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Maschine zum Abschneiden von Zigarren, Zigarillos und ähnlichen Gegenständen
Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine, mit welcher Zigarren, Zigarillos und
ähnliche Gegenstände auf Länge geschnitten werden; sie «eist eine Schneidcorrichtung.
Einrichtungen für die Zuführung der Gegenstände zur Schneidvorrichtung sowie Vorrichtungen
für die Wegführung der auf Länge geschnittenen Gegenstände auf.
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Die Erfindung bezweckt in ürster Linie die Schaffung einer Maschine,
mit welcher alle Zigarren, Zigarillos u. dgl. genau auf Länge geschnitten «-erden
können, und zwar sowohl am Mundstuck als auch am Feuerende, ohne daß diese Gegenstände
hierzu von Hand genau geordnet werden müssen.
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Zu diesem Zweck wird die Mascbiine. gemäß der lrfitidung so ausgebildet,
daß die Vorrichtung für (las Zuführen der Gegenstände einmal ein Förderband aufweist,
dessen Oberteil sich in der Richtung nach der Schneidvorrichtuag bewegt, und außerdem
einen Riemen, dessen einer Teil in Höhe der Gegenstände über dem Förderband sich
in der gleichen Richtung und mit der gleichen Geschwindigkeit bewegt wie das erwähnte
Oberteil des Förderbandes, wobei sich dieser Teil des Riemens gleichzeitig in: der
Richtung der Bewegung der Mitte des Oberteiles des Förderbandes nähert.
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Ein: weiterer Zweck der Erfindung besteht darin, die zu be@arlaeitend-en
Zigarren; Zigarillos od. dgl. schnell bearbeiten zu können, ohne daß darunter die
Genauigkeit der Bearbeitung leidet.
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Zu diesem Zweck wird gemäß der Erfindung die Maschine so gebaut, daß
die Schneidvorrichtung mindestens eine Trommel umfaßt, ferner einen
Halter
für den Gegenstand, der sich mit dieser Trommel mitbewegt, ,ein erstes Messer, das,
sich mit dieser Trommel mitbewegt und gegen welches der Gegenstand angedrückt wird,
Vorrichtungen;, durch welche die. Trommel in Drehung versetzt wird, sowie ein zweites.
Messer, das, in b:ezug auf ein Gestell fest angeordnet ist und sich gegen das erste
Messer hin bewegt.
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Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist die Maschine
derart, daß in, dem auf der Trommel befindlichen Messer eine Öffnung mit schneidendem
Rand vorgesehen ist und ferner Mittel angeordnet sind, die den Gegenstand gegen
diesen Rand drücken.
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Andere Vorteile und Eigenschaften der Erfindung ergeben sich aus der
Zeichnung in Verbindung mit der Beschreibung einer Maschine für das Abschneiden
von Zigarren, Zigarillos und ähnlichen Gegenständen gemäß der Erfindung. In :der
Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des. Gegenstandes der Erfindung dargestellt;
es zeigt Fig. i eine schaubildliche Seitenansicht der Maschine gemäß der Erfindung,
Fig. 2 eine schaubildliche Teilansicht der Maschine :gemäß, Fig. i, Fig. 3 eine
teilweise, im Schnitt dargestellte Vorderansicht der Maschine, wobei jedoch einige
Teile weggelassen sind, die Fig. q., 4a und 4b einen Schnitt nach der Linie IV-IV
in Fig. 3; die - Fig. 5 und 5 ä einen Schnitt nach der Linie V-V in Fig. 3, Fig.
6 eine Teilansicht von oben, ' 7 eine in vergrößertem Mantel dargestellte: F
lg.
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Teilansicht nach Fig. 3 im Schnitt und Fi.g. 8 einen Schnitt gemäß
der Linie VIII-VIII in Fig. 7, In den verschiedenen Figuren sind für gleiche Teile
gleiche Bezugszeichen verwendet.
