DE174709C - - Google Patents
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- DE174709C DE174709C DENDAT174709D DE174709DA DE174709C DE 174709 C DE174709 C DE 174709C DE NDAT174709 D DENDAT174709 D DE NDAT174709D DE 174709D A DE174709D A DE 174709DA DE 174709 C DE174709 C DE 174709C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M9/00—Arrangements for interconnection not involving centralised switching
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Interface Circuits In Exchanges (AREA)
Description
oca,
^lSUSERLICHES
PATENTAMT.
Fernsprechschaltungen mit Amtsbatterie sind bekannt, bei welchen die Aufgabe, das
Rufrelais von der Teilnehmerleitung abzuschalten ohne Benutzung eines besonderen
Trennungsrelais, gelöst ist.
Die Erfindung betrifft eine besondere Ausführungsform einer solchen Schaltung, die
geeignet ist, bei solchen Systemen angewendet zu werden, bei welchen die Stöpsel und
ίο Klinken mit nur zwei Kontakten ausgestattet
sind, und das Anruf relais beim Herstellen der Verbindung dadurch praktisch stromlos
gemacht wird, daß das Einstecken des Verbindungsstöpsels einen Nebenschluß von kleinerem Widerstand dazu bildet. Die Erfindung
besteht nun darin, daß dieser Nebenschluß zwei parallel geschaltete, für Schlußzeichenzwecke
bestimmte Relais enthält, welche derart mit zwei gegeneinander geschalteten Wickelungen des Anrufrelais zusammen
arbeiten, daß nach Stöpselung der Leitung zu der einen eine hohe Windungszahl
enthaltenden Wickelung des Anrufrelais das eine in der Stöpselleitung liegende Relais parallel und zu der anderen eine
niedrige Windungszahl enthaltenden Wickelung des Anrufrelais das zweite in der
Stöpselleitung liegende Relais in Serie geschaltet wird, so daß jetzt bei richtiger Ab-Stimmung
der Widerstände der Relaiswicke
lungen die beiden Wickelungen des Anrufrelais gleiche magnetische Wirkungen auf
dessen Eisenkern ausüben und das Anrufzeichen infolgedessen verschwindet.
Die Anordnung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt, und zwar in zwei
voneinander etwas abweichenden Ausführungsformen.
A und A1 sind zwei. Teilnehmerstationen,
die in der gebräuchlichen Weise mit einem Hörer, einem Mikrophon, einem Wecker,
einem Kondensator und einem Hakenkontakt ausgestattet sind; D ist das Amt. J, J1, J2...
sind die Klinken, P und P1 die Stöpsel. 5 ist die Ruflampe und S1 die Schlußlampe.
B ist die Amtsbatterie. Die beiden Zweige 2 und 3 der Teilnehmerleitung sind unmittelbar
an die beiden Pole der Batterie angeschlossen. In die Leitung ist nun ein mit zwei Wickelungen 4 und 5 ausgestattetes Reiais
r eingeschaltet, und zwar derart, daß die Wickelung 4 im Zweige 2 und die Wickelung
5 im Zweige 3 liegt. Beide Wickelungen 4 und 5 erhalten verschiedene Windungszahlen
und sind gegeneinander geschaltet. Die Wickelung 5 besitzt die höhere
Windungszahl. Wird also der Hörer vom Haken genommen und damit der Teilnehmerstromkreis
geschlossen, so wird das Rufrelais r erregt, zieht seinen Anker an und
schließt dadurch einen lokalen Stromkreis über die Ruf lampe S, so daß diese aufleuchtet
und dadurch der Beamtin das Zeichen gibt, daß eine Verbindung von A aus gewünscht wird.
Im Amt sind zwei weitere Relais vorgesehen, das Schlußrelais r2 und das Überwachungsrelais
r3. Das erstere liegt zwischen dem Stöpselzweig t der Stöpselschnur
ίο und dem Pluspol der Batterie und das letztere
zwischen dem Hülsenzweig s der Stöpselschnur und dem Pluspol der Batterie.
Zwischen beiden Polen der Batterie liegen außerdem in einer Reihe mit der Schlußlampe
Sλ die Anker dieser beiden Relais r2
und r3. Durch die Kondensatoren c und c1
ist der Sprechstromkreis für die Ruf- und Mikrophonspeiseströme gesperrt.
Wird nun der Stöpsel ρ in eine der Klinken
J eingesteckt, so wird dadurch ein Stromkeis vom Pluspol der Batterie-B über
Zweig 3, die davon abgezweigte Leitung 6, das Relais r2, den Zweig t der Stöpselschnur
und die Teilnehmerstation zum anderen Pol der Batterie geschlossen und dieser Kreis
bildet, wie man sieht, einen Nebenschluß zu dem Teil des Rufstromes, der über die
Wickelung 5 des Rufrelais r verläuft. Während also die Wickelung 4 des Rufrelais
auch nach dem Stöpseln voll erregt bleibt, wird der Strom in der Wickelung 5 im Verhältnis
der Widerstände dieser Wickelung und derjenigen des Relais r2 vermindert.
