DE1753636U - Geraet zum beschneiden von tapeten. - Google Patents
Geraet zum beschneiden von tapeten.Info
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Description
- Gerät zum Beschneiden von Tapeten.
- Die Neuerung bezieht sich auf ein Gerät zum Beschneiden von Tapeten. Es ist bekannt, die einzelnen Bahnen der auf die Wände aufzuklebenden Tapeten nach dem Beleimen mittels an Linealen entlanggeführter Schneidmesser in Längs- oder Querrichtung zu beschneiden. Werden die Tapeten entlang von
ist es praktisch unmöglich, sie vorher so genau auf das erforderliche Maß zu beschneiden, daß sie mit gleichbleibendem Abstand an den Kanten der Rahmen und Leisten angeklebt werden können. Üblicherweise stehen sie zunächst aber die Kanten hinaus und werden dann mittels Messern nachträglich beschnitten. Da sich hier Lineale nicht anlegen lassen, ist die Erzielung sauberer Schnitte und genauer Abstände zeitraubend und stark von der Geschicklichkeit des betreffenden Malers abhängig. Infolgedessen werden die Tapeten häufig schief abgeschnitten und u. U. eingerissen.Türrahmen Fensterrahmen Leisten u. dgl. aufgeklebt, dann - Diesen Nachteilen zu begegnen ist das Ziel des neutrungsgemäßen Gerätes zum Beschneiden von Tapeten. Dieses Gerät besteht aus einer im wesentlichen rechteckigen Grundplatte mit glatter Gleitfläche und mit Haltevorrichtungen zum Anbringen ein oder mehrerer auswechselbarer, um das zum Schneided
trägt.der Tapete erforderliche Maß über den Umriß der Grundplatte t hinausragender Schneidmesser und einer, dem Festklemmen der Schneidmesser dienenden Deckplatte, die einen Handgri - Das neuerungsgemäße Gerät kann ohne Schwierigkeiten an den über die Wand hinausstehenden Kanten von Tür-und Fensterrahmen o. dgl. entlanggeführt werden, so daß die Überstehenden Tapetenränder völlig glatt und mit gleichbleibendem Abstand von der Wand sauber abgeschnitten werden.
- Vorzugsweise sind an zwei Längskanten der rechteckigen Grunde platte je zwei Schneidmesser derart geneigt einsetzbar, daß die an jeder Längskante befindlichen Schneidmesser entgegengesetzt schräg über den Rand hinausragen. Auf diese Weise
leisten und ggf. mit Mörtel, Putz u. dgl. verhältnismäßig rasch abgenützt werden, zur Erzielung eines sauberen Schnittes aber stets scharf sein müssen, schlägt die Neuerung vor, als Schneidmesser gebrauchte, zum Rasieren nicht mehr geeignete Rasierklingen zu verwenden, wobei zum Halten der Rasierklingenist es möglich, je nach Lage der vorstehenden Kanten in der ,,' einen oder der anderen Arbeitsrichtung zu schneiden. Um auch das Gerät in Querrichtung benützen zu können, kann es so aus- ... gebildet werden, daß an einer Querkante der rechteckigen ' Grundplatte mindestens ein, über die Kante schräg überet$h j*' des Schneidmesser anbringbar ist. Da die Schneidmesser infolge des Ineingriffkommeng mit Holz- , k Stifte, Schraubbolzen o. dgl. eingesetzt sind, die in entspre- chende Ausnehmungen der Deckplatte hineinragen bzw. durh ie-a hindurchragen. Um auch in Ecken hineinreichende Tapeten beschneiden zu kffn-, nen, besitzen die Grundplatte und die Deckplatte an einer der Schmalseiten des rechteckigen Umrisses dreieeMrmigeTr<-' sprünge, die zur Halterung eines zusätzlichen Dreieokmessers dienen. Dieses dreieckige Spezialmesser wird verhältniazuig wenig benützt, so daß sich seine Anschaffung lohnt. Um es b, ,."" Nichtbenutzung nicht entfernen zu üssen, besitzt eszweck- mäßig ein Langloch, durch welches ein, dem Zusammenhalt der Grund-und der Deckplatte dienender Schraubbolzen hind greift. Je nach den