DE17619C - Neuerungen an Teppichreinigungs-Maschinen - Google Patents

Neuerungen an Teppichreinigungs-Maschinen

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DE17619C
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DENDAT17619D
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MAYER, LANGFELDER & HAMMERSCHLAG in Wien
Publication of DE17619C publication Critical patent/DE17619C/de
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06GMECHANICAL OR PRESSURE CLEANING OF CARPETS, RUGS, SACKS, HIDES, OR OTHER SKIN OR TEXTILE ARTICLES OR FABRICS; TURNING INSIDE-OUT FLEXIBLE TUBULAR OR OTHER HOLLOW ARTICLES
    • D06G1/00Beating, brushing, or otherwise mechanically cleaning or pressure cleaning carpets, rugs, sacks, hides, or other skin or textile articles or fabrics

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Maschine, welche Teppiche gründlich zu reinigen im Stande ist und dieselben hierbei in gar keiner Weise beschädigen soll.
In beiliegender Zeichnung ist in Fig. 1 die Reinigungs-Maschine im Längenschnitt dargestellt, Fig. 2 zeigt den Aufbewahrungsapparat, Fig. 3, 4 und 5 sind Details.
Der Teppich wird mittelst Klammern A (im Detail in Fig. 3 gezeigt) an einem Gliedergurte B (im Detail in Fig. 4 dargestellt) derart befestigt, dafs er über die Walzen α al b c und λ2 hinweggeht. Durch die Art der Befestigung mit Klammern A wird der Teppich geschont. Der Antrieb geschieht an der äufseren Walze a, über welcher eine verstellbare gerade Bürste g angebracht ist, die den Teppich noch, bevor er ins Klopfwerk eintritt, von dem leichten, oben haftenden Staub befreit. Zugleich hat diese Bürste g den Zweck, die Wolle des Teppichs, welche oft durch Feuchtigkeit und Staub verklebt ist, zu öffnen und für das Klopfen zu präpariren. Das Klopfwerk ist mit elastischen Schlingen C, Fig. 1 und 5, versehen, welche von Rohr, gebo'genem Holz, Guttapercha, Leder, Metall', Seilen oder Kautschuk sein können. Durch das Klopfen des Teppichs mit derartigen Schlingen wird derselbe gar nicht beschädigt, was bei dem gewaltsamen Schlagen mittelst Stöcke, wie es bisher gebräuchlich ist, durch den sogenannten Spitzenschlag stets geschah. Das Klopfwerk wird durch die Hebedaumen D gehoben und durch die Federn E stark nach abwärts geschnellt, sowie der Daumen den Ansatz C1 losläfst.
Um die Schlagkraft des Klopfwerkes reguliren zu können und sie je nach Beschaffenheit des zu reinigenden Stoffes einzurichten, ist an dem Lager der Federn E an den beiden Enden des Trägers je eine Stellschraube und eine Scala angebracht. Durch diese Schrauben werden die Federn E stärker oder schwächer gespannt und zugleich die Bürste g der Leitrolle α mehr oder weniger nahe gebracht. Selbstverständlich können statt der Stellschrauben auch Spiralfedern oder Gewichte angewendet werden.
Der schwere Sandstaub fällt beim Klopfen durch den Teppich durch und gelangt auf die Staublade f, welche der ganzen Länge der Maschine nach angebracht ist; dieselbe kann an den beiden langen Seiten offen oder geschlossen sein. Diese Staublade f verhindert das Schmutzigwerden des sich am unteren Theil befindenden Teppichtheiles.
Zur weiteren Schonung des Teppichs ist die Walzenanlage der Maschine, durch welche der Teppich fortbewegt wird, derart angeordnet, dafs die zu klopfende Teppichfläche eine schiefe Ebene bildet. Hierdurch wird der Widerstand, welcher dem Schlage entgegenwirkt, etwas abgeschwächt. Aufserdem ist in der Nähe der Stelle, auf welche beim Klopfen die Enden der Schlingen fallen, eine mit Guttapercha dick belegte Walze b angebracht, über welche der Teppich hinweggeht. Durch diese elastische Walze ist es dem Teppich ermöglicht, bei jedem Schlage etwas nachzugeben, wodurch der Schlag bedeutend gemildert wird und er doch seinen Zweck vollkommen erfüllt.
Die geklopften Stellen des Teppichs gelangen beim Vorwärtsschreiten auf die an den halb-
runden Kanten mit Guttapercha belegte Sternwalze c, welche den Zweck hat, die Wolle zu theilen und sie durchsichtig aufzustellen, wodurch der Grund des Teppichs, in welchem sich der meiste Staub birgt, zur gründlichen Reinigung blofsgelegt wird. Letztere wird durch das gegenüber der Sternwalze angebrachte Gebläse d, welches durch eine feine Spalte fortwährend comprimirte Luft gegen den Teppich schleudert, bewirkt. Statt des Gebläses kann auch eine verstellbare Walzenbürste, welche gegenüber der Sternwalze angebracht wird, zur Reinigung des Teppichgrundes verwendet werden, wie dies durch punktirte Linien in Fig. ι angedeutet ist.
Aufserdem wird der Teppich durch die beiden verstellbaren Bürsten^ und g^ nach aufsen und innen bearbeitet. Letztere Bürste^2, sowie die Walze «2 sind abnehmbar und lassen sich vor bezw. in dem Lager e (welches sich auf Schienen je nach Bedarf verrücken läfst) befestigen, im Falle sehr lange Teppiche zu reinigen sind, für welche die Länge der Maschine selbst nicht mehr ausreicht.
. Vom Klopfwerke bis zum Gebläse ist die ganze Breite der Maschine durch eine Verschalung oder den Staubmantel F abgeschlossen, in dessen Mitte sich oben der Staubtransporteur h befindet, der durch seine schiefgestellten Schaufeln, wenn er in Bewegung gesetzt wird, als Exhaustor wirkt.
Nach gründlichem Klopfen und Bürsten wird der Teppich von den Klammern A abgenommen und auf die Fläche des Wagens G gezogen. Das eine Ende wird in der gespaltenen runden Stange H eingeklemmt, der Teppich mittelst einer an das Ende der Stange gesteckten Kurbel gleichmäfsig auf die Stange aufgerollt, wodurch jeder Bug oder Bruch vermieden wird, und hierauf auf den Teppichständer J, Fig. 2, gebracht.
Die Klammem A sind in Fig. 3 a, 3 b und 3 c in gröfserem Mafsstabe in Unter-, Seiten- und Vorderansicht dargestellt. Sie bestehen aus einem gebogenen federnden Metalldraht α, an dessen einem Schenkel sich die an ihrem unteren, einwärts gebogenen Ende gezahnten Metallplättchen β wie um einen Scharnierstift bewegen. Der andere Schenkel des Drahtes bildet eine die beiden Plättchen β umfassende Schlinge, durch welche dieselben an einander gedrückt werden, so dafs die Zähne den Teppich, der zwischen die Plättchen β gebracht wird, festhalten.
An einem der Plättchen ist ein Streifen γ aus Leder, Stoff oder anderem geeigneten festen Material befestigt, welcher an seinem oberen Ende mit einer gebogenen Metallplatte d versehen ist, mittelst welcher die Klammer A in den Gurt B eingehängt wird. Ist der Streifen γ selbst aus Metall, so wird er einfach an seinem oberen Ende umgebogen.

