DE59465C - Flöte, bei welcher das Mundloch in einem Querrohr angebracht ist - Google Patents
Flöte, bei welcher das Mundloch in einem Querrohr angebracht istInfo
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- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10D—STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10D7/00—General design of wind musical instruments
- G10D7/02—General design of wind musical instruments of the type wherein an air current is directed against a ramp edge
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- G10D7/02—General design of wind musical instruments of the type wherein an air current is directed against a ramp edge
- G10D7/026—General design of wind musical instruments of the type wherein an air current is directed against a ramp edge with air currents blown into an opening arranged on the cylindrical surface of the tube, e.g. transverse flutes, piccolos or fifes
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE Sl: Musikalische Instrumente.
(Pennsylv., V. St. A.).
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. Januar 1891 ab.
Vorliegende Erfindung hat eine Flöte zum Gegenstande, bei welcher mehrere diesen
Instrumenten anhaftende Uebelstände beseitigt werden sollen. Diese Uebelstände bestehen
nach Ansicht des Erfinders zunächst darin,. dafs infolge der seitlichen Anordnung des
Mundloches die Flöte waagrecht gehalten werden mufs, infolge dessen die Haltung der
Finger zum Ueberdecken der Löcher und zur Bethätigung der Tasten eine schwierige ist
und bei längerem Spielen die Hände und der Hals ermüden. Ferner soll durch den Umstand, dafs die Luft, nachdem sie sich zur
Hervorbringung musikalischer Töne an den Kanten des Mundloches gebrochen hat, bei
ihrem Eintritt in die Flöte einen schraubengangartigen Weg rechtwinklig zu ihrer Eintrittsrichtung zu machen hat, der Ton beeinträchtigt
werden, so dafs zur Hervorbringung richtiger Töne seitens des , Spielenden eine gewisse
Sorgfalt beobachtet werden mufs. Vorliegende Erfindung soll diese · beiden Schwierigkeiten
überwinden und die Schaffung einer Flöte ermöglichen, welche leicht zu halten und zu
handhaben und auf welcher die Entwicklung der Töne seitens des Spielenden eine verhältnifsmäfsig
leichte ist, wobei überdies die Töne sich reiner und voller entwickeln sollen, als
bei Flöten der bisherigen Art.
In erster Linie unterscheidet sich die vorliegende Flöte dadurch von den bisher gebräuchlichen,
an welchen das Mundloch seitlich am Rohre angebracht ist, dafs genanntes Loch am Ende des Rohres liegt, so dafs das
Flötenrohr nicht mehr wie bisher waagrecht gehalten zu werden braucht, sondern nach
Art einer Clarinette gespielt werden kann. Das Mundstück hat eine seitliche Erweiterung,
in welche zur Regulirung der Flötentöne Stöpsel oder Korke eingesetzt werden können.
Das Mundloch liegt unmittelbar der Bohrung des Rohres gegenüber, so dafs der Weg der
Luft aus dem Mundloche nach und in das Rohr ein gerader ist. Ein solches Mundloch
kann auch an anderen Musikinstrumenten, wie Piccoloflöten etc., angebracht werden.
Von der Flöte, bei welcher am Rohrende ein U-förmiger Kopf mit Mundloch angebracht
ist (vergl. Patentschrift No. 49789), soll sich die vorliegende nach Ansicht des Erfinders
dadurch vortheilhaft unterscheiden, dafs bei ersterer die Luft nicht unmittelbar aus dem
Mundloch in das Flötenrohr übertritt, während bei vorliegender Flöte das Mundloch unmittelbar
dem Rohre gegenüberliegt, wodurch ein besserer Ton erzielt wird.
Fig. ι zeigt eine perspectivische Ansicht der Flöte, Fig. 2 einen Längsschnitt durch das
Mundstück und einen Theil des Flötenrohres und Fig. 3 einen Schnitt nach Linie III-III der
Fig. 2. ■
Das am besten aus Theilen zusammengesetzte, mit den üblichen Tasten und Fingerlöchern
versehene Flötenrohr 2 kann in beliebiger Weise hergestellt werden. Das hohle Mundstück
3 von T-förmiger Gestalt hat seitliche Verlängerungen aus rohrförmigen Ansätzen,
die einstellbare Stöpsel 4 aufnehmen; letztere
sind in der gleichen Weise hergestellt wie die Stöpsel am Ende der gewöhnlichen Flöte.
Das dem Ende des Flötenrohres 2 gegenüberliegende Mundloch ist von ovaler Form. Mittelst der Haken oder Ansätze 5, 5 am
Flötenrohr kann dasselbe durch die Daumen des Spielenden gehalten werden, so dafs die
übrigen Finger zur Handhabung der Flöte durch zeitweises Verdecken der Löcher und
Niederdrücken der Tasten vollständig frei sind. Wie schon erwähnt, wird die Flöte nach Art
einer Clarinette gehalten, aber die Töne werden dadurch erzeugt, dafs man die Lippe
an das Mundloch hält und seitlich über letzteres in derselben Weise bläst, wie bei einer gewöhnlichen
Flöte. Durch Verstellung der Stöpsel gegen das Mundloch kann die Tonhöhe der Flöte in Uebereinstimmung mit den Veränderungen
regulirt werden, welche durch Verlängerung des Flötenrohrquerschnittes in gewöhnlicher Weise hervorgerufen werden.
Bei Benutzung dieses Mundstückes wird man finden, dafs nicht. nur die Flöte mit weniger
Kraftanstrengung gehandhabt werden kann, sondern dafs auch der Klang viel leichter
hervorgerufen wird und die Töne viel heller und richtiger hervortreten als bei der gewöhnlichen
Flöte.
Claims (1)
- Patent-An spruch:Eine Flöte, bei welcher das Mundloch der Flötenrohrbohrung unmittelbar gegenüberliegt und in einem am Ende des Flötenrohres sitzenden Querrohre angebracht ist, dessen Enden durch verstellbare Stöpsel abgeschlossen sind.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE59465C true DE59465C (de) |
Family
ID=333677
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT59465D Expired - Lifetime DE59465C (de) | Flöte, bei welcher das Mundloch in einem Querrohr angebracht ist |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE59465C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2529364A1 (fr) * | 1982-06-23 | 1983-12-30 | Ferron E Ets | Procede pour ameliorer l'emission de notes predeterminees d'un instrument a vent et instrument appliquant ce procede |
| EP0085001B1 (de) * | 1982-01-22 | 1987-04-08 | Ernest Jean Ferron | Blasinstrument mit regulierbarer Klangfarbe |
| US5014585A (en) * | 1989-08-24 | 1991-05-14 | Wesley Sr Sam | End blown flute with standard keying |
-
0
- DE DENDAT59465D patent/DE59465C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0085001B1 (de) * | 1982-01-22 | 1987-04-08 | Ernest Jean Ferron | Blasinstrument mit regulierbarer Klangfarbe |
| FR2529364A1 (fr) * | 1982-06-23 | 1983-12-30 | Ferron E Ets | Procede pour ameliorer l'emission de notes predeterminees d'un instrument a vent et instrument appliquant ce procede |
| EP0100696A1 (de) * | 1982-06-23 | 1984-02-15 | Ernest Jean Ferron | Stöpsel für Flöte zur Erzeugung bestimmter Töne |
| US4499810A (en) * | 1982-06-23 | 1985-02-19 | Ferron Ernest J | Obturator for flute designed to improve the emission of certain notes |
| US5014585A (en) * | 1989-08-24 | 1991-05-14 | Wesley Sr Sam | End blown flute with standard keying |
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