DE174206C - - Google Patents

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DE174206C
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Germany
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cushion
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rubber cushion
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C7/00Non-inflatable or solid tyres
    • B60C7/10Non-inflatable or solid tyres characterised by means for increasing resiliency
    • B60C7/102Tyres built-up with separate rubber parts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
■-M 174206 KLASSE 63 e. GRUPPE
angeordneten Gummikissen.
die Priorität
Vorliegende Erfindung bezweckt, die Verwendung von Luftreifen und damit die diesen anhaftenden Übelstände zu vermeiden und ein starkes und trotzdem hoch elastisches Rad zu schaffen, bei welchem ein um die Felge gelagertes Gummikissen in der Weise arbeitet, daß, sobald eine Last auf das Rad kommt, die Gesamtheit des Kissens gleichzeitig beansprucht wird und zur Unterstützung
der Last sowie zur Übertragung der Antriebstorsion beiträgt. Es ist dies dadurch erreicht, daß das Gummikissen zwischen zwei starren Ringen angeordnet und entweder durch mechanische Klemmvorrichtungen oder durch Vulkanisieren mit demselben starr verbunden und daß das Kissen in der Richtung parallel zur Radachse dann mit Durchlochungen versehen ist. Der innere starre Ring wird vorteilhaft durch Schrauben mit der Felge des Rades verbunden, während der äußere starre Ring als Laufring dienen kann; vorteilhaft jedoch einen besonderen vollen Gummilaufring aufnimmt.
Wesentlich für den neuen Reifen ist das gleichzeitige Vorhandensein folgender drei Merkmale:
I. die beiden Metallringe müssen starr sein;
2. das Gummikissen muß starr mit diesen beiden Ringen verbunden sein, und
3. das Gummikissen muß zur Achse des Rades parallele Durchlochungen besitzen.
Es werden Radkränze als bekannt vorausgesetzt, bei denen ein Laufreifen zwischen zwei starren Ringen gelagert ist, oder bei denen federnde Blöcke zwischen elastischen Bändern gehalten werden. Es sind auch Radkränze bekannt geworden, bei denen ein mit Längsöffnungen versehenes Gummikissen durch einen Metallring an der Lauffläche vor unmittelbarer Berührung mit dem Boden geschützt ist. Bei diesen Anordnungen trägt jedoch nicht das ganze Gummikissen an der Lastunterstützung und der Übertragung des Torsionsantriebs durch federnde Teile bei; hierzu ist es erforderlich, daß die drei erwähnten Punkte zusammen arbeiten.
Auf den beiliegenden Zeichnungen zeigen Fig. ι und 2 ein nach der Erfindung ausgeführtes Rad mit elastisch gelagertem Reifen in der Ansicht bezw. im Schnitt nach der Linie A-A der Fig. 1. Fig. 3, 4 und 5 zeigen im Schnitt weitere Ausführungsformen der Erfindung. Fig. 6 zeigt in der Ansicht einen Teil des die beiden Radteile verbindenden Gummikissens mit nicht runden Löchern.
Fig. 7 zeigt in einer seitlichen Ansicht ein Gummikissen aus verschiedenen Blöcken.
Nach Fig. ι und 2 besteht das Rad aus einem mittleren Teil a, auf dessen Felge b ein Metallring c befestigt ist: Mit diesem Metallring c ist durch Vulkanisieren ein Gummikissen/ verbunden, welches eine Anzahl von zur Achse des Rades parallelen Löcher d besitzt. Um diese Gummikissen
ίο wird dann ein starrer Metallring e gelegt, der mit dem Kissen wiederum durch Vulkanisieren verbunden ist. Der innere Ring c und der äußere Ring e bestehen vorteilhaft aus Messing oder einem Metalle, das auf elektrolytischem oder sonst geeignetem Wege an der dem Gummikissen zugekehrten Seite mit einem Messingüberzug i versehen ist, um das Kissen an die Ringe vulkanisieren zu können.
Zur Herstellung des Rades werden die beiden Ringe c und e konzentrisch in eine Form gebracht, und das Gummikissen/ dann, während es sich in plastischem Zustande befindet, zwischen die Ringe eingefügt. Der Gummi wird dann durch Vulkanisieren mit dem inneren und äußeren· Ring verbunden, wobei sich die Gummiteilchen chemisch mit dem Messing verbinden. Der so hergestellte Konstruktionsteil wird darauf mit der Felge des Rades durch Bolzen g verbunden, welche durch Löcher h in dem äußeren Ring durchgesteckt werden.
