Stützen ρ sind die Wellen d der Pendelstangen h in Kugel7 oder ähnlichen Lagern drehbar gelagert. Mittels der verlängerten, dem Karussellmittelbaum zügewendeten Welle dl .wird am besten von der auch das Karussell drehenden Kraftquelle die Schaukelbewegung hervorgerufen. Eine Seite, der Schaukel hat auch hier die Aufgabe der
Pendelgewichte nach dem Hauptpatent 165785 und ist daher entweder mit längeren Pendelstangen versehen oder für eine Mehrbelastung eingerichtet. Auf den Platten können Schiffe, Sitze, Pferde oder dergl. (etwa schwingend) angebracht sein, oder die Schiffe, Pferde usw. werden statt der Platten selbst an Drehzapfen von den Pendelstangen gehalten.
Die Gesamtbewegung setzt sich dann zusammen :
i. aus dem Drehen der Karussellplattform, die, auch aus mehreren Teilen bestehend,
2. auf welligen Schienen rollen kann (Bergbahn),
3. der Schaukelbewegung selbst, die bei einer Pendelstangenlänge von 2 m schon bis über 12 m beträgt und
4. der etwaigen Schwingung der Pferde, Sitze, Schiffe usw.
Bei der zweiten Ausführungsart tragen die Wellenenden d der Pendelstangen h Räder bl, so daß diese Pendelwagen, auf Schienen f1 fahrend, ein Bergbahnkarussell, eine Rutschbahn oder dergl. bilden.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Pendelschaukel nach Patent 178321, dadurch gekennzeichnet, daß ihre Stützen (p) auf einer Karüssellplattform (f) angeordnet sind.
2. Pendelschaukel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Pendeln der Platten (n), auf denen auch schwingende Sitze, Pferde, Schiffe oder dergl. angebracht sein können, mittels der verlängerten inneren Welle (dl) von irgend einer Kraftquelle, am besten der das Karussell selbst drehenden, abgeleitet wird.
3. Pendelschaukel nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wellen (d) der Pendelstangen (h) in Rädern (bl) lagern, mit denen die Schaukel, auf Schienen fahrend, bei Steigerung und Gefälle pendelt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE1180325B (de) * 1960-04-23 1964-10-22 Erich Boeckle Pendeltrockner fuer Holz
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FR2715577A1 (fr) * 1994-02-03 1995-08-04 Lebreton Joseph Marcel Balançoire pour enfants.

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