DE1764591U - Schaelwerkzeug zum entleeren der trommeln von schleudermaschinen mit haengender welle. - Google Patents

Schaelwerkzeug zum entleeren der trommeln von schleudermaschinen mit haengender welle.

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DE1764591U
DE1764591U DE1957S0023494 DES0023494U DE1764591U DE 1764591 U DE1764591 U DE 1764591U DE 1957S0023494 DE1957S0023494 DE 1957S0023494 DE S0023494 U DES0023494 U DE S0023494U DE 1764591 U DE1764591 U DE 1764591U
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  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • S e 1 w i g & L a n g e, Braunschweig, Sophienstrasse 4o
    ------------------------------
    "Schälwerkzeug zum Entleeren der Trommeln von Schleuder-
    maschinen mit hängender Welle".
    ---.---------J.---.-----.-. . -
    = = = = = = = = = = =----= = = = = = = = = = = = = = =
    Beschreibung.
  • Bei den bekannten Schleudermaschinen mit hängender Trommelwelle, bei denen, wie z. B. in der Zuckerindustrie, nach Beendigung der Schleuderarbeit eine fest an der Trommelwand haftende Masse den Trommelinhalt bildet, wird das messerartige Schälwerkzeug, mittels dessen die Masse von der Wand der hierbei umlaufenden Trommel maschinell abgeschält wird, von Lenkern getragen, die auf einer zur Trommelachse parallelen Spindel drehbar und achsial auf-und abbewegbar sind.
  • Bei der bisherigen Anordnung liegt das Schälwerkzeug a, wie die Erläuterung-Fig. 2 der Zeichnung an einem schematischen Querschnitt durch die Siebfläche b einer Schleudertrommel zeigt, mit Bezug auf die Trommeldrehrichtung (Pfeil y) vor der genannten Spindel, und in der Arbeitslage ergibt sich zwischen der Schneide a1 des Schälwerkzeuges a und der Spindel c ein Hebelarm, an dem der Schälrückdruck, der an der Siebwand haftenden Masse ein Drehmoment erzeugt, unter dessen Einwirkung das Schälwerkzeug a die Tendenz zeigt, sich mit der Trommelwand bzw. Siebfläche b an der Spindel c vorbeizubewegen. Infolgedessen besteht die Gefahr, dass die messerscharf geschliffene Schneide a1 des Schälwerkzeuges a an der umlaufenden Siebfläche b festhakt, das Schälwerkzeug zu Bruch geht und die Trommel erheblich beschädigt wird. Diese Gefahr ist besonders gross bei Anwendung eines hydraulischen Antriebes für das Schälwerkzeug. Denn ein solcher Antrieb lässt dem Sohälwerkzeug nach der nicht vom Druckmittel c beaufschlagten Seite der Antriebsmittel eine gewisse Bewegungsfreiheit unter dem Einfluss des Schälrückdruckes der an der Trommelwand haftenden Masse.
  • Zweck der vorliegenden Erfindung ist es, diese den bekannten Schälwerkzeuges anhaftenden Nachteile zu beseitigen derart, dass ohne Bruchgefahr auch ein hydraulischer Antrieb für das Schälwerkzeug anwendbar ist. Erreicht ist dies erfindunggemäss dadurch, dass das Schälwerkzeug mit Bezug auf die Umlaufrichtung der Trommel hinter seinem Anlenkpunkt (der Spindel) mit seiner Schneide an die Siebfläche der Trommelwand anstellbar ist. Bei dieser Anordnung steht das vom Schälrückdruck der an der Trommelwand haftenden Masse ausgeübte Drehmoment das Schälwerkzeug ständig von der Trommelwand abzudrücken. Und da bei Anwendung eines hydraulischen Antriebs dieses Drehmoment der Arbeitsrichtung des Druckmittels entgegenwirkt, so ist das Schälwerkzeug sehr genau zur Siebfläche der Trommelwand einstellbar und es kann ohne Bruchgefahr so dicht, wie das die praktischen Verhältnisse nur erlauben, an die Siebfläche herangeführt werden, was eine restlose Aus räumung der umlaufenden Trommel begünstigt. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist schematisch in Fig. 1 der Zeichnung an einem Querschnitt durch die Sieb fläche einer Schleudertrommel dargestellt.
