DE17690C - Neuerungen in der Beleuchtung durch den elektrischen Lichtbogen - Google Patents

Neuerungen in der Beleuchtung durch den elektrischen Lichtbogen

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DE17690C
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carbon
electric arc
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rotation
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DENDAT17690D
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TH. A. EDISON in Menlo-Park (New-Jersey, V. St. A.)
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/0081Controlling of arc lamps
    • H05B31/009Controlling of arc lamps with tightening devices

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  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

KAISERLIC HE'S
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
Patentirt im Deutschen Reiche vom g. Juli 1881 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Benutzung elektrischer Lichtbogen für Leuchtzwecke, wobei Kohlenstifte verwendet werden, deren einer oder beide vorwärts bewegt werden. Die Neuerung soll den Lichtbogen fortwährend constant erhalten (vielleicht den Augenblick ausgenommen, während welches die Speisung der Kohle oder Kohlen erfolgt) und einen gleichen Verbrauch beider Kohlen herbeiführen.
Dies wird durch Rotation einer oder beider Kohlen um ihre verticale Achse erreicht, derart, dafs der Rotationsmechanismus nicht mit der Kohlenspeisung collidirt.
Um einen absolut constanten Bogen zu erzielen und einen gleichmäfsigen, langsamen Consum der Kohlenspitzen zu sichern, hat es der Erfinder für gut befunden, eine der Kohlen sehr rasch sich drehen zu lassen, z. B. 2000 bis 3000 Mal pro Minute; jedoch können noch höhere oder geringere Tourenzahlen, je nach dem Zwecke, geeignet erscheinen. Wollte man beide Kohlen sich drehen lassen, und zwar entgegengesetzt, so würde die halbe Tourenzahl natürlich genügen.
Zur Drehung der einen Kohle kann ein Elektromotor verwendet werden, nach Pacinotti's oder anderer Construction, der im Lampenstromkreis oder einem davon abgeleiteten Zweigstromkreis oder in sonstiger Verbindung mit der Stromquelle angeordnet ist; auch kann ein durch Federn oder Gewichte bewegter Mechanismus Verwendung finden. Sollen beide Kohlen rotiren, so kann der Antrieb von einem gemeinschaftlichen oder von zwei separaten Antriebmechanismen abgeleitet werden.
Soll eine zugeführte Kohle rotiren, so wird der sie tragende Metallbolzen mit einem rotirenden Theile des Motors zu verbinden sein, mit Nuth und Feder oder dergl., so dafs der Metallbolzen sich frei im treibenden Theile verschieben kann.
Der rotirende Kohlenstift wird am besten mittelst einer Universalkupplung mit seinem Metallbolzen verbunden (Kugelgelenke mit Schliefsbolzen und Schlitz passen hier sehr gut) und in der Nähe der Leuchtstelle gelagert, damit Erschütterungen des Metallbolzens möglichst wenig Einflufs auf die Stellung der Kohlenspitze äufsern.
Zum Speisen (d. h. Vorschieben) einer oder beider Kohlen kann irgend ein Mechanismus dienen, ohne das Princip dieser Erfindung zu ändern. Der Erfinder bevorzugt aber, zur Regulirung der Speisung der oberen oder positiven Kohle einen Anker zu benutzen, durch dessen Oeffhung der Metallbolzen hindurchtritt. Dieser Anker trägt zwei Klauen, die den Bolzen erfassen und ihn halten, während der Anker selbst von einem in den Lampenstromskreis eingeschalteten Elektromagneten gehalten wird.
Wird indessen der Widerstand des Lampenstromkreises durch Verlängerung des Lichtbogens auf eine gewisse Höhe gebracht oder der Lichtbogen unterbrochen, so überwiegt ein in einem Zweig- oder Parallelschaltungsstromkreis angeordneter Magnet den erstgenannten Magneten und zieht den Anker nieder. Die Fangklauen haben Arme, die an Stifte antreffen, wenn der Anker seine niedrigste Stellung erreicht; hierdurch werden die Klauen vom Metallbolzen ausgelöst, und die Kohle kann fallen. Der Magnet im Lampenstromkreis wird dann wieder
stärker erregt und unterbricht das weitere Sinken der Kohle oder hebt den Anker und die Kohle, um den Lichtbogen wieder herzustellen, wenn dieser unterbrochen war.
Die Ausführung dieser Gedanken veranschaulicht beiliegende Zeichnung, die theils Aufrifs, theils Schnitt der Lampe und des Regulirmachanismus darstellt.
A ist der Rahmen, B die untere oder negative, C die obere oder positive Kohle, die mit dem Metallhalter D durch das Kugelgelenk α verbunden und nahe der Spitze bei b geführt ist. i, 2 sind die Hauptleitungen, E der Elektromagnet des Motors; die Spulen des letzteren liegen in dem Zweigstromkreis 3, 4 und sind auf dem Rahmen A an entgegengesetzte Seiten des Halters D gestellt.
Der rotirende Anker (Armatur) F des Motors sitzt auf der Hülse c, die auf dem Rahmen A aufsitzt und durch welche der Halter D hindurchgeht; Halter und Hülse sind durch Nuth und Feder oder dergleichen verbunden. Die Commutatorfedern des Motors sind mit de bezeichnet, während f der rotirende Stromunterbrecher ist. Die Geschwindigkeit des Motors kann mit Hülfe eines justirbaren Widerstandes R, der in den Motorstromkreis 3, 4 eingeschaltet ist, regulirt werden.
G ist ein horizontaler, um einen Bolzen am Rahmen drehbarer Anker, der zwischen zwei Elektromagneten HI spielt; seine Oscillationen sind durch Anhalter g h begrenzt.
Der Magnet H befindet sich im Lampenstromkreis ι, 2, Magnet J dagegen im Motorstromkreis 3, 4.
Der Metallbolzen (Halter) D geht durch eine Oeffnung im Hebel G, welcher letzterer mit durch Federn belasteten Klauen i k den Bolzen D erfafst. Die Klauen ik haben Arme Im, die an Ansehläge η ο antreffen, wenn der Anker bei seiner Abwärtsbewegung eine gewisse Lage erreicht hat; alsdann geben die Klauen den Bolzen JD frei.

