DE17573C - Neuerung an Stegen von Prefsformen für teigartige Stoffe - Google Patents

Neuerung an Stegen von Prefsformen für teigartige Stoffe

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DE17573C
DE17573C DENDAT17573D DE17573DA DE17573C DE 17573 C DE17573 C DE 17573C DE NDAT17573 D DENDAT17573 D DE NDAT17573D DE 17573D A DE17573D A DE 17573DA DE 17573 C DE17573 C DE 17573C
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m. grossmann in Dresden, Weinligstrafse 6
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21CMACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
    • A21C11/00Other machines for forming the dough into its final shape before cooking or baking

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  • Food Science & Technology (AREA)
  • Food-Manufacturing Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 58: Pressen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom ll. October 1881 ab.
Nachstehend beschriebene Neuerung hat den Zweck, das Herausheben der Stege mit den daran befestigten Dornen zu erleichtern und eine dabei leicht stattfindende Beschädigung der Dorne, der Sitzfläche der Stege, sowie der geformten Löcher unmöglich zu machen, wie denn die Erfindung hauptsächlich aus dem Bedürfnifs einer leichten und bequemen Reinigung der Formen, speciell der für Nudelfabrikation, hervorgegangen ist.
Die Stege, an welchen die Dorne befestigt sind, sitzen gewöhnlich sehr fest und tief in einer starken Metallplatte A, Fig. 1, um dem Zug des zurückkehrenden Kolbens der betreffenden Presse zu widerstehen.
Die bisher zum Herausheben der Stege construirten Zangen, welche durch die zum Zweck des Durchganges der zu pressenden Materialien gebildeten Oeffnungen der Stege hindurchgreifen und den Steg von unten erfassen, beschädigen die Sitzfläche des Steges in der Form, wie sich denn auch die schmale Fläche, an welcher die Zange anfassen kann, sehr bald wegdrückt, und man solchen Stegen alsdann mit der Zange nicht mehr beikommen kann; während andererseits die an manchen Stegen angebrachten Knöpfchen den Querschnitt der Durchgangsöffnungen verkleinern, wodurch erheblich, mehr Kraft gebraucht wird, die Materialien hindurchzupressen, ohne irgend einen Nutzen damit zu erzielen. Wie denn auch die Knöpfchen den geprefsten Materialien eine gröfsere Druckfläche darbieten, wodurch die Stege in die gewöhnlich sehr schmale Sitzfläche, eingedrückt werden und die Dorne dann über die Endfläche der Form hervorragen; eine Beschädigung der an der unteren Fläche der Form arbeitenden Messer ist alsdann die unausbleibliche Folge.
Die nachstehend beschriebenen Stege sind von diesen Fehlern frei.
Dieselben haben auf ihrer oberen Fläche ein Knöpfchen b, welches auf dem Hals h sitzt und mit dem Steg ein Ganzes bildet. Das Knöpfchen erhält dieselben Durchgangsöffnungen wie der Steg eingearbeitet (wie die Horizontalprojection des Steges in Fig. 2a'zeigt), deren Anzahl gewöhnlich zwei oder drei beträgt. In der Zeichnung sind drei als die am besten sich hierzu eignende Zahl angenommen. Es werden hierdurch drei Lappen ^1 b2 und bs gebildet, welche den Durchgangsquerschnitt der Oeffnungen in keiner Weise verengen.
Zum Herausheben der Stege dient der Stahl S, welcher von etwas gröfserem Durchmesser als das Knöpfchen b ist und die Form der Lappen b1 b.t und b3 vertieft eingearbeitet enthält. Die Tiefe der Ausarbeitung ist gleich der gesammten Höhe des Knöpfchens b und des Halses h. Die hierdurch gebildeten Lappen fx /2 undyj erhalten an ihrer inneren Seite eine absatzförmige Erweiterung, deren Gröfse gleich dem äufseren Durchmesser des Knöpfchens b ist. Setzt man nun .S so auf den Steg, dafs die Lappen /i/2/s die Lappen bL b2 bz einschliefsen, .S also auf dem Steg aufruht, dreht 5 um ca. 6o° um seine eigene Achse, so werden die Lappen fifif% von ,S sich gerade unter den Lappen ^1 b2 bs des Steges befinden. Hebt man nun .S mittelst Hebels oder Schraube, so werden /x /2 /3 den Steg an den
ihnen entgegenstehenden Lappen I1 b2 b3 erfassen und mit sich emporheben.
Fig. ι stellt den Durchschnitt eines Theiles einer Form dar, A ist die Formplatte, N die mit Knöpfchen b versehenen Stege; D stellen die Dorne dar. .
Fig. 2 a und 2 b stellen die Stege und
Fig. 3 das zum Herausheben dienende Stück S dar. . . ■

Claims (1)

  1. Pat ent-An spruch:
    Eine Vorrichtung zum Herausheben der Stege aus den Prefsformen für teigartige Stoffe, bestehend in den mit denselben Durchgangsöffnungen wie der Steg versehenen Knöpfchen b und dem zum Herausheben der Stege dienenden, die Form der Knöpfchen vertieft enthaltenden Stück S, wie in der Zeichnung dargestellt, beschrieben und erläutert worden ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT17573D Neuerung an Stegen von Prefsformen für teigartige Stoffe Active DE17573C (de)

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