DE175488C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE175488C DE175488C DENDAT175488D DE175488DA DE175488C DE 175488 C DE175488 C DE 175488C DE NDAT175488 D DENDAT175488 D DE NDAT175488D DE 175488D A DE175488D A DE 175488DA DE 175488 C DE175488 C DE 175488C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- zinc
- templates
- molds
- work
- time
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- HCHKCACWOHOZIP-UHFFFAOYSA-N Zinc Chemical compound [Zn] HCHKCACWOHOZIP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 28
- 229910052725 zinc Inorganic materials 0.000 claims description 27
- 239000011701 zinc Substances 0.000 claims description 27
- 238000010079 rubber tapping Methods 0.000 claims description 5
- 238000003754 machining Methods 0.000 claims description 2
- 238000004821 distillation Methods 0.000 description 7
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 description 2
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 2
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 2
- 238000000605 extraction Methods 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 238000000465 moulding Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C22—METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
- C22B—PRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
- C22B19/00—Obtaining zinc or zinc oxide
- C22B19/04—Obtaining zinc by distilling
- C22B19/16—Distilling vessels
- C22B19/18—Condensers, Receiving vessels
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Metallurgy (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Bei der Zinkgewinnung durch das Destillationsverfahren spielt bekanntlich die Länge
der Destillationszeit eine große Rolle. Je länger sie ist, desto mehr Zink kann aus den
Erzen reduziert werden und in die Vorlagen überdestillieren. Dadurch- wird einerseits das
Metallausbringen ein günstigeres, andererseits können die Muffeln eine reichere Beschüttung
erhalten, also besser ausgenutzt werden. Die
ίο Länge der Destillationszeit ist aber vollkommen
abhängig von der Länge der Zeit, während welcher der Destillationsvorgang durch das
sogenannte Manöver, d. h. die Muffelarbeit unterbrochen wird. Je weniger Zeit letztere'
für sich in Anspruch nimmt, desto mehr Zeit bleibt für den Destillationsvorgang übrig.
Vorliegende Vorrichtung ermöglicht es, durch Vereinfachung der Arbeiten beim Abstechen
des Zinks aus den Vorlagen .die Muffelarbeit zu verkürzen und damit die
Destillationszeit zu verlängern und das Metallausbringen zu erhöhen. Sie ermöglicht
es, daß das Zink aus den Vorlagen, nicht wie bisher üblich war, zuerst in eine tragbare
Kelle oder fahrbare Pfanne abgestochen und erst aus dieser in Formen gegossen wird,
sondern daß man es aus den \'orlagen direkt in die Zinkformen absticht, es also ohne Zuhilfenahme einer Kelle oder Pfanne in Form
von Barren erhält. Durch diese Arbeitsweise wird zunächst das Abtragen des abgestochenen
Zinks in der Kelle vom Destillierofen nach dem Formtisch, sowie die Arbeit des
Ausgießens des Zinks aus der Kelle oder Pfanne in· die Formen, also Zeit und Kraft,
gespart. Zum Zinkabstechen mittels der Kelle sind immer zwei Mann erforderlich,
während das Abstechen des Zinks direkt in die Formen von einem' Arbeiter allein ausgeführt
werden kann, so daß. der sonst erforderliche zweite Mann inzwischen eine andere
Muffel bearbeiten kann. Diese Vorrichtung macht somit die Arbeiter eines Destillierofens
bei der Arbeit des Zinkabstechens vollkommen unabhängig voneinander, was. für die .Schnelligkeit der Bearbeitung der
Muffeln namentlich dann von großem Vorteil ist, wenn die Belegschaft eines Ofens
nicht vollzählig anfährt oder nicht gleichzeitig zur Schicht kommt, in welchem Falle
beim Abstechen des Zinks in die Kelle, z. B. der Schmelzer auf seinen Gehilfen, oder umgekehrt,
warten muß, ehe er mit der ersten Arbeit, und dies ist das Zinkabstechen, beginnen
kann.
Die vorliegende Erfindung bringt aber auch noch den nicht zu unterschätzenden
Vorteil mit sich, daß sie dadurch, daß das Abtragen der an und für sich schweren
■Kelle mit dem abgestochenen Zink fortfällt, die Muffelarbeit wesentlich erleichtert. Dank
dieser Vorrichtung kann der Arbeiter beim Zinkabstechen seine sonst dazu verwendeten
Kräfte schonen und sie für die anderen Muffelarbeiten verwenden, welche infolgedessen
schneller vonstatten gehen.
