DE17358C - Rettungsboje - Google Patents

Rettungsboje

Info

Publication number
DE17358C
DE17358C DENDAT17358D DE17358DA DE17358C DE 17358 C DE17358 C DE 17358C DE NDAT17358 D DENDAT17358 D DE NDAT17358D DE 17358D A DE17358D A DE 17358DA DE 17358 C DE17358 C DE 17358C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
buoy
lifebuoy
tubes
ship
chain
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT17358D
Other languages
English (en)
Original Assignee
R. WHITBY in Kent, England
Publication of DE17358C publication Critical patent/DE17358C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63CLAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
    • B63C9/00Life-saving in water
    • B63C9/08Life-buoys, e.g. rings; Life-belts, jackets, suits, or the like
    • B63C9/20Life-buoys, e.g. rings; Life-belts, jackets, suits, or the like characterised by signalling means, e.g. lights

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 61: Rettungswesen.
ROBERT WHITBY in KENT (England). Rettungsboje.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 20. August 1881 ab.
In beiliegender Zeichnung ist meine verbesserte Rettungsboje in der Seitenansicht dargestellt. Sie besteht aus einem runden hohlen Metallcylinder a, der in luftdichte Abtheilungen a' eingetheilt ist. Eine Kette b dient als Stütze für die Füfse, so dafs der zu Rettende mit Leichtigkeit eine aufrechte Stellung annehmen kann und seine Hände und Arme verhältnifsmäfsig frei bleiben. Um das Schneiden der scharfen Metallkanten zu vermeiden, ist die cylindrische Innenfläche mit einem abgeschrägten Holzreifen c ausgekleidet. Die Boje trägt an zwei gegenüberliegenden Stellen zwei Bügel e, welche in einem Loch die Drehzapfen von zwei Röhren aufnehmen, deren unteres Ende durch Gewichte h beschwert ist. Wird die Boje ins Wasser geworfen, so liegt sie horizontal, ■während die genannten Röhren durch die Wirkung der Gewichte h sich vertical stellen und das obere Ende über die Wasserfläche hinausragt. Die oberen Enden der Röhren sind mit konischen Mundstücken f, und die Röhren selbst mit beliebigen Brennstoffen oder Leuchtkörpern versehen. Im Innern ruht eine Spiralfeder g, welche die Leuchtkörper im Mafse des Abbrennens vorschiebt. Diese Röhren bilden also zwei Lichter, und zwar entzündet sich das eine mittelst einer besonderen Vorkehrung schon beim Einwerfen in das Wasser. An Stelle der Feder g kann ich auch ein Metallgefäfs mit durchlochten Seitenwänden in das Rohr einlegen, welches mit Calciumphosphid gefüllt ist. Das Gefäfs ist mit einem Draht versehen, welcher aus der Oeffnung des Rohres hinaustritt und an beliebiger Stelle am Schiff festgemacht ist. Beim Werfen der Boje wird durch den Stofs der Draht gelöst. Das Wasser tritt in das Gefäfs ein, ver-/ ursacht die Verbrennung, und die Flamme bricht aus dem Mundstück hervor.
In zwei der luftdichten Abtheilungen sind neben den Bügeln e Muffen eingesetzt, welche zur Aufnahme von Handlichtern, einer Signalpfeife (zum Gebrauch bei Nebelwetter) u. s. w. dienen. Die Oeffnung der Muffen ist durch Gummihauben wasserdicht verschlossen. In ähnlicher Weise kann ein Raum zur Aufbewahrung von Reizmitteln oder Schreibmaterial benutzt werden.
Zum Signalisiren bei Tage ist die Boje mit zwei Flaggen / versehen, deren Stöcke /' in Futter m eingesteckt sind. Diese Flaggen zeigen sowohl dem über Bord Gefallenen, sowie der Mannschaft auf dem Schiff die genaue Lage der Boje.
Zwei Henkel η η dienen zum Erfassen und auch zum Aufhissen der Boje.
Die Befestigung am Schiff geschieht mittelst zweier Verticalstangen 0 und eines horizontalen Riegels 0', welche mit ihren Enden an der Schiffswand fest gemacht sind und sich über die Boje hinweg krümmen. Die unteren freien Enden der Stangen 0 ruhen in zwei Oesen der Boje (auf Bügel e), während dieselbe an einem der Henkel 11 angehängt ist. Die Benutzung geschieht auf folgende Weise: Der Schwimmende erfafst einen der Henkel η und preist die Boje nieder, gleichzeitig mit den Füfsen die Kette b suchend. Alsdann schwingt die Boje über
seinen Kopf hinweg und er steht, die Hände vollständig frei habend, mitten in dem Ring, kann sich mit der Boje leicht drehen eventuell in derselben schwimmen. Wenn das Schiff sich nähert, wird eine Leine mit einem Haken ausgeworfen, den der zu Rettende in den Henkel η einhakt. Bei dem Anholen an Bord hängt die Boje vertical, und der Gerettete kann in dem Ring sitzen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die beschriebene Construction einer Rettungsboje, bestehend aus einem Ring mit luftdichten Abtheilungen in Combination mit der Kette b, dem Holzreifen c, den Räumen zur Aufnahme diverser Materialien und den unten beschwerten seitlichen Röhren, mit Leuchtstoffen angefüllt und mit Signalflaggen versehen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
DENDAT17358D Rettungsboje Active DE17358C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE17358C true DE17358C (de)

Family

ID=294300

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT17358D Active DE17358C (de) Rettungsboje

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE17358C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5466040A (en) * 1994-01-27 1995-11-14 Fainsztein; Henry High rise evacuation chair

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5466040A (en) * 1994-01-27 1995-11-14 Fainsztein; Henry High rise evacuation chair

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE17358C (de) Rettungsboje
DE229758C (de)
DE617815C (de) Rettungsvorrichtung fuer die Besatzung untergegangener Schiffe, insbesondere U-Boote
DE101667C (de)
DE68598C (de) Davit für Deckboote
DE159827C (de)
DE46069C (de) Nachtrettungsboje
DE21848C (de) Anordnungen von Schaufelrädern im Bug zur Ausnützung des Deplacements-Widerstandes
DE233580C (de)
DE800110C (de) Bootsdavit
DE151455C (de)
DE233518C (de)
DE451162C (de) Schwimmvorrichtung mit Flossen
DE185796C (de)
DE58088C (de) Sich selbsttätig aufblähende Rettungsvorrichtung zur Benutzung in Wassersgefahr
DE40175C (de) Rettungsleiter für Schiffbrüchige
DE308248C (de)
DE562949C (de) Einrichtung zur selbsttaetigen Fuetterung von Fischen mit Maden
DE123120C (de)
DE102932C (de)
DE621957C (de) Aufblasbarer Rettungsschwimmkoerper mit Lufteinpressvorrichtung
DE267620C (de)
DE67686C (de) Rettungsring für Schiffbrüchige
DE113728C (de)
DE116892C (de)