DE175181C - - Google Patents

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DE175181C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P5/00Measuring speed of fluids, e.g. of air stream; Measuring speed of bodies relative to fluids, e.g. of ship, of aircraft

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Pipeline Systems (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zum Messen der Schiffsgeschwindigkeit bei der Fahrt eines Schiffes, bei denen ein aus dem Schiffsboden herausragendes Rohr vorgesehen ist, in das das Wasser bei der Fahrt eintritt und einen im Rohr befindlichen Propeller treibt, dessen Drehung die Meßvorrichtung antreibt. Hierbei ist der aus dem Schiffsboden herausragende Rohrkrümmer
ίο mit dem Schiffsboden fest verbunden.
Nach der vorliegenden Erfindung wird das aus. dem Schiffsboden herausragende Einlaßrohr mitsamt dem Propeller anhebbar eingerichtet. Hierbei wird das verschiebbare Rohr an seinem Mündungsende becherförmig ausgebildet, wobei die Oberkante der Öffnung des Bechers bündig mit der Durchlaßöffnung im Schiffsboden liegt.
Durch die Zurückziehbarkeit des Einlaßrohres mit dem Propeller ist es möglich, bei Übergängen über Untiefen das Rohr so weit zurückziehen zu können, daß eine Beschädigung nicht mehr eintreten kann. Andererseits gewährt dieselbe Einrichtung die Möglichkeit, bei Verunreinigungen das Rohr schnell säubern zu können, so daß längere Störungen nicht eintreten können.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist die Neuerung dargestellt.
Am Schiffsboden 5 ist in bekannter Weise ein U-förmiges Rohr befestigt mit den drei Schenkeln 3, 4 und 9. An dem Schenkel 3 ist ein weiteres Rohr 2 vorgesehen, in dem sich der Propeller ι befindet. Dieses Rohr 2 endigt unten in den Aufnahmebecher 8, dessen Eintrittsrnündung an ihrer Oberkante bündig mit der Durchlaßöffnung des Schiffsbodens 5 liegt und nach dem Bug des Schiffes zu gerichtet ist.
Bei Gebrauch der Vorrichtung fließt das Wasser in Richtung des Pfeiles in den Becher 8 des Rohres 2 ein, treibt den Propeller ι und tritt hinter ihm aus einer Öffnung 6 des Rohres 2 in den Schenkel 4 über, um aus dem Schenkel 9 den Schiffsboden wieder zu verlassen.
Sowohl in dem Schenkel 3 als auch dem Schenkel 9 ist je ein Abschlußorgan 7 bezw. 10 vorgesehen, die durch eine Steuereinrichtung 12 bedient werden können. Hierbei ist natürlich ein Abschluß des Rohres 3 erst dann möglich, nachdem das Rohr 2 zurückgezogen ist. Dieses Rohr 2 ist an seinem oberen Teile bei 13 konisch erweitert, so daß sich dort eine dichte Lagerstelle bildet. Von dem Propeller 1 aus ist die Welle f20 hochgeführt, von der aus dann in an sich bekannter Weise die Bewegungsübertragung zu dem Meßinstrument 24 stattfindet. Von dem U-förmigen Rohr 3, 4, 9 führt ein Rohr 15 zu einem im Schiff vorgesehenen zweiten Boden und führt sich fort in einer Kapsel 20, welch letztere abnehmbar angeordnet wird. Nimmt man diese Kapsel ab, so kann man, wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, die ganze aus dem Rohr 2 mit dem Propeller 1 bestehende Einrichtung nach oben herausziehen und einer Prüfung bezw. Reinigung
unterwerfen, wobei man natürlich das Ventil 7 dann abschließen wird.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche: . .
    I. Vorrichtung zum Aufzeichnen von Schiffsgeschwindigkeiten mit im Schiffskörper in einem Wasserzuführungsrohre angebrachtem Propeller für die Meßvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß das mit seiner Mündung bei Gebrauch aus dem Schiffsboden herausragende Einlaßrohr mitsamt dem Propeller anhebbar ist, zum Zweck, bei Übergängen über Untiefen und dergl. ein Abbrechen zu vermeiden sowie auch das Rohr reinigen zu können.
  2. 2. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das verschiebbare. Rohr in seinem Mündungsende becherförmig ausgebildet ist, wobei die Oberkante der Öffnung bündig mit der Durchlaßöffnung im Schiffsboden liegt und naeh dem Bug des Schiffes zu gerichtet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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