Umständen, beispielsweise abhängig von der 1- ke der Rahmen und Leisten, ist es wünschenswert, die Breite des stehenbleibenden Tapetenrandes verändern zu können. Zu diesem Zweck sind zwischen der Grundplatte und der Deckplatte \ i* ein oder mehrere auswechselbare Zwischenplatten angeordnet, die der Änderung des Abstandes der Schneidmesser von der gele ; fläche der Grundplatte dienen. Da die zu beschneidenden Tapeten feucht sind, bestehen die Grund-, die Deck-und die Zwischenplatten aus einem feaaà- tigkeitsunempfindlichen Werkstoff, z. B. aus entsprechendba handeltem, z. B. imprägniertem Holz oder Hlzfaserstoff, aus Leichtmetall oder aus Kunststoff. t.. ; Als Griffe, die ggf. umsetzbar oder drehbar angeordnet wer- den können, dienen Lederschlaufen oder der Hand angepaßt* feste Handgriffe aus Holz, Metall oder Kunststoff. 't "'" - t' Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Neuerung<mBama. der Zeichnung beschrieben. In dieser zeigen '" " Abb. 1 eine Draufsicht mit abgenommener Deckplatte, Abb. 2 eine teilweise im Schnitt gezeichnete Seitenansicht ua, Abb. 3 eine verkleinerte Draufsicht auf das geaohlonseue Das dargestellte Gerät besitzt eine rechteeki ge rwiplathe 1 mit einem vorderen, dreieckigen Ansatz 2, in die entlang den Längskanten je zwei Paare von nach oben ragenden Stittva 3, 4 bzw. 5t 6 und 7, 8 bzw. 9, 10 und an der rtlekwärtigex Querkante ein einzelner derartiger Stift 11 eingelassen ni". Hierbei besitzen die Stifte der Stiftpaare zueinander und -, Stift 11 zu den Stiften 6 und 10 Abstände, die den Loobaba-Väx zu den von Rasierklingen entsprechen. Außerdem sind sie derart ., versetztangeordnet, daß die auf sie aufzuateekenden Raier ,-,, klingen 12 schräg über den Umriß der Grundplatte 1 hina ra;". gen. Die an der rückwärtigen Kante angeordnete Klingekasa." statt auf die Stifte 6 und 11, auch auf dieStifte10und11" 't'' aufgesetztwerden. , Auf dem dreieckförmigen Ansatz 2 der Grundplatte 1 ist i dreieckiges Schneidmesser 13 aufgesetzt. Es besitzt ein :. t. î, ' loch 14, durch das ein Schraubenbolzen 15hindurshragtt1 ses Schneidmesser kann, wie dargestellt, über die ß e eg dreieckigen Ansatzes 2 der Grundplatte 1 hinausragen, es .- aber auch infolge des Vorhandenseins des Langloahe 14 Tll1" . zurückgeschobenwerden. Oben befindet sich eine in ihrem Umriß mit der gruxdplatte 1 übereinstimmende Deckplatte 16, die mittels d wähnten Schraubenbolzens 15 und eines weiteren ßehmabeabell- I' zens 17 fest mit der Grundplatte 1, 2 verbunden word « kum und hierbei die jeweils eingesetzten Klingen 12 und <By<H«" eckmeaaer 13 festklemmt. Um eine sichere Er. zu <ryieh<B t" kann man die untere Flache der Deckplatte 16Auf?uh<me4e mit einem rauhen oder elastischen Belag eia t -' oderGummibelag versehen. 1'0,. zu Zwischen der Grundplatte 1, 2 und der Deokplatte"'etUl4... : ; '-' sich eine umrißmäßig gleiche Zwischenplatte 18. Diene d<< J I dazu, den Abstand der Klingen 12 von der unter~, xagli*XO gut geglätteten Gleitfläche der Grundplatte 1 zu h \.,.,' so die Breite des stehenbleibenden Tapet Z ruldro v gen Verhältnissen anpassen zu können. Je nach WuaxahMzmw& , mehrere, verschieden starke Zwischenplatten Tor.... ww<< ' um so die verschiedenen möglichen Abstände einwtellwa < ? Mw neun nen.' : Selbstverständlich besitzen die Deckplatte 16 und die Zwisext platte 18 Ausnehmungen für die Schraubenbolzen 15 und 17 » (M, . t, wie für die Stifte 3 bis 11. Die Deckplatte 16 int çs « k als Lederschlaufe 19 ausgebildeten und mittelsSeha0 befestigten Handgriff ausgerüstet. Dieser kann aueh a « f)) t't' ' ? ' Griff ausgebildet und ggf. versetz-oder verdrehbar . sein. t,.