DE16847C - Verbesserungen an Pince-nez, Binocles, Lorgnons oder Kneifern - Google Patents

Verbesserungen an Pince-nez, Binocles, Lorgnons oder Kneifern

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DE16847C
DE16847C DENDAT16847D DE16847DA DE16847C DE 16847 C DE16847 C DE 16847C DE NDAT16847 D DENDAT16847 D DE NDAT16847D DE 16847D A DE16847D A DE 16847DA DE 16847 C DE16847 C DE 16847C
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F. TERSTEGEN in Elizabeth, New-Jersey,V. St. A
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    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02CSPECTACLES; SUNGLASSES OR GOGGLES INSOFAR AS THEY HAVE THE SAME FEATURES AS SPECTACLES; CONTACT LENSES
    • G02C3/00Special supporting arrangements for lens assemblies or monocles
    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02CSPECTACLES; SUNGLASSES OR GOGGLES INSOFAR AS THEY HAVE THE SAME FEATURES AS SPECTACLES; CONTACT LENSES
    • G02C5/00Constructions of non-optical parts
    • G02C5/02Bridges; Browbars; Intermediate bars
    • G02C5/04Bridges; Browbars; Intermediate bars with adjustable means

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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Description

AISERLICHES
PATENTAM
M 1684T
Der Zweck vorliegender Erfindung ist, das leichte Zerbrechen der Klemmfeder zu verhindern, die Gläser bequemer zusammenhalten zu können und durch das frühere umständliche Herumbiegen der Feder das Zerkratzen der Gläser, sowie das Zerbrechen der Nasenstücke zu verhindern; und ein weiterer Zweck derselben ist, die Nasenstücke oder Nasenbügel so verstellbar zu machen, dafs dieselben der Nase angepafst werden können und sich in irgend einer beliebigen Stellung festhalten lassen.
In den beiliegenden Zeichnungen ist:
Fig. ι eine Oberansicht eines Pince-nez, welches mit einer verbesserten Klemmfeder versehen ist. Das Pince-nez ist halb geschlossen gezeigt;
Fig. 2 eine Seitenansicht desselben, geschlossen ;
Fig. 3 eine Längenansicht der Hälfte eines Pince-nez mit einer verbesserten Vorrichtung zur Verstellung des Nasenbügels;
Fig. 4 eine Endansicht desselben;
Fig. 5 eine Detailansicht des geschlitzten Gelenkstückes ;
Fig. 6 eine Längenansicht einer veränderten Construction;
Fig. 7 eine Endansicht derselben;
Fig. 7a eine Modification derselben;
Fig. 8 eine Längenansicht eines Pince-nez mit einer anderen veränderten Construction des verstellbaren Nasenbügels;
Fig. 9 eine Endansicht desselben;
Fig. 10 eine Längenansicht eines Pince-nez mit einer anderen, veränderten Construction des verstellbaren Nasenbügels,
Fig. 11 eine Endansicht desselben.
Fig· 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19 und 20 zeigen verschiedene Constructionen des verstellbaren Nasenbügels in Längen- und Endansichten.
Die Klemmfedern der Pince-nez, Binocles, Lorgnons oder Kneifer werden durch das Zusammenbiegen beim Zusammenlegen der Gläser sehr leicht zerbrochen; oder auch die Nasenbügel werden zerbrochen und auch die Spannkraft der Feder wird dadurch sehr geschwächt und verändert.
Um diesem Uebelstand abzuhelfen, ist die Klemmfeder mit einem Scharnier oder Gelenk in der Mitte versehen, wie Fig. 1 und 2 zeigen. Die Klemmfeder besteht aus den zwei Theilen A und B, von denen jeder an dem Rahmen C einer Linse oder, bei rahmenlosen Linsen, an der Linse selbst befestigt ist, und zwar in irgend einer gebräuchlichen Weise.
Diese beiden Federtheile A und B . werden durch einen Stift D verbunden, und zwar in einer Weise, dafs diese Federtheile um diesen Stift drehbar sind. Wie gezeigt, bedecken sich die Enden der Federtheile A und B, und ist der Federtheil A zu beiden Seiten des Stiftes D mit einer kleinen Erhöhung E und der Federtheil B mit Löchern oder Aushöhlungen F versehen, in welche die, Erhöhungen oder kurzen Stifte E hineinschnappen, wenn das Pince-nez geöffnet ist, und dadurch dasselbe in dieser Stellung halten. Diese Erhöhungen oder kurzen-Stifte E und Löcher oder Aushöhlungen F können auch umgekehrt an den Federtheilen A und B angebracht werden.
Man kann jedoch verschiedene Befestigungsweisen anwenden, z. B. dadurch, dafs der
Aufsentheil der einen Feder umgebogen ist, so dafs der andere Theil dagegen ruht und durch den Gebrauch auf der Nase von selbst nach der Aufsenseite gedrückt wird.
