DE1761843A1 - Einrichtung zur Steuerung eines Schreibwerkes - Google Patents
Einrichtung zur Steuerung eines SchreibwerkesInfo
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Description
- Einrichtung zur Steuerung eine@ Schreibwerkes Die Erfindung betrifft eine Steuerungseinrichtung-für ein Schreibwerk mit automatischer Eingabe bei einer unrhythmischeu Zeicheneingabe von Hand Über die Tastatur des Schreibwerkes, Es sind Schreibeinrichtungen mit einer automatischen Eingabe bekanntg an denen ein erster Aufzeichnungsträger mit Informationen und Steuerbefehlen zum Ausfüllen von Formularen angeschlossen ist und für die Einfügung wechselnder Teilnachrichten ein zweiter Aufzeiohnungsträger an die gleiche Schreibanlage mittels Umschalteodezeichen zeitweise angeschlossen wird.
- Eine bekannte Schreibeinrichtung dieser Art besteht aus einem Motorabtaster und einem Druckerabtaster, wobei ein Umschaltcode des die automatische Steuerung im wesentlichen bewirkenden Motorabtasters die Umschaltung auf den Druckerabtaster auslöst. Der Druckerabtaster führt nur einen Zyklus aus und tastet nur eine Lochspalte ab, um daraufhin ohne das Auftreten einesUmschalteode die Schreibeinrichtung auf den Motorabtaster umzuschalten, Die wechselnde Teilnaohricht kainn auch von Hand eingegeben werden.. und bei jeder Tantenbetätigung oder bei jeder beliebigen Zuführung einer-Codekombination wird eine Kupplung für einen Umlaut erregt und dabei der Abdruck eines Schriftzeichens ausgeführt,- Über diese Kupplung wird eine Druckernockenwelle ameetriebeni die über Schalter &m zeitlichen Ablauf der erfo..vderlichein Sohaltvorgänge auslöst. Die Eingabe einea'..Codezei-,chens von der Tastatur aus ist hierbei immer nur.in der Ausgangslage der Druoke=ookenwelle mögliche Durch letztgena=ten Umstand ist diese-Schreibeinrichtung für eine von Hand aus erfolgende unrhythmische Eingabe und besonders für ein schnelles Eintasten zweier Zeich,6ü':tür die Einfügung von Teilnachrichten nicht Seeignett denn die Stromzuführung zu den*Decodiermagnet;*,n über einen von , der Druokornockenwelle zu Bewegungsbeginn geschlossenen Schalter würde für eine zweit6.schnelle Tastenbetätigung innerhalb eines Bewegungsz7kluses infolge Pehlens einer Zwischenspeicherung zu Beginn des zweiten Bewegungsz7k>luaes unterbrochen sein und dieses zweite Zeichen.nicht zumAbdruck kommen.
- Die Erfindung bezweckt die Beseitig=& dieser Nacht» Ile. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Sahreibwerk unmittelbar naah Beendigung der automatischen Eingabe so zu steuern# daß eine schnelle =-rhythmische Eingabe für das Schreiben und Einfügen von Imrzen Textteilen über die ,Tastatur möglich ist und dabei während eines Bewegungi-# zyklusen eine zweite Zelehaneingabe mit den digen Funktionen wie Zeicheneinotellum&# Schrittantrieb und Abdruck nicht verlorengeht@
mit parallel geschalteten Codierkontakten und diesen nachgeschalteten Deaodiermagneten mit einem parallel zu letzteren geschalteten Schalter füx Schrittschaltung und mit einem dem Schalter fUr Schrittschaltung parallel geschalteten Magneten für die Auslösung einer Eintourenkupplung in Reihe geschaltet. Ein den erstgenannten Schalter über einen sich periodisch Öffnenden Schalter in seinen geöffneten Zustand überführender Auslösemagnet ist über einen Schalter für Dauerfunktionen und ein parallel zu letztgenannten Schalte= und dem Auslösemagneten liegender Magnetg der in erregtem Zustand den Abdruck verhindertg über einen weiteren Schalter und Über einen Kontakt für die Schreibwerkseinschaltung direkt mit den Polen der Spannungsquelle verbunden.Jid.e»v%aud betäti a Tas'te BrtindmgogeMß ist ein durch e St zu schließender Schalter mit einem Taktgeberschalter und. - Der über jede Taste zu schließende Schalter ist derart mit einer mechanischen Selbsthaltung versehen, daß der Schalter aus einem Schalthebel besteht und mittels einer Arretierstufe eines Auslösehebels den Schalter in geschlossenem Zustand hält. Der AuslÖsehebel ist entgegen dem Zug einer Feder durch den Auslösemagnet verschwenkbar gelagert.