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Die Maschine gemäß. der Erfindung weist zwei Seitenteile i und 2 auf,
die die übrigen Maschinenteile tragen. Diese Seitenteil: i und 2 wenden durch eine
Distanzstange 39 zusammengehalten, denen Enden mit Gewinde versehen sind
und die durch vier Mutbern 89 befestigt ist. Eine Stange 4o, die neben anderen Zwecken
auch zum Zusammenhalten der Seitenteile i und 2dient, .ist in gleicher Weise an
.diesen Teil :enbefestifgt. Die Stange 4o trägt eine Trägerplatte 9o, auf. welcher
ein Motor 91 befestigt ist. Die Trägerplatte 9o und der Motor 9i sind also um die
Stange 40 schwenkbar. Der Motor 9i ist durch ein Staubschutzblech 83 abgedeckt,
das zwischen den Seitenteilen i und 2 eingebaut ist. Auf der Welle 9.2 des Motors
9 1 sitzt eine Riemenscheibe 93, die einen: Riemen 94 antreibt. Dieser Riemen
94 treibt seinerseits eine Doppelriemenscheibe 49 an, die ihrerseits den Riemen
95 antreibt. Die Do:ppelriemenischeibe 49 ist auf der Welle 96 befestigt, die durch
ein mit einem Kugellager versehenen Lagerteil 97 getragen wird:, der in. dem Seitenteil
i eingebaut ist. Der Riemen, 95 treibt die Riemenscheibe So an. Diese Riemenscheibe
50 sitzt starr auf der Welle io, die in zwei Kugellagern i i gelagert ist. Jedes
der beiden. Kuggellager ii ist an ,einem der beiden Seitenteile i und 2 zwischen
zwei Halteteilen 12 befestigt. An einem: Außenende der Welle 1o ist .ein, Kettenrad
55 vorgesehen. Dieses: Kettenrad 55 ist auf der Welle iö verstellbar, kann also
in einem gewissen Winkel über der Welle verdreht und dann festgestellt werden und
treibt durch .die .Kette 98 das Kettenrad 56 an: Dieses: Kettenrad 56 sitzt starr
auf einer Welle 57 und treibet diese an. Die Welle 57 ist. in zwei Kugellagern gg@
gelagert, die in. den. Seitenteilen i .und 2 eingebaut sind:. An den Seitenteilen
i und 2 befinden sich zwei: Konsolen. ioo und ioi. Zwei in diesen Konsolen angeordnete
Kugellager 68 tragen eine Welle io2. An jeder der beiden . Wellen 57 und 102 sind
je zwei Kettenräder 58 vorgesehen. Diese Kettenräder sind paarweise durch die Ketten
59 verbunden. Auf jeder der Ketten. 59 sitzen zwanzig Elemente 6o, welche die zu
schneidenden Zigarren zu den Messern bringen.
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Je ein Kettenrad 66 ist auf der Welle io2 und auf der Welle 67 vorgesehen.
Diese Kettenräder sind durch die Kette 103 verbunden: Die Welle 67 ist in zwei.
Kugellagern 68 gelagert, die i.nf den Konsolen ioo und ioi eingebaut sind. Die Welle
67
treibt ein Förderband 7o an, das über diese Welle sowie über die Welle
104 läuft, die gleichfalls in zwei auf den Konsolen ioo und ioi eingebauten Kugellagern
68 gelagert ist. Die Wellen 67 und 104 tragen je zwei Kettenräder 69; auf denen
die beiden zum Förderband 70 gehörenden Ketten io5 laufen: An zwei Stellen
wird das Förderband 7o durch Rollen 1q:8 gestützt, die in Lagern 149 laufen, die
ihrerseits an Stützgliedern 15o angebracht sind. Diesle Stützglieder werden durch
Schrauben, i51 auf Stangen 81 festgestellt, .die ihrerseits durch Muttern i52# in
dem Querstück 153 befestigt sind, welches die beiden Konsolen ioö und zoi verbindet.
