DE67281C - Buch- Fadenheftmaschine - Google Patents

Buch- Fadenheftmaschine

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DE67281C
DE67281C DENDAT67281D DE67281DC DE67281C DE 67281 C DE67281 C DE 67281C DE NDAT67281 D DENDAT67281 D DE NDAT67281D DE 67281D C DE67281D C DE 67281DC DE 67281 C DE67281 C DE 67281C
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DE
Germany
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needle
loop
stitching
thread
book
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT67281D
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English (en)
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J. TH. O. ORTLOFF in Heidelberg, Klingenthorstraise 8
Publication of DE67281C publication Critical patent/DE67281C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42BPERMANENTLY ATTACHING TOGETHER SHEETS, QUIRES OR SIGNATURES OR PERMANENTLY ATTACHING OBJECTS THERETO
    • B42B2/00Permanently attaching together sheets, quires or signatures by stitching with filamentary material, e.g. textile threads
    • B42B2/02Machines for stitching with thread

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMTA^
Die bis jetzt in den Handel gebrachten Fadenheftmaschinen, welche nicht mit. Schiffchen arbeiten, leiden an dem Mangel, dafs sie sozusagen die Bücher nur zusammenhäkeln. Reifst bei solcher Heftung ein Faden (z. B. auf dem Rücken des Buches), so ist sofort die ganze Reihe Stiche, welche mit dem zerrissenen Faden in Verbindung stehen, dem Aufgehen preisgegeben. Dasselbe ist der Fall, wenn beim Heften auch eine Oese nicht richtig abgegeben wird.
Die in Fig. 1 und 7 dargestellte Heftung beseitigt nun diesen Mangel und hat gegenüber den früheren Methoden noch verschiedene Vortheile. Z. B. ist in jeder Stichreihe ein fortlaufender Heftfaden (sogen. Fitzbund), welcher die Bogen unter einander direct verbindet.
Erzielt wird diese Heftung durch in Fig. 2 und ,■$ dargestellte Nadeln JV, welche am vorderen Ende ein Fadenöhr und einen kleinen Haken (welcher auch als Kerb ausgebildet sein kann) tragen.
Beim Heften wird nun abwechselnd eine Nadel als Heft- und Häkelnadel verwendet, wodurch sich die Fäden in ganz eigenartiger' Weise, welche aus der Zeichnung leicht ersichtlich ist, verschlingen (Fig. 1 und 7 bis 11).
Wird z. B. eine Oese nicht richtig abgegeben , so geht nur dieser eine Stich ver-. loren, während vorher und nachher der Stich vom Nachbarfaden gehalten wird.
Ferner hat man keine Oesenreihe, sondern mit jedem Stich wechseln sich Oese und Heftfaden ab. Man kann die Oesen auch seitlich über das Buch ausziehen (Fig. 7), so dafs man ein Band unter die Oesen durchziehen bezw. mit einheften kann und so beim Heften auf Band, Gaze oder dergleichen keinen besonderen Verbandfaden nothwendig hat.
Die' Nadeln JV sind an Leiste s befestigt, während die Haken, welche bei der Heftung die Fäden ' herüberziehen (Fig. 4 und 5) an Leiste c angebracht sind. Die Leiste s und somit die Heftnadeln werden vom Verbindungsstück f\ welches im Hebel G eingelenkt ist, bewegt.
Hebel G wird von Verbindungsstange V, welche mit Rolle D1 auf dem Excenter F läuft, von der Hauptwelle B bewegt. Auf dieser Welle sitzt auch das Excenter E, welches Hebel A bewegt, auf dem sich die Fadenüberziehhaken h befinden.
Auf den an- und abschwingenden Arm A werden die zu heftenden Bogen gehängt, an die Maschine angeschwungen und von den Nadeln JV durchstofsen (Fig. 4). Sodann werden durch Curvenscheibe i, Hebel e, Zahnstange ^ und Zahnrad ^1, Fig. 4 und 5, die Fadenüberziehhaken h in Bewegung gesetzt. Es werden Fäden zu den anderen Nadeln JV herübergezogen, von deren Haken erfafst und aus dem Bogen herausgezogen (Fig. 5 und 7 bis 11). Sobald der Tisch wieder abschwingt, ist der Bogen an den vorhergehenden angeheftet. Die gehefteten Bogen laufen, gehalten von einem Holzklotz S1, auf Schienen S1, Fig. 4.
Man kann, wie Fig. 7, 12 und 14 zeigen, die Oesen auch schräg ziehen. Zu diesem Zweck sitzen die Nadeln JV auf einer Schiene s, deren Bewegung durch Hebel d bewirkt wird, wel-
eher in einer an der Wand sitzenden Knagge K gelagert ist und wiederum von Curvenscheibe g bewegt wird. Letztere wird durch Schubstange χ von der Hauptwelle B aus bewegt.
Der eigenartigen Bewegung der Leiste s entspricht auch die Bewegung der Leiste c, welche letztere durch Hebel e und Curvenscheibe i erzielt wird. Der Hebel e, welcher durch eine kleine Zahnstange \ und Zahnrad ^1 die mit Zähnen versehene Leiste c bewegt, ist auf Arm A gelagert und macht somit die Bewegung des Armes mit, wodurch derselbe stets in Eingriff mit Leiste c bleibt. Dabei kann der Haken h auch aus zwei federnden Theilen bestehen, oder es können die Hakenspitzen nach innen zeigen (Fig. 6). Der Antrieb der Maschine geschieht durch Riemscheibe R.
Bei sehr schwachen Lagen heftet man so, dafs die Oesen zur Hälfte innerhalb und zur Hälfte aufserhalb des Bogens liegen. Dadurch wird erreicht, dafs die im Bogen liegenden Oesen bei folgenden Bogen sich abwechseln, wodurch ein Auftragen am Buchrücken vermieden wird (Fig. 14). Fig. 12 stellt einen doppelt gehefteten Bogen dar.
Während die in Fig. 2 und 3 dargestellten Nadeln nur die principielle Ausführung derselben klarlegen sollen, ist die praktische Ausführung in Fig. 16 bis 20 dargestellt. Aus letzteren ist ersichtlich, dafs die Nadeln aus zwei Theilen bestehen, von denen der eine Nh, Fig. 17, eine Hakennadel und der andere Nf eine Fadennadel ist.
Diese Hakennadel Nh verschiebt sich, geführt im Schlitz s1, an der Fadenadel, und zwar so, dafs in ihrer oberen Stellung (Fig. 15) die Doppelnadel als vollständig glatte Heftnadel und im anderen Falle (Fig. 16) als Hakennadel erscheint. Eine in der Fadennadel befindliche Aussparung bewirkt das Abschieben der in der Hakennadel liegenden Schlinge (Fig. 18 bis 20).
Während in Fig. 18 die Schlinge noch im Haken liegt, ist dieselbe in Fig. 19 durch die Oesennadel bereits vorgeschoben. In Fig. 20 ist sie vollständig auf die glatte Nadel gebracht und fällt beim Aufgang der Nadeln ab,

