DE1720358U - Maschine zum entrinden bzw. schaelen von baumstaemmen. - Google Patents
Maschine zum entrinden bzw. schaelen von baumstaemmen.Info
- Publication number
- DE1720358U DE1720358U DED7122U DED0007122U DE1720358U DE 1720358 U DE1720358 U DE 1720358U DE D7122 U DED7122 U DE D7122U DE D0007122 U DED0007122 U DE D0007122U DE 1720358 U DE1720358 U DE 1720358U
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- trunk
- tool
- machine according
- february
- sensor
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000010008 shearing Methods 0.000 title 1
- 238000003801 milling Methods 0.000 claims description 8
- 230000035515 penetration Effects 0.000 description 4
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 3
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 3
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 description 2
- 235000013601 eggs Nutrition 0.000 description 2
- 239000002023 wood Substances 0.000 description 2
- 102000011782 Keratins Human genes 0.000 description 1
- 108010076876 Keratins Proteins 0.000 description 1
- 241000269319 Squalius cephalus Species 0.000 description 1
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 241001222723 Sterna Species 0.000 description 1
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 210000003746 feather Anatomy 0.000 description 1
- 238000007373 indentation Methods 0.000 description 1
- 210000004072 lung Anatomy 0.000 description 1
- 239000003921 oil Substances 0.000 description 1
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 description 1
- 238000011084 recovery Methods 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
- 238000007665 sagging Methods 0.000 description 1
- 239000000523 sample Substances 0.000 description 1
- 230000035939 shock Effects 0.000 description 1
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 1
- 239000000725 suspension Substances 0.000 description 1
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27L—REMOVING BARK OR VESTIGES OF BRANCHES; SPLITTING WOOD; MANUFACTURE OF VENEER, WOODEN STICKS, WOOD SHAVINGS, WOOD FIBRES OR WOOD POWDER
- B27L1/00—Debarking or removing vestiges of branches from trees or logs; Machines therefor
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27L—REMOVING BARK OR VESTIGES OF BRANCHES; SPLITTING WOOD; MANUFACTURE OF VENEER, WOODEN STICKS, WOOD SHAVINGS, WOOD FIBRES OR WOOD POWDER
- B27L5/00—Manufacture of veneer ; Preparatory processing therefor
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Forests & Forestry (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Control Of Cutting Processes (AREA)
Description
mz; . Tt.W
■ BR.-ING. W. HÖGER · DR.-ING. EUGEN MAIER · DIPL.- ING. W. STELLRECHT, AL Sc ^/ "
> j |
1 ' ' ' ... ■ ■ ■-■-'" ■■ ■ * ■ ■ tr-"·" » '■ ι
■■ -
Y ! ι
A 26 218 θ I
D 7122/38i Gm , > ' 24. Februar 1956
r-50
r-50
■ '■■■ ■ · ' ■ ' ■ .■ ■ ■ ι
Oanzer & Weasel G.m.lD»H., Furnierv/erk '
Reutlingen
Maschine zum Entrinden bzw. Schälen
von Baumstämmen '■
Maschinen zum Entrinden bzw. Putzen oder Schälen von Baumstämmen sind bekannt. Bei diesen Maschinen ist
der Baumstamm atimseitig zwischen zwei Dorne einge- ■
spannt; ein auf ihn einwirkender Antrieb versetst ihn um
die durch die Dorne gebildete Achse in Umdrehung. Gegen seine Umfangsfläche ist ein spanabhebendes Werkzeug angedrückt,
welchesam Stamm, parallel zu dessen Drehachse, entlang geführt wird'und daher eine in·Wendelform
verlaufende Arbeitsbahn und eine vorher einstellbare Arbeitstiefe hat. Dabei ist aber, um bei unrunden oder
am Umfang Knorren und Einbuchtungen aufweisenden Stämmen
immer für. jede Umfangsstelle diese Arbeitstiefe sicher su stellen, ein mit dem ./erkzeug in der Höhe seines
Arbeitsbereiches angedrückter und mit dem Werkzeug vorgeschobener Fühler vorgesehen, dessen radial sur
Drehachse verlaufenden Ausschlägen dag Werkzeug folgt«
A 26 213 e - 2 -
D 7122/38 i C-ffi
24. Februar 1956
r-50
24. Februar 1956
r-50
Dadurch ist die Arbeitstiefe an ^eclor UaiSan
fast durchweg gleich, da das Werkzeug von dsm dor>
Sterna abtastenden, dem Werkzeug gegenüber v.m ainen kleinen
Betrag voreileitden Fühle.·? stets in der gleichen Dinä;?i:agtiefe
gehalten v;ird.