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Die längs der Konsolenwand ioi angeordneten Kettenräder 58 können
auf den Wellen 57 und ioz hin und her geschoben werden. Dies ist notwendig, weil
nicht alle Zigarren bzw. Zigarillos, die auf dieser Maschine bearbeitet werden,
die gleiche Länge haben und infolgedessen der Abstand zwischen :den Elementen 6o
der beiden, Ketten 5g einstellbar sein muß. Zu diesem Zweck können die ob:enerwähn.ten
Kettenräder auf ihren Wellen mittels .eines Elementes 6a verschoben werden, das
auf dem mit Gewinde versehenen Bolzen 144 befestigt ist. Dieser Bolzen 1q:4 kann.
in das auf der Konsole ioi befestigte Gewindestück 64 mehr oder weniger eingeschraubt
werden.
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Auf dem Element 6a und auf der Konsole ioo sind Bolzen 6.1 befestigt,
anderen Außenenden sich eine Hülse 145 befindet, in welcher mit Hilfe -einer Schraube
146 ein punktförmiger Führungsfinger 147 für die Zigarren oder Zigarillos. befestigt
ist.
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Eine auf der Welle 67 vorgesehene Riemenscheibe 72 treibt :durchei:nenRiemen
i o6 die gezahnt, Rolle 79 an. Die Rolle 79 ist in einem auf einem: Träger 77 montierten
Kugellager 78 :gelagert. Dieser Träger 77 ist um eine kurze Welle 107 schwenkbar,
die in einem durch zwei: Bolzen io8 auf ,der Konsole ioi
1:°festi.gten
Halter befestigt ist. Am Außenende des Trägers 77 ist eine Schraube 8o vorgesehen,
die auf der Konsole ioi anschlägt, so daß beim mehr oder weniger tiefen Einschrauben
der Schraube 8o die Höhe des Trägers 77 und damit die der Rolle 79
eingestellt
wird. Ein Blech 82, das den Teil eines Trichters bildet, wird ebenfalls durch den
Träger 77 gehalten. Die anderen Bleche 15,4 des Trichters sind unmittelbar durch
die Konsolen, ioo und: ioi befestigt.
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Auf der Konsole ioo sind durch vier Schrauben iog zwei Stützen 73
befestigt, die die Riemenscheiben 74 und 75 tragen. Ein Keilriemen 76 läuft
über diese Riemenscheibeni und bewegt sich nahezu in der gleichen Richtung wie .das
Förderband 7o. Die dem Förderband 70 zugekehrte Seite des Riemens 76 nähert
sich jedoch der Mitte des Förderbandes in: der Bewegungsrichtung.
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Der Antrieb des Riemens ;76 geschieht wie folgt Über die Doppelriemenscheibe
74 läuft auch der Riemen i io, der durch die auf der Welle 67 befestigte Riemenscheibe
i i i angetrieben, wird.
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Die auf der Welle io2 vorgesehene Riemenscheibe 65 treibet durch den
Riemen 112 die Riemenscheibe d.6 an. Die Riemenscheibe 4.6 sitzt fest auf der VVelle4d,
die von zwei in den Seitenteilen i und -leingebauten und durch. Spannstücke .48
gehaltenen. Kugellagern .1 .7 getragen wird. Auf der t'elle .LI ist eine Trommel
.a.5 vorgesehen, auf welcher ein Transportriemen 51 läuft. Dieser Transportriem-en
51 läuft ferner über eine zweite Trommel 53. Diese Trommel 53 dreht sich. um eine
Welle 113, die durch zwei Schrauben. 11:I auf zwei Stangen 52 festgestellt wird.
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Damit der Transportriemen 51 ;gespannt werden kann, muß der Abstand
zwischen den Trommeln 45 und 53 einstellbar sein. Zu diesem Zweck ist die Trommel
53 verstellbar.
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Die Verstellung ist wie folgt möglich: An: den Seitenteilen; i und
2 sind zwei Konsolen 115 und 116 befestigt, die durch Querverbindungen 117 und 118
miteinander verbunden sind. Durch Öffnungen, die in diesen Querverbindungen vorgesehen
sind, gehen die Stangen 52 hindurch, die am Ende mit Gewinde versehen sind. Die
Stangen 52 werden durch Muttern iig gehalten, die an beiden Enden der Querverbindung
117 auf dem mit Gewinde verseeh-enen Ende der Stangen 52 angebracht sind. Zwischen
den Muttern und der Querverbindung 117 sind Unterlagscheiben. 120 vorgesehen. Ein
Kasten 54 hängt mit zwei Hülsen an den Stangen 52 und kann; auf diesen Stangen:
hin und. her geschoben werden.
