DE289059C - - Google Patents

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DE289059C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D5/00Hand appliances or hand tools for making or repairing shoes, other than those covered by groups A43D15/00, A43D19/00, A43D95/00, A43D100/00, A43D117/00
    • A43D5/12Hand nailing apparatus for shoemaking

Landscapes

  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 289059 KLASSE 7Xc. GRUPPE
FRANZ WIRTZ in BONN. Hand-Nagelvorrichtung.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10, September 1914 ab.
Der Zweck der Erfindung ist, die Arbeit
des Pinnens der Schuhsohlen zu erleichtern und ein schnelles und sauberes Arbeiten zu ermöglichen, da ein Abbrechen der Pinnen mit
.5 diesem Apparat unmöglich ist.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Apparates dargestellt, und es zeigen:
Fig. ι die vordere Ansicht,
ίο Fig. 2 die Seitenansicht mit abgenommener Vorschubeinrichtung für das Pinnenband,
Fig» 3 und 4 Längsschnitte durch das Gehäuse nach Schnitt C-D und E-F,
Fig. 5 Querschnitt nach Schnitt A-B,
Fig. 6 und 7 Einzelteile.
In einem Gehäuse α mit dem Führungsstutzen α1 für die Pinne ist ein Schieberstück b mit der Kimme b1 beweglich angeordnet, welches durch eine Feder q in dem Gehäuse hochgedrückt wird, wobei eine Schlitzführung das Herausfallen und Verdrehen des Schieberstückes verhindert. An dem Gehäuse α ist eine federnde Nase c angebracht, die beim Einschnappen in die Kimme b1 das Schieberstück in seiner Lage festhält. Der Hebel d wirkt auf , die Feder der Nase c und dient zur Auslösung derselben. In dem Schieberstück b sind drei Stifte befestigt; der Stift e trägt den Vorstechdorn e1 und der Stift f den Dorn zum Herausdrücken der Pinne. Der Stift g dient zur gleichzeitigen Betätigung des Messers o, das die Pinnen abschneidet, und des Hebels k, der das Pinnenband m vorschiebt. Das Führungsstück h für das Pinnenband m trägt einen beweglichen Schieber i, der durch eine Feder i1 vor gedrückt wird. Ein auf dem Schieber i federnd befestigter Greifer Ϊ dient als Mitnehmer des Pinnenbandes beim Vorschub des Schiebers i, während derselbe durch seine schräge Anordnung beim Rückgang des Schiebers das Band freiläßt. Der Hebel k wirkt beim Niederdrücken des Stiftes g gegen den Schieber i und verschiebt denselben um eine Pinnendicke (Fig. 4). Das Messer 0 wird in einer schrägen Führung durch den Stift g schneidend gegen das Pinnenband verschoben, wodurch die Pinne abgeschnitten und nicht in der Holzfaser gespalten wird, wodurch eine stets gleichmäßige Form derselben erzielt wird (Fig. 6). Die Feder p führt das Messer in die Ruhelage zurück, sobald, der Stift g dasselbe freigibt (Fig. 2). Hierdurch wird die Einführungsöffnung s für die Pinne in den Führungskanal des Führungsstutzens a1 geöffnet, ν ist ein Zwischenstück, um die verschiedenen Breiten der Pinnenbänder auszugleichen, welches nach Bedarf in das Führungsstück h eingeschoben wird.
Arbeitsvorgang.
Nachdem das Loch für die erste Pinne vorgeschlagen ist, wird das Schieberstück b bis zum Einschnappen der Nase c in die Kimme b1 heruntergedrückt (Stellung Fig. 3), wobei die in dem Führungsstutzen a1 sitzende Pinne η durch den Stift f so weit herausgedrückt wird, daß dieselbe ein kurzes Stück aus dem Stutzen vorsteht. Mit dem vorstehenden Pinnenende in gleicher Höhe befindet sich jetzt auch die Spitze des Vorschlagdornes e1. Die Pinne wird nun in das bereits vorgeschlagene Loch durch einen Schlag auf das Kopfende des
Schieberstückes b in die Sohle eingetrieben. Hierbei schlägt gleichzeitig der Dorn e1 das nächste Loch vor, das durch den Stift g getriebene Messer ο schneidet die nächste Pinne vom Pinnenstreifen ab, und der Hebel k schiebt den Schieber i um Pinnendicke zurück (Fig. 4 und 6). Ein Schlag auf den Hebelarm d löst die federnde Nase c aus, und das Schieberstück b schnellt durch die Feder q mit den Stiften e, f, g in die Ruhelage zurück (Fig. 1 und 2). Durch das Zurücktreten des Dornes f ist der Führungskanal für die Pinne wieder freigegeben und desgleichen durch den Stift g das Messer 0 und der Hebel k, so daß der frei gewordene Schieber i den Pinnenstreifen und mit demselben die bereits vorher abgeschnittene Pirtne in den Führungskanal vorschiebt, so daß das Gerät für die nächste Funktion wieder hergerichtet ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Hand-Nagelvorrichtung, bei der die Pinnen von einem absetzend vorgeschobenen Holzstreifen abgetrennt werden, dadurch gekennzeichnet, daß das Abtrennmesser (0) schräg gegen den Holzstreifen (m) geführt wird, so daß es die Pinnen nicht abspaltet, sondern sie abschneidet, zu dem Zwecke, den Pinnen gleiche Form zu geben.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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