DE1753617U - Breitstreckwalzenwerk fuer warenbahnen. - Google Patents

Breitstreckwalzenwerk fuer warenbahnen.

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DE1753617U
DE1753617U DE1956W0015576 DEW0015576U DE1753617U DE 1753617 U DE1753617 U DE 1753617U DE 1956W0015576 DE1956W0015576 DE 1956W0015576 DE W0015576 U DEW0015576 U DE W0015576U DE 1753617 U DE1753617 U DE 1753617U
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roller
rollers
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pivoting
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Wittler & Co H
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  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

  • Breitstreckwalzenwerk für Warenbahnen Die Neuerung betrifft ein Breitstreckwalzenwork für Warenbahnen mit mindestens drei durch Zahnräder angetriebenen gekrümmten Streokwalzen.
  • Es sind in der Textil-, Papier-und Kunststoffindustrie bereits Breitstreckwalzenwerke bekannt, bei dener mehrere gekrümmte Walzen in gleicher Ebene hintereinander angeordnet sind, über die die Warenbahn geleitet wird. Die bekannten Breitstreckwalzenwerke dieser Art haben insbes. den Nachteil, dass der Streckeffekt nicht während des Betriebes regulierbar ist. Ferner ist man in bezug auf die Wahl der Zwischenräume zwischen den einzelnen Streckwalzen von der Grösse der einzelnen Achslager abhängig. Ausserdem ist es bekannt, den Streckeffekt durch Verschwenken einzelner Walzenachsen zu verändern, wodurch sich aber leicht Schussfadenverzerrungen ergeben, die sich nachteilig auf die Qualität der Waren auswirken.
  • Die. Neuerung bezweckt, die aufgezeigten Nachteile zu beseitigen. Sie besteht im wesentlichen darin, dass bei einem Breitstreckwalzenwerk mit drei hintereinander angeordneten gekrümmten Breitstreckwalzen eine äussere Walze ortsfest und die andere äussere Walze gegenüber der ortsfesten Walze geradlinig verschiebbar gelagert ist, während die mittlere Streckwalze gegenüber den beiden äusseren Walzen heb-und senkbar angeordnet ist und die Achsen der Walzen derart zwangsläufig miteinander gekuppelt sind, dass der Abstand der mittloren 'alze von den beiden äusseren Streckwalzen stets konstant bleibt und die gekrümmte mittlere Walzenachse beim Heben und Senken nur parallel verschoben, d. h. gegenüber den Achsen der liften äusseren Walzen nicht verschwenkt wird.
  • Neuheitsgemäss sind dabei in einem Gehäuse mehrere Walzen hintereinander angeordnet, von denen eine erstens die Lager einer benachbarten Walze, zweitens die Schwenkmittel für die benachbarte Walze und drittens in an sich bekannter Weise ein mit einem Zahnrad der zu verschwenkenden Walze ständig in Eingriff stehendes.
  • Zahnrad trägt. Hierdurch macht beim Schwenkvorgang die geschwenkte Walze um ihre Achse eine gegenläufige Bewegung, während durch an sich bekannte Mittel eine dritte Walze sich auf den freiwerdenden Platz. der herausgeschwenkten Walze schiebt.
  • Zweckmässigerweise ist hierbei in dem Gehäuse eine Spindel angeordnet, auf der ein Schneckenrad befestigt ist, das in Eingriff mit dem Zahnsegment zur Herausschwenkung der alze steht. Auf der gleichen Spindel ruht der Haltearm für die dritte Walze, wodurch beim Drehen der Spindel erstens das Segment und zweitens der Haltearm bewegt wird. Zwei oder mehr nebeneinander angeordnete Vorrichtungen können dabei vorhanden sein, wobei diese
    von einem Handrad über eine Welle gemeinsam bedient werden.
    C : 2
    Auf diese Weise ist die Möglichkeit gegeben, den Streckeffekt des Streckwerkes jederzeit, also auch während des Betriebes beliebig zu regulieren, ohne dass Schussfadeverzerrungen zu befürchten sind, denn die Übergänge bleiben in jeder Lage der Walzen zueinander unverändert.
  • In der Zeichnung ist die Neuerung beispielsweise veranschaulicht, es zeigen : Fig. i und 2 die beiden Endstellungen der Streckwalzen zueinander, Fig. 3 einen Querschnitt durch das Streckwalzenwerk, Fig. 4 eine Draufsicht auf ein Streckwalzenwerk mit je zwei gleichachsigen angeordneten Streckwalzen.
  • In einem Gehäuse 1, das beliebig ausgebildet sein kann, sind je drei Walzen 2,3 und 4 hintereinander angeordnet.
  • Auf dem Achslager der ortsfest gelagerten äusseren Walze 2 sind Ausleger 5 und 6 schwenkbar angeordnet, in denen die Achslager der mittleren Malzen 3 drehbar gelagert sind. Die Ausleger 5 und 6 sind mit Zahnsegmenten 7 (Fig. 3) ausgestattet, die in auf Gewindespindeln 9 angeordnete Schnecken 8 eingreifen. Fest mit den Segmenten 7 verbunden sind die Zahnräder 10, welche mit den auf den Achslagern der Walze 3 festsitzenden Zahnrädern12 in Eingriff stehen und die gleiche Zähnezahl wie die Zahnräder 10 haben.
  • Bei Drehung der Spindeln 9 und der Schnecken 8 werden die Segmente 7 und damit die Ausleger 5 und 6 mit den Achslagern der Walze 3 geschwenkt, wie es in Fig. 3 (Pfeilrichtung A) veranschaulicht ist. Durch die ineinandergreifenden Zahnräder 10 und 12 gleicher Zähnezahl behält die gekrümmte Achse der Walze 3 bei jeder Schwenkbewegung der Ausleger 5 und 6 ihre ursprüngliche Einstellung zur Horizontalen, und zu den Achsen der Walzen 2 und 4 bei.
  • Der Abstand zwischen den ortsfesten Walzen 2 und den verstellbaren äussercn Walzen 4 ist mittels der Spindel 9 verstellbar, Zu diesem Zweck sind an den Lagerarme 14 der Walzen 4 Muttergewinde vorgesehen, die mit den Spindeln 9 in Eingriff stehen. Bei Drehung der Spindeln 9 in einer Dichtung werden die längsverschiebbaren äusseren Walzen 4 bus der in Pif. 1 gezeigten Endlage in Richtung zu den ortsfesten Walzen 2 verschoben. Gleichzeitig werden die mittleren Walzen 3 in Pfeilrichtung A (zig. 3,4) geschwenkt. Beide Endlagen der' ! alzen sind in den Fig. 1 und 2 schematisch veranschaulicht.
  • Naturgemäss ist es möglich, die Walzen in jede beliebige andere Stellung zueinander zu bringen, die zwischen den Fig. i und 2 gezeigten Endstellungen liegt.
  • Der Streokeffekt ist somit durch Drehen der Welle 16 vermittels des Handrades 15 ohne Schwierigkeiten auch während des Betriebes stufenlos regulierbar.
  • In Fig. 4 ist gezeigt, wie das Streckwerk ohne Schwierigkeiten verdoppelt werden kann und somit zwei Warenbahnen gleichzeitig durch die Anlage hindurchgeführt werden können, bei gemeinsamer Steuerung beider Streckwalzengruppen.

