DE95320C - - Google Patents

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DE95320C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42BPERMANENTLY ATTACHING TOGETHER SHEETS, QUIRES OR SIGNATURES OR PERMANENTLY ATTACHING OBJECTS THERETO
    • B42B2/00Permanently attaching together sheets, quires or signatures by stitching with filamentary material, e.g. textile threads
    • B42B2/02Machines for stitching with thread

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei den bis jetzt bekannten Heftmaschinen, welche mit geraden Nadeln arbeiten, waren zur Stichbildung immer mehrere Mechanismen nöthig, welche nach vorliegender Erfindung durch einen Stöfsel α ersetzt werden sollen.
Dieser Stöfsel α ist auf einer beweglichen Schiene s befestigt und arbeitet in der aus Fig. ι bis 6 erkennbaren Weise.
Bei Fig. 1 steht der Stöfsel in seiner Anfangsstellung. Bei Fig. 2 hat der Stöfsel das Papier ρ durchstochen und erfafst den auf demselben liegenden Faden /, um ihn durch das Papier zu ziehen (Fig. 3). In Fig. 4 ist der Faden an eine um die gewünschte ■Stichbildung entfernte Stelle gezogen und in Fig. 5 wieder als Oese durch das Papier gestofsen, worauf der Stöfsel (Fig. 6) in seine untere Stellung zurückkehrt und die Stichbildung beendet hat.
Will man nun diese Stichbildung zum Heften von Büchern verwenden, so mufs man diese einzelnen Stiche unter einander verbinden, was in verschiedener Weise (Fig. 7 bis 12) geschehen kann.
In jedem Falle aber mufs die herausgezogene Oese durch einen weiteren Faden gehalten werden, damit sie beim Fortgang der Heftung nicht wieder in den Bogen schlüpfen kann.
Bei der in Fig. 7 bis 12 dargestellten Anordnung wird die vollständig frei stehende Oese (Fig. 6) jeweils durch einen kleinen Stift b vor Bildung des nächsten Stiches umgedrückt, so dafs der den Heftfaden holende (Fig. 7 bis 10) oder die Oese abgebende (Fig. 11) Stöfsel a durch die so umgelegte Oese des vorhergehenden Stiches gehen mufs.
Der Stift b bewegt sich jedesmal in der Richtung, in welcher sich die Oese umlegen soll, bei Fig. 7 bis 10 seitlich und bei Fig. 11 vor- und rückwärts.
Ausführung und Antrieb dieses Stiftes b (Fufs, Schieber oder dergl.) können verschiedener Art sein.
Ferner kann der Stift b die Oese am Fufs oder auch am Kopf umdrucken, je nachdem der Stift als Schieber, welcher die Oese seitlich fafst, oder als Haken, welcher in den Kopf der Oese greift, ausgebildet ist.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zum Heften von Büchern und dergleichen, dadurch gekennzeichnet, dafs die Nadel (a) den zu heftenden Bogen (p) von innen nach aufsen durchsticht, den über den Buchrücken geführten Heftfaden (f) erfafst, ihn in den Bogen hineinzieht und an benachbarter Stelle als Oese wieder durch den Falz ausstöfst und freigiebt (Fig. 1 bis 6), während nach Rückgang der Nadel ein Schieber (b) die nunmehr über den Bogenrücken befindliche Öese in eine solche Lage bringt, dafs die Nadel den Faden für die nächste zu bildende Oese durch diese vorhergehende hindurchführen kann (Fig. 7 bis 12).
2. Zur Ausführung des durch Anspruch 1 gekennzeichneten Heftverfahrens die Anwendung eines Stöfsels (aj, welcher beiderseitig mit Einschnitten versehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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