DE247293C - - Google Patents
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- DE247293C DE247293C DENDAT247293D DE247293DA DE247293C DE 247293 C DE247293 C DE 247293C DE NDAT247293 D DENDAT247293 D DE NDAT247293D DE 247293D A DE247293D A DE 247293DA DE 247293 C DE247293 C DE 247293C
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- Germany
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42C—AMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
- F42C14/00—Mechanical fuzes characterised by the ammunition class or type
- F42C14/04—Mechanical fuzes characterised by the ammunition class or type for torpedoes, marine mines or depth charges
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Ocean & Marine Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Percussive Tools And Related Accessories (AREA)
- Emergency Lowering Means (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE'65 tf. GRUPPE
SCHNEIDER & CIE in LE CREUSOT, Frankr.
Mit seitlichen Fühlern versehener Stoßzünder für Torpedos.
Die Erfindung bezieht sich auf mit seitlichen Fühlern versehene Stoßzünder für Torpedos,
bei denen die Fühler unabhängig vom federnden Schlagbolzen gelagert sind.
Bei diesen bekannten Stoßzündern liegt der Übelstand vor, daß durch die Bewegung der Fühler erst eine größere Zahl von Einzelmechanismen aufeinanderfolgend betätigt werden muß, ehe der Schlagbolzen zur Wirkung
Bei diesen bekannten Stoßzündern liegt der Übelstand vor, daß durch die Bewegung der Fühler erst eine größere Zahl von Einzelmechanismen aufeinanderfolgend betätigt werden muß, ehe der Schlagbolzen zur Wirkung
ίο kommt, wodurch naturgemäß die Zuverlässigkeit
der Anlage herabgemindert wird.
Der Erfindung gemäß erfolgt das Festhalten des Schlagbolzens in gespannter Stellung durch
einen einfachen Vorstecker, der durch ein Messer abgeschert wird, das unabhängig vom
Schlagbolzen auf ihm gleitet und sich mit seiner Schneide auf den Vorstecker stützt,
während es andererseits als Anschlag für den inneren Arm der Fühler dient. Hieraus ergibt
sich, daß ein beliebig gerichteter Stoß auf einen der freien Fühlerarme unmittelbar
die Verschiebung des Messers und das Abscheren des Vorsteckers zur Folge hat. Diese
einfache Bauart erhöht nicht nur die Zuverlässigkeit, sie sichert auch eine bedeutend
leichtere Handhabung und Instandhaltung der Zünder.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt.
Fig. ι zeigt in ihrem oberen Teil den Torpedokopf
in Draufsicht und in ihrem Unterteil einen Schnitt nach C-C der. Fig. 2.
Die rechte Hälfte der Fig. 2 ist ein Schnitt nach Linie A-A, die linke Hälfte ein Schnitt
nach B-B der Fig. i.
Der Aufschlagzünder besteht in bekannter Weise aus einem Körper α und einem eingeschraubten
Bodenstück b. Der Körper α trägt drei Augen c, von denen das eine oben, die
beiden anderen wagerecht an den Seiten angeordnet sind. Diese Augen enthalten Bolzen
d, um die die Fühler e schwingen können.
Jeder Fühler trägt zwei Nasen f und g. Die Nase f ruht auf dem Körper α und verhindert
das Vorklappen des Fühlers. Die Nase g ruht auf der Rückseite eines kegelstumpfförmigen
Messers h, das sich auf einer inneren Verlängerung a1 des Körpers α verschieben
kann, in dem der Schlagbolzen k geführt ist. Das Messer h ist hinten zu einer Führungsmuffe
h1 verlängert, die in eine Ausbohrung des Bodenstücks b eindringt und mit Öffnungen
h2 für den Durchtritt der Nasen g versehen ist. An der Vorderseite des Messers h
kann ein Sicherheitsstift i befestigt werden, der sich auf die hintere Nabenfläche der üblichen
Sicherheitsschraube j stützt. Der Schlagbolzen k kann, wie man gesehen hat, unabhängig
von den Fühlern e in der Verlängerung a1 des Körpers α gleiten. Eine Feder I,
die sich einerseits auf einen Sperring a2, der auf der Führung a1 befestigt ist, und andererseits
auf einen Ansatz k1 des Schlagbolzens
stützt, ist bestrebt, den letzteren nach hinten zu drücken. Der Schlagbolzen wird vor dem
Schuß durch die gebräuchlichen Sicherungen gehalten, d. h. erstens durch ■ die Flügelschraube
/, welche sich über ihn schraubt, zweitens durch den Vorstecker m, drittens
durch den kupfernen abgesetzten Durchsteck-
stift η, der den Körper α und den Schlagbolzen
k durchdringt.
