DE167341C - - Google Patents

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DE167341C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B63/00Locks or fastenings with special structural characteristics
    • E05B63/18Locks or fastenings with special structural characteristics with arrangements independent of the locking mechanism for retaining the bolt or latch in the retracted position
    • E05B63/20Locks or fastenings with special structural characteristics with arrangements independent of the locking mechanism for retaining the bolt or latch in the retracted position released automatically when the wing is closed

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
JVi 167341 KLASSE 6Ba.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf selbstschließende Schlösser. Das Neue besteht darin, daß der Schloßriegel nicht unmittelbar durch eine Feder in die Schließstellung gelangt, wenn die Tür zugeschlagen wird, sondern daß das Vorschieben des Riegels durch einen Federschieber geschieht, der vorher die Riegelzuhaltung aushebt. Dieser Federschieber wird entgegen dem Druck seiner Schließfeder
ίο in der Offenlage festgehalten und beim Zuschlagen der Tür ausgelöst. Durch diese Anordnung wird gegenüber bekannten selbstschließenden Schlössern der Vorteil erreicht, daß der Riegel ohne alle Hemmung durch die Druckfeder mit dem Schlüssel wie jedes gewöhnliche Schloß aufgeschlossen werden kann, wie aus nachstehender Beschreibung hervorgeht. Die Figuren der Zeichnungen geben die verschiedenen Stellungen des Schlosses an.
Fig. ι ist eine Ansicht desselben in geschlossenem Zustande bezw. bei angedrückter Tür,
Fig. 2 eine Stulpansicht bei der Stellung der Schließteile nach Fig. 1,
Fig. 3 Stellung des Riegels H, nachdem das Schloß mittels Schlüssels geöffnet ist;
Fig. 4 zeigt einen senkrechten Schnitt I-K nach Fig. 3,
Fig. 5 einen wagerechten Schnitt nach A-B in Fig. ι in geschlossenem Zustande.
Fig. 6 zeigt den wagerechten Schnitt C-D, sowie hauptsächlich die Schräge des Kopfes d an dem Federschieber A, wie er beim Aufziehen der Tür an dem Schließkloben S anstreift und zurückgedrückt wird.
Fig. 7 zeigt den Aufhalter D in Tätigkeit, dessen Nase ρ im Schlitz b des Federschiebers A steht und diesen zurückhält;
Fig. 8 zeigt das Schloß im Augenblick, wo es sich selbsttätig verriegelt;
Fig. 9 zeigt den senkrechten Schnitt E-F; Fig. 10 zeigt den senkrechten Schnitt G-H,
Fig. 11 die Stellung des Schlosses bei geöffneter Tür im Ruhezustande;
Fig. 12 gibt die Stellung (Einzelteil) des Aufhalters D an, wenn das Schloß bei Nichtgebrauch vollständig abgestellt ist.
Man öffnet das Schloß mit einem Schlüssel. Beim Aufziehen der Tür streift der abgeschrägte Kopf d des Federschiebers A am Schließkloben S vorbei und wird infolge der Schräge einige Millimeter nach rückwärts gedruckt. Hierdurch wird der unter Druck der Blattfeder E stehende Aufhalter D frei, und die Nase ρ schnappt in den Schlitz b des Federschiebers A ein, so daß sich dieser nicht wieder vorwärts schieben kann (zu ersehen aus Fig. 11). Beim Zurückschieben des Federschiebers A wird der Mitnehmer B vom Hubstift r frei, und die Drahtfeder 0 drückt die Aussparung K des Mitnehmers B über den Dreikantstift i des Zughebels C; gleichzeitig wird der Hebely des Zuhaltungslüfters F über die schräge Nase c des Schie- 6S bers A hinweggedrückt und von der Drahtfeder Z in dieser Stellung festgehalten. Wird nun die Tür zugedrückt, so stößt die Spitze s des Ausschalthebels G auf die Druckfläche K und hebt die Nase ρ des auf der drehbaren Welle W sitzenden Aufhalters D seitlich aus dem Schlitz b des Schiebers A heraus. Jetzt
kommt der Druck der spiralgewundenen Blattfeder L zur Geltung; diese drückt den frei gewordenen Schieber A wieder vor.