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Auf der oben bereits erwähnten Welle io sitzt eine Trommel 15, an
der sich die Halter 13 für die im folgenden näher erläuterten Messer befinden. Die
Trommel 15 kann auf der Welle io verschoben werden, auf der sie jedoch drehfest
mittels eines Stiftes 121 angeordnet ist. Diese starre Verbindung wird noch verstärkt
durch einen Bolzen 63, der die Riemenscheibe 5o mit der Trommel 15 kuppelt.
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Der Abstand zwischen Riemenscheibe 5o -und Trommel 15 ist ebenfalls
verstellbar. Auf der Trommel 15 befinden sich sechs Halter 13 für die Messer 16.
Die Messer 16 sind in den. Haltern 13 durch Schrauben. 122 und mittels. einer einstellbaren
Klaue 37 befestigt. Die Halter 13 sind in der Trommel 15 verstellbar und können,
sich in dieser Trommel nicht drehen; das Drieheni wird durch .einen in den Figuren
nicht dargestellten Stift verhindert. Ein Bollen, 1-23 drückt mit seinem Kopf gegen
eine Platte 12d., die ihrerseits gegen. die Trommel 15 preßt und in den. Halter
13 geschraubt ist. Die Feder 14 versucht die Halter 13 von der Platte 12.. wegzudrücken.
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Auf der Welle io befindet sich noch, eine zweite Trommel 17, die auf
der Welle io verschoben werden kann, jedoch mittels eines Stiftes 121 auf der Welle
drehfest angeordnet ist. In der Trommel 17 sind sechs zylinderförmige Öffnungen
vorgesehen, in welche sechs Büchsen. 18 eingeklemmt sind. Jede dieser Büchsen 18
hat im Innern, sechs Rillen von gleicher Tiefe wie die der Welle i9, in denen: sich
kleine Kugeln 126 befinden. In den Büchsen 18 befinden sich die Wellen 1g, die gleichfalls
sechs Rillen 127 für die Kugeln 126. aufweisen. Die Wellen ig können daher in ihrer
Längsrichtung in, den Büchsen i8 bewegt werden:. Auf beiden Seiten der Wellen i9
sind Staubkammern 2o vorgesehen. An .einem der Außenenden, der Wellen ist außerdem
ein Halter 2i für eine Rolle 22 angebaut. Eine Feder 2d drückt einerseits auf eine
auf die Büchse 18 geschraubte Mutter 25 und andererseits auf eine Unterlagscheihe
23, die an dem Halter 21 anliegt. Die Rollen22 laufen in Kugellagern und drücken
ständig auf einen mit dem Seitenteil :2 fest verbun, denen: Nocken 87.
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Am Ende der Welle ig sitzt ein Element 129, in. welchem ein Bolzen
130 festgeklemmt ist. Dieser Bolzen trägt an seinem Ende eine Klaue 27, die
also starr mit der Welle i9 verbunden ist. Indem Halter 21 und dem Element 129 sind
die Kugellager 26 bzw. 29 eingebaut. Diese Kugellager tragen eine Welle 30, auf
deren Ende ein: Träger 131 für einen Bolzen 132 sitzt. Der Träger 13z kann auf der
Welle 30 verdreht werdeni. Dies kann, dadurch. ge-
schehen, daß der
Bolzen 33 gelöst wird, so daß die beiden: Lippen des Trägers 131 weniger dicht beieinander
sind'. Der Bolzen 132 trägt seinerseits eine Klaue 31. Ein Stellring 85 ist auf
der Welle 30 verstellbar angeordnet. Dieser Stellring 85 wird: durch eine Druckschraube
133 festgestellt. Eine Feder 84 ist mit einem Ende mit .dem Stellring 85 und mit
dem anderen Ende mit dem Halter 21 verbunden. Auf der Welle 30 sitzt außerdem
ein Halter 34 für eine Rolle 35. Diese Rolle ist in einem Kugellager gelagert. Die
Feder 84 wirkt in d,er \7#Teise auf die Welle 3o, daß .die mit .dieser Welle fest
verhundene Klaue 31 in Richtung auf die Klaue 27 gezogen wird. In einigen Stellungen
der Trommel 17 wird die Wirkung der Feder jedoch dadurch aufgehoben., daß die Rolle
35 gegen. einen Nocken 88 stößt.
