DE167683C - - Google Patents

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DE167683C
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crank
hub
wedges
rollers
brake
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D5/00Braking or detent devices characterised by application to lifting or hoisting gear, e.g. for controlling the lowering of loads
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D2700/00Capstans, winches or hoists
    • B66D2700/03Mechanisms with latches or braking devices in general for capstans, hoists or similar devices as well as braking devices actuated electrically or by fluid under pressure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

ι Ι
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung betrifft einen Brems- und Sperrkurbelantrieb für Hebezeuge mit mehrteiligem Bremsring, der durch auf der Lastwelle befindliche Exzenterflächen gespreizt wird.
Bekannt ist ein Brems- und Sperrkurbelantrieb , bei welchem beim Drehen des Antriebsorgans in der Heberichtung vermittels an der Lastwelle befindlicher Exzenterflächen
xo ein Verklemmen von Antriebsorgan, Sperrrad und Lasttrieb erfolgt, so daß dieselben sich gemeinsam drehen, während ein Niederlassen der Last nur nach Maßgabe der Rückwärtsdrehung 'des Antriebsorgans bewirkt wird, wobei abwechselnd die Last und das Antriebsorgan voreilen.
Bei dem Gegenstand der vorliegenden Erfindung wird ein auf demselben Prinzip beruhender Brems- und Sperrkurbelantrieb in
ao Verbindung mit einem aus mehreren Teilen bestehenden Bremsring verwendet. Die Beeinflussung dieser Bremsringteile geschieht gemäß vorliegender Erfindung durch in Aussparungen der Kurbelnabe angeordnete Walzen, welche je nach der Drehrichtung der Kurbel auf Exzenterflächen einer auf der Antriebswelle fest aufsitzenden Büchse auf- bezw. abgewälzt werden und auf Keile einwirken, welche zwischen den Bremsringteilen angeordnet sind.
Die Erfindung ist auf der beiliegenden Zeichnung zur Darstellung gebracht.
Fig. ι zeigt die Vorrichtung in Ansicht und teilweisem Schnitt nach Linie y-y der Fig. 2.
Fig. 2 ist ein Schnitt nach Linie x-x von Fig. i.
Die Vorrichtung besteht aus einer auf einen Vierkant der Kurbelwelle α aufgesteckten Büchse b, auf welcher die Nabe c der Kurbel drehbar aufsitzt. Auf der Büchse b ist außerdem das Sperrad d lose angeordnet, dessen Nabe über die Nabe der Kurbel greift. Die auf der Kurbelwelle α aufsitzende Büchse b trägt zwei symmetrische Exzenterflächen 0, auf welchen sich zwei in Aussparungen i der Kurbelnabe c gelagerte Walzen e abwälzen.
Zwischen Kurbelnabe c und Sperrad d ist ein zweiteiliger Bremsring m eingeschaltet, dessen Enden abgeschrägt sind, so daß Keile/ in die Ringhälften eintreten können. Die Keile f greifen gleichzeitig in die Aussparungen i der Kurbelnabe und werden von dieser mitgenommen; sie stützen sich außerdem gegen die Walzen e. In das Sperrrad d greift in üblicher Weise die Klinke g.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Beim
Drehung
Aufwinden der Last, d. h. bei
der Kurbel im Sinne des Uhrzeigers werden die Walzen e und Keile f durch die Nabe c mitgenommen, wobei die Rollen auf die Exzenterflächen 0 auflaufen. Dadurch werden die Keile / nach außen gedrückt und der Spreizring m gespannt, so daß
eine feste Verkuppelung zwischen Kurbelnabe c, Sperrad d und Antriebswelle α hergestellt ist.
Wird die Kurbel losgelassen, so bleiben die Keile f in der Spreizstellung infolge des Rückdruckes der Last und der Rückwirkung der Antriebswelle α und der Büchse b auf die Walz'en e, so daß der Bremsring in der Spreizstellung festgehalten wird.
ίο Wird dagegen die Kurbel rückwärts gedreht, so laufen die Walzen e von den Exzenterflächen ο ab, die Keile f treten nach innen zurück und der Bremsring wird entspannt. Nunmehr kann das Niederlassen der Last nach Maßgabe der Kurbelbewegung erfolgen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Brems- und Sperrkurbelantrieb für Hebezeuge mit innerhalb des Sperrades angeordnetem, durch auf der Lastwelle befindliche Exzenterflächen spreizbarem, mehrteiligem Bremsring, gekennzeichnet durch in Ausschnitten (i) der Kurbelnabe (c) gelagerte Walzen (e) und Keile ff), »5 welche durch die Exzenterflächen (o) der Lastwelle (a) zwischen die Bremsringteile (m) hineingedrückt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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