DE17759C - Spur- und Ueberhöhungslehre für Eisenbahnen - Google Patents
Spur- und Ueberhöhungslehre für EisenbahnenInfo
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- DE17759C DE17759C DENDAT17759D DE17759DA DE17759C DE 17759 C DE17759 C DE 17759C DE NDAT17759 D DENDAT17759 D DE NDAT17759D DE 17759D A DE17759D A DE 17759DA DE 17759 C DE17759 C DE 17759C
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-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B35/00—Applications of measuring apparatus or devices for track-building purposes
- E01B35/02—Applications of measuring apparatus or devices for track-building purposes for spacing, for cross levelling; for laying-out curves
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B2203/00—Devices for working the railway-superstructure
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 30. September 1881 ab.
Die vorliegende »Spur- und Ueberhöhungslehre«,
welche in der Zeichnung in Fig. 1 als Vorderansicht, Fig. 2 als Oberansicht, Fig. 3
als Hinteransicht, Fig. 4 und 5 in Details dargestellt ist, besteht in den Haupttheilen aus der
Schiene A, dem daran verstellbaren Schieber B und der Wasserwaage C.
An dem einen Schienenende sitzt der feste Anschlag a, der zweite b ist mit dem Schieber B
vereinigt und mit diesem verstellbar; beide Anschläge α und b dienen zum Messen der Spurweite.
Die hintere Fläche des Schiebers B ist durchbrochen; der dadurch sichtbare Theil der
Schiene A zeigt eine Scala (s. Fig. 3), deren Theilstriche, im Verein mit den auf dem Schieber
stehenden, die Spurerweiterung für die beim Eisenbahnbau vorkommenden Curven angeben.
Es betrage z. B. der Radius der zu legenden Curve 1500 m, dann mufs, für die Bestimmung
der dazu erforderlichen Spurweite, der Schieber B so stehen, dafs sein mit 1500 bezeichneter Theilstrich
mit dem gleichbezeichneten der Schiene A eine gerade Linie bildet.
Die Wasserwaage C ist an ihrem einen Ende, um die Achse c in der Verticalebene drehbar,
mit der Schiene A verbunden, während ihr anderes Ende von dem einen Schenkel d eines
Kniehebels getragen wird, dessen anderer Schenkel e an den Schieber B anfafst. Beide
Schenkel sind in ihrem Vereinigungspunkt sowohl, als auch an den Angriffspunkten an B
und C in ihrer Ebene drehbar verbunden. Neben dem Vereinigungspunkt beider Schenkel
sitzt in d die Stahlstellschraube/, welche in eine Spitze ausläuft, mittelst deren sie in eines der
kleinen Löcher eingreift, die eine an der Schiene A befestigte Stahlplatte g enthält. Sowohl
die Schraube / als die Platte g sind gehärtet. Jedes der Löcher ist mit einer Zahl
bezeichnet, welche die Gröfse des zugehörigen Curvenradius angiebt.
Wird die Spitze der Stellschraube/ in eines der kleinen Löcher der Stahlplatte g, z. B. das
mit 900 bezeichnete, zum Eingriff gebracht, so nimmt der mit dem Schieber B verbundene
Anschlag b die Stellung ein, in welcher er, im Verein mit dem festen Anschlag a, die vergröfserte
Spurweite angiebt, welche für eine Curve vom Radius 900 m erforderlich ist.
Gleichzeitig aber ist durch den Schenkel d die Wasserwaage C in die von der horizontalen abweichende
Lage gebracht, welche sie zur Bestimmung der Schienenüberhöhung für den Curvenradius 900 haben mufs.
Das Einstellen beider Controlen geschieht somit gleichzeitig und mit der gröfsten Genauigkeit
dadurch, dafs man die Spitze der Schraube/ über das betreffende Loch bringt und dieselbe
niederschraubt, wobei sie dann selbst, mit dem Loch sich centrisch stellend, die gewünschte
Genauigkeit herstellt.
Da die Bewegung der arbeitenden Theile nur eine geringe, wird eine merkliche Abnutzung
derselben auch selbst nach langem Gebrauch des Instruments nicht eintreten, und daher
dessen Verläfslichkeit nicht beeinträchtigt werden.
Damit beim Anziehen der Schraube/ der Vereinigungspunkt des Kniehebels nicht von der
Schiene A abgerückt werden kann, ist der Gegenhalter h angebracht. Vom Schieber B gegen
Claims (2)
- die Spitzenschraube f wirkende Stöfse werden durch Anziehen der auf einen Keil wirkenden Druckschraube i verhindert.Patεnt-Ansρrüche:i. An »Spur- und Ueberhöhungslehren« das gleichzeitige, gegenseitig abhängige, Einstellen sowohl des Mafses für die Spurerweiterung, gegeben durch den Schieber B, als auch der zugehörigen Ueberhöhung, gegeben durch den Stand der Wasserwaage C, welches durch die einen Kniehebel bildenden Arme d und e bewirkt wird.
- 2. Die zur Bestimmung der verschiedenen gemeinschaftlichen Stellungen beider Mafscontrolen dienende Stahlplatte g mit den als Indexpunkte wirkenden Löchern und der darin eingreifenden Stellschraube/", durch welche die gesuchten Stellungen fixirt werden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE17759C true DE17759C (de) |
Family
ID=294680
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT17759D Active DE17759C (de) | Spur- und Ueberhöhungslehre für Eisenbahnen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE17759C (de) |
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