DE247293C - - Google Patents

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DE247293C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C14/00Mechanical fuzes characterised by the ammunition class or type
    • F42C14/04Mechanical fuzes characterised by the ammunition class or type for torpedoes, marine mines or depth charges

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE'65 tf. GRUPPE
SCHNEIDER & CIE in LE CREUSOT, Frankr.
Mit seitlichen Fühlern versehener Stoßzünder für Torpedos.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. Mai 1911 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf mit seitlichen Fühlern versehene Stoßzünder für Torpedos, bei denen die Fühler unabhängig vom federnden Schlagbolzen gelagert sind.
Bei diesen bekannten Stoßzündern liegt der Übelstand vor, daß durch die Bewegung der Fühler erst eine größere Zahl von Einzelmechanismen aufeinanderfolgend betätigt werden muß, ehe der Schlagbolzen zur Wirkung
ίο kommt, wodurch naturgemäß die Zuverlässigkeit der Anlage herabgemindert wird.
Der Erfindung gemäß erfolgt das Festhalten des Schlagbolzens in gespannter Stellung durch einen einfachen Vorstecker, der durch ein Messer abgeschert wird, das unabhängig vom Schlagbolzen auf ihm gleitet und sich mit seiner Schneide auf den Vorstecker stützt, während es andererseits als Anschlag für den inneren Arm der Fühler dient. Hieraus ergibt sich, daß ein beliebig gerichteter Stoß auf einen der freien Fühlerarme unmittelbar die Verschiebung des Messers und das Abscheren des Vorsteckers zur Folge hat. Diese einfache Bauart erhöht nicht nur die Zuverlässigkeit, sie sichert auch eine bedeutend leichtere Handhabung und Instandhaltung der Zünder.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt.
Fig. ι zeigt in ihrem oberen Teil den Torpedokopf in Draufsicht und in ihrem Unterteil einen Schnitt nach C-C der. Fig. 2.
Die rechte Hälfte der Fig. 2 ist ein Schnitt nach Linie A-A, die linke Hälfte ein Schnitt nach B-B der Fig. i.
Der Aufschlagzünder besteht in bekannter Weise aus einem Körper α und einem eingeschraubten Bodenstück b. Der Körper α trägt drei Augen c, von denen das eine oben, die beiden anderen wagerecht an den Seiten angeordnet sind. Diese Augen enthalten Bolzen d, um die die Fühler e schwingen können. Jeder Fühler trägt zwei Nasen f und g. Die Nase f ruht auf dem Körper α und verhindert das Vorklappen des Fühlers. Die Nase g ruht auf der Rückseite eines kegelstumpfförmigen Messers h, das sich auf einer inneren Verlängerung a1 des Körpers α verschieben kann, in dem der Schlagbolzen k geführt ist. Das Messer h ist hinten zu einer Führungsmuffe h1 verlängert, die in eine Ausbohrung des Bodenstücks b eindringt und mit Öffnungen h2 für den Durchtritt der Nasen g versehen ist. An der Vorderseite des Messers h kann ein Sicherheitsstift i befestigt werden, der sich auf die hintere Nabenfläche der üblichen Sicherheitsschraube j stützt. Der Schlagbolzen k kann, wie man gesehen hat, unabhängig von den Fühlern e in der Verlängerung a1 des Körpers α gleiten. Eine Feder I, die sich einerseits auf einen Sperring a2, der auf der Führung a1 befestigt ist, und andererseits auf einen Ansatz k1 des Schlagbolzens stützt, ist bestrebt, den letzteren nach hinten zu drücken. Der Schlagbolzen wird vor dem Schuß durch die gebräuchlichen Sicherungen gehalten, d. h. erstens durch ■ die Flügelschraube /, welche sich über ihn schraubt, zweitens durch den Vorstecker m, drittens durch den kupfernen abgesetzten Durchsteck-
stift η, der den Körper α und den Schlagbolzen k durchdringt.
Die beschriebene Anordnung wirkt wie folgt:
Nach dem Einführen in das Ausstoßrohr wird der Schlagbolzen k noch durch die Sicherheitsschraube j, durch den Stift m und den Stift η zurückgehalten. Das Messer h kann wegen des Sicherheitsstiftes i, der an ihm befestigt ist und sich mit seinem freien Ende auf die Nabe der Flügelschraube / stützt, nicht vorgetrieben werden und den Stift η abscheren. Wenn der Torpedo im Wasser in Bewegung gesetzt wird, dreht sich die Schraube / unter dem Einfluß des Wassers und rückt auf dem Vorstecker k vor, bis die Gewindegänge nicht mehr in Eingriff sind. In dieser Stellung kann das Messer h vorwärts gleiten, da der Stift i sich nicht mehr auf die Schraube / stützt. Trifft der Torpedo dann mit einem der drei Fühler auf ein Hindernis, so wird das Messer vorwärts getrieben und schert den Stift η ab. Der Schlagbolzen wird unter der Wirkung der Feder I zurückgetrieben und trifft auf die Zündpille des Zünders (nicht dargestellt). Wenn der Stoß auf das vordere Ende des Schlagbolzens k erfolgt, wird der Stift η ebenfalls abgeschert und der Schlagbolzen tritt unter der vereinigten Wirkung des Stoßes und der Feder I in Kraft.
Natürlich können die Einzelheiten der Erfindung, was Form und Führung des verschiebbaren Messers, ferner Form und Anordnung der Druckfeder zur Betätigung des unabhängigen Schlagbolzens anbelangt, verschieden gestaltet werden. Endlich können die Fühler e, anstatt einfach sich auf das Messer h
zu stützen, auch an dem letzteren angelenkt sein.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Mit seitlichen Fühlern versehener Stoßzünder für Torpedos, dessen unter Federwirkuiig stehender Schlagbolzen durch einen Scherstift gespannt gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß zum Abscheren des Stiftes (n) ein vom Schlagbolzen (k) unabhängiges Messer (h) vorgesehen ist, das von dem einen Arm (g) der als zweiarmige Hebel ausgebildeten Fühler (e) beim Anstoßen eines Schiffes verschoben wird, wobei die Arme (g) der Fühler sich auf das Messer stützen oder mit ihm verbunden sind.
2. Stoßzünder für Torpedos, dadurch gekennzeichnet, daß das verschiebbare Messer (n) die Form eines Kegelstumpfes mit vorn liegender Schneidbasis hat, und auf dem äußeren Mantel einer Muffenhülse (a1) geführt ist, deren innere Fläche die Führung für den Schlagbolzen bildet, während die Fühler sich mit den Armen (g) auf die Grundfläche des Kegelstumpfes und mit Nasen (f) von außen auf die Wandung des Torpedokopfes (a) stützen.
3. Stoßzünder für Torpedos nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Messer (h) hinten eine Muffenhülse (h1) oder eine ähnliche Verlängerung in dem Bodenstück (b) des Torpedokopfes geführt wird und vorn einen Stift (i) trägt, der durch den Körper (a) hindurchragt und sich auf die Nabe der Sicherheitsflügelschraube (j) stützt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT247293D 1911-05-10 Active DE247293C (de)

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GB191111321T 1911-05-10

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FR (1) FR440326A (de)
GB (1) GB191111321A (de)

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FR440326A (fr) 1912-07-08

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