DE177643C - - Google Patents
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- DE177643C DE177643C DENDAT177643D DE177643DA DE177643C DE 177643 C DE177643 C DE 177643C DE NDAT177643 D DENDAT177643 D DE NDAT177643D DE 177643D A DE177643D A DE 177643DA DE 177643 C DE177643 C DE 177643C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- bolt
- trap
- latch
- nut
- locking
- Prior art date
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B55/00—Locks in which a sliding latch is used also as a locking bolt
Landscapes
- Clamps And Clips (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Die Erfindung betrifft ein Schloß mit einer verriegelbaren Falle. Von bekannten
Schlössern mit verriegelbaren Fallen, deren Riegel auch zum Einziehen der Falle mittels
der Nuß dient und der in der Schließlage den Drücker beweglich läßt, unterscheidet
sich das Schloß nach der Erfindung dadurch, daß der Querriegel aus zwei Teilen besteht,
von denen der eine Teil (der Riegelkopf c)
ίο quer zum Riegel beweglich ist und der Nuß
bei nicht verriegelter Falle als Angriff dient, während er in der Riegelstellung außer in
einer Aussparung der Falle von derselben Länge wie der Kopf c in einen festen Schließkloben
eingeschoben ist, dabei die Falle sperrt und die Nuß frei beweglich läßt. Damit nun
der Riegelkopf c behufs Verriegelung der Falle bequem in den Schließkloben hineingeschoben
werden kann, ist im Schlosse noch ein Hebel angebracht, mittels dessen die Falle
mit Hilfe des Riegelschlüssels in die ordnungsmäßige Schließlage vorgeschoben werden
kann, bei der der Kopf c dem Loche im Schließkloben gegenübersteht.
Fig. ι ist ein Schnitt nach A-B der Fig. 2,
Fig. 2 eine Ansicht des Schlosses im aufgeschlossenen Zustande mit abgenommener Deckplatte.
Fig. 3 eine Ansicht des Schlosses im zugeschlossenen Zustande mit abgenommener
Deckplatte,
Fig. 4 zeigt die Falle, den zweiteiligen Riegel b, c und den Schließkloben e, und
Fig. 5 ist eine Aufsicht auf Falle und Riegel.
Fig. 5 ist eine Aufsicht auf Falle und Riegel.
Die Falle a hat zwecks Aufnahme des
Riegels b mit dem darauf befindlichen, seitlich verschiebbaren Sperrstück c eine Aussparung,
wie sie Fig. 5 zeigt. Oberhalb der Falle, gleichzeitig als Führungsstück für die
Falle dienend, befindet sich der Schließkloben e, in den.im zugeschlossenen Zustande
des Riegels das Sperrstück c eingreift, wobei es aber auch noch zum Teil in der Fallenaussparung
steht.
Im offenen Zustande (Fig. 2) steht das Kopf- oder Sperrstück c nur in der Aussparung
der Falle a. Das Sperrstück c ist so angeordnet, daß es lose auf dem Riegel
zwischen zwei Führungen liegt, so daß es sich quer zum Riegelschwanz b verschieben
läßt. Beim Zuschließen, d. h. Hochschieben des Riegels, schiebt sich das Sperrstück c in
eine Nut des Schließklobens e ein, und zwar so weit, daß es halb in den Schließkloben e
und halb in der Falle steht. Ferner dient das Sperrstück zur Übertragung der· Bewegung
der Nuß auf die Falle im nicht verriegelten Zustande des Schlosses, indem es zwischen dem Arm der Nuß if und dem hinteren
Steg der Falle α liegt, so daß beim Drehen der Nuß d die Falle zurückgeschoben
wird. Die Falle wird durch eine Feder, welche auf den Hebel / und durch diesen gegen die Falle a drückt, vorgedrückt.
Soll nun die Falle festgeschlossen werden, so wird sie, ehe der Schlüssel den Riegel b
vorschiebt, durch den um den Stift g schwingenden Hebel f in ihre richtige Stellung geschoben,
alsdann erst wird der Riegel b mit
dem Sperrstück c in die Nut des Schließklobens e geschoben. Gleichzeitig wird die
Angriffsfläche des Sperrstücks c, auf welche der Arm der Nuß wirkt, von dieser entfernt
und somit jede Einwirkung zum Zurückdrücken der Falle mittels des mit der Nuß verbundenen Drückers g aufgehoben.
Hiernach ist es nicht mehr möglich, das Schloß durch Zurückdrücken oder Zurückschlagen
der Falle (des Riegels) zu öffnen, da das Sperrstück stark genug ist, um den Druck oder Schlag auszuhalten. Also kann
das Schloß nur noch mittels des Schlüssels geöffnet werden.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:I. Schloß, dessen Riegelfalle durcheinen der Nuß als Angriff zur Bewegung der Falle dienenden Querriegel festgestellt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß der Querriegel aus zwei Teilen (b und c) besteht, von denen der Teil (c) quer zum Teil (b) beweglich ist und in eine Aussparung der Falle derart eingreift, daß bei der einen Endlage des Riegels (b, c) der Teil c der Nuß als Fallenangriff dient, während er bei der anderen Endlage des Riegels zum Teil in der Aussparung steht und zum anderen Teil in einen Schließkloben (e) eingeschoben ist, so daß die Falle festgestellt ist und die Nuß ohne Einwirkung auf die Falle beweglich bleibt.
- 2. Eine Ausführungsform des Schlosses nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen beim Verriegeln durch den Riegelschlüssel beeinflußten, am Schlosse gelagerten Hebel, mittels dessen die Falle in die Normallage vorgeschoben wird, falls sie infolge irgendwelcher äußeren Einflüsse ihren vollen Hub nicht ausgeführt haben sollte.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE177643C true DE177643C (de) |
Family
ID=442095
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT177643D Active DE177643C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE177643C (de) |
-
0
- DE DENDAT177643D patent/DE177643C/de active Active
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