DE17817C - Streichinstrumentenform - Google Patents
StreichinstrumentenformInfo
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- DE17817C DE17817C DENDAT17817D DE17817DA DE17817C DE 17817 C DE17817 C DE 17817C DE NDAT17817 D DENDAT17817 D DE NDAT17817D DE 17817D A DE17817D A DE 17817DA DE 17817 C DE17817 C DE 17817C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10D—STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10D1/00—General design of stringed musical instruments
- G10D1/02—Bowed or rubbed string instruments, e.g. violins or hurdy-gurdies
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Stringed Musical Instruments (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 51: Musikalische Instrumente.
W. NEUMÄRKER in HANNOVER. Streichinstrumentenform.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 31. März 1881 ab.
Die durch Zeichnung dargestellte neue Streichinstrumentenform wird ausgeführt für Violinen
in einer Corpuslänge von 320 bis 390 mm und für Violas in einer Länge von 390 bis 460 mm.
Die Breite steht immer genau im Verhältnifs zur Länge. Die neue Form zeigt gegen die
bisherige Form an der einen Seite bei X, Fig. ι, eine Verkürzung des Körpers, so dafs
derselbe an dieser Stelle unsymmetrisch wird; ferner wird der Körper bei Y von einer geraden
Linie begrenzt, während er bisher hier gerundet war. Vermöge dieser neuen Bauart werden die
Resonanzböden, ohne dafs die Instrumente an leichter Spielbarkeit einbüfsen, bedeutend gröfser,
wodurch ein stärkerer Ton als bei der jetzt gebräuchlichen Form erzielt werden kann.
Durch Fig. 5 ist an einem Beispiele die Construction
der neuen Form näher erläutert.
Bestimmung der unsymmetrischen Form am Halse. Man theile die gröfste
Breite des Instrumentes A B in 40 Theile (2 X 20) und ziehe von dem äufsersten Punkte C
des oberen Körpers eine Parallele zu A B, welche die Mittellinie Y-X in D schneidet. Die
Linie C-D hat eine Länge von 16 Theilen. Darauf trage man von D abwärts 3 Theile auf
bis E und ziehe eine Parallele zu A B von E bis F, welche eine Länge von 15 1J2 Theilen
erhält; F ist dann der äufserste Punkt des unsymmetrischen Körpertheiles. Durch
welcher 3 '/2 Theile unterhalb D liegt, ziehe man
gleichfalls eine Parallele zu A B und trage auf dieser 4 Theile ab bis G; G ist dann der
Mittelpunkt des Bogens F K, der bei K in die symmetrische Begrenzung übergeht.
Ferner ziehe man durch den 4]/2 Theile
unterhalb D liegenden Punkt M eine Parallele zu A B, trage auf dieser 2 1J2 Theile ab bis L
und schlage mit einem Radius von 13 Theilen aus L einen Bogen F JV. Endlich trage man
von D aus 13 Theile nach oben bis O, ziehe
von O eine Parallele zn A B, schneide auf
dieser 7 Y2 Theile ab (= O P) und schlage mit
einem Radius von 6 Theilen aus P den von Q ausgehenden Bogen, welcher den aus L beschriebenen
ungefähr in N trifft. QNFK ist
dann die gewünschte Begrenzungslinie.
Bestimmung der geraden Begrenzung am Fufse des Körpers. Man trage von Z
11 Theile abwärts bis X, ziehe von diesem Punkte aus eine Parallele zu A B und trage
auf dieser von X aus zu beiden Seiten je 7 Theile auf bis ^ und T. Von den Punkten S
und T gehen dann die Bögen S A und T B aus.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Die Form der Streichinstrumente, welche am Halse unsymmetrisch, am Fufse geradlinig begrenzt ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE17817C true DE17817C (de) |
Family
ID=294736
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT17817D Active DE17817C (de) | Streichinstrumentenform |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE17817C (de) |
-
0
- DE DENDAT17817D patent/DE17817C/de active Active
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