DE170890C - - Google Patents
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- Publication number
- DE170890C DE170890C DE1905170890D DE170890DA DE170890C DE 170890 C DE170890 C DE 170890C DE 1905170890 D DE1905170890 D DE 1905170890D DE 170890D A DE170890D A DE 170890DA DE 170890 C DE170890 C DE 170890C
- Authority
- DE
- Germany
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- locking ring
- locking
- shaft
- fuse
- detonator
- Prior art date
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42C—AMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
- F42C9/00—Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition
- F42C9/14—Double fuzes; Multiple fuzes
- F42C9/141—Impact fuze in combination with a clockwork time fuze
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Air Bags (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
NTSCHRIFT
KLASSE 72«.
Die Erfindung bezieht auf solche mechanische Zeitzünder, bei welchen die Zündvorrichtung
(Zündfeder o. dgl.) unter Vermittlung eines drehbaren Sperringes gespannt gehalten wird. Die Erfindung bezweckt,
Zünder dieser Art mit einer Einrichtung zu versehen, welche ermöglicht, dem Zünder
eine sogenannte Totstellung, d. h. eine solche Einstellung zu geben, bei welcher er nicht
ίο als Zeitzünder wirken kann. Das Vorhandensein einer derartigen Einrichtung ist er-'·
wünscht, wenn der Zeitzünder mit einem Aufschlagzünder verbunden ist.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise in' der Anwendung auf den im
Patent 153500 beschriebenen Zünder veranschaulicht, und zwar zeigt
. Fig. ι einen Längsschnitt durch den Zünder, einen mit ihm verbundenen Aufschlagzünder und einen Teil des Geschosses,
. Fig. ι einen Längsschnitt durch den Zünder, einen mit ihm verbundenen Aufschlagzünder und einen Teil des Geschosses,
Fig. 2 einen Schnitt nach 2-2 der Fig. 1, von oben gesehen,
Fig., 3 Einzelheiten in Seitenansicht und
Fig. 4 einen Teil der Fig. 2 in größerem Maßstabe.
Fig. 4 einen Teil der Fig. 2 in größerem Maßstabe.
Die Gesamtanordnung und Wirkungsweise des dargestellten mechanischen Zeitzünders
sind bekannt.
Die den Zündstift a1 tragende Zündfeder A
stützt sich in gespanntem Zustande gegen die Schulter bl der Sperrwelle JB. Auf letzterer
sitzt der Sperrhebel C, dessen freies Ende c1 nach oben abgebogen ist. Die
Feder c2 (Fig. 2) sucht den Hebel C und damit die Welle B in der Richtung des
Pfeiles χ (Fig. 2) zu drehen, d. h. die Welle B in eine solche Lage zu bringen, in welcher
die Schulter bl die Zündfeder A freigibt.
D ist der Sperring, welcher auf die Welle E des (nur zum Teil dargestellten) Uhrwerkes
aufgeschoben ist und einen den Durchtritt des Sperrhebelendes c1 gestattenden Ausschnitt
dl besitzt. An der Welle E greift die Spiralfeder F (Fig. 1) an, die, wenn sie
gespannt ist, die Welle E in der Richtung des Pfeiles y (Fig. 2) zu drehen sucht. Um
den Zünder durch Drehen der Kappe G tempieren zu können, ist der Sperring D mit
der Kappe G durch eine Kupplung gl d1
verbunden, die sich unter der Wirkung der bei der Drehung des Geschosses auftretenden
Fliehkraft selbsttätig auslöst.
In den Platten L L1 des Uhrwerkes ist ein Sicherungsbolzen M derart gelagert, daß er
sich beim Schuß unter der Wirkung der Trägheit verschieben kann. Eine Feder JY sucht den Bolzen M in der aus der Zeichnung
ersichtlichen Sicherungsstellung zu halten. Bei dieser Stellung des Bolzens M
liegt dessen Kopf m1 in der Bahn zweier Arme e1 und b2, deren einer (e1) mit der
Welle E und deren anderer (b2) mit der Sperrwelle B fest verbunden ist. Die Anordnung
dieser Sicherung ist so gewählt, daß das Sperrhebelende c1 um ein geringes Maß von
der Außenfläche des Sperringes D absteht, wenn der Arm b2 der Sperrwelle B an dem
Kopfe m1 des Bolzens anliegt.
