DE170179C - - Google Patents
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- DE170179C DE170179C DENDAT170179D DE170179DA DE170179C DE 170179 C DE170179 C DE 170179C DE NDAT170179 D DENDAT170179 D DE NDAT170179D DE 170179D A DE170179D A DE 170179DA DE 170179 C DE170179 C DE 170179C
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- piston
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- cylinder
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01B—MACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
- F01B25/00—Regulating, controlling or safety means
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01B—MACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
- F01B2250/00—Accessories of steam engines; Arrangements or control devices of piston pumps, compressors without crank shafts or condensors for so far as they influence the functioning of the engines
- F01B2250/006—Arrangement of or controlling of piston pumps or compressors without crank shaft
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Actuator (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft einen Druckzylinder für Spannwerke, wie solche vornehmlich
beim schwungradlosen Pumpen- oder Gebläseantrieb zum Ausgleich der in denTreibzylindern
der bezüglichen Kraftmaschine (Dampf-, Luft- oder Gasmotoren) auftretenden
ungleichen Drücke des Treibmittels angewendet werden. Bei Maschinen mit während des Kolbenweges abfallenden Treibdrücken ist
ίο es also die Bestimmung eines solchen Spannwerkes,
während der ersten Hälfte dieses Weges hindernd (Kraft, auf speichernd), während
der zweiten Hälfte des Weges treibend (Kraft abgebend) auf das Maschinengestänge
zu wirken. Bei den bekannten Einrichtungen für diesen Zweck muß die Wirksamkeit des
Spannwerkes durch Einstellung von Hand der Größe der in der Maschine wirkenden Triebkräfte
angepaßt werden.
Gemäß der Erfindung ist nun der doppeltwirkende Druckzylinder bekannter Art so eingerichtet,
daß die jeweilige Kraftäußerung des Spannwerkes mit Bezug auf'die Maschine
stets dem Kraftbedarf entsprechend selbsttätig sich regelt, wobei andererseits zugleich dafür
Sorge getragen ist, daß der Kräfteverlauf während eines Kolbenweges der Eigenart der
Maschine angepaßt werden kann. Dies wird dadurch erreicht, daß in dem Zylinder das
der einen Kolbenseite dauernd zugeführte Druckmittel (Luft oder Gas) zeitweise auf
die Gegenseite übergeleitet wird, um dort Gegenwirkungen auszuüben, worauf es wieder
entfernt wird. Ferner sind am Zylinder geeignete Einrichtungen getroffen, vermittels
deren die Höhe und der Verlauf der Drücke auf beiden Kolbensei ten, nach Bedürfnis geregelt
werden kann.
In der beiliegenden Zeichnung ist die Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform
veranschaulicht, und zwar zeigt:
Fig. ι das Spannwerk mit seinem doppelt wirkenden Druckzylinder im Längsschnitt.
Fig. 2 ist ein Querschnitt nach der Linie A-A der Fig. 1.
Fig. 3 zeigt eine andere Ausführung des Verbindungsweges zwischen der unteren und
oberen Kolbenseite.
Bei dem dargestellten Beispiel ist der Druckzylinder feststehend angeordnet, wobei
eine der bei derartigen Anordnungen üblichen Kniehebelübertragungen zwischen Druckzylinder
und Maschinenkolbenstangen vorgesehen ist. Die Erfindung kann jedoch ebensowohl bei Spannwerken mit zwei symmetrisch
angeordneten festen und' bei solchen mit schwingenden Druckzylindern Anwendung
finden.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, ist der Druckzylinder ι, dessen Deckel ein federbelastetes,
sowohl in der Spannung als auch im Hube verstellbares Sicherheitsventil 2 trägt, mit
dem Gestell starr verbunden und hat an seinem unteren Ende die Anschlußöffnung 3, durch
welche das Druckmittel (im allgemeinen Luft oder Gas) dauernd nach der Unterseite des
Scheibenkolbens 4 zugeführt wird. . Hierzu dient eine Luft- oder Gaspumpe, welche in
der Zeichnung nicht dargestellt ist, aber entweder in bekannter Weise von der. Maschine
oder aber durch einen selbständigen Motor angetrieben wird und deren Aufgabe es ist,
(2. Auflage, ausgegeben am g. Januar igoj.J
solange die Maschine arbeitet, ohne Unterbrechung Gas oder Luft dem Arbeitsraum des ■
Druckzylinders durch die Alischlußöffnung 3 zuzuführen.