Die Formen, in die das Zink direkt aus den Vorlagen abgestochen wird, stehen zweckmäßig
auf einem Tisch, der um eine Achse drehbar so an oder in der Nähe des Ofens angebracht ist, daß ein und dieselbe Form
zum Abstechen des Zinks aus mehreren Vor-
lagen benutzt werden kann, ohne daß das Vorhandensein der Formen die Bearbeitung
der Muffeln hindert.
Aus der Abbildung ist eine solche Einrichtung ersichtlich.
α ax ist die Zinkform, die auf dem Tisch b
steht; dieser ist um die Zapfen c C1, die sich in der an dem Ofenanker angebrachten Führung
d bewegen, um i8o° drehbar, so daß
ίο er, nachdem das Zink aus den Vorlagen e ex
in die Form abgestochen worden ist, in die punktierte Stellung unter die Vorlagen//
gedreht werden kann. Während das Zink in den Formen erstarrt, werden die zu den Vorlagen e ex gehörenden Muffeln fertig bearbeitet, hierauf die erstarrten Zinkbarren
aus den Formen herausgenommen, das Zink aus den Vorlagen// abgestochen und der
Tisch in die erste Stellung, d. h. unter die Vorlagen e ex gedreht, damit er bei der Bearbeitung
der zu den Vorlagen// gehörenden Muffeln nicht im Wege ist. Ist die Form groß genug, so kann auch gleich.
nachdem das Zink aus den Vorlagen e ex abgestochen
und der Tisch in die punktierte Stellung unter die Vorlagen // gedreht worden ist, das Zink aus letzterem zu den
aus e ex abgestochenen Zink abgestochen werden. Durch diese Arbeitsweise wird die
zur Muffelarbeit erforderliche Zeit um etwa Stunde verkürzt und damit die Destillationszeit um ebensoviel verlängert.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung zum Abstechen von Zink aus den Vorlagen direkt in Formen, dadurch gekennzeichnet, daß die Zinkform bezw. Zinkformen sich auf einem Tisch befinden, der so drehbar ist, daß einerseits die vor den Vorlagen befindlichen Formen bei der Bearbeitung der Muffeln nicht im Wege sind und daß andererseits ein und dieselbe Form zum Abstechen des Zinks aus mehreren Vorlagen benutzt werden kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE175488C true DE175488C (de) |
Family
ID=440129
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT175488D Active DE175488C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE175488C (de) |
-
0
- DE DENDAT175488D patent/DE175488C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE175488C (de) | ||
| DE2605687C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Sandformen | |
| DE102012108079B3 (de) | Verfahren zur Herstellung hohler Salzkerne | |
| DE3112225C2 (de) | Verfahren zum Herstellen von Formwerkzeugen | |
| DE313735C (de) | ||
| DE218403C (de) | ||
| DE618870C (de) | Spritzgussform | |
| AT228952B (de) | ||
| DE675093C (de) | Verfahren zum Herstellen von Dauergiessformen fuer Formgussstuecke | |
| DE368480C (de) | Verfahren zum Anbringen von Spitzen oder Schneiden aus Schnelldrehmetall an einem Koerper aus weniger wertvollem Eisen oder Stahl | |
| DE542094C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Giessen von geschmolzenem Metall unter Druck | |
| DE102018111400A1 (de) | Verfahren zum Kippgießen und Kippgießvorrichtung | |
| DE2807844C2 (de) | Verfahren zum Elektroschlackegießen von Metallblöcken | |
| DE127930C (de) | ||
| DE154887C (de) | ||
| DE677931C (de) | Verfahren zur Herstellung von Schleudergussmuffenkokillen | |
| DE200357C (de) | ||
| DE510497C (de) | Verfahren zur Herstellung seigerungsfreier, gegossener Hohlkoerper | |
| DE3426169A1 (de) | Verfahren und horizontalstranggiesskokille zum horizontalstranggiessen von metall, insbes. von stahl und insbes. von duennen und breiten straengen | |
| DE196061C (de) | ||
| DE717013C (de) | Verfahren zum Herstellen von Fertiggussstuecken einfacher Gestalt aus Nichteisenmetallen und ihren Legierungen, insbesondere Kupferlegierungen, mittels nasser Sandformen | |
| DE673743C (de) | Verfahren zum Herstellen von Hohlkoerpern aus Stahl | |
| DE242307C (de) | ||
| DE2119265C2 (de) | Gießform für große Kurbelhübe und Gießverfahren | |
| DE2101819C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von bleihaltigem Stahl |