Die bisher beschriebene Anordnung bildet nicht den Gegenstand der vorliegenden Erfindung.
An der Außenfläche des Sperringes D sitzt nun in geringer Entfernung vom Ausschnitt d1,
und zwar in einer Richtung gemessen, die der Richtung des Pfeiles y entgegengesetzt
ist, ein Anschlag d3 (Fig. 2 bis 4). Die (in der Richtung eines Durchmessers des Sperrringes
gemessene) Länge dieses Anschlages ist kleiner als das Maß, um welches das Sperrhebelende c1 von der Außenfläche des
Sperringes absteht, wenn der Arm b2 an dem Kopfe ml des Bolzens M anliegt. Infolgedessen
kann der Sperrhebel C das Einstellen des Sperringes D beim Tempieren des Zünders
nicht hindern.
Der am Zünderkörper H angeordnete Aufschlagzünder P besitzt bekannte Einrichtung.
Der Zünderkörper H ist an der Außenfläche mit einer Skala / (Fig. 2) versehen,
während die Kappe G eine Marke K trägt. Ein Pfeil i1 der Skala / bezeichnet die Totstellung
des Zünders.
Im Transportzustande des mechanischen Zeitzünders sind die Federn A und F gespannt,
die Arme e1 und b2 liegen an dem
Kopfe m1 des Bolzens M an, so daß der Bolzen zusammen mit den Armen e1 und b2
einerseits das Ingangkommen des Uhrwerkes und andererseits die zum Auslösen der Zündfeder
erforderliche Drehung der Sperrwelle B verhindert.
Soll nun der Aufschlagzünder P und nicht der mechanische Zeitzünder die Geschoßladung
zünden, so bringt man die Kappe G in die Stellung, in welcher die Marke K auf
den Pfeil i1 der Skala / zeigt. Bei dieser Stellung der Kappe (Totstellung des Zünders)
befindet sich der zwischen dem Ausschnitt rf1
und dem Anschlag d3 liegende Teil des Sperringes D gegenüber dem Sperrhebelende
cl.
Beim Schuß verschiebt sich infolge des Beharrungsvermögens der Bolzen M so weit, daß
die Arme e1 und b2 ungehindert ausschwingen
können. Das Uhrwerk kommt in Gang; hierbei dreht sich die Welle E in der Richtung
des Pfeiles y und nimmt den Sperrring D mit. Gleichzeitig kommt das Sperrhebelende
c1, indem sich der Hebel C mit der Welle B unter der Wirkung der Feder c2
dreht, zur Anlage an den Sperring D. Unmittelbar nach diesen Vorgängen trifft der
Anschlag d3 des Sperringes gegen das Sperrhebelende
c1, so daß der Sperring an einer weiteren Drehung gehindert ist und die '
Zündfeder A nicht ausgelöst werden kann. Beim Aufschlag des Geschosses wirkt der
Zünder P in bekannter Weise.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Mechanischer Zeitzünder mit drehbarem Sperring für die Zündvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß am Sperring (D) ein Anschlag (d3) vorgesehen ist, welcher bei einer bestimmten Einstellung des Sperringes eine solche Lage zu dem mit letzterem zusammen arbeitenden Teile (C) des Gesperres für die Zündvorrichtung (Aa1) einnimmt, daß er nach dem Schuß in Verbindung mit diesem Gesperreteil (C) eine Drehung des Sperringes um das zum Auslösen der Zündvorrichtung erforderliehe Maß verhindert.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT26104D AT26104B (de) | 1905-04-18 | 1906-03-21 | Mechanischer Zeitzünder mit drehbarem Sperring für die Zündvorrichtung. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE170890T | 1905-04-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE170890C true DE170890C (de) |
Family
ID=4260572
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1905170890D Expired - Lifetime DE170890C (de) | 1905-04-18 | 1905-04-18 |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH36516A (de) |
| DE (1) | DE170890C (de) |
| FR (1) | FR365372A (de) |
-
1905
- 1905-04-18 DE DE1905170890D patent/DE170890C/de not_active Expired - Lifetime
-
1906
- 1906-03-12 CH CH36516A patent/CH36516A/de unknown
- 1906-03-19 FR FR365372D patent/FR365372A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR365372A (fr) | 1906-09-07 |
| CH36516A (de) | 1907-01-31 |
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