DE1756402C - SchifFsladevorrichtung fur schwere Lasten - Google Patents

SchifFsladevorrichtung fur schwere Lasten

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DE1756402C
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Hans Dipl Ing 2800 Bremen Thaeter
Original Assignee
Atlas MaK Maschinenbau GmbH, 2300 Kiel
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Description

I 756 402
■■ Die Erfindung bezieht sich auf eine SohifTsladevorrlchtung für schwere Laston, die aus zwei ein· zelnen, Über eine Traverse gemeinsam arbeitenden LadebiUimen bzw. Mastkranen und einem zwischen den Ladebäumen angeordneten Hilfsladebaum besteht, wobei die beiden Ladebäume bzw, Mastkrane lind der Hilfsladebaum drehbar und wippbar im Bereich eines Mastes vorgesehen sind. Die Entwicklung im Schiffbau verlangt Ladeein-
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand sohematlsch dargestellt. Bs zeigt
Fig. 1 einen Duplex-Mastkran mit Hilfsladebaum in Arbeltsstellung und
F i g. 2 einen Duplex-Mastkran mit Hilfsladebaum in Draufsicht.
Die Mastkranausleger 3 und 4 sind in F1 g. 1 und 2 in eine Parallelstellung geschwenkt und um
w. die vertikalen Achsen 1 und 2 schwenkbar. Die Ausrichtungen für immer schwerer werdende Lasten. io leger 3 und 4 sind um horizontale Achsen 5 wipp-Wenn zwei Ladebaume bzw. ein Duplex-Mastkran in bar. Ein Hilfsladebaum 6 ist um die horizontale allen Einzeiteilen für diese schweren Lasten ausgelegt Achse 10 wippbar angeordnet und wird von den über worden soll, dann wird er schwer und unbeweglich; die Rollen 15> und 20 geführten Hangerseilen 17 dies gilt besonders für Einzelbetrieb mit leichteren und 18 gehalten. Die Rollen 19 und 20 sind vorteil-Last'en. Es ist unwirtschaftlich, die beiden Lade- 15 haft an einer Masttraverse 21 angebracht. Die Hanbäume bzw. Mastkrane für die selten auftretende gerseile 17 und 18 führen zu einer nicht dargestellten schwere Last auszulegen, wenn doch meistens mit Hangerwinde.
geringen Gewichten gearbeitet wird. Eine Traverse 14 nimmt die Last 13 auf. Auf der
Es ist ein bewegliches Ladegeschirr für Schiffe, Oberseite der Traverse befinden sich die RoI-bestehend aus zwei Ladebäumen bzw. einem Duplex- ao len 15 und 16. Die Lastseile 22 und 23 führen vom Mastkran bekannt, das sich sowohl für kleine Lasten Auslegerkopf 11 über die Rollen 15 bzw. 16 zum im Einzelbetrieb eines jeden der beiden Mastkrane Kopf 7 des Hilfsladebaumes 6 und sind mit ihren eignet, als auch für schwere Lasten bei Parallel- Enden 8 und 9 am Kopf 7 befestigt, stellung beider Ausleger mit einer Traverse. Die Mastkrane 3 und 4 und der Hilfsladebaum 6
Ferner ist eine kombinierte Verladeeinrichtung für »5 können um eine gemeinsame Achse 12 drehbar sein, doppelseitigen Betrieb mit drei Ladebäumen für Der Hilfsladebaum 6 kann bei Nichtgebrauch senk-SchifTe bekannt. Diese Einrichtung ist mit zwei von- recht gestellt und gegebenenfalls am Mast 24 gehaleinander unabhängig arbeitenden Ladeeinrichtungen tert werden.
mit je einer Ladewinde mit zwei Seiltrommeln für In der F i g. 1 ist die Last 13 durch Wippen der
die beiden, die Last fortbewegenden Seile versehen. 30 Ladebäume 3 und 4 in eine Stellung 13' gebracht Die beiden Ladeeinrichtungen besitzen einen ge- worden. Die Ladebäume 3 und 4 haben dann die meinsamen Mast, an dem je einer der beiden Last- Stellung 3', 4' erreicht.