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Die Trommel 17 trägt ebenfalls Messer 32, die auf die gleiche Weise
in dieser Trommel befestigt sind wie die Messer 16 in der Trommel 15. In diesen
Messern befindet sich je eine Öffnung 36,
die- zum Schneiden von
Zigarillos, ohne Schulter (gerade oder konisch) dient.
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Zwischen den, Seitenteilen i und 2 sitzen oben ferner zwei Wellen
3 und 38, die gleichzeitig als Verbindungsstangen dienen. Die Welle 3, die ,gemäß
nachfolgender Bes.cb.reibung die nicht rotierenden Messer trägt, wird: in den Seitenteilen
i und: durch die Druckstücke 4 und die Druckschrauben 136 gehalten. Rings, um die
Welle 3 sitzen die Halter 5 für die Messer 7. Jeder dieser Halter 5 hat eine innen
mit Gewinde versehene Öffnung, die in der Mitte mit einem Schlitz 137 versehen ist.
Dieser Schlitz 137 kann mit Hilfe eines Bolzens 138, der durch ein Handrad 43 gedreht
werden kann, züsamInengedrückt werden. Damit durch das Gewicht der Messer die Halter
5 sich nicht auf der Welle 3 verstellen, werden diese Halter auch durch eine Feder
6 gehaltert, von der ein: Ende im Halter und das andere Ende in einem auf der Welle
3 befestigten Stellring 139 befestigt ist.
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In jedem Halter 5 sitzt ein Träger i4o, auf dem ein Messer 7 durch
einen Bolzen 141 befestigt ist. Dieser Träger 140 kann im Halter 5 festgestellt
werden. Dazu ist in diesem Träger 140 eine mit Innengewinde versehene Öffnung vorgesehen,
die in der Mitte einen Schlitz 142 aufweist. Dieser Schlitz kann: mit Hilfe eines
Bolzens 43, der durch ein Handrad 42 gedreht wird, zusammengedrückt werden. Solange
der Träger i4o lose im Halter 5 sitzt, wird er aus diesem Halter durch eine Feder
9 herausgedrückt, die einerseits auf den; Halter 5 und andererseits auf den Träger
14o drückt. Die Wirkung der Feder 9, kann jedoch. durch. einen Bolzen 8 verhindert
werden, der den Träger i4o festhält.
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Unter den Trommeln 15 und 17 und über dem Transportriemen 5i
ist ein Schieber 41 befestigt. Dieser Schieber 41 sitzt fest auf einer Hülse 155,
die auf der zwischen den Seitenteilen i und ,-q befindlichen Welle 156 angeordnet
ist. Die Hülse 155 wird durch die Schrauben 157 auf der Welle festgestellt. In die
Hülse 155 sind ferner zwei Stangen 158 eingeschraubt, die durch Gegenmuttern 159
gehalten werden. An ihrem Ende tragen sie ein kleines Blech 161, das; zwischen zwei
Mutter, 16o verstellbar ist. Das. Blech 161 ist also auf den Stangen 158 verschiebbar.
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Die Wirkung der oben beschriebenen Maschine ist wie folgt: Die zu
schneidenden Zigarren oder Zigarillos werden in größerer Menge in den Trichter gelegt,
der durch die Bleche 82 und i54 gebildet wird. Am unteren Ende gibt dieser Trichter
die Zigarren an das, Förderband 70 ab, welches sie zu den Elementen 6o bringt, die
ihrerseits die Zigarren der eigentlichen Scbneidvorrich:tung .der Maschine zuführen.
