DE77830C - Federmaschine mit zwei gleichzeitig aufzuziehenden, nach einander zur Wirkung gelangenden Federn - Google Patents

Federmaschine mit zwei gleichzeitig aufzuziehenden, nach einander zur Wirkung gelangenden Federn

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DE77830C
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J. FRANZ, Brüx, Böhmen
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03GSPRING, WEIGHT, INERTIA OR LIKE MOTORS; MECHANICAL-POWER PRODUCING DEVICES OR MECHANISMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR OR USING ENERGY SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03G1/00Spring motors
    • F03G1/02Spring motors characterised by shape or material of spring, e.g. helical, spiral, coil
    • F03G1/022Spring motors characterised by shape or material of spring, e.g. helical, spiral, coil using spiral springs

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Description

KAISERLICHES
PAT E N TA M T. \%
Federn.
Die den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Federmaschine besitzt zwei Spiralfedern, die gleichzeitig angezogen werden, aber zur Wirkung nach einander kommen, da zuerst die eine Feder auslaufen mufs, damit die zweite bereits aufgezogene Feder zur Wirkung gelangen kann.
In beiliegender Zeichnung ist diese Federmaschine in Fig. ι in einer Seitenansicht, in Fig. 2 im Längsdurchschnitt nach x-x aus Fig. ι, in Fig. 3 im Grundrifs und in Fig. 4 in einem Schnitt nach y-y aus Fig. 2 abgebildet.
Diese Federmaschine besteht aus zwei Gehäusen G1 G2, in welch jedem eine Spiralfeder bekannter Art untergebracht ist, indem das eine Ende derselben mit der Welle, das andere Ende mit dem Gehäuse in fester Verbindung steht.
Die in der Zeichnung angedeutete zweite Vorrichtung mit den Gehäusen C1 G'2 ist mit der ersteren ganz identisch, dient zur Unterstützung dieser und ist nur dann anzuordnen, wenn die Federkraft der ersteren Vorrichtung nicht ausreicht.
Auf der Welle W1 sitzt lose das Federgehäuse G1, welches mit dem Rad T1 verbunden ist (s. Fig. 1). _ .
Das Rad T1 greift in ein mit der oberen Welle w^ fest verbundenes Rad r2 ein. Neben dem Rad r2 befindet sich, lose auf Welle w.2 aufgesteckt, das mit einem Rad r3 in fester Verbindung stehende Gehäuse G2. Auf der angetriebenen Welle w sind zwei Räder R und r befestigt. Das letztere greift fortwährend in das Rad r3 ein, während das Rad Ji sich mittelst einer Führungsfeder auf der Welle w sehr leicht verschieben läfst; dasselbe ist mit dem Rad r2 nur im Eingriff, wenn das Gehäuse G1 sich in Bewegung befindet. Sonst wird dasselbe durch Verschiebung auf der Welle w mit dem. Rad r2 aufser Eingriff gebracht.
Diese Verschiebung kann entweder mittelst Hand erfolgen, oder aber es ist eine selbstthätig wirkende Vorrichtung angeordnet, welche z. B. durch Centrifugalkraft das Verschieben des Rades -R auf der Welle w derart bewirkt, dafs bei Bewegung des Gehäuses G1 das Rad R in das Rad r2 eingreift, während dasselbe beim Stillstand des Gehäuses G1 mit dem Rad r2 aufser Eingriff gebracht wird. Die nöthige Centrifugalkraft wird von dem Gehäuse G1 durch eine ins Schnelle gehende Räderübersetzung entwickelt.
Beginnt man die im Gehäuse G1 befindliche Feder aufzuziehen (was durch Drehen der Welle W1 herbeigeführt wird), so wird sich Folgendes ereignen:
Gesetzt den Fall, dafs die Welle Wx in der Pfeilrichtung 1 gedreht wird, so wickelt sich die Feder im Gehäuse G1 auf die Welle Wx auf, so lange das Gehäuse G1 stillsteht. Diese Ruhelage des Gehäuses G1 wird bedingt durch den auf das Rad r{ wirkenden Widerstand; wird dieser kleiner als die Kraft der etwas aufgezogenen Feder in G1, so wird die Drehung des Rades T1 (Pfeil 2) und somit auch des
