DE167240C - - Google Patents

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DE167240C
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resin
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D15/00Manufacture of resin soap or soaps derived from naphthenic acids; Compositions

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Detergent Compositions (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der ausgiebigen Verwendung von Harzen zur Fabrikation billiger Seifen stand bisher bei dunklen Harzen die Färbung, bei hellen dagegen der hohe Preis hindernd im Wege. Es ist nun bereits früher vielfach versucht worden, Harze derart zu entfärben, daß sie in größeren Mengen zu Seifen verarbeitet werden konnten. Der Erfolg ist jedoch bisher in jedem Falle gering gewesen und sämtliehe vorgeschlagenen Verfahren waren zeitraubend, zu teuer oder benötigten besonders konstruierte Apparate.
Insbesondere hat man versucht, das zur Entfärbung von Fetten und Ölen gebräuchliche Verfahren auch zur Harzentfärbung zu verwenden. Es bestand darin, die Fette oder Öle zu verseifen, um sie dann auszusalzen, indem man der entstandenen Seife eine starke Kochsalzlösung oder eine entsprechende Menge trockenen Salzes zusetzte. Die Salzlösung, die die Verunreinigungen aus der Seife aufgenommen hatte, setzte sich, weil spezifisch schwerer, zu Boden. Die einfache Übertragung dieses Verfahrens auf die Behandlung von Harzen ergibt nun aber kein befriedigendes Resultat, da verseiftes Harz große Mengen Salz aufnimmt, dasselbe aber nicht wieder ausscheidet.
Andererseits ist schon versucht worden, un- \rerseiftem Harz durch mehrmaliges Behandeln mit sehr verdünnten Kochsalzlösungen seinen Farbstoff zu entziehen. Dieses Verfahren führt aber nur zu einer ,sehr geringen Entfärbung und ist für die Zwecke der Fabrikation billiger Seifen schon deshalb unbrauchbar, weil die der Verseifung vorangehende
Entfärbung eine zeit- und arbeitraubende Mehroperation in einem besonderen Behälter darstellt, die die Selbstkosten des Fabrikanten für die billige Harzseife unzulässig steigert.
Um zu dem erstrebten Ziel zu gelangen, wird gemäß vorliegender Erfindung folgendermaßen verfahren.
Dem Harz wird entweder vor, während oder nach seiner Verseifung eine solche Salzmenge trocken oder in Lösung zugesetzt, die zur Trennung der Verunreinigungen und des Farbstoffs von der Harzseife genügt, die aber mit .dem schon vorhandenen oder später zuzusetzenden Wasser eine Salzlösung von geringerem spezifischen Gewicht als die Harzseife ergibt.
Es ist dabei unter Umständen vorteilhaft, · eine stärkere Salzlösung oder eine größere Salzmenge, als dieser Bedingung entspricht, der Harzseife zuzusetzen und dann durch Zusatz von kaltem Wasser eine solche Verdünnung der Salzlösung herbeizuführen, daß sie ein geringeres spezifisches Gewicht erhält als die Harzseife und infolgedessen sich mit den von ihr aufgenommenen Verunreinigungen oberhalb der Harzseife sammelt, um dann von dieser abgezogen zu werden. Durch den nachträglichen Zusatz von kaltem Wasser wird gleichzeitig eine schnelle Abkühlung des Gemisches erzielt, die eine schnellere Trennung der Salzlösung von der Seife zur Folge hat,
Es ist für den Ausgang des Verfahrens unwesentlich, ob die Verseifung des Harzes eine vollständige war oder nicht.
Ausführungsbeispiel: ioo Gewichtsteile Harz werden mit 70 bis 80 Gewichtsteilen Sodalauge "von 25 ° Be. in der Wärme verseift unter Zusatz von 15 Gewichtsteilen Kochsalz. Unter beständigem Krücken führt man dann der Masse so viel kaltes Wasser zu, daß dasselbe nach. Aufnahme des Salzes eine Lösung 3 bis S ° Be. ergibt. (Es genügen hierzu 250 Gewichtsteile Wasser.) Wird das Krücken eingestellt, so scheidet sich die Salzlösung mit dem aufgenommenen Harzfarbstoff und den Verunreinigungen über der Harzseife ab und kann dann leicht entfernt werden. Die Harzseife ist sofort zur weiteren Verwendung fertig.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Entfernung des Harzfarbstoffs aus Harzseifen mittels Kochsalz, gekennzeichnet durch die Verwendung einer Kochsalzlösung von solcher Konzentration, daß sie sich mit den von ihr aufgenommenen Verunreinigungen über der Harzseife abscheidet.
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