DE169355C - - Google Patents

Info

Publication number
DE169355C
DE169355C DENDAT169355D DE169355DA DE169355C DE 169355 C DE169355 C DE 169355C DE NDAT169355 D DENDAT169355 D DE NDAT169355D DE 169355D A DE169355D A DE 169355DA DE 169355 C DE169355 C DE 169355C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sleeves
machine
sliders
insert
stamp
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT169355D
Other languages
English (en)
Publication of DE169355C publication Critical patent/DE169355C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B21/00Packaging or unpacking of bottles
    • B65B21/24Enclosing bottles in wrappers
    • B65B21/247Wrapping individual bottles in straw-made wrappers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Making Paper Articles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Herstellen von Flaschenhülsen o. dgl. aus vorgeschnittenen und in zylindrische Gestalt gerollten Stücken von Wellpappe oder anderem geeigneten Material, welche durch Zwecken in dieser Form erhalten werden.
Das Wesen der Erfindung wird in der Vorrichtung gesehen, durch welche die Flaschenhülsen aus einem Vorratsbehälter ίο selbsttätig der Preßvorrichtung zugeführt werden, in der sie durch Form und Stempel in eine dem zu umhüllenden Gegenstand annähernd entsprechende Form gepreßt werden.
Auf den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der zum Pressen solcher Hülsen dienenden Maschine dargestellt.
Fig. ι zeigt eine Seitenansicht und
Fig. 2 einen Längsschnitt der Maschine.
Fig. 3 veranschaulicht in Seitenansicht den Einlegeapparat für die von der Maschine zu verarbeitenden ungepreßteri Hülsen.
Fig. 4 und 5 stellen den Einlegeapparat in Vorderansicht und Draufsicht dar.
Fig. 6 zeigt den Schnitt durch den Einlegeapparat nach der Linie C-F der Fig. 3 mit den darin befindlichen Hülsen.
α ist das Gestell der Maschine, in welchem die Hauptantriebswelle gelagert ist. Diese treibt mittels der Zahnräder i und i1 eine zweite mit Kurbelscheibe h versehene Welle. Der Zapfen g dieser Scheibe setzt die Kurbelschleife e in hin- und hergehende Bewegung, welche mittels der federnden Hülse d auf den Schlitten b und den Stempel c übertragen wird. Dem Stempel c gegenüber ist die Form 0 angeordnet.
Zwischen Form und Stempel steht der Einleger, welcher die zylindrischen Papphüllen aufnimmt und zur rechten Zeit in die Bahn des Stempels c hinabfallen läßt (Fig. 4 und 6). 40' Er wird von der durch die Kegelräder q und qx mit der Hauptwelle gekuppelten Welle r, den Exzentern s und s1 und den Exzenterstangen t und i1 angetrieben. Letzere greifen an die beiden Schwingen u und u1 an, in welchen Führungsnuten ausgespart sind. Zwei am Gestell des Einlegers geführte kreuzförmige Gleitstücke w und w1 greifen mit Stiften ν und v1 in diese Nuten ein und erhalten hierdurch eine auf- und abgehende Bewegung. Die Gleitstücke gehen seitlich in Arme über, deren Enden mit je zwei im Gestell drehbar gelagerten Winkelhebeln χ und x1 gekuppelt sind. Auf den Drehzapfen dieser Winkelhebel sind weitere Winkelhebel y und yx gelagert, deren obere, entsprechend geschlitzte Enden an den Gleitstücken w und wx befestigte Stifte umfassen. Die vier Hebelpaare x, x1 und y,yx greifen mit geschlitzten Augen an die Zapfen je zweier im Gestell geführter Gleitstücke /, V- und \, \l (Fig. 6), an welchen Greifer zum Erfassen der in den Trichter des Einlegers eingeführten Hüllen befestigt sind.
Die Vorrichtung wirkt in folgender Weise: Ist das unterste Greiferpaar /, Z1 des Einlegers geschlossen, wie Fig. 6 zeigt, so liegt die unterste der im Trichter des Einlegers
gelagerten Hüllen auf ihm und befindet sich gleichzeitig in der Bahn des Stempels c. Wenn sich der Stempel der Form ο nähert, wird die Hülle von ihm aufgenommen, in die Form getragen und dort gepreßt. Unterschiede in der Stärke und Härte der Pappe werden durch die Federhülse d ausgeglichen. Die Drehung der Welle r und die Verschiebung der Gleitstücke n> und η>λ ist so berechnet, daß, wenn der Stempel die unterste Hülle aus dem Einleger mitgenommen hat, die oberen Gleitstücke \ und ^1 sich einander nähern und die zweite Hülse solange am Herabfallen hindern, bis der Stempel auf seinem Rückwege unter ihnen hindurchgegangen ist. Dann öffnet sich dieses Greiferpaar, während das untere sich schließt, die Hülse fällt in die Bahn des Stempels hinab und wird wie die vorige von ihm mit in die Form genommen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Maschine zum Herstellen von Flaschenhülsen o. dgl. aus in Zylinderform gerollten und durch Zwecken o. dgl. in dieser Form erhaltenen Stücken aus Wellpappe oder anderem geeigneten Material, gekennzeichnet durch einen beweglichen Stempel, welcher unter Vermittelung von Greifern (\, ^1J und (I, I1J aus einem die zylindrischen Hülsen enthaltenden Vorratsbehälter bei jedem Hub die unterste Hülse der Form (0) zuführt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT169355D Active DE169355C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE169355C true DE169355C (de)

Family

ID=434487

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT169355D Active DE169355C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE169355C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE169355C (de)
DE2312861C2 (de) Vorrichtung zum Bewegen von Werkstücken in einer Presse
DE2301537A1 (de) Haemmermaschine
DE308229C (de)
DE272508C (de)
DE454297C (de) Stopfmaschine zur Herstellung von Puppen
DE153153C (de)
DE189305C (de)
DE1577038B1 (de) Ausstossvorrichtung an Mehrstufenpressen
DE234853C (de)
DE250622C (de) Nietvorrichtung an Maschinen zur Herstellung von Fässern aus Holz deren Dauben mit den Reifen durch Niete verbunden sind
DE36596C (de) Maschine zur selbsttätigen Herstellung von Drahtkettengliedern
DE251311C (de)
DE447756C (de) Maschine zur ununterbrochenen Herstellung und Markierung von Presslingen aus plastischen Stoffen, z.B. Seife
DE389084C (de) Pressmaschine zum Pressen von Kohleelektroden
DE245718C (de)
DE9958C (de) Maschine zur Anfertigung geprefster Zuckerstücke
DE454531C (de) Vorrichtung zur Herstellung von Kohlepuppen
DE68958C (de) Maschine zur Herstellung von mit Drahthenkel versehenen Papp-Behältern
DE170748C (de)
DE191277C (de)
DE89221C (de)
DE237299C (de)
DE145824C (de)
DE614946C (de) Maschine zum Stempeln von Briefumschlaegen