Um den äußeren Ring e wird ein Laufreifen k gelegt, welcher nach Fig. 1 und 2 voll ausgebildet ist. Dieser Reifen k kann durch die gebogenen Teile / von Seitenflanschen in in seiner Lage gehalten werden. Diese Flanschen besitzen nach Fig. I und 2 eine Ringnut w, welche gegen die abgerundete Kante η des äußeren Ringes e an-
liegt. Zum Zusammenhalten der Flanschen dienen Bolzen o, welche durch röhrenförmige Abstandsstücke \ hindurchgehen. Um die seitliche Festigkeit des Rades zu vergrößern, können die Flanschen mit Ansätzen ρ versehen sein, welche sich gegen die Felge des Rades legen, wie in Fig. 1 in vollen Linien und in Fig. 2 in punktierten Linien gezeigt ist. Die Löcher d des Gummikissens können anstatt rund auch rechteckig oder sonst geeignet ausgebildet sein, wie in Fig. 6 gezeigt. Die Verdrehungsspannung auf das Gummikissen kann dadurch beschränkt werden, daß die Felge oder der Radreifen c mit Ansätzen q versehen wird (Fig. 1), welche mit den Ansätzen ρ der Flanschen in Eingriff kommen, wenn sich letztere um einen gewissen Betrag bewegt haben.
Das Gummikissen kann auch mittelbar mit . dem inneren und äußeren Ring befestigt werden, indem das Kissen an Messingringe vulkanisiert wird, welche selbst wieder mit dem inneren und äußeren Ring verbunden werden.
Anstatt das Gummikissen durch Vulkanisieren mit dem inneren Ring zu verbinden, kann es auch auf andere Weise mechanisch mit demselben verbunden werden. Nach Fig. 3 wird das Gummikissen durch Flanschen r,r, welche das Kissen in Ringnuten s, s halten, mit der Felge des Rades verbunden. Mit dem äußeren Ring wird das Kissen durch Flanschen m verbunden, in deren Nuten n> Ringwulste des Kissens eingreifen. Dieselben Flanschen m tragen auch durch die Teile / den Laufreifen k.
Das Gummikissen kann dadurch verstärkt werden, daß die inneren und äußeren Wulste aus Ebonit oder Vulkanit gebildet werden, oder daß an einem oder auch beiden Enden, wie in Fig. 3 gezeigt, ein Streifen u aus Messing oder einem anderen Material eingeschaltet wird, das mit einem Messingüberzug versehen wird. Auch der Laufreifen k selbst kann ebenfalls durch einen Streifen ν aus Messing oder einem mit einem Messingüberzug versehenen Metalle abgesteift werden, wie in Fig. 3 gezeigt. Ist der innnere oder äußere Ring in der in Fig. 4 gezeigten Weise ausgebildet, dann wird das Gummikissen durch Vulkanisieren oder sonst geeigneter Weise mit beiden Ringen verbunden. Der äußere Ring e besteht nach dieser Ausführungsform aus einem Stück, dessen gekrümmte Flanschen / den Laufreifen k halten. Der Ring e besitzt weitere Verstärkungsflanschen x.
Wenn ein starres Metallband als Laufreifen benutzt wird, wie in Fig. 5 gezeigt, dann kann das Gummikissen unmittelbar mit dem Reifen und dem inneren Ring verbunden werden. Sowohl der Reifen als auch der innere Ring werden mit einem Messingüberzug versehen, wenn die Verbindung durch Vulkanisieren geschieht. Der Reifen k wird dabei vorteilhaft durch Flanschen χ abgesteift.
Nach Fig. 7 besteht das Gummikissen aus einer Reihe von getrennten Blöcken/, welche mit den inneren und äußeren Ringen e, c entweder durch Vulkanisieren an einen Messingbezug oder durch mechanische Mittel verbunden werden.
Der Gummi des Kissens kann in anfänglicher Spannung oder anfänglichem Druck gehalten werden.
Es ist ersichtlich, daß das Gummikissen nach vorliegender Erfindung fest mit dem inneren und äußeren Element des Rades verbunden ist und daß infolgedessen, sobald eine Last auf das Rad kommt, die Gesamtheit des Kissens gleichzeitig beansprucht wird und zur Unterstützung der Last beiträgt. Es ist gleichzeitig der untere Teil des Kissens
unter Druck, der obere' Teil in Spannung und der vordere und hintere unter Torsionsspannung.
Bei Verwendung des neuen Rades für Motorwagen wird der beim Anlassen des Wagens auftretende Stoß durch die Federung des die beiden Elemente verbindenden Kissens vermindert.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Radreifen aus einem inneren und einem äußeren Ring und einem dazwischen geschalteten Gummikissen, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringe (e, c) starr ausgebildet und das Gummikissen (J) durch mechanische Klemmvorrichtungen oder durch Vulkanisieren mit den Ringen starr verbunden und parallel zur Achse mit Durchlochungen versehen ist.
  2. 2. Ausführungsform des Reifens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Gummikissen und dem äußeren Ring ein äußerer, voller Gummireifen (k) angeordnet ist, welcher durch dieselben Klemmvorrichtungen mit dem äußeren Ring verbunden ist wie das innere elastische Kissen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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