Diese beiden Widerstände sind nun so zueinander abgestimmt, daß unter Berücksichtigung
der Windungszahlen nunmehr die beiden Wickelungen 4 und 5 gleiche rnagnetisierende
Wirkungen auf den Eisenkern des Rufrelais r ausüben, und da die beiden Wickelungen
gegeneinander geschaltet sind, so heben sich . beide Wirkungen gegenseitig auf und das
Relais läßt seinen Anker los und löscht damit die Ruflampe 5.
Das Relais r8 wird hierbei ebenfalls erregt.
Da aber der Stromkreis, den es dabei schließt, über den Anker des Schlußrelais r2 geführt
ist, so kann die Schlußlampe nicht.aufleuchten, solange dieses erregt bleibt.
Hat nun der Teilnehmer bei A sein Gesprach
beendet und seinen Hörer angehängt, so wird das Relais r2 stromlos und. läßt
seinen Anker los. Das Relais r3 bleibt aber erregt. Dadurch wird' ein Stromkreis vom
Pluspol der Batterie über Leitungen 3, 6, 8, Schlußlampe S* und die Anker der beiden
• ' Relais r2, rB geschlossen, so daß die Lampe S1
aufleuchtet. Dieses Schlußzeichen S1 bleibt nun so länge stehen, bis die Beamtin den
Stöpsel aus der Klinke herausgezogen hat.
Erst dann wird auch das Relais r3 stromlos
und schaltet die Schlußlampe S1 aus.
Eine abgeänderte Ausführungsform der Erfindung ist in derselben Figur in Verbindung
mit der Teilnehmerstation A x dargestellt.
Das Rufrelais r hat wieder zwei Wickelungen 4 und 5, die in den beiden Zweigen 2
und 3 der Teilnehmerleitung liegen, beide Wickelungen sind aber einander gegenüber
auf einen ringförmig geschlossenen Eisenkern gewickelt und so abgemessen, daß sie
beide gleiche Windungszahlen, aber verschiedene Widerstände haben.
Nimmt der Teilnehmer bei ΑΛ seinen Hörer
vom Haken, so werden beide Wickelungen von demselben Strom- durchflossen, da sie
hintereinander liegen. Da sie ferner gleiche Windungszahlen haben, so erzeugen sie.
gleich starke Felder und es bildet sich im Eisenkern an der Stelle ein Pol, wo der
Anker ihm gegenübersteht. Der Anker wird also angezogen und die Ruflampe S leuchtet
auf. Sobald nun gestöpselt ' und, dadurch ein Nebenschluß zu der Wickelung 5 geschaffen
wird, welche den höheren Widerstand hat, so wird sie nahezu stromlos und der. Pol rückt infolgedessen im Eisenkern
an eine Stelle, wo er den Anker nicht beeinflussen kann. Der Anker fällt daher ab
und das Rufzeichen erlischt. Die sonstigen Vorgänge sind dieselben, wie sie bereits mit
Bezug auf die in Verbindung mit der Teilnehmerstation A dargestellte Ausführungsform beschrieben worden sind.
: . "95
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:I. Schaltungsanordnung für Fernsprechämter mit Zentralbatterie für Ruf-, Sprech- und Prüfzwecke, mit Zweikontaktstöpseln und -klinken sowie mit einem dauernd an die Teilnehmerleitung angeschalteten Anruf relais, welches beim Stöpseln der Klinke durch einen Nebenschluß von niedrigem Widerstand außer Tätigkeit gesetzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Nebenschluß zwei parallel geschaltete, für .Schlußzeichenzwecke bestimmte Relais (V2, rsj enthält, welche derart mit zwei gegeneinander geschalteten Wickelungen (4, 5) des Anrufrelais fr) zusammen arbeiten, daß nach Stöpselung der Leitung (2, 3) zu der einen eine hohe Windungszahl enthaltenden Wickelung (5) des Anrufrelais das eine in der Stöpselleitung fs, t) liegende Relais fr2·) parallel und zu der anderen eine niedrige Windungszahl enthaltenden Wickelung (4) des Anrufrelais das zweite in der Stöpselleitung liegende Relais frB) in' Serie geschaltet wird, so -daß jetzt bei richtiger Abstimmung der Widerständeder Relaiswickelungen (r2, r3, 4, 5) die beiden Wickelungen des Anrufrelais gleiche magnetische Wirkungen auf dessen Eisenkern ausüben und daß das Anrufzeichen (S) infolgedessen verschwindet.
- 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Wickelungen (4,5) des Anruf relais (r) gleiche Windungszahlen, aber verschiedenen Widerstand haben und auf einen geschlossenen Eisenkern derart gewickelt sind, daß sie beim Anrufen des Amtes einen wirksamen Pol erzeugen, während nach Herstellung des Nebenschlusses (t, r2, 6) zu der einen mit höherem Widerstand versehenen Wickelung (5) der Pol im Eisenkern verschoben, und dadurch unwirksam gemacht wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE174709C true DE174709C (de) |
Family
ID=439425
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT174709D Active DE174709C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE174709C (de) |
-
0
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