Die beschriebene Anordnung wirkt wie folgt:
Nach dem Einführen in das Ausstoßrohr wird der Schlagbolzen k noch durch die Sicherheitsschraube
j, durch den Stift m und den Stift η zurückgehalten. Das Messer h kann
wegen des Sicherheitsstiftes i, der an ihm befestigt ist und sich mit seinem freien Ende
auf die Nabe der Flügelschraube / stützt, nicht vorgetrieben werden und den Stift η
abscheren. Wenn der Torpedo im Wasser in Bewegung gesetzt wird, dreht sich die Schraube /
unter dem Einfluß des Wassers und rückt auf dem Vorstecker k vor, bis die Gewindegänge
nicht mehr in Eingriff sind. In dieser Stellung kann das Messer h vorwärts gleiten, da
der Stift i sich nicht mehr auf die Schraube / stützt. Trifft der Torpedo dann mit einem
der drei Fühler auf ein Hindernis, so wird das Messer vorwärts getrieben und schert
den Stift η ab. Der Schlagbolzen wird unter der Wirkung der Feder I zurückgetrieben und
trifft auf die Zündpille des Zünders (nicht dargestellt). Wenn der Stoß auf das vordere
Ende des Schlagbolzens k erfolgt, wird der Stift η ebenfalls abgeschert und der Schlagbolzen
tritt unter der vereinigten Wirkung des Stoßes und der Feder I in Kraft.
Natürlich können die Einzelheiten der Erfindung, was Form und Führung des verschiebbaren
Messers, ferner Form und Anordnung der Druckfeder zur Betätigung des unabhängigen
Schlagbolzens anbelangt, verschieden gestaltet werden. Endlich können die Fühler e, anstatt einfach sich auf das Messer h
zu stützen, auch an dem letzteren angelenkt sein.
Claims (3)
1. Mit seitlichen Fühlern versehener Stoßzünder für Torpedos, dessen unter
Federwirkuiig stehender Schlagbolzen durch einen Scherstift gespannt gehalten wird,
dadurch gekennzeichnet, daß zum Abscheren des Stiftes (n) ein vom Schlagbolzen
(k) unabhängiges Messer (h) vorgesehen ist, das von dem einen Arm (g) der
als zweiarmige Hebel ausgebildeten Fühler (e) beim Anstoßen eines Schiffes verschoben
wird, wobei die Arme (g) der Fühler sich auf das Messer stützen oder mit ihm verbunden sind.
2. Stoßzünder für Torpedos, dadurch gekennzeichnet, daß das verschiebbare
Messer (n) die Form eines Kegelstumpfes mit vorn liegender Schneidbasis hat, und
auf dem äußeren Mantel einer Muffenhülse (a1) geführt ist, deren innere Fläche die
Führung für den Schlagbolzen bildet, während die Fühler sich mit den Armen (g)
auf die Grundfläche des Kegelstumpfes und mit Nasen (f) von außen auf die
Wandung des Torpedokopfes (a) stützen.
3. Stoßzünder für Torpedos nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Messer (h) hinten eine Muffenhülse (h1) oder eine ähnliche Verlängerung
in dem Bodenstück (b) des Torpedokopfes geführt wird und vorn einen Stift (i)
trägt, der durch den Körper (a) hindurchragt und sich auf die Nabe der Sicherheitsflügelschraube
(j) stützt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB191111321T | 1911-05-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE247293C true DE247293C (de) |
Family
ID=32499427
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT247293D Active DE247293C (de) | 1911-05-10 |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE247293C (de) |
| FR (1) | FR440326A (de) |
| GB (1) | GB191111321A (de) |
-
0
- DE DENDAT247293D patent/DE247293C/de active Active
-
1911
- 1911-05-01 FR FR440326A patent/FR440326A/fr not_active Expired
- 1911-05-10 GB GB191111321D patent/GB191111321A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB191111321A (en) | 1911-10-26 |
| FR440326A (fr) | 1912-07-08 |
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