Beim Zusammenlegen der Gläser geben diese Erhöhungen oder kurzen Stifte E dem stärkeren Druck nach und verlassen dadurch die Aushöhlungen oder Löcher F. Da die Klemmfeder bei dieser Anwendung nicht gebogen oder verdreht wird, wird dieselbe mehr geschont und langer halten.
Bei dieser neuen Construction der Klemmfeder kann man die Gläser von beiden' Seiten zusammenklappen oder falten, ohne den Rahmen, die Nasenbügel oder Gläser zu beschädigen.
Damit das Pince-nez an allen Nasen gleichmäfsig gut hält, sind verschiedene Constructionen verstellbarer Nasenbügel angewendet, welche sich nach innen oder nach aufsen richten lassen.
G in Fig. 3, 4 und 5 ist eine Feder, welche an dem Vorsprung G1 des Rahmens C (oder am Glas selbst) befestigt ist, dann verdreht und aufwärts gebogen ist und am oberen Ende einen dem Glas zugekehrten Stift H hat, der aufsen einen kleinen Kopf hat. Der Nasenbügel J ist der Länge nach geschlitzt und bei J1 an dem Rahmen drehbar befestigt. Der Stift H der Feder G geht durch den Schlitz des Nasenbügels, und wird dieser Bügel durch den Kopf des Stiftes am Abrutschen verhindert. Wenn man die Feder G in der Richtung des Pfeiles, d. h. nach der Gesichtsseite der Gläser bewegt, gleitet der Stift H in dem Schlitz des Nasenbügels J, welcher gehoben wird, wie Fig. 4 zeigt. Am äufseren Ende des Schlitzes des Nasenbügels befindet sich eine Auskerbung y2, Fig. 5, in welche der Stift H schnappt und dadurch den Nasenbügel in der gewünschten Stellung hält. Wenn man mehrere Auskerbungen in dem Schlitz anordnet, kann man den Nasenbügel beliebig stellen. Wenn man den Nasenbügel J ein wenig hebt, verläfst der Stift H die Auskerbung und die Feder G schnellt sich selbst und den Nasenbügel in die normale Stellung zurück, wie Fig. 3 zeigt.
/in Fig. 6 und 7 ist ein Gelenkstück, welches bei I1 durch einen Stift am Rahmen C oder an einem Vorsprung des Glases drehbar befestigt ist, und das untere Ende dieses Gelenkstückes ist durch einen Stift drehbar am oberen Ende des Nasenbügels K befestigt, dessen unteres Ende mit einer Gabel K1 versehen ist, welche die Kante des Glases oder des Rahmens umklammert. Wenn man das obere Ende des Nasenbügels in der Richtung des Pfeiles bewegt, so bewegt sich die Gabel an der Kante des Glases oder Rahmens aufwärts und das Gelenkstück und der Nasenbügel nehmen die Stellung an, die in Fig. 7 gezeigt ist. Der Nasenbügel kann in irgend eine beliebige Neigung zum Glas verstellt werden, dadurch, dafs das obere Ende des Bügels mehr oder weniger vom Glas entfernt wird. Es können auch Einschnitte im Rand des Glases oder Rahmens gemacht werden, worin die Gabel sich festsetzt. Auch können am Gelenk Klemmfedern eingeschaltet werden, welche bezwecken, dafs die beiden Theile irgend eine ■beliebige Stellung behalten.
Fig. 7 a ist eine Modification der in Fig. 6 und 7 gezeigten Construction, und ist in diesem Falle das Gelenkstück / am oberen Ende umgefalzt, um eine Klemmfeder /' zu bilden. Diese Construction kann überhaupt bei den Gelenken Anwendung finden.
L in Fig. 8 und 9 ist eine Feder, welche an dem Vorsprung G1 des Rahmens C oder des Glases befestigt, dann abwärts gebogen ist und so als Nasenbügel dient. Oberhalb des Vorsprungs G1 ist die Feder L mit einem kurzen Flügel oder Vorsprung L1 versehen, welcher parallel mit dem Glas ist. Wenn das Pince-nez nicht im Gebrauch ist, ruht der Flügel Z1 an der Aufsenkante des Theiles M1 der Klemmfeder M. Zum Gebrauch wird der obere Theil zuerst auswärts gebogen und dann in der Richtung des Pfeiles gezogen, so dafs der Flügel L1 gegen die Innenkante des Theiles M1 der Klemmfeder ruht, wie Fig. 9 es zeigt, und wird dadurch der Nasenbügel in dieser Richtung gehalten. Wenn man den Nasenbügel auswärts biegt, schnellt er in die erste Stellung zurück. Dieser Vorsprung oder Flügel kann auch am Theil M1 der Klemmfeder befestigt sein, oder er kann auch verstellbar gemacht werden, damit die Neigung des Glases verstellt werden kann.