Im Scheibenkolben 4 befindet sich eine Längsbohrung 5, die einerseits nach unten,
also nach der Arbeitsseite des Treibmittels, ■ mündet, andererseits nach oben in eine Querbohrung
6 ausläuft, welche ihrerseits am
ίο Umfang des Kolbens mündet. Die Mündung
dieser Querbohrung 6 ist nahe am oberen Kolbenende so angeordnet, daß dieselbe in
der den Hubenden der Maschine entsprechenden Höchststellung des Kolbens freiliegt und
somit die Verbindung der unteren mit der oberen bezw. der vorderen mit der hinteren
Kolbenseite herstellt. In Verbindung mit der AVandung des Druckzylinders sind eine Anzahl
Kammern 7 und 8 vorgesehen, welche konzentrisch zur Kolbenlauffläche liegen und
von denen je ein Teil durch absperrbare Verbindungswege 9 mit der oberen, ein anderer
Teil durch eben solche Verbindungswege 10 mit der unteren Kolbenseite in Verbindung
stellt, wobei zugleich durch entsprechende Anordnung von (nicht angedeuteten) Verbindungswegen
die Möglichkeit gegeben ist, ein-. zelne Kammern nach Belieben mit der einen
oder anderen Kolbenseite verbinden zu können.
Was nun schließlich die an sich bekannten Mittel zur Kraftübertragung zwischen dem
. Druckzylinder und den Maschinenkolbenstangen anbelangt, so ist, wie aus der Zeichnung
ersichtlich, die Kolbenstange 14 durch Vermittlung eines Kreuzkopfes 15 mit den
unteren Armen 16 des Doppellenkers 16, 17 in
Verbindung, dessen obere Arme 17 um den Gestellzapfen i8x schwingen und mit ihren
freien Enden gemeinschaftlich mit den oberen Enden der unteren Arme 16 an dem Zapfen 18
eines in einer Schleife 20 geführten Gleitstückes 19 angreifen. Diese Schleife ihrerseits ist im
Gestell gerade geführt und es sind in sie die Kolbenstangen 21 der Treibzylinder bezw. der
Pumpen- oder Gebläsezylinder eingesetzt. Die Kolbenstange 14 ist in ihrem Kreuzkopf 15
ein- und ausschraubbar, wodurch es möglich wird, die Länge der Kolbenstange innerhalb
gewisser Grenzen ändern zu können.
•50 Der Arbeitsvorgang ist nun der folgende:
Es sei angenommen, die Maschine werde
aus dem Ruhezustande in langsamen Gang gesetzt, bei welchem die Maschinenhübe noch
nicht die erforderliche Länge besitzen. . Es wird nun durch die bei 3 angeschlossene
Preßpumpe dauernd Luft oder Gas in den Druckzylinder gedrückt, so daß die Spannung
auf der Eintrittsseite (unteren Kolbenseite) stetig anwächst. Hierdurch wird das Spann-'werk
in Wirkung gesetzt und ein fortwährendes Anwachsen des Maschinenhubes herbeigeführt,
so .lange, bis der Kolben 4 in die Höchststellung gelangt und damit die Bohrung
6 frei wird, so daß ein Teil des Druckmittels auf die andere (obere) Kolbenseite
übertreten kann. Im weiteren Verlauf wird sich nun durch die fortgesetzte Arbeit der
Preßpumpe und den fortgesetzten Übertritt der Druck auf beiden Kolbenseiten erhöhen,
bis das auf dem Deckel angeordnete Sicherheitsventil 2 zum Abblasen kommt. Von da
ab wird der Druck auf jeder Kolbenseite nicht mehr wachsen, womit der Beharrungszustand
hergestellt ist. Denn wird durch irgendwelche Vorgänge in der Maschine der
Hub übermäßig lang, so bleibt die Bohrung 6 länger offen, und es findet eine entsprechend
länger andauernde Überströmung des Druckmittels nach dem. Räume über den Kolben
statt. Es wird somit ein gewisser Spannungsausgleich eintreten, nach Maßgabe dessen die
auf die Kolbenstangen der Maschine übertragenen Kräfte sich sogleich verringern, so
daß der Maschinenhub sich entsprechend wieder verkürzt. Umgekehrt wird durch jede
unbeabsichtigte A^erkürzung des Maschinenhubes die Überströmung im Druckzylinder
verkürzt bezw. ganz aufgehoben, so daß alsdann der Druck auf der unteren Kolbenseite
anwächst und eine entsprechende Verlangerung des Hubes bis auf seine normale Länge
herbeigeführt wird.