Claims (4)

Patent-Ansprüche: An Teppichreinigungs-Maschinen:
1. Die Anordnung der Leitrollen α a1 und «2, wodurch der Teppich unter dem Schlagwerke eine schiefe Ebene bildet, das Anbringen und die Anordnung einer stark mit Guttapercha belegten Walze b der Bürste ^1 unter dem Teppich in der Nähe der Stelle, auf welche beim Klopfen die Enden der Schlingen fallen, sowie die Art des Anbrhv gens der Teppiche in der Reinigungs-Mäschine mittelst in Gliedergurten B eingehängter Klammern A.
2. Das Anbringen einer Staublade /, welche den schweren Staub, der beim Klopfen des Teppichs durch denselben durchfällt, aufnimmt und eines vom Klopfwerke bis zum Gebläse d reichenden Staubmantels, welcher mit einem als Exhaustor wirkenden Staubtransporteur h versehen ist.
3. Das Anbringen von Seal en und Stellschrauben oder Gewichten oder Spiralfedern an den beiden Enden des Lagers der Federn E, durch welche letztere mehr oder weniger gespannt werden können, so dafs die Stärke der Schläge des Klopfwerkes je nach den zu reinigenden Stoffen regulirt werden kann, und durch welche zugleich die Bürste g der Leitwalze α mehr oder weniger nahe gebracht werden kann.
4. Die Combination einer Sternwalze c, deren runde Kanten mit Guttapercha belegt sind, mit einem auf den durch die Walze c blofsgelegten Teppichgrund wirkenden, auf irgend eine Weise hervorgebrachten Luftstrome oder einer der Sternwalze c gegenüber angebrachten Walzenbürste.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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