Ein wesentlicher üfechteii haftet dieser fühlersteuerung
jedoch an« kurz "bevor das Werkzeug nm Lr.de d.on
Stammes anlangt, verliert der ihm vereilende rüLler seine
Auflage auf dem Stamm, fällt a'D und bewirkt eine vaerwünscht
große Eindringtiefe des VJerkaengeSj we:ll ©3
unter 6ev/iehts~ odex· Peclerbelastirig auf .dem Staiiia anfliegt
und nunmehr dieser 'Kraft nachgibt ur.d tiefer in
den Stamm eindringt* Infolge öle s3an wird der Stalin an is einen-;
beiden Biäen während des Söhälvorgar^;-"·" konisch tr or ,jungt»
Dieser Nachteil wfed nach dem Gegen'Btrnd de:c
Erfindung dadurch vermieden, daß ;5e ein Fühler. :ln
Vor 3 chub richtung des 'Wetfkseuge=» gGsehcn, vor und h:'.»-tft:e
dem Werkzeug angeordnet ist, vic'hei Mittel vorgesehen'
sind, um den jeweils hiiiter den Wsrk2öug laufendgü
Fühler auf der tieförliogenden, soeben bearbeits'ien
Staminoberflächo abzustützen.
ί/ Ι"
ν- !
A 26 218 e - 3 - Γ'
D 7122/38 i Gm
24. Februar 1956 :
r-50
Verliert nun der dem V/erkaeug voraneilende Püaler
Beine Auflage auf den Baumstamm, dann steuert inner noch der dem Werkzeug nacheilende Fühler das Werzeug,
so daß nach wie vor auch am Ende des St&mmes dia eingestellte Eindringtiofe beibehalten werden kanne
; : . Ein weiterer Vorteil de^ Anordnung zweier Fühler
f ■■ , · ·■ -
besteht darin, daß jede:·? Fühler einmal voreilend und
;■- \ ' . '' .- einmal nacheilend zum Werkzeug angeordnet sein kann .
,: ,;, und somit das Werkzeug in beiden Sichtungen arbeiten
• : ' kann·
Abstützrollen, die im Bereich des Werka-sugs von
·". ' schälenden Bearbeitungsiüaschinon im Sinne einer Tiefes.-begrenzung
vorgesehen oinä, sind schon belcamit* Hierbei
ist jedoch die Anordnung niclit so getroffen» daß
gleichzeitig die Einhaltung der Sclmittiefö über alle
Unebenheiten des Stammes hinweg Gesichert und en ie:? erseits
das Absacken des i7erkzer«gs kurz vcr Erreichen dee
Stammendes vermieden
Zweckmäßig sind beide Fühler auoh v.'ährend aas Betriebes
unabhängig zueinander in zum Baumstanm radialor
Richtung einstellbar, so daß der dsm Werkzeug joiveils
nacheilende Fühler damit auch bei verschiedener Eindringtiefe stets se eingesi&Llt worden kann, daß er
auf dem geschälten Teil des Batimstammes, also tiefer
A 26 218 e - 4 -
D 7122/38 i Gm
24. Februar 1956
r-50
24. Februar 1956
r-50
aufliegend, dennoch die gleiche Arbeit st riefe steuert.
AIa Fühler können Rollen, Gleitschuhe oder SgI.
verwendet werden. Zusätzlich zu je einem solchen Fühler, also z.B. zu einer Rolle, kann ein zwischen
Baumstammumfangsfläche und Fühlerunterfläche einzuführendes
Teil vorgesehen sein, das sich auf der geschälten Baumstamm-Oberfläche abstützt, und seinerseits
ebenfalls mit dem Terkzeug bzw. dorn Werkzeugträger
so verbunden ist, daß es auf die FJhrong des
Werkzeuges in bezug auf die Eindringtiefe im Stnrcm
Einfluß hat»
Zum Niederdrücken eier fühler gegen den !B
können Federn oder andere Kittel verwendet werden.
Diese können auf die Werkzeuge und/oder einen diese
tragenden Träger einwirken.
