DE17829C - Schnellgerbverfahren - Google Patents

Schnellgerbverfahren

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DE17829C
DE17829C DENDAT17829D DE17829DA DE17829C DE 17829 C DE17829 C DE 17829C DE NDAT17829 D DENDAT17829 D DE NDAT17829D DE 17829D A DE17829D A DE 17829DA DE 17829 C DE17829 C DE 17829C
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tartaric acid
tanning
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acid
fast
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DENDAT17829D
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J. TH. MONNEINS in Gironde (Frankreich)
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14CCHEMICAL TREATMENT OF HIDES, SKINS OR LEATHER, e.g. TANNING, IMPREGNATING, FINISHING; APPARATUS THEREFOR; COMPOSITIONS FOR TANNING
    • C14C3/00Tanning; Compositions for tanning
    • C14C3/02Chemical tanning

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 28: Gerberei.
Schneilgerbverfahren.
Das vorliegende Schneilgerbverfahren ist für alle Thierfelle anwendbar und speciell zum Gerben von Kuh-, Ochsen- und Pferdehäuten, Kalb-, Schaf- und Ziegenfellen bestimmt. Es unterscheidet sich von den bisherigen Verfahren nicht nur durch seine bedeutend kürzere Dauer, sondern vor allem' durch den Umstand, dafs die Felle bedeutend schwerer ausfallen als früher.
Das neue Verfahren beruht auf der Anwendung einer Mischung der bisher gebräuchlichen Gerbmaterialien mit Weinsäure, Weinstein (Weinsatz oder Cremor tartari), diweinsteinsaurem Kali, Antiweinsäure oder deren Verbindungen und Derivaten etc. Die gewöhnlichen Gerbmaterialien erhalten durch Zusatz dieser Körper, in welchen die Weinsäure den Hauptbestandtheil bildet, eine ungleich höhere Gerbkraft, und der Gerbprocefs verläuft schneller.
Die Weinsäure kann mit allen anderen Gerbmaterialien vermengt werden, als Eichenlohe, Holz oder Extract der Kastanie, Katechu, Sumach, Dividivi, japanische Erde etc.
Die Verhältnisse der Menge der Weinsäure zu den Mengen der anderen Gerbstoffe hängen von der Beschaffenheit der Felle, sowie der Natur des zur Lösung verwendeten Wassers und dem Gerbstoffgehalt der Gerbmaterialien ab.
Im allgemeinen können folgende Mengenverhältnisse als mittlere angesehen werden. Für einen Bottich von 2 000 1 Gerbstoffbrühe von mittlerem Gehaltinhalt und für 15 Ochsenhäute von mittlerem Gewicht sind 2 kg Weinsäure erforderlich. Diese Menge wird nach und nach eingetragen, indem man erst mit 300 bis 400 g anfängt und nach und nach so viel zusetzt, dafs das Quantum von 2 kg erreicht wird. Diese Angaben werden einen Anhalt bieten, um für gröfsere oder kleinere Felle durch Abschätzen den richtigen Zusatz von Weinsäure herauszufinden. Insbesondere ist der Zusatz von dem Gewicht der Häute abhängig.
Im übrigen weicht die Behandlung der Felle nicht von den üblichen Methoden ab.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Schneilgerbverfahren, welches auf der combinirten Anwendung von Weinsäure oder Weinstein (Weinsatz, cremor tartari), diweinsteinsaurem Kali, Paraweinsäure, Meso weinsäure, Traubensäure und Antiweinsäure und den bekannten vegetabilischen Gerbmaterialien, wie Eichenlohe, Katechu etc., beruht.
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