} Die Neuerung kann sowohl hinsichtlich derFor alw<m.oh$ züglich der Befestigung vielfach abgeändert werde ,, r . r anstelle der Schraubenbolzen auch Stifte mit an oberen Udo befindlichen Bohrungen, Nuten oder Einschnitten verwendet werden, in die Splinte, Klemmaoheiben o. dgl. el : geets den. Auch können die Muttern durch Flügelauttern er. etat wer- den. Das neuerungsgemäße Gerät ist billig herzustellen, von $ye Lebensdauer und sehr leicht bedienbar. Mit neiner Bilte kö » oa die Tapeten nicht nur sehr sauber, sondern tor ar a beschnitten werden. Bei Verwendung gebrauchter... 1erkl1aC.. entstehen, außer tür den Ersatz bzw. das Schleifen der drei- eckigen Messer keinerlei Kosten und Sohleifarbeit.
Claims (1)
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Schutzansprücht 1. Gerät zum Beschneiden von Tapeten, dadurch daß es aus einer im wesentlichen rechteckigen Xrwx t (1) mit glatter Gleitfläche und mit HalteTorriohtunws (3- 15) zum Anbringen ein oder mehrerer außweoselbare zum Schneiden der Tapeten erforderliche Maß über doz tJais s der Grundplatte hinausragender Sohneidmeaaer er 13) wad o'JjMt dem Festklemmen der Schneidmesser dienenden Deekpltt (16) besteht, die einen Handgriff (19) trägt. 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, 488 an... 1 Längskanten der rechteckigen Grundplatte (1) je swei sobatitmm messer (12) derart geneigt e etzbar eind, daß die arr Pt längskante befindlichen Schneidmesser entgegangeottst bo ffl über den Rand hinausragen. 3. Gerät nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch geke=zoiohnte, daß an einer Querkante der rechteckigen Grundpatt I ein, über die Kante schräg überstehendes Schneidmwwwr () anbringbarist. 4. Gerät nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekemutiohnetg daß als Schneidmesser Rasierklingen (12) dienen und das zum Halten der Rasierklingen (12) Stifte (3), ohraubgblo zen o. dgl. eingesetzt sind, die in entsprechende Äuonobxua- gen der Deckplatte (16) hineinragen bzw. durch diene hin. durchragen. 5. G rät nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gen daß die Grundplatte (1) und die Deckplatte (16) an einer der Schmalseiten des rechteckigen Umrisses dreieokfNymigt Vorsprung (2) besitzen, die zur Halterung eines zwätli-' chen Dreieckmeasers (13) dienen. 6. Gerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, da$ da » Dreieckmesser (13) ein Langloch (14) besitzt, durob welebee ein, dem Zusammenhalt der Grund-und der Dockplatte dionte- der Schraubbolzen (15) hindurchgieift. 7. Gerät nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekkanzeieh&tt, daß zwischen der Grundplatte (1) und der Deckplatte (16) ein oder mehrere auswechselbare Zwischenplatten (18)<Me- ordnet sind, die der Änderung des Abstandes der Sohait*- messer von der Gleitfläche der Grundplatte dienen. 8. Gerät nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekemmehOttt daß die Grund-, die Deck-und die Zwischenplatten au « tin « feuchtigkeitsunempfindlichen Werkstoff,. B. aus entspre- chend behandeltem z. B. imprägnierte Holz oder Xolztaoor- stoff, aus Leichtmetall oder aus Kunststoff bewiesen. 9. Gerät nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekonnseiahaott daß der ggf. umsetzbar angeordnete Handgriff us einer Lederschlaufe oder einem, der Hand angepaBten festen Nm griff aus Holz, Metall oder Kunststoff besteht,
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1957
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