DE498944C - Sicherungsvorrichtung fuer Karabiner - Google Patents

Sicherungsvorrichtung fuer Karabiner

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DE498944C
DE498944C DED54306D DED0054306D DE498944C DE 498944 C DE498944 C DE 498944C DE D54306 D DED54306 D DE D54306D DE D0054306 D DED0054306 D DE D0054306D DE 498944 C DE498944 C DE 498944C
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Germany
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trigger
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movable
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DED54306D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A17/00Safety arrangements, e.g. safeties
    • F41A17/46Trigger safeties, i.e. means for preventing trigger movement
    • F41A17/48Automatically operated trigger safeties, i.e. operated by breech opening or closing movement

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Sicherheitsvorrichtung für Karabiner mit beweglichem Verschlußstück und Verriegelung, welche ein Organ zum Sperren des Abzuges besitzt, wenn 'der Verschluß nicht vollkommen geschlossen ist.
Die Erfindung besteht darin, daß das Organ, das sich unter der Wirkung einer Feder einerseits gegen einen Teil des Abzuges und andererseits gegen einen Teil des Verriegelungsstückes des beweglichen Verschlusses stützt, bei geschlossenem Verschluß in einen Ausschnitt im Verriegelungsrinig des beweglichen Verschlusses eindringt.
Die Lagenveränderung des Schlagstückes in der Sparnnricihtung bei Eingriff des Abzuges in die Sicherungsrast des Schlagstückes wird durch den Abzug angehalten, der durch das Sicherungsstück unbeweglich gemacht ist,
ao solange wie die positive Verriegelung der Waffe nicht gewährleistet ist.
Die Zeichnung veranschaulicht beispielsweise eine Ausführiungsforini der Erfindung, ohne daß die Erfindung jedoch hierauf beschränkt ist.
Abb. ι ist ein Längsschnitt durch einen Karabiner und.
Abb. 2 ein Querschnitt durch das Verriegelungsstück.
Abb. 3 ist ein Querschnitt durch- dieselben Teile wie Abb. 2, jedoch bei positiv verriegelter. Waffe.
Abb. 4 ist ein Längsschnitt der Waffe nach dem Schuß, wobei sich' das Verschluß stück in der entriegelten Lage befindet.
Der Karabiner weist ein bewegliches Verschlußstück ι auf, das mit dem Lauf 2 durch ein Verriegelungsstück. 3 fest verbunden werden kann. Dieses Verriegelungsstück wird von einem Ring 3a gebildet, der sich um die Achse dies beweglichen Verschluß Stückes durch einen Griff 3* drehen kann.
Auf einem Teil des "ümfanges dieses Ringes ist ein Ausschnitt 3* vorgesehen, in den in der Verriegeluugslage das S-icherungsstück 4 eingreifen kann, das die mechanische Verbindung zwischen dem Abzug und dem Verriegelunigsstück gewährleistet. In diesem Augenblick gibt das Sicherungsstück14 den Abzug 5 frei und ermöglicht die Zündung, wenn die Teile vorher in die gespannte Lage gebracht worden sind. Das Spannen wird nur möglich, wenn das Verriegelungsstück 3 die Verriegelungslage einnimmt.
Zwecks Spannens der Waffe wirkt man auf den Spanngriff 6 .'derart, daß das Schlagstück 7 von dem Abzug 5 'entfernt wird, der in die Sicherungsnast jb beim Verschließen der Waffe eingeführt war, bis daß sich die Spann-. rast 7° vor den Abzug 5 legt.
Bei entriegelter Waffe ist der Abzug 5 durch das Sitiherungsstück 4 unbeweglich gemacht. Wenn in diesem Augenblick der Kopf des Abzuges 5 in die Sicherungsrast 7S eingreift, wird das Sahlagstück: 7 verriegelt und das Spannen unmöjgljch gemacht.
Dias SicJierungsstüek4 wird durch· eine Feder 4a ständig gegen den Verriegekingsteil 3 gehalten.
Zwecks Entriegeins der Waffe ist es erforderlich, auf den Griff· 3* des Verriegelüngsstückes eine solche Kraft auszuüben, daß der Widerstand überiwiunden wird, der der Entriegelung durch, das in die Nut 3d eingreif ende Siciherungsstück 4 geboten wird.
Wenn die Waffe nicht vollständig verriegelt ist, befindet sich der Ausschnitt 3d nicht mehr gegenüber dem Sicherungsstück 4. Dieses letztere liegt gegen den äußeren zylin-
ao drischen Teil des Ringes und wird sich, nachdem' es gegen den Abzugs zurückgedrückt ist, gegen diesen legen, wodurch seine Bewegung gehemmt unid damit das Abfeuern verhindert wird.
Die Feder 4°, die den Stoß des Siqherungsstückes gegen das Versohlußstück bewirkt, bildet auch die Feder für den Abzug.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Sicherungsvorrichtung für Karabiner mit beweglichem' Verschluß stück und Verriegelung, welche ein Organ zum Sperren des Abzuges besitzt, wenn der Verschluß nicht vollkommen geschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Organ (4), das sich unter der Wirkung einer Feder (4°) einerseits gegen einen Teil des Abzuges (5) und andererseits gegen einen Teil des Verriegeluingsstückes des beweglichen Verschlusses stützt, bei geschlossenem Verschluß· in einen Ausschnitt im Verriegeliungsring (3°) des beweglichen Verschlusses einidrinigt.
  2. 2. Sicherungsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagenveräniderung 'des ScMagstückes in der Spännriohtiuing bei Einigriff des Abzuges in die Sicherungsrast des Scblagstückes durch den Abzug angehalten wird, der (durch das Sicherungsstück unbeweglich gemacht ist, solange wie die positive Verriegelung der Waffle nicht gewährleistet ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DED54306D 1927-02-16 1927-11-15 Sicherungsvorrichtung fuer Karabiner Expired DE498944C (de)

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JP2988743B2 (ja) * 1991-05-30 1999-12-13 株式会社ミロク製作所 セットトリガの解除機構

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GB285422A (en) 1928-06-28
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