Der Druckverlauf auf der unteren oder Eintrittsseite des Druckzylinders wird im allgemeinen
während eines Hubes ein ziemlich gleichmäßiger, jedenfalls aber auch bei noch so großem schädlichen Raum ein während
des Aufhubes leicht abfallender und während des Njederhübes leicht ansteigender sein. Auf
der Gegenseite jedoch (Austrittsseite) soll eine stärkere Kompression bezw. Expansion
stattfinden, damit die nach den Maschinenhubenden zu bereits durch die Kniehebelübertragung
verstärkten Ausgleicherdrücke sich verkleinern. Es wird also der schädliche Raum
auf der Austrittsseite des Druckzylinders wesentlich kleiner sein müssen und eine bestimmte
Größe nicht überschreiten dürfen. Um nun den Druckverlauf im Spannwerk der Eigenart der Maschine anpassen zu können, ist
es erforderlich, die Größe dieses schädlichen Raumes innerhalb gewisser Grenzen veränderlich
zu machen. Diesem Zweck dienen die oben beschriebenen Kammern 7, 8, welche vornehmlichmit
der Austrittsseite, jedoch gegebenenfälls auch zur Vergrößerung des schädlichen
Raumes der Eintrittsseite mit letzterer verbunden werden können. Man. kann nun z. B. den Druckzylinder mit geringer Spannung
auf der Eintrittsseite und auch mit geringer Spannung auf der Austrittsseite arbeiten
lassen. Man kann aber auch bei gleicher
Wirkung auf den Kniehebelmechanismus mit
hoher Spannung auf der Eintrittsseite und entsprechend erhöhter Spannung auf der Austrittsseite
arbeiten. Maßgebend ist hierfür lediglich die Einstellung des Sicherheitsventils
2, vermittels dessen (da bei Arbeiten mit hohen Spannungen das Diagramm der Druckdifferenzen selbst bei gleicher Arbeitsfläche
einen anderen Verlauf nimmt als bei
ίο Arbeiten mit niederer Spannung), wie erwähnt, der Verlauf der Spannungen während
eines Hubes geändert bezw. der Kräfteverlauf in der Hauptmaschine entsprechend geregelt
werden kann. Dieses Ventil 2 kann natürlich, anstatt ins Freie zu münden, auch mit dem
Saugraum der Preßpumpe 'in Verbindung stehen, so daß ein vollständiger Kreislauf des
Druckmittels erzielt wird. Hierbei wird es jedoch wegen des durch die .Stopfbüchsen
usw. verursachten unvermeidlichen Verlustes nötig sein, die Preßpumpe noch mit einem
zweiten, aus der freien Atmosphäre bezw. einem. Gasbehälter ziehenden Saugventil zu
versehen.
Eine weitere Abänderung ist aus Fig. 3 ersichtlich, in welcher der Kolben 4 ohne
Längs- und Querbohrung 5, 6 ausgeführt ist. Diese Bohrungen sind durch einen Kanal 11
in der Zylinderwandung und durch ein Verbindungsrohr 12 ersetzt, wobei der Kanal 11
■ so angeordnet ist, daß die Mündung desselben in der Höchststellung des Kolbens 4 freiliegt,
wodurch die Verbindung der Räume unter bezw. vor und über bezw. hinter dem Kolben
hergestellt wird. In die Leitung 12 ist ein Ventil 13 eingeschaltet, welches zum Regeln,
des Durchgangquerschnittes dient. Durch Regeln dieses Ventils kann ebenso wie durch
Ein- und Ausschrauben der Kolbenstange die Länge des Normalhubes innerhalb gewisser
Grenzen geändert werden.
Was die Kammern 7, 8 anbelangt, so soll noch erwähnt werden, daß dieselben natürlich
auch an einer anderen Stelle des Druckzylinders angeordnet werden können. Der Bau
des Zylinders wird sich überhaupt im einzelnen nach den jeweiligen Verhältnissen zu
richten haben, also beispielsweise für schwingende Zylinder entsprechend abgeändert werden
müssen. .
Claims (3)
1.. Kraftausgleichvorrichtung mit doppelt wirkendem Druckzylinder, auf dessen
einer Kolbenseite das Druckmittel dauernd lastet, dadurch gekennzeichnet, daß eine
Überleitung des Druckmittels nach der anderen Kolbenseite, auf welcher durch eine Regelungsvorrichtung (2) die Spanr
nungshöhe begrenzt wird, gegen Ende des Hubes stattfindet, um die Kraft der Ausgleichvorrichtung1
und dadurch den Hub des> Arbeitskolbens zu regeln.
2. Kraftausgleichvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf
der der Einführungsseite des Druckmittels . entgegengesetzten Seite des Druckzylinders
(1) als Regelungsvorrichtung ein Sicherheitsventil (2) angeordnet ist, welches
nicht allein in seiner Belastung, sondern auch in seiner Hubhöhe veränderlich einstellbar
eingerichtet ist, um für jeden Betriebsdruck die Austrittsmenge des Druckmittels
regeln zu können.
3. Kraftausgleichvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in
Verbindung mit dem Druckzylinder (1) mehrere Räume oder Kammern (7, 8) angeordnet
sind, welche durch absperrbare Verbindungswege (9, 10) mit der einen
oder anderen Zylinderseite verbunden werden können, zum Zwecke, die bezüglichen schädlichen Räume vergrößern und damit
den Druckverlauf nach Bedürfnis ändern zu können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE170179C true DE170179C (de) |
Family
ID=435247
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT170179D Active DE170179C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE170179C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4821518A (en) * | 1986-11-05 | 1989-04-18 | Clayton Dewandre Co. Ltd. | Clutch booster with overcenter means |
-
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- DE DENDAT170179D patent/DE170179C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4821518A (en) * | 1986-11-05 | 1989-04-18 | Clayton Dewandre Co. Ltd. | Clutch booster with overcenter means |
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