Es ist bekannt, daß die üaifsngsflache eines Baumstammes
besonders bei tropischer.■ ΐ/.ölzera sehr um;egelmäßig
sein kann. Da diese Ungleichmäßigkeiten oft in
Form eines Knollens oder dgl. oft unvermittelt aus der Umfangsfläche des Baumstammes herausragea,' würde
ein normaler Fühler das Werkzeug·so steuern, daß diese
Auswüchse stufenweise bearbeitet werden»
A 26 218 θ ~ 5 -
D 7122/38 i Gm
24. Februar 1956
r-50
Um dies zu vermeiden, kann vorgesehen sein-, daß
Fühler und Werkzeuge um eine quer zur Voraehubrichtung
des Werkzeuges und parallel zur Tangente an der
Arbeitsstelle liegende Achse vercehwenkbar sind.
Dadurch ergibt sich» da/3 die Auflagefläche dos Werkzeuges stets im wesentlichen parallel zur jeweils
darunter liegenden Staminoberf lache verläuft, Sin εο
gestaltetes Werkzeug stallt sich also auch bsi un~ vermittelt und verhältnismäßig steil aus dev Umfangafläche herausgöwachsenen Auswüchsen mit seiner Auf-
lagelinieoder Fläche in jedem Augenblick des Vorschubes durch Verschwenken um diese Qucrcehse parallel
zu der darunter liegenden Urafangsfläclie des Baum -
■ F\; % i In den "Zeichnungen ist ^lin kn sf ünrüngsbei spiel ■ :;; ■·
des Gegenstandes der Ezfinänng schematisah dargestellt £
es zeigen: ,..■■■:.■ . [. '■■'.■■.■:·,;■>':.'·.;■....■.--...^ . ■■':■.:■;■■':■', ■;■_■■ ["'.:'^y-;- ^)'-.■■'■;■■:
Fig. 1 den zu. putzenden stairra mit Support.;und
: Drehstahl und ein,: federnd gegen öen
. '.V; [■■■■■';... Staran sich legendes Führ-avigsrollenp aar, :'.' ' ■
Fig» 2 für das FühningsrolXenpaar vor^esehano
Druclcfedern yerochiedensr Lunge und Stärke,
Fig. 3 einen ait'Eigenantrieb ausgestatteten
u. 4 ' ■ ■''■'■ ..-'■■ ■■ ·.·■■■■ ■-..■'
rotierenden Fräsor>
''■■'■■■ A 26 218 θ - 6 -
A θ
D 7122/38 i Gm
24. Februar 1956
r-50
Pig* 5 eine Gruppe von Fräsern, die von je einer
Führungsrolle seitlich begrenzt wird, r · Fig. 6 im Winkel.versetzte Fräser,
Fig. 6a eine Gru$$e Platterkreissägen,
Pig. 7» 8, 7a je eine Vorrichtung für die Führungs-
rollen zum Abstützen der über der bearbeiteten Fläche schwebenden Holle beim Überschreiten
des Stammendes durch die zugeordnete Rolle,
Fig. 9 den höher als der zu bearbeitende stamm
u. 10.
angeordneten .Doppelhebel als Träger des
Werkzeugs und seines Antriebsmittels, in Arbeitsstellung des Werkzeugs und .in Bereit
schaftSDtellung desselben,
Fig. 11 die Frontansicht der Staramputzmaschine,
Fig. 12 um eine waagrechte Achse schwenkbarer Werk··
zeugträgerliopf,
Fig. 13 Werkzeugaufhängung an einen Tsr-drehstab, mit
Einrichtung für schwenkbare Lagerung des Werkzeugträgers als Ganzes ma eine v;?/
Achse.
Das in der Höhe 1 Pig. 1 vom. Sts.r-m 2 sr folg en
Ablösen der Außenhaut geschieht durch das äreiistsblartige
Werkzeug p} für das der Support 4 die Sinspannujag
abgibt. letzterer ist zugleich daa lager für das Führungs~
rollenpaar 556. Durch die Kräfte, denen die Rollen durch
die Druckfedern 7, 6, 9 unterworfen sind, haben sie
A 26 218 θ
■D 7122/38 i Gm
24. Februar 1956
r-50
■D 7122/38 i Gm
24. Februar 1956
r-50
das Bestreben, sich in Richtung sun Stamm 2 au verlagern»
Da der zu bearbeitende Stamm Hebezeuge .aotv/onöig
macht, um ihn umlaufend zu lagern, ferner das Einlagern des Stammes wegen seiner Trägheit und Scbvere
einen gewissen Spielraun erfordert zwischen ihm und dem Support, der an ihm nach erfolgter Einspannung
entlang wandern soll, und schließlich deswegen, weil die zur Bearbeitung anfallenden Stämme die unterschiedlichsten
Formen und Durchmesser haben, muß der Support
aus einer verhältnismäßig weit abgelegsneii Bereitschaft
s st ellung aus an el es Stamm herar.geholt werden.
