DE174692C - - Google Patents
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- DE174692C DE174692C DENDAT174692D DE174692DA DE174692C DE 174692 C DE174692 C DE 174692C DE NDAT174692 D DENDAT174692 D DE NDAT174692D DE 174692D A DE174692D A DE 174692DA DE 174692 C DE174692 C DE 174692C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D45/00—Looms with automatic weft replenishment
- D03D45/34—Shuttle changing
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Looms (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 174692 KLASSE 86 c. GRUPPE
CHRISTIAN MARIUS HANSEN,
in VEJLE, Dänem.
Schußfühler für Webstühle mit Schützenauswechselung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. Mai 1905 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Schußfühler für Webstühle mit Schützenauswechselung.
Fig. ι zeigt eine schematische Seitenansicht des Erfindungsgegenstandes, und Fig. 2
zeigt eine Vorder- und Oberansicht desselben im Schaubild.
b ist die Exzenterwelle, c das Exzenter, e ist der Messerhebel und h i die Platine
der Wechselvorrichtung. Das Stuhlgestell ist mit f, die Lade mit 20, die Ladestelze mit 42
und die Vorder- und Hinterwand des Schützenkastens sind mit 18 und 19 bezeichnet. Die
Schubstange ist mit 41 benannt.
In der Verlängerung der Drehachse der Lade etwa befindet sich der Drehzapfen einer
Stange 70. Diese besitzt zwei Winkel 71 und 72 mit Löchern für eine Stange 73, die
also in" der Stange 70 geführt wird. Die Stange 73 besitzt ihrerseits zwei Anschläge
74 und 75, welche verhindern, daß die Stange 73 zu weit nach oben bewegt wird. Zwischen
die Verstärkungen 74 und 72 ist um die Stange 73 eine Schraubenfeder 76 gelegt, welche die Stange 73 nach oben zu führen
strebt. Die Stange 73 steht oben in gelenkiger Verbindung mit einem Winkelhebel 77, 78, der an der Lade 20 gelagert ist. Der
Arm 78 trägt Zapfen, die in Schlitzen 79 der Fühlerplatte 80 (Fig. 1) bezw. umgekehrt
(Fig. 2) gleiten. Die Platte 80 ist wie gewöhnlich durch eine Spalte der Vorderwand
18 des Schützenkastens hindurchgeführt.
Der Arm 77 ist vorn abgeschrägt. Dem Arm 77 gegenüber ist auf dem Gestell ein Hebel
81 drehbar gelagert. Der Arm 81 ist hohl, und in dem Hohlraum ist eine hinten abgeschrägte
Stange 83 eingeführt, die durch eine in den Hohlraum eingelegte Schraubenfeder 84 beeinflußt und mittels eines durch einen
Schlitz des Armes 81 geführten Zapfens 85 gesteuert wird. Der Arm 81 besitzt eine
Verlängerung 86, an welcher eine Schraubenfeder 87 befestigt ist (Fig. 1), die den Arm
86 nach unten, also den Arm 81, 83 nach oben zu ziehen strebt. Um diese Bewegung
zu begrenzen, ist ein Anschlagzapfen 88 vorgesehen , gegen welchen ein Arm 82 stößt.
Dieser Arm 82 trägt ferner einen Zapfen 89, der durch den Schlitz 90 einer langen, gebogenen
Stange 91 lose hindurch führt, deren anderes Ende an die Platine h angelenkt ist.
Am Zapfen 89 ist eine Schraubenfeder 92 befestigt, deren anderes Ende mit der Stange
91 in Verbindung steht. Der Drehzapfen der Stange 70 ist unten an einem Doppelhebel 95
gelagert. 96 ist der Drehpunkt dieses Hebels. Der Doppelhebel 95 wird durch eine Schraubenfeder
93 gegen ein auf der Welle b festsitzendes Exzenter 94 gehalten.
Die Vorrichtung wirkt wie folgt: Bei jedem zweiten Schlag der Lade drückt das
Exzenter 94 das freie Ende des Hebels 95 nach unten, sein anderes Ende also nach
oben. Dadurch wird die Stange 70 und
mittels der Schraubenfeder 76 zugleich die Stange 73 nach oben geführt und der
Winkelhebelarm 78 schwingt aus, wodurch die Fühlerplatte 80 an die Spule angedrückt
wird. Ist die Spule noch gefüllt, so wird sich die Fühlerplatte nicht weit in den Kasten
hinein bewegen können uud der Arm JJ bleibt unter dem Arm 83. Ist dagegen der Faden
nahezu verbraucht, so gleitet der Arm JJ über die Stange 83. Der Hebelarm 81 wird
dann nach unten gedrückt, der Arm 82 schwingt nach vorn und der Zapfen 89 stößt gegen das Ende des Schlitzes 90 und bewegt
die Stange 91 nach vorn, wodurch die PIatine h so zum Ausschwingen gebracht wird,
daß der Messerhebel e gegen den Haken i stößt, die Stange h also gehoben und
Schützenauswechselung in geeigneter Weise veranlaßt wird.
Claims (1)
- Patent- Anspruch :Schuß fühler für Webstühle mit Schützenauswechselung, dadurch gekennzeichnet, daß die in bekannter Weise durch die vordere Schützenkastenwand greifende Fühlerplatte mit dem einen Arm eines Winkelhebels (JJ, 78) verbunden ist, dessen anderer abgeschrägter Arm (jj) beim Ablaufen der Schußspule über einen ebenfalls mit einer Abschrägung versehenen Arm (83) eines am Gestell gelagerten Hebels (81, 83) gleitet und diesen zum Ausschwingen bringt, wodurch die Schützenauswechselung veranlaßt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE174692C true DE174692C (de) |
Family
ID=439410
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT174692D Active DE174692C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE174692C (de) |
-
0
- DE DENDAT174692D patent/DE174692C/de active Active
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