- Auf einer bei jeder Tastenbetätigung verschiebbaren Auslösestange ist ein Hebel schwenkbar gelagert, der in verschobener Lage mit seinem Schaltarm an dem Schalthebel anliegt und zur Vermeidung von Dauerfunktionen bei längerer Tastenbetätigung mittels eines Winkels an dem Auslösehäbel Überseinen Hebelarm. so weit gedreht wirdv daß der Schalta= in einen Schlitz den Schalthöbels eingreift, Der Magnet für die Auslösung einer Eintourenkupplung bewirkt Über eine bekannte Kurvenscheibe gleichzeitig den Abdruck und die Kurvenscheibe wird im erregten Zustand den Magneten für die VerbindUng eines Abdrucken in eine füm die Druckbewegung unwirksame Lagi bewegte Die Erfindung soll nachstehend an einem AunftUirungebeispiel näher erläutert werden& In der zugehörigen Zeichnung zeigent Fig. 1 die Schaltung der Stauerungseinriohtungg Fig. 2 ein Bewegungediagre= verschiedener Steuerfunktioneng Fig, 3 eine Ei=icht3=& zur Betätigung eines Schalterag Die Schreibeinrichtung beinhaltet bekannte und übew die Tastatur einzustellende Codierkontakte CK1 bis CK69 über die Decodiermagnete Ml bis MG für die Einstellung eines Universaltypenträgers erregbar sind (Fig.1). Parallel zu den Codierkontakten CKI bis CK6 und den Dacodiermagneten Ml bis MG sind über einen Schalter KSU für Schrittunterbrechung und einen Schalter KS für Schrittschaltung ein Schrittmagnet MS und parallel zu letzteren ein Magnet MK für die Auslösung eines Bewegungsvorganges einer Eintouren# kupplung geschalten. Die Codierkontakte CK1 bis CK6 und der Schalter KSU sind über eine gemeinaame Anachlußatelle Alg einen durch die Tastatur betätigten Schalter RK und einen sich periodisch öffnenden Taktgeberschalter ET und einen Kontakt r mit dem Pluspol'einer Spannungsquelle verbundene Von einer zwischen dem Kontakt r und dem Taktgeberschaleer ET gelegeneii Anschlußstelle A2 fUhrt eine Leitung 1 über einen Schalter KD für die Auslösung von Dauerfunktionen für bestimmte Tasten ohne Selbsthaltung tIber einen periodisch sich öffnenden Schalter KE zu einem Auslösemagneten MA und eine Leitung 2 14ber einen Schalter IM mit der'-Funktion einer Leertaste und einen Magnet lgr-" der in erregtem Zustand den Abdruck unterbindet, zu der Minualeitung der Spannungequelle, Für die automatische Eingabe sind die Zuleitungen zu den Decodiermagneten MI bis M6 mit Anschlußstellen A3 bis A8 und die Zuleitungen zu den Magneten MS9 MK9 MA und Cr- mit Anschlußstellen Ag bis A12 versehen.
- In Fig. 2,eind die Bewegungsabläufe für die T»enträgereinstellungg den Druck und die Schrittschaltung dargestellt, wobei der schraffierte Streifen die Anzugszeit der Magnete M14.bis M6q MSp MK und MA darstellt.