seile jeder Ladeeinrichtung geführt wird. Bei dieser Es ist mit der erfindungsgemäßen Ladevorrichtung bekannten Verladeeinrichtung kann eine Umrüstung möglich, das Doppelte der Last zu bewegen, welches von Zwei-Baum- auf Drei-Baumbetrieb durchgeführt 35 im normalen Duplexbetrieb erst mittels zweier Ladewerden, und der Einsatz für schwere Lasten wird bäume bzw. Mastkrane erreicht wird. Hierzu werden möglich. nach der Erfindung beide Lastseile nach Entfernen Diese Einrichtung hat den Nachteil, daß die Be- der Seilbirnen und Haken am Kopf des Hilfsladedienung des Geschirres kompliziert ist und mit gro- baumes befestigt. Sie laufen vorher durch je einen ßem Aufwand über zwei mit je zwei Seiltrommeln 40 beweglichen Rollenblock, der an der den Ladehaken versehenen Winden mit zwei Steuerständen betrieben tragenden Traverse befestigt ist. Die schwere Nutzwerden muß. last hängt dann wie beim Duplex-Mastkran an einer Andere bekannte Ladeeinrichtungen für Schiffe Traverse, und ihr Gewicht verteilt sich zur Hälfte bestehen aus zwei Ladebäumen, welche sowohl ein- auf die beweglichen Rollenblöcke. Dort verteilt sich zein oder auch durch Kopplung mittels einer Traverse 45 die Last wieder je zur Hälfte auf den Mastkranzusammen arbeiten können. Diese Ladeeinrichtungen ausleger und den Hilfsladebaum. Es ergibt sich also, bedingen einen großen Bedienungsaufwand des Ge- daß jeder Mastkran ein Viertel der Last aus der nchirres durch mehrere Winden. Nutzlast mit der Traverse zu bewegen hat, während Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine auf den zusätzlichen Hilfsladebaum zweimal ein Schiffsladevorrichtung für schwere Lasten zu schaf- 50 Viertel gleich ein Halbes der Last entfallen, fen, bei der die Bedienung des Ladegeschirres so Der Betrieb ist in der Weise möglich, daß der Hilfsvercinfacht ist, daß sie mit kleinstem Aufwand zu ladebaum bis etwa zur Bordwand des Schiffes ausgebewältigen ist und ein schneller und wirtschaftlicher legt wird. Die Ladebäume bzw. Ausleger der Mast-Ladevorgang ermöglicht wird. krane werden parallel von der größten bis zur kleinsten Zur Lösung dieser Aufgabe ist nach der Erfindung 55 Auslage gewippt. Dabei bewegt sich die Last horivorgesehen, daß die Lastseile von den Ladebäumen zontal etwa um die Hälfte des Weges wie beim Einbzw. Mastkranen über Rollen an der Traverse mit
ihren Enden zum Kopf des Hilfsladebaumes geführt und dort befestigt sind. Gegegenüber den bekannten Ladeeinrichtungen wird die einfache Bedienung des 60 Ladegeschirres bei kleinstem Aufwand durch die Lastseilführung ermöglicht, wodurch zwei Windentrommeln eingespart werden.
Ferner ist nach der Erfindung der Hilfsladebaum in an sich bekannter Weise durch Hangerseile wipp- 65 bar angeordnet, die am Kopf des Hilfsladebaumes befestigt sind und über an einer Masttraverse angebrachte Rollen zu einer Hangerwinde geführt sind.
zelbetrieb der Ladebäume bzw. Mastkrane. Bei der Beanspruchung durch die Last muß berücksichtigt werden, daß ein Schrägzug in den Lastseilen auftritt. Es können auch, wenn die Hangerwinde für den Hilfsladebaum für volle Last in der Bewegung ausgelegt wird, Mastkranausleger und Hilfsladebaum annähernd gleichmäßig gewippt werden. Ladebereich und Beanspruchung werden dadurch günstig.

Claims (1)

Patentansprüche:
1. Schiflsladevorrichtung für schwere Lasten, die aus zwei einzelnen, über eine Traverse ge-
meinaam arbeitenden LadebUumen bzw, Mast· kränen und einem zwischen den Ladebäume,n angeordneten Hilfsladebaum besteht, wobei die beiden LadebUume bzw. Mastkrane und der Hilfsladebaum drehbar und wippbar im Bereich eines Mastes vorgesehen sind, dadurch ge· kenzeiohnet, daß die La&tseile (22 und 23) von den Ladeböumen bzw. Mastkranen (3 und 4) Über Rollen (15 bzw. 16) an der Traverse (14) mit ihren Enden (8 und 9) zum Kopf (7) des Hilfe· ladebaumes (6) geführt und dort befestigt sind. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsladebaum (6) durch Hangerseile (IT und 18) wippbar ungeordnet ist, die am Kopf (7) des Hilfsladebaumes (β) befestigt sind und Über an einer Masttraverse (21) angebrachte Rollen (19 und 20) zu einer Hangerwinde geführt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungui

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