Zum Zwecke der Einjustierung des ^erkseugs 10 Fi^. 2
gegenüber dem Stamm 11 empfiehlt es sich dahtr, den
Support mehrteilig (12, Vj) zu machen und Druckfedern
14, 15 von unterschiedlicher Länge und Stärke vol-zu-·
sehen, um außer einem längen Federv/eg für das Werjkseug
und seine Führung or oll en 16» 17 eine öor JOinsinstellung
vorausgehende G-robeinst ellung mn eiveidrsn,
die sich zeitsparend auswirkt.
Wenngleich der StaE.m ualil-jft, kor rat v.s.r. on.';efic2iti
der erheblichen Ausdehnung seiner län^e and se.Vics Umfang
s mit dem Abschälen seiner Oberschicht schneller
»P-
I -
Δ 26 218 e "
D 7122/38 i Gm
24. Februar 1956
r-50
D 7122/38 i Gm
24. Februar 1956
r-50
- 8
voran, wenn man dem Werkzeug eine Eigenbev/egung erteilt. Demgemäß ist nach Fig. 3 und 4 als Werkzeug
ein rotierender Fräser mit Eigenantrieb 18. 19 gewählt.
Es geht aber noch schneller, wenn man mehrere Fräser dieser Gattung - 20, 21, 22, 23 - zu einoia einheitlichen
Y/erkzeug gemäß Fig. 5 zusammenfaßt, nan
braucht dabei nur darauf zu achten, daß der Y/erkseug™
vorschub mit dem Widerstand in Einklang gebracht, wird.,
der durch die WerkaeugzusammenfasGung höher geworden
ist. Zweckmäßigerweise richtet man es von vornfcai'ein
so ein, daß die einseinen Präserräder 24, 25- 26 >
27 Fig. 6 um gleichmäßige YJinkel zueinander versetzt sind.
Statt der Fräser können auch Flatterkreissägen ^osUiß
Fig. 6a, auch Fräsketten veiTvandet v/erden, oben spanabhebende
Werkzeuge.
hui * *"
Y-*
Es erscheint notwendig, die "beiden -»gegen aolche
anderen !Durchmesser austauschbaren (28a, 29a Fig. 5) -
Führungsrollen 28, 29 so anzuordnen, daß si? die S'räser-
gruppe 30 zu deren beiden Stirnseiten begrc-virien» Konmt
man nämlich gemäß Fig. .7'.mit dem Werkzeug'an das
Stammende heran, so Λ7ΐ2?& die StaTcmondkaxrte zuerst von
der Führungsrolle 28 überquert s mit der Folge,''daß.
Eolle und Werkseug 28, 30 v.m. das YaR 37 eier abgehobenen
Schichtdicke absacken imd die bisher über- der bearbeiteten Fläche 31 schwebend erhaltene sugeordnete
A 26 218 e - 9 -
D 7122/38 i Gm
24. Februar 1956
Führungsrolle 29 sich auf diese Fläche absetzt, wa3
aber bedeutet,- und auch voraussetzt ~ daß das Werkzeug 30 an der Stammendstelle tiefer als vorgesehen
in da3 Holz einschneidet. Um das zu vermeiden, ist
jeder Führungsrolle ein Unterlegschuh 32 Fig. 7, 8 beigegeben· Diene z.B. sichelförmigen Schuhe haben
Sehwenkarffie 33, 34 als Träger, vermittels deren das
Unterlegen der einen und anderen Rolle mit Handhebeln 35, 36 durchführbar ist, wenn je nach der Vorschub-
' richtung die eine oder andere Rolle um das Maß 37
Fig. 8 über der bearbeiteten Fläche abzustützen ist.
