DE177603C - - Google Patents

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DE177603C
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    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C13/00Driving mechanisms for clocks by primary clocks
    • G04C13/08Secondary clocks actuated intermittently
    • G04C13/10Secondary clocks actuated intermittently by electromechanical step-advancing mechanisms
    • G04C13/11Secondary clocks actuated intermittently by electromechanical step-advancing mechanisms with rotating armature

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
~ M 177603 KLASSE 83 b. GRUPPE
Scheibenanker.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. Dezember 1905 ab.
Die Erfindung betrifft eine Neuerung an elektrischen Nebenuhren und besteht in einer besonderen Haltevorrichtung für den Schaltanker, so daß eine sichere Wirkung desselben erreicht wird.
Nach der Erfindung kommt ein Anker zur Anwendung, welcher in bekannter Weise aus einer Scheibe besteht, die längs dem Umfang zwei keilartige Ausschnitte besitzt. Mit
ίο diesem Anker wirkt ein Hemmhebel zusammen, welcher den etwa unzureichend gedrehten Schaltanker in die erforderliche Stellung weiterdreht und nach Aufhören der Felderregung festhält. Mit passendem Über-Setzungsverhältnis zahnt das Uhrwerk mit der Ankerachse. Zur Bewegung des Hemmhebels wird derselbe Elektromagnet benutzt, der den Scheibenanker c bewegt.
Der Hemmhebel bewirkt die Vollendung der Drehung und die Sicherung, indem er sich gegen Stifte des Schaltankers anlegt. Diese Stifte können auch durch Zahn- oder Schneckenräder ersetzt werden.
In der Zeichnung besteht die Uhr aus dem Elektromagneten α mit den oberen Polschuhen b. Letztere sind zugespitzt und haben zwischen sich den Scheibenanker c. Dieser besteht gewöhnlich aus weichem Eisen und ist an seinem Umfang mit zwei sich gegenüberliegenden, spiralartig ausgearbeiteten Aussparungen versehen. Der Steg b1 des Elektromagneten ist ausgeschnitten, und ein zweiter Anker d kann sich um einen Zapfen h in , diesem Ausschnitt bewegen. An diesem Anker d ist ein Hebel m befestigt, welcher an seinem oberen Ende zu einem Fuß ausgebildet ist und eine Feder j? als Anschlag besitzt. Der Fuß des Hebels m liegt unter der Achse des Scheibenankers. Ein Paar sich gegenüberliegender Stiften des Scheibenankers c ist so angeordnet, daß ein Drehen des letzteren nicht möglich ist, wenn der Fuß unter der Achse liegt. Ein Trieb e sitzt auf derselben Achse, und zahnt mit dem Rade/. Ein Rad g greift in das Trieb des Rades/. Mit k und j sind die Werkplatten bezeichnet, die durch die Säulen / ihren Abstand erhalten.
Die Wirkungsweise ist folgende: Sobald der Magnet erregt wird, wird zuerst der Anker d angezogen, und der Hebel m schwingt nach links. Hierdurch sind die Stifte η frei geworden, und der Scheibenanker c kann sich nun im Felde zwischen den Polschuhen b drehen. Dieser Anker wird sich durch eine kurze Erregung um ein Stück, etwa einen Viertelkreis, drehen, worauf durch Entmagnetisierung des Magneten der andere Anker d zurückfällt. Ist nun eine volle halbe Drehung des Scheibenankers nicht erreicht, so wird der fehlende Bruchteil der Drehung durch das Zurückfallen des Ankers d bewirkt, indem der Fuß des Hebels gegen einen der Stifte η stößt. Nach Beendigung
des Zurückfallens des Nebenankers d ist dann auch der . Scheibenanker c gegen zufällige Drehung gesichert.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Elektrische Nebenuhr mit spiralartig am Umfang abgeschnittenem Scheibenanker zur Erzielung eines sicheren und ίο geräuschlosen Ganges, dadurch gekennzeichnet, daß der Scheibenanker (c) mit Stiften (n) versehen ist, gegen die der Fuß eines an einem zweiten Anker (d) befestigten Hebels (m) liegt, der im stromlosen Zustand des Magneten (a) den Scheibenanker (c) an einer Drehung verhindert, bei Beginn der Erregung des Magneten jedoch aus dem Bereich der Stifte tritt und unmittelbar nach der Erregung des Magneten durch Anstoßen an einen der Stifte (n) die volle halbe Drehung des Scheibenankers bewirkt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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