DE169986C - - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B42—BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
- B42B—PERMANENTLY ATTACHING TOGETHER SHEETS, QUIRES OR SIGNATURES OR PERMANENTLY ATTACHING OBJECTS THERETO
- B42B2/00—Permanently attaching together sheets, quires or signatures by stitching with filamentary material, e.g. textile threads
- B42B2/02—Machines for stitching with thread
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMTc
Bei bekannten Buchheftmaschinen werden die Heftfäden durch die einzelnen Bogen hindurch
nach innen gezogen, dann wieder nach außen geführt und die Fadenschlingen auf dem Buchrücken seitlich ausgezogen.
Gemäß vorliegender Erfindung werden nun die in die Lagen gezogenen Heftschlingen
von Haltezungen so lange vom Rückenfalz entfernt gehalten, bis die Schlingen über dem
ίο Buchrücken von den Nadeln abgenommen werden sollen. Durch die nun folgende Freigabe
des innen liegenden Fadenteils wird die öse gelockert und der Greifer kann sicher
in die Öffnung der Öse fahren.
Durch diese Einrichtung wird auch die Reibung des Heftfadens an der Ein- und
Austrittstelle in den Lagen vermindert, und somit ein gleichmäßiges Spannen des Fadens
möglich.
Fig. i bis 4 der Zeichnung veranschaulichen die Bildung der Fadenöse und die Abnahme
derselben durch den Greifer.
Fig. 5 ist Seitenansicht zu Fig. I.
Fig. 6 und 7 sind Darstellungen der BiI-dung der Schlingenformen ohne und bei Verwendung
der Haltezungen.
In Fig. ι hat die Nadel η die Lage b von
innen durchstochen, den über die Lage geführten Faden- erfaßt, in die Lage hinein
3P und seitlich als Schlinge ausgezogen. Nun stößt die Nadel η die Fadenschlinge als öse
wieder auf den Rücken der Lage aus (Fig. 2).
Hierbei würde der Faden durch die doppelte Reibung an der Ein- und Austrittstelle der
Lage stets ungleich gespannt werden, wodurch ein genaues Regeln der Heftfadenspannung
für eine gewünschte Heftfestigkeit erschwert ist und der Faden sogar in das Papier einschneiden
könnte, was wiederum dem Ösenabnehmen durch den Greifer hinderlich sein würde.
Diese Reibung des im rechten Winkel in die Papierlage ein- und austretenden Fadens
wird vermindert durch Haltezunge h (Fig. 1 bis 5), welche den Doppelfaden, bevor die
Schlinge als öse ausgestoßen wird, faßt und so lange vom Rückenfalz entfernt hält, bis
die öse ausgestoßen ist. Dann gibt Zunge h die Schlinge frei, wodurch die öse locker
wird, und der Greifer g kann mit seiner Spitze leicht in die Schlinge fahren (Fig. 3)
und sie ausziehen (Fig. 4).
Aus Fig. 6 und 7 ist leicht zu erkennen, daß die Spitze des Greifers g die öse des
lockeren Fadens sicherer faßt als die des gespannten Fadens.
Bei der beispielsweisen Anordnung einer Haltezunge h (Fig. 5) ist diese in der Brücke d
an der Unterseite des Hefttisches t gelagert und wird von einer mit Nut versehenen
Schiene s in bekannter Weise gegen die Rückseite des Tisches bewegt, um den Doppelfaden
zu fassen oder loszulassen.
Anstelle einzelner Zungen kann auch ein mit einer Reihe von Zungen versehener Blechstreifen
verwendet werden.
Der Bogenzuführungstisch, sowie die Schiene s ruhen auf den schwingenden Armen a,
welche in bekannter Weise die zu heftenden Lagen b gegen die bereits gehefteten Lagen b1
anschwingen.
Die beschriebene Einrichtung ermöglicht sowohl ein äußerst schnelles, als auch sehr
festes Heften des Buches, da die Fadenreibung bedeutend verringert und daher eine höhere
Fadenspannung anwendbar ist, während die ösenbildung für die Greiferabnahme eine
gleichmäßig günstige ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:
Buchheftmaschine für Zweifadenheftung, bei der je zwei Heftfäden abwechselnd durch die Lagen gezogen und die Ösen der Fäden durch besondere Greifer nach beiden Seiten auf dem Buchrücken umgelegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die in die Lagen gezogenen Fadenschlingen, bevor sie als ösen durch den Buchrücken geführt werden, von Haltezungen (h) erfaßt und so lange vom Rückenfalz entfernt festgehalten werden, bis die Ösen über dem Buchrücken ausgestoßen sind, wodurch die Reibung jedes Doppelfadens beim Ein- und Austritt vermindert und die ausgestoßene öse durch die Freigabe der Schlinge gelockert wird, damit sie der Greifer (g) sicher fassen kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE169986C true DE169986C (de) |
Family
ID=435064
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT169986D Active DE169986C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE169986C (de) |
-
0
- DE DENDAT169986D patent/DE169986C/de active Active
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