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Buch-Fadenheftmaschine, bei welcher die Heftung in der Weise vor sich geht, dafs Fäden über den Buchrücken geführt werden, von welchen je zwei abwechselnd schlingenartig in den Bogen hinein und an einer benachbarten Stelle ösenartig wieder auf den Buchrücken herausgezogen wenden, derart, dafs jede in den Bogen führende Schlinge durch die aus dem vorhergehenden Bogen auf dem Buchrücken herausgezogene Oese des anderen Fadens geht (Fig. i, 7 bis 11).
2. Zum abwechselnden Einführen des Fadens und Ausziehen der Oesen bei der unter 1. gekennzeichneten Heftung eine aus Hakennadel und Heftnadel gebildete Doppelnadel, welche zwei Theile sich abwechselnd zur Hakennadel oder glatten Nadel ergänzen (Fig. 15 bis 20).
3. Um bei der in Anspruch 1. beschriebenen Heftung die Doppelnadel des Anspruchs 2; nach Abgabe jeder Schlinge von der vorher herausgezogenen Oese frei zu machen, die Einrichtung, dafs sich die Nadel nach Abgabe der Fadenschlinge seitlich bewegt, so dafs die Schlinge leichter von der Nadel gleitet.
4. Eine Ausführungsform der unter 1. gekennzeichneten Heftung, bei welcher die Schlingen zur Hälfte aufserhalb und zur Hälfte innerhalb des Bogens liegen (Fig. 12 und 14).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT67281D Buch- Fadenheftmaschine Expired - Lifetime DE67281C (de)

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