Gemäß Fig. 7a sind die Führungsrollen durch Gleit
schuhe ersetzt j welche als um die Achse 32b schwenkbare
Stützhebel 32a ausgebildet sind*■ Diese wiederum sind
gelenkig mit. Hand- und Sperrhebeln 35a verbunden, ver mittels welcher die Stützhebel zur 'Regelung der
Schnittiefe relativ zum Werkzeug^einstellbar sind
(32a·, 35a')·
Vorteilhaft erweist es sich, einen hochgelegenen
Support 38 Fig. 9 in3 Auge zu fassen und ihn als
Auflager zu benutzen für einen Doppelhobel 40, 42,
dessen Drehachse 39 über dem Support und parallel zur
-10-
A 26 218 θ -ΙΟΙ) 7122/38 i Gm
24. Februar 1956
24. Februar 1956
r-50 ,■ ■.. ;.-■ ■■-'.
Vorschubrichtung liegt. Bei entsprechend gewählter "
Hochlage kann man es dann so einrichten, daß man
den Stamm zum Abnehmen der Deckschicht an seinem Scheitel angreift. I5azu gehört, daß ein den Stamm
zugekehrter Werkzeugtragarra 40 in bezug auf seine Länge so bemessen ist, daß er die Spanne von der
Drehachse de3 Doppelhebels bis zum Stammscheitel
überbrückt, in welchem :?allo das Werkzeug am freien
Ende dieses Hebelarms angesetzt und dieser Hebelarm Tragarm des \7erkzeug3 ist. Ist für dasselbe ein
Eigenantrieb 41 vorgesehen, so dient der andere rückwärtige Hebelarm 42 als träger des Antriebsmotors. Es sind dann für einen geeigneten Gewichtsausgleich
nicht eigens dafür berechnete Gewicht3~
massen bereitzustellen» Als geeignet erweist sich ein
nur annähernder Ausgleich? Ton Vorteil ist es. die last 30 zu verteilen, daß werkzeugseitiß stets ein
gewisses Übergewicht blaibt. Es kommt dann iiz-aftiiängig
von der jeweiligen Neigang3lage des tforkseugtra^arias
40 praktisch nicht darauf an, welche Dicke der z-j.
bearbeitende Stqmm besitzt. In jedem Falle reicia·; viel
mehr das gewählte üborgowicht aus, dom Werkzeug
gegenüber dem Holz den aötigen Aüflageäruck zu erteilen. Den rüeicwärtigen Hebelarm 42 des Loppelixebels
und einen vom Boden aus leicht zugänglichen Handhebel
43 verbindet ein Hebelgestänge, in das ein IPederpuffer
44 eingefügt ist, der die Aufgabe hat, die auf
A 26 218 θ - 11 - :
D 7122/30 i Gm fc ^
24. Februar 1956 " !
- ■'■ ■ ■·-■■ ■ ..: -.■■■ :■ - ;..:■■■■ ■■ . ■ )
das Werkzeug ausgeübten Stoßwirkungen unschädlich
zu machen, insoweit dio Stöße nicht schon vom )
Doppelhebel und seinen Aufbauten eine genügende \
Dämpfung erfahren. Eingefügt in das Hebelgestänge vom Handhebel zum Doppelhebel ist ferner die Gewindespindel
45 mit dem Handrad 46. Sie faßt z.B. zwei aus dem Gestänge herausgegriffene Hebel zusammen
und macht es möglich, eine Grobeinstellung des Doppelhebels zu erreichen so daß mit dem Handhebel
43 nurmehr im Kleinen das Werkzeug gegen don Stammscheitel zur Anlage gebracht/werden braucht.
Für einen verhältnismäßig dicken Stamm 47 ist eine
ausgeprägtere Steilstellung 'des:Werfcseugtragaraii3 40
Fig. 10 nötig. Man erzielt-.'sie schnelles?-und macht
sie in kürzerer Zeit rückgängig, wenn -man-dazu die
GestängQV3rlägerung auf dem Wsge über die Gewindespindel
49 und ihr Handrad 50 vollaie&t.
Lagert man am 7?er':3eüßt::'agarn 48 das Yierfcs sug,
den Fräser 50 Fig. 11, dac mit eeinem Antriebsmotor
41 in Treibriemenverbindung 51 steht, so,, daß es
um die mittlere längsachse 52 des Tragarms in eine zur lotrechten geneigte Stellung 53, 54 drehbar ist,
so lassen sich Buckel 55 Jig. 12 am Stamm übesnvinden,
ohne die Gefahr nicht einwandfreier Fräsarbeit in
Kauf nehmen zu müssen. Denn olsne die Möglichkeit der
■\ IT' * · .■'■!