- Die Fig- 3 zeigt den schon erwähnten Schalter KK, doch soll vorerst von den diesen Schalter KK zu betätigenden Bauteilen ausgegangen werden. Ein Tastaturfreigabemagnet MT int mit einem Tastaturfreigabehebel 3, der'neben bekannten Codierstangen auch eine Auslösestange 4 sperrtg verbunden, Die Auslösestange 4 wird entgegen dem Zug einer Feder 5 gehaiten und ist über Winkelhebel 6 und*? mit einer oich über alle bekannten und über die Tastatur niederzu-L-Ückenden Codierhebeln 8 erstreckenden Aualöaesohiene 9 rerbundene Auf der Auslösestange 4 ist auf-einem Bolzen 10 ein Hebel 11 mit einem Schaltarm 12 und einem,Hebelarz 13 gelagert, wobei der Hebel 11 durch eine Feder 14 entgegen dem Uhrzeigersi= an einem Anßchlagwinkel 15 der Aual8J3e-#--: stange 4 gehalten wird. Dem Schaltarm 12 liegt eL den Schalter KK betätigender Schalthebel 16 gegenüber'# der mit -einem Schlitz 17 versehen ist. Ein Auslösehebel 189 der durch eine Feder 19 im Uhrzeigersinn und durch den Aus-Üsemagneten MA im Gegenuhrzeigersinn-beeinflußt wird, ist mit einer Arretierstufe 20 für den Schalthebel 16 und mit einem Arretierwinkel 21 für den Hebelarm 13 versehen. Der Schalthebel 16 ist in eine Einstellage a verschwen:K#-bar# der Hebel 11 dagegen in eine Einstellage b verschieb-und in eine Einstellage c verschwenkbar angeordnet.
- Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgendet Mit dem Schließen des Kontaktes r befindet sich das Schreibwerk in Schreibbereitschaft und durch Betätigung eines Co". dierhebels 8 wird die durch den Tastaturfreigabemagneten MT über den Tastaturfreigabehebel 3 freigegebene Auslösestange 4 zusammen mit der betätigten Codierstange in Pf.eilrichtung bewegt, wobei der Hebel 11 in die Einstell ffl b (Fig. 3) verschoben wird und der Schaltarm 12 unter Schlies-Sung des Schalters KK den Schalthebel 16 in seine Ein tellege a verschwenkt, Durch die Arretierstufs 20 Vierbleibt der Schalthebel 16 in seiner geschloosenenen Lage# wenn die betätigte Taste in die Ausgangslage zurüokgvkohrt ist-. Es sind nun die Schalter KT9KK# einer der Codierkontakte, CKI bis CK6 und.der Schrittschaltkontakt KS geschloseim und der Bewegungsablauf nach Pig. 2 beginnti nachdem bei 0 0 der Magnet MK für die Auslösung einer Eintourenbewe-0 gung angezogen hat, Bei etwa 60 sohließt der Schalter KE9 der Auslösemagnet MK wird erregt und gibt den Schalthebel 16 über-die Arretierstufe 20 frei# so daß der Schalter EX wieder geöffnet wird, Durch den sich periodisch Öff- nenden Kontakt KT wird erreicht, daß schon bei 800 die Magnete MK9 Ml bis M6 und MS aberregt werden. Der Auslösemagnet ML kehrt*bei 180o durch den sich periodisch bei 120 0 offnenden Schalter KE wieder in seinen Ausgangszustand zurück# so daß zu diesem Zeitpunkt bereits das zweite Zeichen über die Tastatur eIngegeben werden ka=. Hierbei wird der Schalter KK erneut geschlossen und durch die Arretierstufe 20 in geschlossenem Zustand gehalten. Da sich bei 3200 der Taktgeberschalter KT erneut schließt und einer der Codierkontakte ÜK1 bis GK2 des zweiten Zeichens bis zur Eingabe eines dritten Zeichens geschlossen bleibt, spricht der entsprechende Magnet Ml bis M6 bei 360 0 an und ebenfalls die Magnete eAK und MS, Das zweite-Zeichen wurde also durch den Schalter Id# mittels einer mechanischen Selbsthaltung gespeichert und wird erst im zweiten Bewegungszyklus abgedruckt. Durch den Schalter KK wird nicht nur ein Zeichen schlechthin gespeichertg sondern ebenfalls eine neue Eintourenbewegungt, eine neue Schrittschaltung und eine neue Druckbewegung über die Magnete MK bzw. MS auf einfache Weise vorbereitet, Bei längerem Gedrückthalten einer Taste muß diese Zwischenspeicherung generell entfallen, um Fehler zu vermeiden» Dies geschieht in der
Weise# daß zunächst der Schaltarm 12 in seiner Einstellage b dem Schalthebel 16 in seiner Einsteilage a anliegt und beim Verschwenken des Auslösehebels 18 im Gegenuhrzeiger- sinn durch den Arretierwinkel 21..im Uhrzeigersinn vorechwenkt#f so daß bei Freigabe des Schalthebels 16 der Schalt 112,##., in dem,Sohlit.z 17" lipe# l#Ad der S KK sich selbst-, tätig öffnet. Bei,erwünschter Dauerfunktion.wir,d dsgegen , lediglichlder Schalter KD geöffnet,...