Beim Vorwärtsschnellen des Schiebers A drückt die Nase c mit etwas Voreilung den Hebel y des Zuhaltungslüfters F etwas nach vorn unter Drehung des Lüfters um den Drehpunkt u, und der Fuß H hebt die Zuhaltung M hoch und die Nase q aus dem
ίο Schlitz g des Riegels H aus (Fig. 8.)
Jetzt beginnt die Tätigkeit der Schließteile.
Indem die Zuhaltung M ausgelöst wird,
zieht gleichzeitig der Mitnehmer B durch den Druck des Federschiebers A nach vorn den Stift i des Zughebels C mit; der Zughebel beschreibt ein Stück Drehung um seine Achse« und schiebt durch den Stift m im. Schlitz t den Riegel H vor. Während der Vorschiebung des Riegels wird durch den Hubstift r, an welchem der Mitnehmer anstreift, dieser gehoben und in geeignetem Augenblick mit dem Einfallen des Zuhaltungsstiftes q der mittlerweile vom Zuhaltungslüfter F freigelassenen Zuhaltung der Stift i frei; das Schloß ist nun vorgeriegelt und kann wieder aufgeschlossen werden, wobei der Schlüssel nur die Zuhaltung hebt und den Riegel zurückschiebt (Fig. 3).
Soll der Selbstschluß des Schlosses aufgehoben werden, so wird der Ausschalthebel G, nachdem die Tür geöffnet ist, um eine Vierteldrehung nach oben gedreht (Fig. 12); in dieser Stellung wird der Hebel G durch die Feder E gehalten, und die Nase 5 trifft beim Zumachen der Tür nicht auf den Anschlag K, der ganze selbsttätige Schließmechanismus ist also abgestellt. Der Federschieber A erfüllt zweierlei Zwecke:
i. wird durch seine Nase c unter Vermittelung des Zuhaltungslüfters die Zuhaltung gehoben;
2. wird durch den an dem Schieber drehbar sitzenden Mitnehmer B der Riegel H mittels des Hebels C vorgeschoben. Die beiden Nasen des Mitnehmers B können weiter auseinandergerückt sein, dann ist die Schließbarkeit des Schlosses bei jeder Stellung der Schließteile gewährleistet.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Selbsttätig schließendes Schloß, dadadurch gekennzeichnet, daß ein Federschieber (A) beim Aufziehen der Tür mit seinem nach außen abgeschrägten Kopfe (d) am Schließkloben (S) entlang streift und dabei zurückgeschoben wird, so daß die Schließfeder (L) gespannt wird, wobei
. der Schieber (A) von einem Aufhalter abgefangen und der zum Schließen des Riegels dienende Hebel (C) an seinem Zapfen (i) von einem am Schieber (A) drehbar angebrachten Mitnehmer (B) erfaßt wird, während beim Zudrücken der Tür durch Auftreffen des mit dem Aufhalter (D) verbundenen Hebels (G) auf einen Anschlag (K) der Schieber (A) freigegeben und von der Feder (L) vorgedrückt wird, wobei der Mitnehmer (B) den Hebel (C) samt Riegel vorschiebt, nachdem die Nase (c) am Schieber (A) unter Vermittlung des Zuhaltungslüfters (F) die Zuhaltung ausgehoben hat, worauf der Mitnehmer (B) durch Anstreifen am Zapfen (r) den Riegelhebel (C) freigibt, so daß der Riegel mittels Schlüssel, ohne daß die Feder (L) auf ihn drückt, wieder zurückgeschlossen werden kann.
2. Eine Ausführungsform des Schlosses nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Selbstschluß durch eine Vierteldrehung des Aufhalters (G D) abgestellt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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