DE178104C - - Google Patents
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- DE178104C DE178104C DENDAT178104D DE178104DA DE178104C DE 178104 C DE178104 C DE 178104C DE NDAT178104 D DENDAT178104 D DE NDAT178104D DE 178104D A DE178104D A DE 178104DA DE 178104 C DE178104 C DE 178104C
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- 239000002023 wood Substances 0.000 claims description 6
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D5/00—Hand appliances or hand tools for making or repairing shoes, other than those covered by groups A43D15/00, A43D19/00, A43D95/00, A43D100/00, A43D117/00
- A43D5/12—Hand nailing apparatus for shoemaking
Landscapes
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-Ja 178104 KLASSE 71 c. GRUPPE
WILHELM van BELLEN in ESSEN, Ruhr.
Handnagelvorrichtung für Schuhmacher. Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. November 1904 ab.
In dem Schuhmachergewerbe sind bereits Handnagelvorrichtungen bekannt, die mit einer
Vorrichtung zum Abtrennen der Holzstifte von einem Nagelholzstreifen ausgerüstet sind.
Während nun bei den bekannten Handnagelvorrichtungen das Abtrennen durch ein mit
dem Treiber niedergehendes Messer erfolgt, ist nach der vorliegenden Erfindung die Einrichtung
so getroffen daß das Abschneiden jedes ίο Stiftes von dem Holzstreifen durch zwei Messer
geschieht, von denen das eine an dem Treiber-. gehäuse festsitzt während das andere an dem
Treiber nachgiebig befestigt ist und nur so weit in den Holzstreifen einschneidet, daß ein
Abstoßen des abgespalteten Stiftes erfolgen kann. Der Nagelholzstreifen wird dabei zwischen
zwei federnd gelagerten Gleitschuhen geführt. An dem Treibergehäuse sind zwei Gleitschienen
drehbar angeordnet die nach Auswahl zur Bestimmung des Abstandes der Stiftreihe von der Sohlenkante benutzt werden
können.
Die Einrichtung des Handwerkzeuges ist auf der Zeichnung dargestellt. Es zeigt
Fig. ι eine Rückansicht,
Fig. 2 einen Mittelschnitt,
Fig. 3 eine Vorderansicht,
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 2,
Fig. ι eine Rückansicht,
Fig. 2 einen Mittelschnitt,
Fig. 3 eine Vorderansicht,
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 2,
Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie C-D der Fig. 2,
Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie E-F der Fig.2,
Fig. 7 eine Innenansicht der Zubringerfeder, Fig. 8 einen Schnitt durch die Ortbefestigung
am Treiber,
Fig. 9 eine Ansicht des Treibers mit Federmesser,
Fig. io eine Ansicht der Federmesserbefestigung am Treiber.
Es ist ι der Treiber mit dem Treiberschaft 2 und dem Treiberkopf 3, der oben eine Hartgummiauflage
4 erhält zur Aufnahme des Schlages. Der Treiberschaft 2 ist umgeben von einer Spiralfeder 5, welche den Treiber nach
Vollendung des Schlages jedesmal wieder in die Höhe zieht. Die Spiralfeder setzt sich auf
einen inneren Bund des Treibergehäuses 7 auf. Das Treibergehäuse 7 ist durch ein Rohr 8
mit dem Holzschaft 9 durch Mutter und Schraube verbunden.
Der Treiber 1, welcher zugleich das Ort aufnimmt, ist mit dem Schafte 2 aus einem Stück
gearbeitet. Er besteht ferner aus einer Überwurfmutter 10 und zwei abgestumpften Halbkegeln
11 und 12, zwischen welche das Ort eingeklemmt
ist und durch Andrehen der Überwurfmutter festgehalten wird.
Die Zubringervorrichtung, welche an dem Treibergehäuse mit Feder und Nut oder sonstwie
angebracht ist, besteht aus einem Kasten 13, der an der Außenseite einen Schlitz für die
Einführung des Holzstiftstreifens 14 hat. Der Holzstiftstreifen bewegt sich, in zwei auf Federn
angebrachten Gleitschuhen 15 und 16. Das Vorbringen des Holzstreifens geschieht durch
eine Schaltfeder 17, welche an einer, von dem . Treiber zurückgestoßenen und durch eine Feder
18 wieder vorgebrachten Stoßklinke 19 befestigt
ist.