Wie aus der oben gegebenen Beschreibung entnommen werden kann, dreht sich die Rolle
79 in der gleichen Richtung wie das Förderband 70. Die Unterseite der Rolle
79 bewegt sich also in entgegengesetzter Richtung -wie das. Förderband 7o.
Der Abstand. zwischen der Rolle 79 und -dem Förderband 7o kann durch eine Schraube
8o verstellt werden. Dieser Abstand wird so eingestellt, däß die Zigarren oder Zigarillos
nur einzeln: den Rollen des Förderbandes 7o zugeführt werden. Wenn mehrere Zigarren:
gleichzeitig vor die Öffnung .des Trichters gelangen, wird infolge des Vorhandenseins
der Rolle 79 nur eine durchgelassen. Die Rollen des Förderbandes 7o drehen sich
bei dem geringsten auf sie ausgeübten Druck, so d'aß die Zigarren nicht beschädigt
werden:. Von dem Förderband 70 gelangen die Zigarren auf die Elemente 6ö;
die sie der eigentlichen Sehneidvorrichtung zuführen. Der Übergang vom Förderband
7o auf die Elemente 6o wird durch die Führungen 147 erleichtert. Das Förderband
70 bildet zusammen mit der Rolle 79 und dem Trichter eine Einrichtung für
das Auseinanderlegen der Zigarren. Die Zigarren werden jedoch nicht nur offen gelegt,
sondern auch gerade gelegt. Die Zigarren brauchen also im Trichter nicht genau beordnet
zu werden. Der Riemen 76, der neben dem Förderband läuft, sich aber in der Bewegüngsrichtung
dem Förderband nähert, bewirkt, däß am Ende des Förderbandes 7o alle Zigarren die
gleiche Lage einnehmen. Gewöhnlich werden die Zigarren so in,den Trichter belegt,
daß das Mundstück auf der Seite des Riemens 76 liegt.
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Von den Elementen 6o werden die Zigarren einzeln durch eine Klaue
27, die mit der Welle i9 starr verbunden ist, aufgenommen. Aus der oben gegebenenBeschreibung
der Maschinekannentnämmen werden, daß, sobald die Zigarre einigermaßen durch die
Klaue 27 aufgenommen ist, die Rolle 35 den Nöcken 88 verläßt, . so- daß unter .dem
Einfluß ,der Feder 84 die Klaue 31 auf die Zigarre gedrückt wird und diese Zigarre
mit festhält. In diesem Augenblick befindet sich die Rolle 22 auf dem Nocken 87,
so daß die Welle 19 und die mit ihr mittelbar verbundenen Klauen27 und 3
i dem Seitenteil i zu verschoben sind: Sobald ,die Rolle 22 den Nocken 87 verläßt,
werden die Klauen 27 und 31 zusammen mit der Welle ig durch die Feder 24
nach der Seite des Seitenteiles-: verschoben.
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Jedes Untermesser 32 und 16 hat ausreichende Öffnungen. sowohl für
das Schneidern des Mundstückes, als auch des Feuerendes, und. zwar für Zigarren
und Zigarillos aller Abmessungen. Es ist lediglich notwendig, die Untermesser 16
und 32 auf den Messerhaltern zu verdrehen, um die gewünschte Öffnung vor den Mittelpunkt
der Klauen zu bringen.
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Wenn ein Zigarillo am Feuerende und auch am Mundstück geschnitten:
werden muß, wverden die Messer 32 so auf der Trommel 17 angeordnet, daß bei der
Bewegung der Klauen 27 und 3 1 und der Welle i9 in der Richtung nach
dem Seitenteil 2 die Schulter der Zigarillos in eine Öffnung des Messers 32 zu liegen
kommt. Die Messer 32 weisen, Öffnungen auf, die auf der der Zigarre zugekehrten
Seite kegelförmig ausgebohrt sind. Ein derartiges Messer kann mehrere solche Öffnungen
aufweisen. Die Öffnungen liegen dann beispielsweise :gleichmäßig verteilt auf einem
Kreisumfang, dessen Mittelpunkt mit .dem des Messers zusammenfällt. Die verschicdenen
Öffnungen in ein, und demselben Messerhaben verschiedene Größen und sind für die
Bearbeitung von Zigarillos verschiedener Abmessungen geeignet, Die Messer 32 werden
so eingesetzt, daß die Zigaeillos
in die passende Öffnung gelangen,
wenn sie sich auf das Messer zu bewegen. Der Rand der kegelförmigen Öffnung bildet
eine Schneide. Die Messer 32 wirken mit den auf der Seite des Seitenteiles 2 vorhandenen
Messern 7 zusammen. Durch ein derartiges Messer 7 wird. .der Teil der Zigarre, der
außerhalb der Öffnung des Messers 32 steckt, genau abgeschnitten.