JV in Fig. 10 und 11 ist ein Gelenkstück, welches durch einen Stift an dem Vorsprung G1 des Rahmens oder an dem Ende der Klemmfeder M drehbar befestigt ist, und am äufseren Ende dieses Gelenkstücks ist der Nasenbügel N2 durch einen Stift drehbar befestigt. Wenn das Pince-nez gebraucht wird, wird das Gelenkstück in der Richtung des Pfeiles gezogen, wodurch der Nasenbügel in die Stellung,, welche Fig. 11 zeigt, - kommt. Das Gelenkstück ist derartig befestigt, dafs es sich klemmt und am Gelenk genügend Reibung hat, um es in irgend einer Stellung zu halten.
In Fig. 12 und 13 ist O ein Nasenbügel, welcher am unteren Ende durch einen Stift beweglich am Rahmen C oder dem Glas befestigt ist, während das obere Ende durch einen Stift drehbar am Gelenkstück F1 befestigt ist. Das andere Ende dieses Gelenkstücks F' ist durch einen Stift drehbar an einem Gelenkstück F2 befestigt, dessen anderes Ende durch einen Stift drehbar am Rahmen C
oder dem Glas bei P* befestigt ist. Das obere Ende des Nasenbügels wird in der Richtung des Pfeiles gezogen und nimmt die Stellung, die Fig. 13 zeigt, an. Die Gelenke sind so gemacht, dafs sie sich klemmen, und dadurch wird der Nasenbügel in einer beliebigen Stellung gehalten.
In Fig. 14 und 15 ist Q ein Nasenbügel, der bei Q1 durch einen Stift drehbar am Rahmen C oder an dem Glas befestigt ist. Eine gebogene oder schleifenförmige Klemmfeder R ist zwischen dem unteren Ende des Bügels Q und dem Gelenk eingeschaltet, und durch die dadurch verursachte Klemmung oder Reibung wird der Bügel in einer beliebigen Stellung erhalten.
S in Fig. 16 .ist. ein Nasenbügel, der durch einen Stift bei S1 drehbar am Rahmen C oder am Glas befestigt ist. T ist eine Feder, die bei T1 am Rahmen befestigt ist und am unteren Ende einen Einschnitt T2 hat, in welchen das untere Ende des Nasenbügels pafst. Wenn der Nasenbügel auswärts gezogen wird, hält die Feder T ihn in dieser Stellung, und wenn man den Nasenbügel schliefsen will, so drückt man ihn aus seiner Lage, worauf die Feder T denselben zurückschnellt.
In Fig. 17, 18 und 19 ist U ein Nasenbügel, der am oberen Ende durch einen Stift an dem Gelenkstück V befestigt ist, welches Gelenkstück durch einen Stift drehbar an einem Vorsprung V1 befestigt ist. Der Nasenbügel U kann drehbar oder fest mit dem Gelenkstück V verbunden sein. Eine Feder W ist am Vorsprung G2 befestigt und das lose Ende dieser Feder geht durch ein Loch am äufseren Ende des Gelenkstücks V oder ist auf eine andere Art und Weise mit demselben verbunden. Diese Feder W zieht am äufseren Ende des Gelenks, prefst das innere Ende, an dem der Nasenbügel befestigt ist, gegen die Nase. Der Nasenbügel kann hierdurch in irgend eine Neigung zum Glas gestellt werden.
Wird das Glas, welches mit der verbesserten Klemmfeder mit Gelenk A und B versehen ist, zusammengelegt, dann legen sich die Nasenbügel gegen das Glas, da das Gelenkstück V drehbar am Vorsprung V1 befestigt ist. Soll das Pince-nez gebraucht werden, dann braucht man nur den Schlufshaken oder die Vorrichtung, welche die Gläser in der geschlossenen Stellung festhält, zu lösen. Die Federn W drücken die Gläser von einander, dieselben drehen sich mit ihren Klemmfedertheilen A und B um den Stift D, die Vorsprünge oder kleinen Stifte E schnappen in die Aushöhlungen oder Löcher F ein und halten die Klemmfeder in der passenden Lage, wie vorher schon erklärt wurde.
Somit ist dieses Pince-nez selbstöffnend und die Nasenbügel richten sich zugleich selbst auswärts und stellen sich der Nase entsprechend ein.
In Fig. 20 ist X ein drehbares Nasenstück, welches vierkantig ist, aber auch eine andere Form haben kann und durch zwei Federn Y, welche am Rahmen C drehbar befestigt sind, gehalten wird.
Man kann jedoch das drehbare Nasenstück X auch an einem Ende einer drehbaren Feder Y befestigen. Die Nasenstücke können an den Rahmen, an der Linse, an der Klemmfeder oder an deren Verbindung befestigt werden und die Federn durch anders geformte ersetzt werden.
Die Feder an einem Nasenbügel, wie in Fig. 3 und 4 oder Fig. 8, 9 und 14, kann separat verbunden werden und irgend ein Fac,on haben.
Die Vorrichtungen zur Verstellung der Nasenbügel sind nicht nur für Pince-nez mit der verbesserten Klemmfeder mit Gelenk, sondern auch für gewöhnliche Pince - nez, Binocles, Lorgnons oder Kneifer anwendbar.
Wenn die Gläser auf einander gelegt sind, können sie durch einen Federhaken, Bügel etc. auf einander gehalten werden, und wenn das Pince-nez geöffnet werden soll, wird dieser Federhaken einfach zurückgezogen.

