DE264577C - - Google Patents

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DE264577C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10HELECTROPHONIC MUSICAL INSTRUMENTS; INSTRUMENTS IN WHICH THE TONES ARE GENERATED BY ELECTROMECHANICAL MEANS OR ELECTRONIC GENERATORS, OR IN WHICH THE TONES ARE SYNTHESISED FROM A DATA STORE
    • G10H3/00Instruments in which the tones are generated by electromechanical means
    • G10H3/12Instruments in which the tones are generated by electromechanical means using mechanical resonant generators, e.g. strings or percussive instruments, the tones of which are picked up by electromechanical transducers, the electrical signals being further manipulated or amplified and subsequently converted to sound by a loudspeaker or equivalent instrument
    • G10H3/22Instruments in which the tones are generated by electromechanical means using mechanical resonant generators, e.g. strings or percussive instruments, the tones of which are picked up by electromechanical transducers, the electrical signals being further manipulated or amplified and subsequently converted to sound by a loudspeaker or equivalent instrument using electromechanically actuated vibrators with pick-up means

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Multimedia (AREA)
  • Electrophonic Musical Instruments (AREA)

Description

γ
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Ju 264577 KLASSE 5U. GRUPPE
RUDOLF POETZELBERGER in MÜNCHEN.
Elektrisches Tastenmusikinstrument
Zusatz zum Patent 263523.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Februar 1913 ab. Längste Dauer: 18. November 1927.
Gegenstand des Hauptpatents bildet ein elektrisches Tasteninstrument, bei welchem die Schwingungen der elektromagnetisch erregten Saiten durch Unterbrecher geregelt werden, die mit den Saitenelektromagneten hintereinander in den Arbeitsstromkreis geschaltet sind.
Nach vorliegendem Zusatz soll als Unterbrecher nicht nur eine Saite, sondern auch eine elektromagnetisch erregte Stahlzunge von gleicher Schwingungszahl wie die Klaviersaite benutzt und schließlich die Klaviersaite selbst als Unterbrecher ausgebildet werden.
Während der Saitenunterbrecher nur mehr für die obersten bzw. höchsten Töne benutzt wird, dient der Stahlzungenunterbrecher für die mittleren, den größten Teil ausmachenden Klaviertöne, wozu er sich der Einfachheit und Kleinheit halber am besten eignet, und die selbst als Unterbrecher ausgebildeten Saiten für die tiefsten Töne mit sehr großer Schwingungsweite der Saiten.
Dadurch soll nicht nur eine einfache und praktische Aufteilung der Saitenerregung erzielt, sondern der Tonwert des Instrumentes selbst erhöht werden.
Auf beiliegender Zeichnung sind die drei Unterbrecherarten in Fig. 1 bis 3 veranschaulicht, wobei Fig. 1 die Einrichtung der Saite mit Selbstunterbrechung, Fig. 2 den Zungenunterbrecher und Fig. 3 den Saitenunterbrecher gemäß des Haupt patents darstellt.
In allen Figuren ist mit 1 die Klaviersaite, mit 2 der sie erregende Magnet mit Stahlschenkeln und mit 3 die Klaviertaste bezeichnet. Unterhalb der letzteren sind wiederum jeweils zwei Kontaktfedern 4, 5 vorgesehen, welche isoliert an dem Steg 6 befestigt sind. Die Feder 4 ist durch die zur Stromquelle 8 führende Leitung 7 mit der Wicklung des Elektromagneten 2 verbunden, während die Feder 5 zum Kurzschließen der Kontakte 9 der Ohmschen Widerstandsspirale 10 dient, von welchen die Leitung 11 bei der Ausführung nach Fig. ι und 2 direkt zu der Stromquelle 8 führt, bei der Ausführung nach Fig. 3 aber an den Tauchnapf 12 angeschlossen ist. Der zugehörige Kontaktstift 15 wird von der Unterbrechersaite 13 getragen, die durch die Leitungen 16, 17, zwischen welchen der Unterbrechermagnet 14 angeordnet ist, mit der Stromquelle 8 in Verbindung steht.
Bei der Ausführung nach Fig. 2 ist statt der Unterbrechersaite eine die gleiche Schwingungszahl wie die Klaviersaite, ι aufweisende Stahlzunge 19 an einem Tragstück 21 angeordnet, deren freies Ende unter einem Ansatz' 20 des Joches des Saitenelektromagneten 2 spielt und mit dem Tauchkontaktstift 15 ver-
sehen ist, unter dem sich der Tauchnapf 12 befindet.
Die Stahlzunge 16 und der Tauchnapf 12 sind in die Leitung 7 eingeschaltet.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 trägt" die Klaviersaite 1 selbst den Tauchkontaktstift 15 und ist mit dem Tauchnapf 12 daher auch in die Leitung 7 eingeschaltet. Da das in dem Tauchnapf 12 befindliche Quecksilber dem Platinkontaktstift 15 keinen mechanischen Widerstand entgegensetzt, so arbeitet auch diese Anordnung völlig frei von Nebengeräuschen.
Die Wirkungsweise der Unterbrecher geht ohne weiteres aus den Zeichnungen hervor.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Elektrisches Tasteninstrument nach Patent 263523, dadurch gekennzeichnet, daß die Klaviersaiten für die oberen Töne Saiten gleicher Schwingungszahl, die Klaviersaiten für die mittleren Töne Stahlzungen gleicher Schwingungszahl als Unterbrecher besitzen, während die Klaviersaiten für die tiefen Töne die Unterbrecher in Form von Kontaktstiften selbst tragen.
2. Elektrisches Tasteninstrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stahlzungen unter der Wirkung der Klaviersaitenmagneten selbst stehen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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