Claims (2)
- Patentansprilche Einrichtung zur Steuerung eines Schreibwerkes äas mit Anschlußstellen für eine automatische Eingabe versehen ist und Decodiermagnete für die Einstellung eines Typenträgers aufweist, das zur Steuerung der Bewegungsvorgänge über eine'Eintourenkupplung mit sich periodisch öffnenden Schaltern versehen ist und welches auch über Tasten betätigbar ist, dadurch gekonnzeichnetg daß ein durch-Jede von'Hand betätigte'Taste zu schließender Schalter (KK) mit einem Taktgeberschalter (KT) und mit parallel geschalteten Codierkontakten (CKI bis CK6) und diesen nachgeschalteten Decodiermagneten (M1 bis M6) mit einem parallel zu letzteren geschalteten Schalter (KS) und.einem diesem nachfolgenden Magneten (MS) für Schrittschaltung und mit einem dem Schalter (MS) parallel geschalteten Magneten (MK) in einem Stromkreis in Reihb geschaltet ist und daß ein den Schalter (KK) öffnender Auslösemagnet (MA) Über einen sich periodisch öffnenden Schalte:r (K0,) und einen Schalter (KD) für Dauerfunktion und, ein parallel zu dem Auslösemagneten (MA) und den Schaltern (KE und KD) liegender Magnet (UM) mit einem vorgeschalteten Schalter (EV5) über einen Kontakt (r) fur die Sohreibwerkseinschaltung direkt mit den Polen der Spannungequelle verbunden sind.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, d adurch gekonnzeichnatg d aß der Schalter (KK) aus einem Schalthebel (16) be-
stehti der an einer Arretierstufe (20) einen Auslöse- hebels (18) in geschlossenem Zustand des Schalters (KK) anliegt und der Auslösehebel (18) entgegaulden Zug einer Feder (19) durch den Aualösemagnet, (NA) ver- schwenkbarangeordnet bist, Einrichtung nach Anspruch 1 und 29 dadurch gekennzeich- not, daß auf einer bei jeder Tastenbetätisu48,2ye;,scliiebr''# baren Auslösestange (4) ein Hebel (11) verschwenkbar gelagert istg der in verschobener Lage mit einem-Schalt- arm (12) dem Schalthebel (16) anliegt,und 'lü##einen Hebelarm (13) im Bereich eines Winkells (21) an###dem.l. Auelösehebel (18) liegt, dagegen in..der durch den,Aus- lösemagneten (ILA) verschwenk-ben Lage des Ausläeel#ebe#l's (18) mit dem Schaltarm (12) in einem Schlitz (j7),des Schalthebels (16) eingreift*
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681761843 DE1761843A1 (de) | 1968-07-13 | 1968-07-13 | Einrichtung zur Steuerung eines Schreibwerkes |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681761843 DE1761843A1 (de) | 1968-07-13 | 1968-07-13 | Einrichtung zur Steuerung eines Schreibwerkes |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1761843A1 true DE1761843A1 (de) | 1971-09-02 |
Family
ID=5696737
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19681761843 Pending DE1761843A1 (de) | 1968-07-13 | 1968-07-13 | Einrichtung zur Steuerung eines Schreibwerkes |
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| DE (1) | DE1761843A1 (de) |
-
1968
- 1968-07-13 DE DE19681761843 patent/DE1761843A1/de active Pending
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