Claims (7)

  1. Patent-An Sprüche:
    ι. An einem Pince-nez die Zusammenstellung der Rahmen C der Klemmfedertheile A und B, welche drehbar verbunden und mit Vorrichtungen versehen sind, welche den Verschlufs bilden.
  2. 2. In einem Pince-nez die Zusammenstellung einer Feder G, am Rahmen C befestigt, mit dem geschlitzten Nasenbügel J, welcher drehbar am Rahmen befestigt ist.
  3. 3. In einem Pince-nez die Zusammenstellung des Nasenbügels K, welcher am unteren Ende mit einer Gabel K1 oder einer ähnlichen Vorrichtung versehen ist, mit dem Gelenkstück /, welches am Nasenbügel und am Rahmen drehbar befestigt ist.
  4. 4. In einem Pince-nez die Zusammenstellung des Nasenbügels N2 mit der Feder N, an derem Ende er drehbar befestigt ist.
  5. 5. Die Verbindung eines Pince-nez mit einer Feder L, die mit einem Vorsprung, Finger oder Flügel versehen ist.
  6. 6. In einem Pince-nez ein Nasenflügel, welcher unten drehbar am Rahmen befestigt ist und oben durch ein Doppelgelenkstück am Rahmen gehalten wird.
  7. 7. In einem Pince-nez die Zusammenstellung eines Nasenbügels, mit ein- oder mehr-
    theiligem Gelenkstück verbunden und mit einer Feder versehen, welche den Bügel stellt.
    In einem Pince-nez die Zusammenstellung des Rahmens mit dem drehbaren Bügel S und der Feder T am unteren Ende, mit einem Ausschnitt T2 oder dessen Aequivalent versehen.
    In einem Pince-nez die Zusammenstellung des Nasenbügels U, des Gelenkstücks V und einer Feder W, welche derartig gegen ein Ende des Gelenkstücks V drückt, dafs der Nasenbügel ■ gegen die Nase gedruckt wird.
    io. An einem Pince-nez die Verbindung des Nasenstückes X mit den Federn Y Y, welche drehbar am Rahmen des Pince-nez befestigt sind.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRÜCKEREI.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
ITBL20090014A1 (it) * 2009-05-06 2010-11-07 Sergio Giuseppe Olivotto Frontale di occhiale a doppia regolazione: a) la prima consente di allargare o stringere le lenti in corrispondenza del naso; b) la seconda consente di variare la curvatura del frontale all' altezza delle tempie.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
ITBL20090014A1 (it) * 2009-05-06 2010-11-07 Sergio Giuseppe Olivotto Frontale di occhiale a doppia regolazione: a) la prima consente di allargare o stringere le lenti in corrispondenza del naso; b) la seconda consente di variare la curvatura del frontale all' altezza delle tempie.

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