Gehäuses G1 und des in das Rad V1 eingreifenden Rades r2 (Pfeil 3) bewirkt, wodurch, da letzteres auf der Welle w.2 aufgekeilt ist, das Aufwickeln der Feder im Gehäuse G2 auf die Welle W2 bewerkstelligt wird. Die Feder im Gehäuse G2 wird also zugleich mit der im Gehäuse G1 gespannt. Das Gehäuse G2 bleibt durch den Widerstand der angeschlossenen Arbeitsmaschine im Stillstand.
Durch fortgesetztes Drehen der Welle W1 werden also beide Federgehäuse zugleich gespannt, indem durch Aufziehen der Feder in G2 der Widerstand bei rx vergröfsert wird und dadurch die Feder in G1 wieder so lange gespannt werden kann, bis durch Vergröfserung der Spannkraft das Drehen der oberen Welle w^ veränläfst wird. Diese wechselweise Drehung der Wellen W1 W2 geht in sehr kleinen Zeitabschnitten vor sich und man kann behaupten, dafs die beiden Wellen W1 W2 gleichzeitig zur Drehung durch einen auf W1 aufgesteckten Schlüssel oder eine Kurbel veranlafst werden.
Die beiden Sperrräder S1 und S2, von denen ersteres mit der Welle W1, letzteres mit der Welle W2 in Verbindung steht, dienen zum Halten dieser Vorrichtung ' im gespannten Zustand, indem die ins Rad S1 eingreifende Sperrklinke U1 die Welle W1 und die Sperrklinke k2 mit dem Rad S2 die Welle W2 und somit auch die Räder r2 rx und das Gehäuse G1 in Ruhelage hält, während das Gehäuse G2 durch Anhalten der angetriebenen Welle w im Stillstand erhalten wird.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Durch Auslösen der Sperrklinke Ar2 setzen sich die beiden Federn in Bewegung, was aber nur einen Moment dauert, indem bei Ingangsetzen des Gehäuses G1 das Rad R sofort eingeschaltet wird; ist dies geschehen, so tritt die Federkraft des Gehäuses G1 allein in Thätigkeit, indem dasselbe durch RäderUbersetzung T1 r2 R die Welle w antreibt.
Durch Anordnung des Rades r wird das Gehäuse G2 in demselben Sinne und demselben Mafse wie die Welle W2 angetrieben, so dafs somit eine starre Verbindung des Gehäuses G2 mit der Welle W2 hergestellt wird und infolge dessen die Federkraft, so lange sich das Gehäuse G1 zu drehen vermag, aufbewahrt bleibt.
Nach Ausgehen der Federkraft von G1 wird das Rad R ausgeschaltet und tritt dann die Federkraft des Gehäuses G2 in Function, welche die Welle w vermittelst der Räder r3 r in demselben Sinne weiter antreibt, während dabei die Federvorrichtung G1 stillsteht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Federmaschine, dadurch gekennzeichnet, dafs die Federn in den Gehäusen G1 G2 zwar gleichzeitig aufgewunden werden, aber nach einander zur Wirkung gelangen, indem bei Bewegung des Gehäuses G1 ein leicht verschiebbares, auf der angetriebenen Welle befindliches Rad R mit einem Rad r2 in Eingriff gebracht wird, das einerseits durch das Rad T1 vom Gehäuse G1 den Antrieb empfängt und andererseits auf der Welle W2 befestigt ist, und wobei das auf dieser Welle lose sitzende Gehäuse G2 durch sein Rad r3 von einem fest auf der Antriebwelle w sitzenden Rad r mitgenommen wird, zu dem Zweck, das Gehäuse G2 so lange zu einem starren Ganzen mit seiner Welle (W1) zu machen, also seine Federkraft aufzubewahren, bis die Federkraft von G1 erschöpft ist, da alsdann das Rad R mit dem Rad r2 aufser Eingriff gebracht wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT77830D Federmaschine mit zwei gleichzeitig aufzuziehenden, nach einander zur Wirkung gelangenden Federn Active DE77830C (de)

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