A 26 218 θ - 12 - ^
D 7122/38 i Gm
24. Februar 1956
r-5 0
Wsrkzeugneigung nimmt die bearbeitete Fläche
Treppenstufencharakter an. Beim Heranfahren des Erasers 30 in der zur Stammlängsrichtung parallelen "
Vorschubrichtung 56 an den Buckel 55 dreht sich der Präser allein aus Gründen verlorenen Gleichgewichts
um die Achse 52. Er spricht auf die Buckelsteigung an und kippt aus seiner ursprünglich aufrechten Lage
in eine Schräglage im der Vorschubrichtung entgegengesetzten Sinne. 33a sich die Frontlinie des Messersatzes der Buckelsteigung anpaßt, spielt sich das :
Werkzeug jeweils in die Arbeitsstellung ein. ;
Um den Fräser :ln ssine Anfangslage zurückzuführen,
richtet man es so ein, daß der Übergang in seine Neigungsstellung auf Kosten der Spannung einer Fader
erfolgt, daß z«B. der Prüsertragarm als Stab 57 '
ausgebildet ist, der sich als Sorsionsstab eignet. . ]
Dieser Verdrehungsart dos Tierkaeuga und 5'rässrtrag-' a
arms 30, 57 steht auch das parallel zu ihm gelegte |
Präser 30 nichts entgegen. Dö£n als dieses Mittel dient
ein Riemenbündel 51» das die Verschränkung des Fräser- tragarms ohne besonderes Zutun mitmacht.
Die zu putzenden Stämme werden nacheinander zwischen zwei Tragböcke! gespannt, von denen der eine -
vgl. Fig. 11 - ortsfest, der andere beweglich, nänlicli
A 26 218 e - 13 -
D 7122/38 i Gm
24. Februar 1956
r-50
24. Februar 1956
r-50
auf Schienen verfahrbar angeordnet ist. Der Präs er 30
an seinem Werkseugtragarm 48 wird gemäß Fig. 10 von
einer hochgelegenen Bereitschaftsstellung aus mit
Hilfe des Handrado 50 dem Staronscheitel angenähert,
vermittels des Handhebels 43 vollends - nach Pig» 9 auf den Scheitel abgesetzt. Der in beiden Stammlängsrichtungen
mögliche Vorschub des Tragarms mit dem Werkzeug wird zweckmäßig von einem mit Wendegetriebe
versehenen Antriebsmittel abgeleitet, bo daß sich die Einrichtung so ergänzen läßt, daß
an den Stammendstellen von der einen Vorachubrichtung
in die entgegengesetzte automatisch umgeschaltet v/ird.
»14-
Claims (6)
1. Maschine zum Entrinden bzw. Schälen von Baumstämmen mit einem an den Umfang des rotierenden
Baumstammes angedrückten und längs der Drehachse vorgeschobenen Werkzeug z*B. Messer, Fräser ο«dgl.,
wobei ein den Stammumfang in der Näha der Arbeitsstelle abtastender Fühler die Beibehaltung der
Arbeitsstufe siche-rt, dadurch gekennzeichnet, daß je ein ]?u)aIef/C28, 29), in Vorsohubi'ichtung dos
Werkzeuges gesehen,'.'vor und hinter dem Werksaug angeordnet ist, wobei ■.Mittel (32) vorgesehen sind,
um den jeweils hintere deni. ',Yerksseug laufenden ]?ühler
auf der tief erliegend en,, soeben bearbeiteten StaMä-Oberfläche
abzustätzen. '
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch ■ gekennzeichnet,
daß beide Fühler (28, '29, 32a) auch während des Betriebs unabhängig voneinander in zum· Baumstamm
radialer Richtung einstellbar· sind.
3. SSaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß zusätzlich zu jedem Fühler (28, 29, 32a) ein
/zwischen ·Baumstammumfangsflache und Fühlerunterfläche/einzuführender
Gleitschuh ο. dgl. (32)
A 26 218 e - 15 -
D 7122/358 i Gm
24. Februar 1956
r-50
24. Februar 1956
r-50
[ vorgesehen i3t, der sich auf der geschälten Baum-
stammoberfläche abstützt.
4. Maschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekenn-
zeichnet, dass als Fühler an an sich bekannter
S Weise Rollen (28, 29) dienen.
5. Maschine nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Fühler Gleitschuhe (32a) dienen.
6. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5» dadurch
gekennzeichnet, daß die Fühler (2S- 29, 32, 32a) unter Federwirlcung (7, 8, Qj 14, 15) gegen den
Stamm anliegen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED7122U DE1720358U (de) | 1953-10-09 | 1953-10-09 | Maschine zum entrinden bzw. schaelen von baumstaemmen. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED7122U DE1720358U (de) | 1953-10-09 | 1953-10-09 | Maschine zum entrinden bzw. schaelen von baumstaemmen. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1720358U true DE1720358U (de) | 1956-04-12 |
Family
ID=32662039
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED7122U Expired DE1720358U (de) | 1953-10-09 | 1953-10-09 | Maschine zum entrinden bzw. schaelen von baumstaemmen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1720358U (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2732173A1 (de) | 1977-05-11 | 1978-11-16 | Zehev Tadmor | Verfahren und vorrichtung zur verarbeitung von festem und viskosem, polymerem kunststoff |
| US4412067A (en) | 1981-12-12 | 1983-10-25 | Degussa Aktiengesellschaft | Process for the continuous polymerization or copolymerization of trioxane |
-
1953
- 1953-10-09 DE DED7122U patent/DE1720358U/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2732173A1 (de) | 1977-05-11 | 1978-11-16 | Zehev Tadmor | Verfahren und vorrichtung zur verarbeitung von festem und viskosem, polymerem kunststoff |
| US4412067A (en) | 1981-12-12 | 1983-10-25 | Degussa Aktiengesellschaft | Process for the continuous polymerization or copolymerization of trioxane |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2353895B2 (de) | Vorrichtung zum zerschneiden von glasstraengen | |
| DE2643655B2 (de) | Rohrschneidevorrichtung | |
| DE1720358U (de) | Maschine zum entrinden bzw. schaelen von baumstaemmen. | |
| DE960671C (de) | Entrindungsmaschine | |
| CH340700A (de) | Verfahren zum Perforieren von Papier und Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens | |
| DE1093288B (de) | Schneidvorrichtung zum Ausschneiden des Griffendes des Aufreissbaendchens | |
| DE626439C (de) | Vorrichtung zum Schneiden von Furchen oder Einschnitten in der Laufflaeche von Gummireifen | |
| DE441198C (de) | Vorrichtung zum Entrinden und Schaelen von Rundhoelzern | |
| DE1602632A1 (de) | Vorrichtung zum Ankuppen von auf feste Laengen zu schneidenden Drahtlaengen,insbesondere fuer C-foermig gebogene Kettenglieder | |
| DE102006039210B4 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Zerteilen rotationssymmetrischer Hohlkörper aus Metall oder Kunststoff | |
| DE952858C (de) | Verfahren zum Zufuehren von stangenfoermigem Material zu einer Schaelmaschine | |
| DE1199966B (de) | Holzentrindungsmaschine | |
| DE879822C (de) | Maschine zum Abschneiden von Zigarren, Zigarillos und aehnlichen Gegenstaenden | |
| DE525704C (de) | Maschine zum Abschneiden von Kapseln auf Flaschen | |
| DE935236C (de) | Vorrichtung zum Schneiden von blaettrigem Material, insbesondere Tabak | |
| DE586013C (de) | Messerputzmaschine mit zwei durch Handantrieb bewegten Walzen | |
| DE40880C (de) | Absatz-Fräse- und Beschneidemaschine | |
| DE569404C (de) | Maschine zum Beschneiden des Oberledereinschlags von aufgezwicktem Schuhwerk | |
| DE52974C (de) | Längsschneide - Vorrichtung an Papiermaschinen | |
| DE415986C (de) | Stehbolzenherstellung | |
| DE688422C (de) | Vorrichtung zum Verbinden von Leder und aehnlichen weichen Stoffen | |
| CH100932A (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Zigaretten. | |
| AT43587B (de) | Rindenschälmaschine. | |
| AT265620B (de) | Entästungsmaschine | |
| DE1429879C (de) | Vorrichtung zum Abnehmen einer Ober fiachenschicht von Fischen, Fleischstucken od dgl |