Claims (5)

Patent-An sprüche:
1. Die Methode der Herstellung eines beständigen Lichtbogens und der Sicherung einer langsamen Consumtion der Kohlen in einem elektrischen Lichtbogen, bei dem Kohlenstifte verwendet werden, durch Umdrehung (Rotation) einer oder beider Kohlenstifte, wie beschrieben.
2. In einer elektrischen Lichtbogenlampe die Combination von Kohlenstiften mit einem elektrischen Motor oder einem anderen Motor oder Mechanismus, der entweder einen oder beide Kohlenstifte in Rotation versetzt und mit einer Führung oder Führungen, nahe dem Kohlenstifte oder den Kohlenstiften, wie beschrieben.
3. In einer elektrischen Lichtbogenlampe die Combination eines Motors oder Antriebmechanismus mit einem Kohlenhalter oder Bolzen, der frei in einem vom Motor umgetriebenen Theile verschiebbar, aber doch so mit letzterem verbunden ist, dafs er an der Rotation theilnimmt, sowie mit einem Mechanismus zur Regulirung der Längsbewegung des Bolzens zu dem Zwecke, wie beschrieben.
4. In einer elektrischen Lichtbogenlampe die Combination des Kohlenhalters mit dem Ankerhebel, der zwischen zwei Magneten oscillirt und den Vorschub der von jenem Halter getragenen Kohle regulirt, wie beschrieben.
5. An der elektrischen Lichtbogenlampe, welche in den Patent-Ansprüchen 1 bis 4 charakterisirt ist, die Combination des Halters D, des durch die Magnete HI controlirten Ankers G, der mit Klauen ik ausgerüstet ist, welche Arme Im tragen, und der Anschläge, η ο, wie beschrieben.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT17690D Neuerungen in der Beleuchtung durch den elektrischen Lichtbogen Active DE17690C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1157054B (de) * 1960-02-18 1963-11-07 Boehringer Gmbh Geb Umlaufende Drehvorrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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