  • Die Siebfläche 1 der nicht dargestellten Schleudertrommel läuft mit dieser im Sinne des Pfeiles y um. Fest an der Siebfläche 1 haftet nach Beendigung der Schleuderarbeit die den Trommelinhalt bildende Masse, die durch das Schälwerkzeug 2 von der Trommelwand entfernt wird. Erfindungsgemäss ist das Schälwerkzeug 2 vermittels Lenker 3 an einer zur Trommelachse parallelen Spindel 4 verschwenkbar und achsial auf-und abbewegbar gelagert derart, dass die messerartige Schneide 2a des Schälwerkzeuges 2 mit Bezug auf die Umlaufrichtung (Pfeil y) der Siebfläche 1 hinter dem Anlenkpunkt, d. h. der Spindel 4, an die Siebfläche 1 der Trommelwand anstellbar ist. Es ist aus Fig. 1 ohne weiteres zu erkennen, dass der im Sinne des Pfeiles y auf das Schälwerkzeug 2 wirkende Schälrückdruck das Schälwerkzeug 2 ständig im Sinne des Pfeiles Z um seinen Anlenkpunkt 4 zu verschwenken und damit von der Siebwand 1 abzudrängen versucht. Dient als Antriebsmittel ein hydraulisches Mittel, so wirkt also der erwähnte Schälrückdruck beim Anstellen des Schälwerkzeuges 2 an die Siebfläche 1 der Arbeitsrichtung des hydraulischen Mittels entgegen. Infolgedessen kann es sehr genau zur Siebfläche und ziemlich dicht an diese angestellt werden, was die restlose Ausräumung der Schleudertrommel begünstigt.
  • Da die oben geschilderten Massnahmen die Anwendung eines hydraulischen Antriebsmittels begünstigen, so gehört diese Anwendung mit zum Gegenstande des vorliegenden Gebrauchsmusters. Auf eine zeichnerische Darstellung und Beschreibung solcher Antriebsmittel kann verzichtet werden, da die technischer Mittel, ein hydraulisches Druckmittel als Antriebskraft zur
    t
    Wirkung zu bringen, ganz allgemein bekannt sind. Zweckmäßig wählt man den Abstand des Anlenkpunkte (Spindel 4 von der Siebfläche 1 und die Länge der Lenker 3 sowie die
    1
    Lage der Schneide 2a zum Anlenkpunkt 4 so, dass die Resultieren-1
    I
    de der auf die Schneide einwirkenden Kräfte soweit wie möglich
    durch den Anlenkpunkt 4 geht.

Claims (1)

  1. S c h u t z a n s p r ü c h e : = = = = = = = = = = = = = = = = = = '. iJ',.. 1. Schälwerkzeug zum Entleeren der Trommeln von Schleuder- otf t- ; .'. maschinen mit hängender Welle, dadurch gekennzeichnet, dass das Schälwerkzeug (2) mit Bezug auf ße Umiaufrichtmg (Pfeil y) der Schleudertrommel (Sflächß 1) hinter i.'. seinem Ablenkpunkt (Spindel 4) durch ein'hydraulisches Mittel mit seiner Schneide (2a) aBdieSiebflache (1) der Trommelwand anstellbar ist. f ' 2. Schälwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass s die Lage des Anlenkpunkte (4) die Länge der Lenker (3) 0 .'''' und die Arbeitslage der Sohneide 2a/, deaSchneidwerkzeuges
    (2) in ein solches Verhältnis zueinander gesetzt sind, dass die Resultierende der an der Schneide (2a) wirksamen Kräfte möglichst durch den nlenkpunkt (4) geht ... - .....,..-.-. t.. t ;-,..) <t fnmb'Me's) e weicht von -r '
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