Claims (3)

  1. S c h u t z a n s p r u c h e. 1.BreitsLreckwalzonwerk für'.'a. renbahnen nit
    Mindestens drei durch Zahnräder angetriebenen gekrümmten Streckwalzen, d a d u r c h g e k c n n z e i c ! t n e t, dass eine äussere Walze (2) ortsfest und die andere äussere Walze (4) gegenüber der ortsfesten Walze (2) geradlinig verschiebbar gelagert ist, während die mittlere Walze (3) gegenüber den beiden äusseren Walzen (2 und 4) heb-und senkbar angeordnet ist und die Achsen der Walzen derart miteinader gekuppelt sind, dass der Abstand der mittleren Walze (3) von den beiden äusseran walzen (2 und4) stets konstant bleibt und die gekrUmates mittlere Walzenachse beim Heben und Senken nur parallel verschoben, d. h. gegenüber den Achsen der äusseren Walzen (2 und 4) nicht verschwenkt wird.
  2. 2. Breitstreckwalzenwerk nach Anspruch l, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass in einem Gehäuse (1) mehrerewälzen (2,3,4) hintereinander angeordnet sind, von denen eine erstens die Lager (5,6) einer benachbarten Walze, zweitens die Schwenkmittel für die benachbarte Walze (3) und drittens in an sich bekannter Weise ein mit einem Zahnrad (12) der zu verschwenkenden Walze (3) ständig in Eingriff stehendes Zahnrad (10) trägt, so dass beim Schwenkvorgang die geschwenkte Walze (2) um ihre Achse eine gegenläufige Bewegung macht, während durch an sich bekannte Mittel eine dritte Walze (4) sich auf den freiwerdenden Platz der herausgeschwenkten Walze schiebt.
  3. 3. Breitstreckwalzenwerk nach Anspruch 1 und 2. d g e k e n n z e i c h n e t , dass in dem Gehäuse (1) eine Spindel (9) angeordnet ist, auf der ein Schneckenrad (8), das in Eingriff mit dem Zahnsegment (7) zur Herausschwenkung der Walze (2) steht, befestigt ist und auf der gleichen Spindel der Haltearm (14) für die dritte Walze ruht, wodurch beim Drehen der Spindel (9) erstens das Segment (7) und zweitens der Haltearm (14) bewegt frd, 4. Breitstreckwalzenwerk nach einem der Ansprüche i bis 3, d gekennzeichnet, dass zwei oder mehr Vorrichtungen nebeneinander angeordnet sind, die von einem Handrad (15) über eine Welle (16) gemeinsam bedient werden.
DE1956W0015576 1956-06-19 1956-06-19 Breitstreckwalzenwerk fuer warenbahnen. Expired DE1753617U (de)

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