DE1775486C - Sperrvorrichtung - Google Patents

Sperrvorrichtung

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DE1775486C
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Der Anmelder Ist
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Description

Die Erfindung betrifft eine Sperrvorrichtung aus einem ortsfesten Bügel mit stufenlos einstellbarem Anschlag für den Hub eines Schalthebels. — Es ist eine Sperrvorrichtung dieser Ausfiihrungsform bekannt, deren Schalthebel zur manuellen Betätigung eines Kontrollsystems für einen Flüssigkeitsmotor dient. Dabei ist die Anordnung so getroffen, daß die Motordrehzahl in Abhängigkeit von der Schalthebelheweguni> und proportional dazu verändert werden kann. Der Drehzahlbereich des Flüssigkeitsmotors ist also praktisch durch den Hub des Schalthebels vorgegeben, der Hub des Schalthebels wiederum durch die Stellung des Anschlages, der auf dem ortsfesten Hügel stufend ; einstellbar ist. — Die Probleme um den Einsatz einer Sperrvorrichtung bei einem Schrittschaltwerk sind durch diese bekannten Maßnahmen nicht maßgebend beeinflußt worden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Sperrvorrichtung zu schaffen, deren Einsatz bei einem Schrittschaltwerk mit kontinuierlicher Veränderung des Schrittschaltvorschubes unter Verwirklichung besonders einfacher und funktionssicherer Bauweise möglich ist.
Diese Aufgabe löst die Erfindung bei einer Sperrvorrichtung der eing ngs beschriebenen Art dadurch, daß bei Ausbildung des Schalthebels als Schwenkarm mit Scrultungsorgan für ein Schrittschaltwerk am freien Ende des Bügels eine Ri htungssperre für ein Schaltrad angebracht ist. Erfindungsgemäß besteht die Richtungssperre aus einem Zahnritzel mit Freilauf. — Diese Maßnahmen der Erfindung haben zur Folge, daß sich unter Einsatz einer erfindungsgemäßen Sperrvorrichtung ein Schrittschaltwerk verwirklichen läßt, dessen Schrittschaltvorschub sich durch hohe Genauigkeit und kontinuierliche Veränderung auszeichnet, weil die Richtungssperre aus Zahnritzel und Freilauf eine Richtungssperre bilden, die mit unmittelbarer Klemmwirkung auf das Schaltrad arbeilet. Darüber hinaus wird einfache und funktionssichere Bauweise verwirklicht, worin neben den oben aufgerührten Merkmalen die wesentlichen Vorteile der Erfindung zu sehen sind.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläutert; es zeigt
Fig. 1 ein Schrittschaltwerk mit crfindungsgemäljer Sperrvorrichtung in Vorderansicht und
Hg. 2 den Gegenstand nach F i g. 1 in Seitenansicht.
Hei dem dargestellten Schrittschaltwerk trägt eine Antriebswelle 1 ein Zahnrad 2 sowie einen Schwenkhebel .1 mit Rolle 4. In vorgegebenem Abstand von der Antriebswelle 1 ist eine weitere Antriebswelle 5 angeordnet, auf welcher ein Schaltrad 6 befestigt ist. Mit diesem Schaltrad 6 stehen Schaltorganc aus Ritzel 7 mit Drehachse 8 und Freilauf 9 im Eingriff. Das Ritzel 7 bzw. seine Drehachse 8 wird von einem Schwenkarm 10 getragen, welcher auf der Antriebswelle S schwenkbar ist und eine auf der den Schaltorgancn abguwandten Seite gekröpfte Verlängerung aufweist, an deren Ende eine Rückstellfeder !2 befestigt ist. Die gekröpfte Verlängerung 11 besitzt eine mit der Rolle 4 zusammenwirkende Kurvenbahn 13. Auf einem ortsfesten Bügel 15 ist ein stufenlos einstellbarer Anschlag 14 zur Begrenzung des Hubes des Schwenkarmes 10 angeordnet. Am Ende des Bügels 15 ist eine Richtungssperre für das Schaltrad 6 angebracht. Diese Richtungssperre besteht aus einem Zahnritzel 17 mi*. Drehachse 16 und Freilauf 18.
ίο Das beschriebene Schrittschaltwerk arbeitet wie folgt: Bei drehender Antriebswelle 1 arbeitet die Rolle 4 auf die Kurvenbahn 13 und bewirkt eine Verschwenkung des Schwenkarmes 10. In dem der Längung der Rückstellfeder 12 entsprechenden Sinn befindet sich der Freilauf 9 im Kupplungszustand, so daß das Ritzel 7 in bezug auf seine Drehachse 8 festgehalten wird und das Schaltrad 6 antreibt. Der Freilauf 18 befindet sich dagegen in ausgekuppeltem Zustand, die Verzahnung des Ritzels 17 wird von
ao dem Schalirad 6 frei angetrieben. Sobald die Rolle 4 den Scheitel de> Kurvenbahn 13 am Ende der Verlängerung 11 des Schwenkarmes 10 überschritten hat, zieht die Rückstellfeder 12 den Schwenkarm 10 in entgegengesetztem Sinn zurück, in welchem der Frei-
a5 lauf 9 ein Abrollen des Ritzels 7 auf dem Schaltrad 6 ermöglicht. Dabei wird das Schaltrad 6 durch das Zahnritzel 17 zurückgehalten, weiches wiederum durch den ihm zugeordneten Freilauf 18 arretiert wird. Die Rückstellfeder 12 bringt den Schwenkarm 10 mit dem Anschlag 14 in Berührung. — Eine Veränderung des Schrittschaltvorschubes kann unschwer durch Veränderung der Stellung des Anschlages 14 auf dem Bügel 15 erzielt werden. Eine Veränderung der Geschwindigkeit der Schwenkbewegung des Schwenkarmes 10 läßt sich durch Veränderung der Stellung der Drehachse der Rolle 4 auf dem Schwenkarm 3 erreichen, der dazu in vorgegebenen Abständen von der Antriebswelle 1 Einsteckausnehmungen 19 für die Drehachse der Rolle 4 besitzt. Eine derartige Veränderung ist diskontinuierlich, kann aber auch kontinuierlich erfolgen, wenn der Fuß der Drehachse der Rolle 4 in eine radiale Gleitschiene des Schwenkarmes 3 eingesetzt wird und diese Gleitschiene eine Arretiervorrichtung für den Drehachsenfuß bzw. die
Vo Rolle 4 aufweist.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Sperrvorrichtung aus einem ortsfesten Bügel mit stufenlos einstellbarem Anschlag für den Hub eines Schalthebels, <l η J υ r c Ii gekennzeichnet, daß bei Ausbildung des Schalthebels als Schwenkarm (10) mit Schaltungsorgan (7,8,9) für ein Schrittschaltwerk am freien Ende des Bügels (15) eine Richtungssperre (16, 17,18) für ein Schaltrad (6) angebracht ist.
2. Sperrvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Richtungssperre (16, 17, 18) aus einem Zahnritzel (17) mit Freilauf (18) besteht.

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