Das Abspalten des Holzstiftes geschieht durch zwei Messer 20 und 21. Das erste ist an dem
Treibergehäuse mittels der' Schraube 22 befestigt. Das zweite sitzt auf der Oberkante
des Treibers mittels einer federnden Haltevorrichtung derart festgeschraubt, daß der an der
Vorderseite befindliche Schlitz 23, in welchen eine Schraube 24 eingreift, es hindert, mit dem
Treiber ganz hinunter zu gehen, wodurch es nur so weit in den Holzstreifen einschneidet um
ein Abtrennen des Holzstiftes von dem Streifen durch den Treiber zu ermöglichen.
An der entgegengesetzten Seite wie die Zubringer vorrichtung, . ist die Weiterbewegungsvorrichtung
angeordnet. Diese besteht aus einem Gleitschlitten 25, an den der Transport fuß 26 drehbar angelenkt ist. Der Transportfuß
wird durch eine Feder 27 stets durch einen Schlitz hindurch gegen das Innere des Treibergehäuses
gedrückt. Der Gleitschuh wird getragen von einem Hebel 28, der in einen ent-
ao sprechenden Schlitz greift und um einen Stift 29
drehbar ist. Das andere Ende des Hebels 28 stößt bei hochgezogenem Treiber auf die Oberkante
desselben, es wird aber, wenn der Treiber hinuntergeht, durch eine Feder 30 heruntergedrückt
und hebt so den Gleitschuh und den Transportfuß an.
Zur Veränderung des Abstandes der Stiftreihe von der Sohlenkante dienen zwei seitlich
drehbar angebrachte Gleitschienen 31 und 32, von denen die eine nach Bedart hochgeschlagen
wird. Die Schienen werden durch zwei Schrauben 33 und 34 festgeklemmt.
Die Wirkungsweise des Apparates vollzieht sich nun folgendermaßen. Durch einen Schlag
auf den Treiberkopf wird das Ort in die Sohle getrieben und durch die Feder 5 wieder herausgezogen.
Beim Heruntergehen des Treibers teilen die beiden Messer 20 und 21 einen
Stift von dem Holzstreifen ab und der Treiber drückt ihn in das vorhergehende Loch in der
Sohle. Dabei hat der Treiber zugleich die Stoßklinke 19 in den Kasten 13 hineingedrückt.
Die Schaltfeder 17 schiebt sich dabei um die
Breite eines Holzstiftes weiter auf dem Holzstreifen vor. Beim Hochgehen des Treibers
wird durch die Feder 18 die Stoßklinke wieder in das Innere des Treibergehäuses hineingedrückt
und nimmt dabei den Holzstreifen mit, so daß das Spiel wieder von neuem beginnen kann.
Die Weiterbewegungsvorrichtung des Apparates wirkt auf folgende Weise. Der heruntergehende
Treiber 1 stößt auf den Transportfuß 26, der schon durch die Feder 30 und den Hebel 28
angehoben war und drückt ihn zur Seite. Beim Hochgehen des Treibers stößt dessen Oberkante
unter den Hebel 28 und der Fuß setzt sich auf die Sohle auf. Die Feder 27 zieht nun den
Apparat nach sich, so daß nunmehr ein neues Loch geschlagen und ein Stift eingetrieben
werden kann.
Claims (3)
1. Handnagelvorrichtung für Schuhmacher, die mit einer Vorrichtung zum Abtrennen
der Holzstifte von einem Nagelholzstreifen ausgerüstet ist, dadurch gekennzeichnet,
daß das Abschneiden jedes Stiftes von dem Holzstreifen (14) durch zwei Messer
(20, 21) geschieht, von denen das eine (20) an dem Treibergehäuse (7) festsitzt während
das andere (21) an dem Treiber (1) nachgiebig befestigt ist und nur so weit in den
Holzstreifen (14) einschneidet, daß ein Abstoßen des abgespalteten Stiftes durch den
Treiber erfolgen kann.
2. Handnagelvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der
Holzstreifen zwischen zwei federnd gelagerten Gleitschuhen (15, 16) geführt ist.
3. Handnagelvorrichtung nach Anspru'ch I, dadurch gekennzeichnet, daß an
dem Treibergehäuse (7) zwei Gleitschienen (31, 32) drehbar angeordnet sind, die nach
Auswahl zur Bestimmung des Abstandes der Stiftreihe von der Sohlenkante benutzt werden
können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE178104C true DE178104C (de) |
Family
ID=442532
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT178104D Active DE178104C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE178104C (de) |
-
0
- DE DENDAT178104D patent/DE178104C/de active Active
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