DE176643C - - Google Patents

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DE176643C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23CMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN  A CARRIER GAS OR AIR 
    • F23C99/00Subject-matter not provided for in other groups of this subclass
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23CMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN  A CARRIER GAS OR AIR 
    • F23C2700/00Special arrangements for combustion apparatus using fluent fuel
    • F23C2700/04Combustion apparatus using gaseous fuel

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Air Supply (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezweckt die Verbrennungsluft bei Gasfeuerungen für feststehende oder Schiffsdampfkessel hoch vorzuwärmen.
In der Zeichnung ist Fig. ι ein senkrechter Längendurchschnitt nach Linie A-B der Fig. 2; Fig. 2 ist ein wagerechter Schnitt nach Linie C-D-E-F-G der Fig. i, und Fig. 3 ist ein senkrechter Querschnitt nach der Linie I-J der Fig. 2. Sämtliche Zeichnungen sind schematisch; die gefederten Pfeile bezeichnen . die Gangrichtung der Verbrennungsgase und der Flammen, die nicht gefederten Pfeile die Gangrichtung der Luft.
Die Feuerung besteht aus einem Gaserzeuger 1, in welchem ein Rost 2 und zwei Türen 3 und 4 angebracht sind. Die Öffnung 5 dient zur Einführung des Brennstoffes, und unter ihr ist ein Kegel 6 mit Gegengewichtshebel 7 angeordnet. Die Kammer 1 ist in ihrem Umfange sowie an der Decke von Zwischenräumen 8 umgeben, in welche man die äußere Luft einströmen läßt; diese nimmt die von den Wandungen des Gaserzeugers ausströmende Wärme auf. Die Gase des Gaserzeugers 1 gehen durch den Kanal 9, der mit einem Regler 10 versehen ist, in die Leitungen 11 über, und von dort mittels der Abscheider 12 gelangen sie in die Verbrennungskammern 13.
. Die Scheidewand 14 eines jeden Abscheiders hemmt den Durchgang der Gase und setzen diese folglich alle fremden unverbrennbareri Stoffteilchen auf den Boden des Abscheiders ab; diese fremden Teile werden dann mittels der Tür 15 ausgeschieden; ein Regler 16 regelt den Gang der Gase durch den Abscheider 12 und wirkt auf die Wandung 14. Jede Verbrennungskammer 13 enthält Röhren 17, die im Boden und in der Wölbung der Kammer angebracht sind; diese sind an ihren Enden offen und münden in die Kammer 18, die unter dem Boden angeordnet ist, und in die Sammelkammern 19, die sich oberhalb der Wölbungen, welche die Kammern 13 überdecken, befinden; diese Röhren stehen somit in keiner Verbindung mit diesen Kammern.
Auch die Wandungen, welche die Kammern 13 umgeben, sind mit Kanälen 20 versehen. Die Kammer 18 ist vollständig von den äußeren Wandungen der Kammer 13 umgeben, die bis zum Boden reichen; diese Kammer 18 steht mit der Luft in Verbindung nur mittels der Zwischenräume 21, welche die Kammern 13 in ihrer ganzen Höhe umgeben und nach oben in die Luftkammer 22 münden, welche mit der Tür 23 versehen ist, die durch den Regler 24 geregelt wird; in die Kammer 22 strömt auch die von den Zwischenräumen 8 stammende warme Luft. Die Sammelkammern 19 stehen mit den Verbrennungskammern 13 mittels der Durchgänge 25 in Verbindung, die mit Reglern versehen sind, welche durch die Handgriffe 26 gestellt werden. Um den Luftzug zu erleichtern, läßt man durch das Rohr 34, das durch den Hahn 35 geregelt wird, einen Dampfstrahl unter den Rost des Gaserzeugers fließen. Die Verbrennungskammern 13 sind mit für deren Reinigung bestimmten Türen 36
versehen, auch sind Gucklöcher 37 vorgesehen, um die Verbrennung der Feuerungen beobachten zu können. Der Betrieb geht folgendermaßen vor sich:
Die im Gaserzeuger 1 erzeugten Gase gelangen durch die Leitungen 11 und durch die Abscheider 12 in die Kammern 13, inzwischen wird die Luft, welche durch die Tür 23 eindringt und mit der von den Zwischenräumen 8 stammenden warmen Luft vermischt ist, die Zwischenräume 21 durchlaufen und in die Kammer 18 gelangen und von hier aus durch die Röhren 17 und durch die Kanäle 20 in die Sammelkammern 19; dann gelangt sie durch die Kanäle 25 in die Verbrennungskammern 13.
Ist die aus den Zwischenräumen 8 stammende Luft hinreichend für die vollständige Verbrennung, so unterbleibt die Einführung kalter Luft durch die Tür 23. Die Tür 23 wird dann geschlossen gehalten. Der während des Ingangsetzens des Gaserzeugers entstehende Rauch wird durch den Rauchfang 27 und das Rohr 28 nach dem Schornstein 29
geleitet, die Öffnung 5 und der Regler 6 werden provisorisch offen bleiben.
Die Flammen, die hoch erhitzt sind, gelangen durch die Öffnungen 30 zu den inneren Feuerungen 31, von hier in die Feuerkammer 32 und von hier, nachdem sie durch die Flammenröhren 33 des Kessels gegangen sind, durch den Schornstein ins Freie.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Gasfeuerung für feststehende und Schiffsdampfkessel, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Luft zuerst die die Wände des Gaserzeugers (1) und dann die den Verbrennungsraum (13) umgebenden Kanäle (8 bezw. 21) durchströmt, worauf sie durch in dem Verbrennungsraum angeordnete senkrechte Rohre (17) oder Kanäle (20) zu einer Kammer (19) gelangt, aus der sie durch einen mit einstellbaren Verschlußventilen versehenen Durchgang (25) in den Verbrennungsraum strömt.
2. Bei der Gasfeuerung nach Anspruch 1 eine Verbrennungskammer, die auch zur Vorwärmung der Verbrennungsluft dient, dadurch gekennzeichnet, daß sie von Zwischenräumen (21) vollständig umgeben ist, und außerdem im Innern ihrer Wände Kanäle (20) und im Verbrennungsraum selbst Rohre (17) vorgesehen sind, durch welche Zwischenräume, Kanäle und Rohre die Verbrennungsluft strömt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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