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Die Messer 7 haben vier Schneiden; sie können natürlich auch weniger
oder mehr Schneiden haben. Die verschiedenen Schneiden sind so geschliffen, daß
sie einen Bogen des Kreisumfanges bilden, der durch die vom Mittelpunkt der Klauen
27 beschriebene Bahn. gebildet wird. Die Schneide des Obermessers wird jedoch so,
angeordnet, :d:aß die wirksame Schneide (pro Messer ist nur eine Schneide wirksam)
die obengenannte Bahn, schneidet, und zwar so, daß die mit der Klaue 27 bewegte
Zigarre zunächst die Schneide berührt, während anschließend die Schneide tiefer
in die Zigarre eindringt, und vollständig durch die Zigarre hind:urch:getreten ist,
wenn die Zigarre den vollen Weg längs der Schneide zurückgelegt hat. Wenn die wirksame
Schneide des. Messers stumpf wird, wird dieses Messer um 9o° verdreht.
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Gleichzeitig mit dem Mundstück wird auch das Feuerende geschnitten.
Dieses geschieht. .durch: die Messer 16 und die Messer 7, die auf der Seite des
Seitenteiles i liegen. Die Schneiden der Messer 16 gleiten dabei an den Schneiden
der Messer ; entlang. Das Feuerende wird für alle Sorten Zigarren und Zigarillos
auf die gleiche Weise abgeschnitten.
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Beim Schneiden von Zigarren mit geschlossen gearbeitetem Kopf werden
die Messer 32 so, gestellt, daß die Zigarre, wenn das Röllchen 22 den Nocken 87
verläßt, gegen den flachen Teil des. Messers 32 gedrückt wird. Das Messerz, das
sich auf der Seite des Seitenteiles 2 befindet, kann also außer Betrieb gesetzt
werden.. Beim Schneiden von. Zigarillos ohne Schultern. (konisch oder. gerade),
die an beiden Seiten: in gleicher Weise geschnitten werden, wird die Trommel 17
auf der Welle io so weit nach dem Seitenteil i verschoben, daß die Rollen: 22 nicht
gegen den Nocken 87 gedrückt werden. Die Wellen ig gehen also nicht h:in und her.
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Falls die Wellen i9 eine hin und her gehende Bewegung machen, kommt
die Rolle 22 nach dem Schneidevorgang zurück zum Nocken 87. Auf jeden Fall kehrt
die Rolle 35 zum Nocken 88 zurück, so daß die Klaue 31 sich von der Klaue 27 entfernt.
Nach etwa einer dreiviertel Umdrehung der Welle io fällt die Zigarre auf den Schieber
41 und bewegt sich zwischen diesen Schieber und das Blech 161 hindurch auf den Transportriemen
51, der die fertig bearbeiteten Zigarren fortschafft.
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Ein Arbeiter muß dann, die Zigarren vom Transpo,rtriemen 51 abnehmen.
Zigarren" die aus dem einen oder anderen Grunde nicht abgenommen werden, können
in das Kästchen 5.1. fallen, sofern dieses Kästchen ausgezogen wird.
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Selbstverständlich ist die Erfindung keineswegs auf die oben beschriebene
Ausführungsform beschränkt, und es können vielfache Änderungen daran angebracht
werden, z. B. in bezug auf die Form, die Zusammenstellung, die Anordnung und Anzahl
der Unterteile.